
Ich mag Musik, wenn sie laut ist. Am liebsten live, irgendwo an der Bühne, Basswellen und verschwitztem Menschengedränge. Aber auch aus der Konserve – morgens in der Küche, abends im Garten, zwischendurch im Zug.
Nur eines möchte ich nicht: Künstler*innen ausbeuten, während ich ihre Songs höre. Kunst ist Arbeit. Arbeit verdient Respekt. Und Respekt heißt auch: faire Bezahlung.
Streaming ist bequem, klar. Aber einige Zahlen sind bitter. Ein paar tausend Streams, ein paar Euro. Millionen Streams, und trotzdem reicht es für viele nicht zum Leben. Wir hören Musik jeden Tag, wir leben mit ihr, sie trägt uns durch Wochen, Jahreszeiten, Lebensphasen – aber bei den Plattformen kommt davon kaum etwas bei den Menschen an, die sie erschaffen.
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