Kategorie: Kochbar & Lecker

in dieser rubrik spielt das motto „kochen-ohne-knochen“ eine ganz, ganz große rolle… es finden sich einige rezepte hier wieder aber auch jede menge ‚essens bilder‘ zur inspiration ;-)

Souverän des eigenen Müllbergs werden.

Was hindert eigentlich uns daran Take-Away-Essen im eigenen Behälter zu holen? Vermutlich die eigene Bequemlichkeit und Vergesslichkeit… nur mal so: es geht um 227,5 kg Verpackungsabfälle in Deutschland pro Kopf und Jahr. Und es gibt Alternativen – das Pfandsystem von @vytal_global zum Beispiel. Oder aber man zieht mit der guten Tupperdose oder gar Bentobox ins Restaurant oder „Essensschmiede“ und lässt es sich portioniert darin verpacken. Es gibt sogar ein Merkblatt für Gastronomen was bezüglich der Hygiene zu beachten ist (Link) und es is t natürlich klar das wir als KundInnen die Verantwortung für die Sauberkeit und Eignung der Behälter tragen. By the way – hab mit den Bentoboxen gerade angefangen, funktioniert ganz gut 👍 Hab im Gespräch mit einen Gastronom nur gehört das er es nicht might macht da sich kundInnen über die angeblich zu kleinen Portionen beschwert haben… Freundlich fragen hat bei mir noch immer funktioniert 🙂

Wann beginnt die Kürbis-Saison? Genau jetzt.

Falls ihr Kürbisse braucht für den Topf / Backofen oder als herbstliche Dekoration oder um Halloween 🎃 in der Spielgruppe zu feiern… schaut doch mal beim Bauernhof an der Fährstraße vorbei. Im Hofladen der Familie van der Wingen bekommt ihr den regionalen Kürbis zu einem fairen Preis und die Auswahl ist riesig… generell lohnt sich ein Besuch auf den Hof – denn die Kids können unterschiedliche Hühner beobachten und das gemütliche Schwein im Freigehege bestaunen.

weirdspace @home genießen

Verrückte Idee : ich mach uns jetzt gleich einen Coffee to-go am heimischen Herd und gehe damit bis zum Sofa 😉 Hab es erste jetzt mitbekommen und bin schwer begeistert : es gibt den leckeren Kaffee von @weirdspace_____ auch als ganze Kaffeebohne zum selbst mahlen – und dies unverpackt in einer Apothekerflasche 🙂 #unverpackt #supportyourlocal

Maronen selber machen.

Maronen selber machen. Ein erster wichtiger Schritt – einen Kastanienbaum finden und sich beim sammeln nicht zu oft picken lassen 🙂 Wir lassen die Esskastanien ein wenig liegen, damit wir die kleinen Bewohner noch aussortieren können. Die kleinen Bohrlöcher und das Bohrmehl sind nach 2 Tagen besser zu erkennen… wollen schließlich leckere Maronen haben.

Dies ist ein gerettetes Brot.

Man sieht es ihm nicht an und schmeckt es auch nicht raus… aber eigentlich sollte es auf den Müll und aus der Verwertungskette fallen. Und es war nicht das einzige Brot. An dem Fairteiler von @foodsharingduesseldorf gab es eine ganze Kiste voll… aber auch etliche Bananen in einer Kiste, Kisten mit unterschiedlichen Gemüsen, Brötchen in einem großen Müllsack, Kuchen & Teilchen in einer Kiste, verpackte Nahrungsmittel usw. Lebensmittelverschwendung ist ein echtes Firstworldproblem Wir sind in unserem Konsumverhalten einfach unerträgliche Egoisten und ignorant und degeneriert – durch unser einkaufsverhalten vernichten wir tonnenweise Lebensmittel. 3 Millionen Tonnen in den Supermärkten pro Jahr. Aber zurück zum Brot. Es schmeckt wie gekauft – sollte aber entsorgt. Um an solch ein Lebensmittel zu gelangen haben sich die Zeiten in den letzten Jahren gewandelt – man muss sich heute nicht mehr clandestine zum ‚containern‘ verabreden… hüstel die Besitzverhältnisse sind nun mal durch Paragraphen ordentlich bis zur Entsorgung geregelt. Zum Glück gibt es seit Jahren Initiativen die Lebensmittel im großen Stile retten. Alles Standorte an denen ihr gerettete Lebensmittel bekommen könnt findet ihr hier https://ift.tt/3zoVMqm. und wer sich einbringen will oder mehr über die Regeln und Quellen oder Hygiene oder oder oder der kann.dies hier https://foodsharing.de nachlesen.

Weintrauben ohne Plastikfolie und ohne Umwege.

Wenn die eigenen Trauben im Garten nix werden…. dann ist man total begeistert wenn es bei Crowd_farming einen Bauern gibt der 5kg Trauben dir verkauft 🙂 super lecker und perfekt als Snack und für eine Marmelade. Es ist sinnvoll direkt bei den ErzeugerInnen zu bestellen und so die ZwischenhändlerInnen zu umgehen. Die Ware ist frischer (bio, ohne Pestizide, Wachs oder anderen Substanzen) und kommt #plastikfrei bei einem an der Haustür an. By the way ‘ohne Plastik‘ – wäre dies nicht auch für euch von Pure Note eine Möglichkeit? Eine Art Hub für die KundInnen anzubieten und so das Obst & Gemüse von @crowd_farming einfacher zu teilen? Denn wer braucht schon 5 kg Trauben oder 10kg Orangen… Denke an die Idee von einer Cooperation oder Kollektiven.

Aus dem Beet auf den Teller

Möhren aus dem erdigen Boden ziehen… ist in meiner Vorstellung ein Highlight im Gartenjahr und bestimmt ein echt befriedigender Moment. Nur leider muss ich unseren Pflanzen noch die Exemplare aus dem Beet der Nachbarin zeigen. Vielleicht bringt dies ja den gewissen Kick und es gedeihen nicht nur Snack-Möhrchen bei uns im Hochbeet (die anderen haben die Nager schon gekostet und vertilgt).

Laugenbrötchen selber backen

Mal was anderes 🙂 Hab mich in den letzten Tagen an der Erstellung von Laugenbrötchen versucht – einmal als Vollkorn-Variante und einmal mit normalem Weizenmehl… schmeckt super (hat den Kindercheck bestanden) und ist mit einem Zeitaufwand von knapp 1 Stunde (also inklusive der Ruhephase für die Hefe) absolut alltagstauglich 🙂 

Die Arbeitsschritte sind schnell erklärt : die Hefe, den Zucker und das lauwarme Wasser (bei Vollkornmehl etwas mehr Wasser nehmen) in eine Rührschüssel geben und gut mixen. Danach das Mehl, Salz und die vegane Butter (oder auch Margarine) hinzufügen und 2 Minuten gut kneten. Danach den Teig im angewärmten Backofen eine halbe Stunde ruhen und somit gehen lassen. Nach der Pause einen Topf mit Wasser zum kochen bringen und Natron hinzufügen (langsam, denn es schäumt und braust auf !) – dann könnt ihr die Brötchen formen und direkt in den Topf mit der Lauge tauchen lassen (30 Sekunden reichen). Kurz abtropfen lassen und ab damit aufs Backblech und für 20 Minuten bei 200 C im Backofen (Umluft) durchbacken. Wer es mag kann es vor dem Backvorgang noch mit Salz oder Sesam bestreuen.
Fertig.

// Zutatenliste

  • 20 g frische Hefe
  • 1 Teelöffel Zucker
  • 225 g Wasser (lauwarm)
  • 1 EL vegane Butter oder Margarine
  • 450 g Weizenmehl
  • 2 Teelöffel Salz
  • 1 Liter Wasser
  • 50 g Natron