Lagerfeuer mit Geistergeschichte und Stockbrot

Eine magische Stimmung. Kürbisse, Lichterketten, Lagerfeuer – liebevoll vorbereitet, mit viel Fantasie, ein bisschen Gänsehaut und ganz viel Herz. Der Halloween-Abend im Gartenverein war für alle ein Erlebnis – zwischen Fledermausgirlanden und Windlichtern tummelten sich kleine Hexen, alte Vampire und auch Gespenster. Jede*r hatte etwas mitgebracht – selbstgemachte Gruselhappen, Kuchen, Snacks, Apfelschorle, Kinderpunsch und die ein oder andere geheime Zutat, die bestimmt nichts mit Rum zu tun hatte… Was diesen Abend so besonders machte, war das Miteinander. Viele fleißige Hände, viel Liebe zum Detail, kein großes Budget, aber jede Menge Herzblut. Danke an alle, die dabei waren und geholfen haben, dass aus einer Idee wieder ein richtig schöner Abend wurde.

Wenn der Garten Pflaumen schenkt.

Manchmal überrascht dich der Garten. In den letzten Jahren hing unser Pflaumenbaum eher traurig da – ein paar Früchte, mehr nicht. Dieses Jahr dagegen: prall gefüllt, die Äste biegen sich, als wollten sie sagen „Los, mach was aus uns!“.

Also haben wir gemacht. Einen Schwung in den Kindergarten gebracht – Kinder lieben Pflaumen. Ein Teil landete im großen Topf und wird zu Marmelade verkocht. Und der Rest? Ab zu Oma, die daraus natürlich den besten Pflaumenkuchen zaubert.

So schmeckt Spätsommer in Düsseldorf: süß, klebrig – und is(s)t am schönsten, wenn man teilt.

Endlich wieder Radieschen & Mini-Gurken.

Es ist soweit – der Frühling klopft ganz vorsichtig auf dem rhenischen Bauernmarkt an. Die ersten Radieschen und Mini-Gurken aus der Region sind da! Keine faden Importe, sondern knackig, frisch und voller Geschmack – direkt von den Bauern aus dem Umland. Kurze Wege, ehrliches Gemüse und die Gewissheit, direkt die Menschen zu unterstützen, die es anbauen. Statt Plastikverpackungen gibt’s ein Lächeln und obendrauf vielleicht noch den ein oder anderen Plausch. I love it!

Herbstanfang hat der Rheinische Bauernmarkt .

Die morgendliche Sonne taucht den Platz in ein goldenes Licht, während der Duft von frischem Gemüse und feuchtem Laub in der Luft liegt. Endlich haben die Hokkaido-Kürbisse, Wurzelgemüse und regionale Äpfel wieder Saison – es kommt der Herbstgeschmack auf den Tisch. Kürbissuppe, Ofengerichte oder herbstliche Salate, I love it.

Was ich besonders an diesem Markt schätze, ist die geschäftige Ruhe, die zu dieser morgendlicher Stunde herrscht. Ich mag diese Zeit im Jahr – den Wechsel von Sommer auf Herbst.
Interessanterweise erinnert mich diese Zeit des Jahres immer an den Beginn des neuen Semesters. Auch wenn meine Zeit an der Universität schon eine Weile zurückliegt, kommt jedes Jahr zu dieser Zeit ein ganz besonderes Gefühl hoch: in Listen eintragen, Menschen nach der langen vorlesungsfreien Zeit treffen, Praktika absolvieren, der Duft der Fachbibliothek, der erste Kaffee in der MathNat Cafeteria und das kribbelnde Gefühl, in neue Themen und Seminare einzutauchen… Es ist beides ein bisschen wie ein kleiner Neuanfang – sowohl kulinarisch als auch geistig. Genießt den Herbst und lasst euch inspirieren.

20 Jahre Rheinischer Bauernmarkt auf dem Friedensplätzchen.

Ein Fest der regionalen Vielfalt. Diesen Freitag (7. Juni 2024) ist es soweit – der Bauernmarkt feiert auf dem @friedensplaetzchen seinen Geburtstag.

Vor zwanzig Jahren, im Jahr 2004, wurde in Düsseldorf-Unterbilk ein besonderer Ort ins Leben gerufen: der rheinische Bauernmarkt auf dem Friedensplätzchen. Seit zwei Jahrzehnten ist dieser Markt ein fester Bestandteil des Viertels und eine beliebte Anlaufstelle für alle, die Wert auf regionale und qualitativ hochwertige Lebensmittel legen.

Ein Treffpunkt für die Gemeinschaft

Der rheinische Bauernmarkt ist mehr als nur ein Ort, um Lebensmittel zu kaufen – er ist ein Treffpunkt für die Gemeinschaft. Hier kommen NachbarInnen ins Gespräch, tauschen sich aus und genießen die entspannte Atmosphäre. Die Bäume des Friedensplätzchens spenden im Sommer angenehmen Schatten, während die Marktstände mit ihren bunten Auslagen für ein lebhaftes Bild sorgen.

Frische und Regionalität im Mittelpunkt

Von Anfang an stand die Regionalität im Mittelpunkt des Marktes. Die Händler sind überwiegend Landwirte und Produzenten aus der Umgebung, die quasi ihre Waren direkt vom Feld auf den Markt bringen. Das bedeutet kurze Transportwege, frische Produkte und eine direkte Verbindung zwischen ErzeugerInnen und VerbraucherInnen. Obst und Gemüse, Fleisch- und Wurstwaren, Käse, Brot und andere Spezialitäten – hier findet jeder etwas nach seinem Geschmack.

Jubiläumsfeier: Ein buntes Programm für Jung und Alt

Zum zwanzigjährigen Jubiläum des rheinischen Bauernmarktes wird es eine große Feier geben. Geplant sind verschiedene Aktionen und Veranstaltungen für die ganze Familie. Es lohnt sich vorbeizukonmen und zu genießen 🙂

Seit 19 Jahren kann man bereits regional und saisonal einkaufen gehen…

🎉🌾🥕 19 Jahre gibt es ihn schon – den rheinischen Bauernmarkt auf dem @friedensplaetzchen . Herzlichen Glückwunsch! 🎉🌾🥕 Am Freitag wird es einige Besonderheiten und kleinere Überraschungen geben – insbesondere für die Kinder – und auch Gäste aus der Gründungsphase werden vorbeikommen. Es lohnt sich mal mehr Zeit für den Einkauf einzuplanen 🙂

Es ist unglaublich zu sehen, wie dieser Markt seit seiner Gründung zu einem etablierten und bekannten Treffpunkt geworden ist. Was vor über 20Jahren als Idee begann, die Agenda 21 stärker in den Fokus zu rücken, hat sich zu einer Gemeinschaft entwickelt, die Generationen übergreifend Kunden anzieht und Freundschaften entstehen lässt.

Der Markt ist nicht nur ein fester Bestandteil des Wohnquartiers, sondern auch ein wichtiger Baustein für die Versorgung mit frischen, saisonalen und regionalen Produkten. Hier finden wir Obst, Gemüse, Eier, Fisch und Käse aus der Region.

Wir gratulieren Allen die den Markt zu dem gemacht haben, was er heute ist!
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Saisonales Gemüse, Kräuter und Obst von der Solawi

Die Solawi Düsseldorf ist ein großartiges Beispiel dafür, wie eine Gemeinschaft von engagierten Menschen die Landwirtschaft nachhaltiger und sozial gerechter gestalten kann. Durch den Kauf von Ernteanteilen tragen die Mitglieder dazu bei, dass die Landwirtschaft in der Region Düsseldorf auf eine ökologischere und sozialere Basis gestellt wird.
Wenn du also auf der Suche nach frischem, regionalem Gemüse bist und gleichzeitig Teil einer nachhaltigen Gemeinschaft sein möchtest, solltest du einen Blick auf die Solawi Düsseldorf werfen (
https://solawi-duesseldorf.de).

Hinweis: Für die Saison 2023/24 sind noch Anteile zu vergeben (Beginn ist der 1. April 2023). Der durchschnittliche Monatsbeitrag für einen ganzen Anteil liegt bei 136 Euro pro Monat. Ein Ernteanteil ist für eine Gruppe von Menschen gedacht, die sich die Ernte teilen – es gibt auch die Möglichkeit auch alleine oder in kleineren Gruppen an dem Konzept teilzunehmen. Das OrGaTeam der Solawi unterstützt und vermittelt hierbei gerne.

Die Solawi Düsseldorf, eine selbstorganisierte Solidarische Landwirtschaft, hat es sich zum Ziel gesetzt, lokale und nachhaltige Lebensmittelproduktion in der Region zu fördern. Seit 2016 arbeiten engagierte Menschen aus Düsseldorf, Neuss und der Kaarster Umgebung auf dem vom Bioland Lammertzhof in Kaarst-Büttgen gepachteten Ackerflächen sowie im Südpark der Stadt Düsseldorf, um Gemüse und Kräuter für über 200 Menschen anzubauen. Die Solawi Düsseldorf ist nicht nur eine alternative Form der Lebensmittelversorgung, sondern auch ein sozialer und ökologischer Beitrag zur Region.

Das Konzept der Solidarischen Landwirtschaft beruht auf einem solidarischen Miteinander zwischen Produzent:innen und Konsument:innen. Die Solawi Mitglieder tragen durch den Kauf von Ernteanteilen zur Finanzierung der Landwirtschaft bei und teilen sich somit das Risiko und die Ernteerträge. Hinter einem Ernteanteil stecken inzwischen meist 2-4 Personen. Die Solawi kann nach eigenen Berechnungen 100 Ernteanteile versorgen. Die Solawi hat inzwischen sechs Angestellte in Teilzeit und ist seit 2017 ein eingetragener Verein.

Neben der lokalen Versorgung mit frischen und saisonalen Lebensmitteln, fördert die Solawi auch die Arten- und Sortenvielfalt. Durch den Verzicht auf chemische Pestizide und Düngemittel wird ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz geleistet und die Gesundheit der Verbraucher:innen gefördert. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Solawi ist die Schaffung von guten Beschäftigungsverhältnissen. Die Mitarbeiter:innen werden fair bezahlt und haben die Möglichkeit, ihre Arbeit und ihr Wissen in der Landwirtschaft zu vertiefen und zu erweitern.

CrowdFarming – Obst und Gemüse direkt vom Bauern

Durch CrowdFarming kann ich Lebensmittel direkt beim Erzeuger kaufen – ohne Zwischenhändler und ohne viel Logistik und Plastik. Und das auch mit Obst und Gemüse, das nicht immer den optischen Standards der Industrie / des Marktes entspricht. Aber Optik kann man nicht schmecken. Mit der Patenschaft für Orangenbäume zum Beispiel gebe ich dem Bauern eine gewisse Sicherheit und er hat schon in der Anbausaison ein Einkommen.

Und das Beste daran: Der gesamte Prozess ist transparent! Ich weiß genau, was in meinem Obst oder Gemüse steckt und kann es bei Bedarf bis zu seinem Ursprung zurückverfolgen.

Crowd Farming ist eine Plattform, auf der ihr mit LandwirtInnen in Kontakt treten und deren Produkte direkt bestellen oder auch eine Patenschaft für zB einen Orangenbaum übernehmen können. So können ihr natürliche, schmackhafte Lebensmittel direkt bei den Menschen kaufen die sie anbauen.
Wem 10 kg Orangen zu viel sind – mit Nachbarn, Freunden, Familie, Kindergarten-Eltern usw kann man auch prima zu einer Einkaufsgemeinschaft zusammentun und die Bestellung aufteilen…