¡Frida, vamos a la playa! – Ein Hauch Urlaub auf der Bilker Allee

Wer in diesen Tagen durchs „Bermuda-Dreieck“ von Unterbilk streift – also dort, wo Bilker Allee, Lorettostraße und St. MartinPlatz aufeinandertreffen – kommt kaum drumherum: An der Wand des Hauses, in dem die Tapasbar @fridatapasbar zuhause ist, entsteht gerade ein Mural, das sofort nach Sommer schreit. Palmen wie aus dem Katalog. Sand soweit das Auge reicht und Wasserbälle. Im Vordergrund ein kühles Bier in der Sonne – und irgendwo im Bild weht ganz subtil ein Gefühl von Freiheit mit. Es ist noch nicht ganz fertig, aber man sieht schon, wo die Reise hingeht: Das Wandbild verwandelt die Hausfassade in eine kleine Insel mitten im Stadtgetümmel. Ob das Bild von der Frida-Crew selbst beauftragt wurde? Möglich. Vielleicht auch ein Geschenk a den Kiez… definitiv ist es ein Gewinn für unser Viertel. Wir brauchen mehr bunte Wände.

Eine Telefonzelle voller Möglichkeiten – und ungenutztem Potenzial

Auf dem kleinen, charmanten Friedensplätzchen gibt es noch eine Telefonzelle. Oder besser gesagt: Es gab eine funktionierende Telefonzelle. Das Relikt aus einer Zeit, als wir noch Münzen bzw. Telefonkarten in die Hand nahmen, um Freunde anzurufen, hängt dort trostlos, „out of order“ vor sich hin. Kein Fernsprecher mehr, nur eine leere Hülle, die langsam vor sich hin verrottet. Aber genau das triggert mich: Wie viele ungenutzte Chancen stecken in solchen kleinen Orten und Objekten, die früher so zentral für unser Leben waren?

Die Idee: Kommunikationsmittel zu Kulturraum. Vor Jahren hatte ich mal die Idee geäußert: Warum solche Telefonhäuschen nicht einfach umwidmen? Sie könnten kleine Ausstellungsräume sein – winzige Galerien für lokale Künstler, Streetart-Vitrinen oder Mini-Bibliotheken. Auf dem Friedensplätzchen könnte die Zelle ein Treffpunkt für kreative Köpfe werden oder ein Ort für Nachbarschaftsprojekte. Ein anderer Gedanke: Was wäre mit einer Neugestaltung? Lackiert in einem frischen „mausgrau“ oder kunterbunt besprüht, könnte die Telefonzelle zum Streetart-Objekt werden. Im Inneren? Vielleicht Platz für Nachbarschaftswerkzeuge oder als Mini-Tauschbörse für Samen und Pflanzen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Ungewöhnlichen Schilder mit „Einschusslöchern“

Düsseldorf ist bekannt für seine kreative Streetart-Szene, die unsere Straßen in urbane Galerien verwandelt. Doch manchmal entdeckt man Kunstwerke, die einen zum Stehenbleiben, Schmunzeln oder Nachdenken bringen. Ein Beispiel dafür sind die ungewöhnlichen Straßenschilder mit Einschusslochmustern des Streetart-Künstlers Ben Mathis, die hier und da in der Stadt auftauchen.
Ein kurzer Blick und man könnte meinen, es handle sich um echte Einschusslöcher. Doch bei genauerem Hinsehen erkennt man die Kunstfertigkeit und das Augenzwinkern, das @benmathis_artist in diese Werke legt.

Wollig flauschige Poller. Knitting bei uns im Viertel

Es gibt sie glücklicherweise immer noch – die strickverrückten DüsseldorferInnen 🙂 Vergesst Murals, Graffiti und PasteUps – hier geht es um Knitting. Auf der Kronenstraße (zahlreiche sind direkt an der Kreuzung Kirchfeldstraße – am EVK) werden seit Jahren (oder doch schon ein Jahrzehnt?) durch  Handarbeitsbegeisterte die Poller der Straße in wahre Kunstwerke verwandelt. Diese wunderbaren „Graffiti-Stricker“ verpassen den Straßenpollern eine Extraportion Persönlichkeit. Kein Wunder, dass insbesondere kleine Menschen nicht widerstehen können, ihnen eine liebevolle Umarmung zu geben und im vorbeigehen streicheln müssen. Danke dafür 🙂 

Dieses Kunstwerk zieht eure Blicke an wie ein Magnet.

Was für ein Blick, was für Augen – Düsseldorf hat ein brandneues, atemberaubendes Mural, das die Aufmerksamkeit auf sich zieht.
In der ersten Oktoberwoche hat der irische Künstler Fin DAC (@findac) dieses Monochrom-Meisterwerk geschaffen, das die Reduzierung von Details auf ein neues Niveau bringt. Die Einfachheit und gleichzeitig die unglaubliche Tiefe dieses Kunstwerks sind – finde ich – absolut umwerfend. Düsseldorf hat schon zahlreiche Murals / Wandbilder, aber dieses neue Kunstwerk ist ein echter Hingucker!

Das Beste daran? Fin DAC ist kein unbekannter Maler – schaut mal auf seinen Kanälen auf Facebook unter finbarr dac oder Instagram @findac vorbei. Unsere Stadt hat echt Glück, eines seiner Meisterwerke zu beherbergen – wir sollten, wie bei den anderen Murals auch, stolz darauf sein, ein Bild dieses international renommierten Künstlers bei uns zu haben. Ein fettes Dankeschön geht auch an das PrettyPortal und Klaus Rosskothen, das dieses Projekt erst möglich gemacht hat. Diese Leute wissen, wie man Kunst in unsere Nachbarschaft bringt!

Also, wenn ihr das nächste Mal in Unterbilk seid, vergesst nicht, an der Ecke Neusser Straße und Wilhelm-Tell-Straße vorbeizuschauen. Dieses Kunstwerk wird eure Augen definitiv auf sich ziehen.

Wichtige wahre Wort

„Du musst dich nicht ändern oder versuchen, jemand anderes zu sein, um geliebt und geschätzt zu werden. Du bist perfekt, genau so, wie du bist, und ich hoffe, dass du das auch weißt.“ eigentlich geht der Text auf der Fliese so weiter, oder? 🙂

Einfach mal einige Worte des Lobes und der Ermutigung schreiben. Passiert viel zu selten – in privaten und beruflichen Kontext. Gerne auf Papier, denn die Sprachnachricht oder WhatsApp wird man in 30 Jahren nicht auf dem Speicher / Keller im Karton wiederfinden…

Mal mich an. Kunst sucht Anschluss.

In einer Welt, in der jeder ein Handy in der Tasche hat, sind öffentliche Telefonzellen zunehmend obsolet geworden.

Viele von ihnen sind bereits abgebaut oder stehen stillgelegt und ungenutzt im Weg herum. Aber was passiert, wenn wir unsere Vorstellungskraft nutzen und eine alte Telefonzelle zu etwas Neuem und Aufregendem umfunktionieren?

Eine Idee – von vielen – könnte darin bestehen die Telefonzelle zu einer Art „Wall of Fame“ für Streetart umzugestalten. Streetart ist seit vielen Jahren eine beliebte Form der urbanen Kunst, die oft in der Nacht heimlich an öffentlichen Orten angebracht wird. Die Telefonzelle könnte so ein einzigartiger Ort für Künstlerinnen und Künstler werden, um ihre Kunstwerke zu präsentieren und quasi auszustellen.

Eine Telefonzelle als farbenfrohes und lebendiges Kunstwerk – das von verschiedenen Streetart-Künstlern gestaltet wird… eine kleine Galerie auf einem öffentliche Platz. Durch die Gestaltung der Telefonzelle können Künstlerinnen und Künstler aus der Umgebung zusammenkommen, um an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten.

Ob man nicht diese Telefonzelle auf dem Friedensplätzchen von der Deutschen Telekom geschenkt bekommen könnte?

Murals. Urbanart im Großformat

Die Stadt Düsseldorf ist bekannt für ihre vielfältige Kunstszene und insbesondere für ihre beeindruckenden Murals oder Wandbilder, die die Straßen und Gebäude der Stadt zieren. Zwei dieser beeindruckenden Wandbilder können an der Reisholzer Werftstraße 73 bewundert werden.

Die beiden Werke, die während des 40Grad Festivals 2013 entstanden sind, zeugen von der Kreativität und dem Können der Künstler. Das Werk von Case, einem bekannten und erfahrenen Künstler, der für seine monumentalen und fotorealistischen Darstellungsformen innerhalb der Graffiti-Szene bekannt ist, ist ein wahrer Blickfang. Mit seinen beeindruckenden Farben und den realistischen Details zieht das Werk die Aufmerksamkeit auf sich und hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

Das Werk der beiden Künstler Sadam und Oldhaus ist ebenso beeindruckend. Die beiden Künstler haben hier ihr erstes großes Wandbild geschaffen und zeigen damit, dass sie vielversprechende Talente sind. Das Werk zeigt eine abstrakte und farbenfrohe Darstellung, die durch ihre dynamische Gestaltung beeindruckt.

Die Murals in Düsseldorf sind ein wichtiger Bestandteil der Stadt und spiegeln die kreative Vielfalt der Kunstszene wider. Sie verleihen den Straßen und Gebäuden der Stadt eine besondere Note und machen Düsseldorf zu einem einzigartigen Ort, der es zu entdecken gilt.