Kategorie: TechniX Ecke

code is poetry

Alles einsteigen.

Hab mir diesen Hack fürs #bakfiets bei einer Familie in der Kita abgeschaut – diese klappbaren Trittstufen sind eigentlich für Boote gedacht und eignen sich auch als Einstiegshilfe ins Lastenrad 😉 So eine ‚Maststufe‘ oder ‚Klappstufe‘ ist flux an die Holzkiste montiert und auch von den Kids nach einigen Versuchen selbst zu bedienen… Frag mich warum es diese nicht direkt bei den Rad-HändlerInnen gibt? #lifehack #bakfiets #lastenradliebe

Andere Länder – andere Spielregeln – andere Lösungen.

 Morgens in einer S-Bahn in Kopenhagen - es gibt kein Problem wenn man mal eben noch das Smartphone laden will... Dinge die man @home vermisst und auch gerne hätte. #latergram
Morgens in einer S-Bahn in Kopenhagen – es gibt kein Problem wenn man mal eben noch das Smartphone laden will… oder freie WLAN Netze die es überall gibt oder die Bezahlung mit dem Smartphone (mich persönlich hat vor allem dabei die split-Funktion beeindruckt – perfekt um eine gemeinsame Rechnung zwischen Gastgebern aufzuteilen) oder EC-Karte immer und überall. Kein Kiosk oder Marktstand setzt in Kopenhagen auf Bargeld… Von der Mobilität per Fahrrad ganz zu schweigen – breite Radwege (diese sind räumlich getrennt von der Straße) und Ampelschaltungen die realistische Zeiten geben um eine Straße zu überqueren, Einstellmöglichkeiten und Fahrradbügel an allen Stellen in der Stadt,… auch das Ticketsystem im ÖPNV ist mehrsprachig und einfach gehalten und selbst wenn man das erste Mal davor steht kann man ein Ticket lösen und dies selbstständig. Eine verrückte Welt da draussen 😉 Dinge die man @home vermisst und auch gerne hätte.

Wie sauber ist die Luft auf unserer Straße?


Luftverschmutzung ist eines der größten Umweltprobleme in unseren Städten – so auch in Düsseldorf. In der öffentlichen Diskussion und im Medialenfokus ist seit einigen Monaten der Feinstaub als der Luftschadstoff mit den größten Auswirkungen auf unsere Gesundheit.
Die Debatte über Messwerte sowie deren Grenzwerte und die Konsequenzen die man daraus ziehen sollte beschäftigt auch Gerichte. Damit man selber Zugriff auf aktuelle Messwerte bekommt – und keine gemittelten oder interpolierten Werte aus öffentlichen Quellen – kann man eigentlich nur selber messen. Ich bin bei der Recherche zu diesem Thema auf das Forschungsprojekt hackAIR gestoßen, hier kön­nen BürgerInnen die Feinstaubbelastung selber messen und in eine offene Datenbank einspeisen (persönlich gefällt mir hier natürlich der opendata Ansatz 😉 ). Und das coole an hackAir ist – es ist ein offenes Netzwerk und man kann sich mit wenig Aufwand einbringen und direkt beteiligen und eine eigene Messstation aufstellen. Den Bausatz habe ich über den BUND bezogen und sobald diese Woche Zeit ist wird die kleine Messstation für Feinstaub in Betrieb genommen.
Mal sehen was dabei so herauskommt…

Freifunk(en) für alle.

IMG_0701Um beim Freifunk-Projekt mitmachen zu können braucht es nur einen „freifunkfähigen“ Router der sich mit der Firmware der Initiative updaten („flashen“) lässt… Informationen über das Projekt Freifunk aber auch technische Hilfe beim Aufbau eines eigenen Freifunk-Routers (Knotens) bekommt ihr bei freifunk-duesseldorf.de oder direkt beim Freifunk Düsseldorf Bastelabend am 23. Oktober (19-21 Uhr) im Chaosdorf 🙂
Über die rechtlichen Bedenken, Befürchtugen und Gerüchten klärt ein aktueller Artikel auf heise.de auf… Es gibt endlich eine gute Nachricht – mit einer schlechten in Bezug auf die echte Freiheit im Internet.

Analyse: Endlich offenes WLAN! (heise.de) Die lang erwartete Änderung des Telemediengesetzes ist in Kraft getreten, die das Haftungsrisiko für die Betreiber offener WLANs entfallen lässt. Ein dicker Wermutstropfen bleibt allerdings.(…) Die Neuregelung sieht in Paragraf 8 nunmehr vor, dass Internetanbieter: „nicht wegen einer rechtswidrigen Handlung eines Nutzers auf Schadenersatz oder Beseitigung oder Unterlassung einer Rechtsverletzung in Anspruch genommen werden; dasselbe gilt hinsichtlich aller Kosten für die Geltendmachung und Durchsetzung dieser Ansprüche„.
Dies dürfte tatsächlich den bisher üblichen urheberrechtlichen Massenabmahnungen die Grundlage entziehen, auf denen Rechteinhaber und Abmahnanwälte über Jahre ein goldenes Geschäftsmodell aufgebaut haben.

Lesepause : ‚Chaos macht Schule: Wie Hacker sich die Digitalbildung wünschen‘


Diesen Artikel von netzpolitik.org über die CCC Initiative muss ich einfach teilen – ist für die LehrerInnen und ehemaligen KommilitonInnen aus dem Umfeld bestimmt spannend:

Chaos macht Schule: Wie Hacker sich die Digitalbildung wünschen
So wie bisher kann es mit der (kaum vorhandenen) Digitalbildung an Schulen nicht weitergehen, finden die Technikvermittler der CCC-Initiative „Chaos macht Schule“. Sie fordern neben einer besseren Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte unter anderem hauptamtliche Schuladministratoren und Open Source als Bildungsstandard. (…) Seit mehr als zehn Jahren besuchen lokale CCC-Gruppen unter dem Label „Chaos macht Schule“ schulische und außerschulische Bildungseinrichtungen.
Ziel der dezentralen Bildungsinitiative ist es, die Medienkompetenz und das Technikverständnis von Kindern und Jugendlichen zu stärken, ihren Spaß am Gerät zu fördern und über Risiken aufzuklären. Auch Erziehungsberechtigte und Lehrende können in Elternabenden und Workshops von der Expertise der Hacker profitieren. Ihr Befund: Die schulische Digitalbildung hängt massiv hinterher. Deshalb haben die ehrenamtlichen Technikvermittler auf Grundlage ihrer zehnjährigen Erfahrung nun bildungspolitische Empfehlungen formuliert.

Für kleine SternenguckerInnen.

Hatte da mal wieder so eine do-it-yourself-Idee für das Kinderzimmer und balanciere nun bereits seit über zwei Stunden auf der Leiter herum und klebe viele, viele Leuchtpunkte in drei Größen an die Decke… Die Idee : den Sternenhimmel – passend zum Geburtstermin (natürlich Ort und Zeit berücksichtigend) – unter die Decke zu kleben. Mal sehen ob es klappt 😉
Die Schritte sind eigentlich ganz schnell erklärt : Per APP das entsprechende Sternenbild passend zum Ort, Datum und Zeit der Geburt errechnen lassen und natürlich auch noch Pluto als Planet anzeigen lassen 😉 Kleiner Tipp – die Anzahl der Sterne sollte man reduzieren, ein wenig Realismus muss schon sein). Erstellt einfach einen Screenshot und nutzt dann dies Bild als Vorlage für die Sternenbilder (Rotation des Bildschirms ausstellen und das Pad nach Norden ausrichten). Ach ja, die Decke ausmessen ist ebenfalls ganz hilfreich um sich ein einfaches Raster zu überlegen – ich habe dazu einfach mal den Nordstern markiert und dazu weitere 3 – 4 „Fixsterne“ geklebt um sich die Orientierung zu erleichtern. Danach kann man fröhlich sich was kleben 😉  Habe etliche Konstellationen umgeklebt und korrigieren müssen – es ist nicht wirklich so simpel wie ich dachte – man hat es schneller gespiegelt geklebt als einem lieb ist… Daher mein Learning: Beim nächsten Male leih ich mir einen Beamer aus und projiziere alles unter die Decke und klebe dann…

Tag des Handtuchs.

… ein Handtuch ist „so ziemlich das Nützlichste, was es für Reisen per Anhalter durch Galaxis gibt.

„Per Anhalter durch die Galaxies“ – eine geläufige Lektüre in der Jugend (sic!) – erfreut sich immer noch einer großen Community und eben diese begeht heute den Handtuch-Tag. Und genau daher wünsche euch einen sonnigen, friedlichen Towelday bzw. Handtuchtag 🙂 Danke Douglas Adams für das intergalaktischen Standardwerk The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy ( und viele Bücher mehr ) und die vielen unterhaltsamen Stunden. Darauf nun erst mal ein Pangalaktischer Donnergurgler 🙂

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