Kategorie: schöne Ecken

es gibt immer etwas zu entdecken… unser viertel wandelt und verändert sich permanent.

Spielplätze im Grünen mit Spassfaktor

Waren auf der Suche nach einem schönen Spielplatz – idealerweise mit Sandkiste für jüngere Kinder und zusätzlich einem Kletterpark für die älteren, direkt am Wald und mit dem ÖPNV erreichbar… haben einen schönen naturnahen Spielplatz gefunden – der Waldspielplatzes Müller`s Wiese ist aktuell unser Tipp. Nach dem wir ihn gefunden hatten (über Umwege) – es gibt eine kleine Aufstellung bei der Stadt @duesseldorf unter www.duesseldorf.de/stadtgruen/spielplaetze/ mit noch zwei weiteren Spots die solche Spielergebnisse anbieten… Habt ihr ähnliche Tipps?

Auszeit im Zelt

Waren vor einigen Wochen das erste mal mit den Kids zelten – auf einem Naturcampingplatz – mitten in einem Wald gelegen, zwischen Schafsweiden und Heidegebieten.
Einfach nur entspannend und totale Inspiration – wir können uns soviel von unseren NachbarInnen abschauen und lernen. Es gibt etliche dieser Naturcampingplätze und die werden von der niederländischen Forstbehörde @staatsbosbeheer betrieben… alles modern mittels Check-in an einem Terminal, kein Personal, keine elektrische Schranke, keine Campingplatz Atmosphäre und kein Brötchenservice, dafür aber saubere Waschräume und Duschen und viel Ruhe und viel Natur drumherum. Hat sogar ein wenig Schweden-Ambiente in den Abendstunden – auch durch die Mücken 😉

Bald gibt es neue Fahrradbügel und neue Parkregeln

Große Veränderungen kündigen sich an – bald wird die Mobilität im Viertel einen neuen Push bekommen. Die ersten Schritte sind ja bereits vollzogen (Ladesäulen und Fahrradständer, Parkplätze für carsharing Fahrzeuge usw) – nun werden weitere „Drehkreuze“ für die Mobilität geschaffen. Logisch, wer weniger Autoverkehr haben will, der muss Alternativen schaffen. Am @friedensplaetzchen wird es bald neue Fahrradständer geben – aber dies auch für Mietfahrräder. Die Sorgen der AnwohnerInnen wurden bereits artikuliert – hoffentlich gibt es genug Fahrradbügel auch für unsere Räder… Was es bei uns wirklich braucht Sonde definitiv mehr Stellplätze für Räder und Lastenräder. Eigentlich kann es nicht sein das wir diese Parkflächen von den Gehwegen abzwacken… es braucht wohl oder übel weniger Parkplätze bei uns im Viertel. (Ich kann das Geschrei bereits hören. Es gibt aber nun mal kein Menschenrecht auf eine Parkplatz und der begrenzte Raum innerhalb der Stadt ist definitiv ungerecht verteilt.) Mal sehen wie die Verkehrswende sich auswirkt und anfühlen wird…

Wie kann man die ‚Autokorrektur‘ einschalten?

Wie kann man die ‚Autokorrektur‘ einschalten? Ein Einstieg in die #verkehrswende ist gemacht – aber es gibt noch viel mehr zu tun. Wir brauchen eine andere Mobilität und weniger Mobilität und auch einen anderen Umgang mit dem begrenzten Raum. Es kann nicht sein das sich der knappe Raum in den Städten nur dem Auto unterzuordnen hat. Aber auch die Rücksichtslosigkeit im Straßenraum nimmt immer mehr zu – wer so parkt, dem ist die Natur einfach nur egal. Baumscheiben gehören nicht zum Parkraum, ist eigentlich nicht wirklich kompliziert. Wenn dein Auto nicht in die Parklücke passt, dann ist das Auto wohl zu groß und nicht passend für die Stadt (der 60 Jahre alte Baum hat eine höhere Daseinsberechtigung als dein Anliegen).

Restart für die Florabar

… wo ich schon gerade im Florapark war – in der ehemaligen Florabar passiert übrigens was. Ein junges Bilker-Pärchen mit Gastroerfahrung will die ehemalige Florabar wiederbeleben 🙂 Es soll hier bald italienisches #streetfood geben – treffe mich nächste Woche mal mit den beiden und bin gespannt was sie für Ideen und Visionen haben… bin echt gespannt und freu mich schon jetzt auf frisches Leben an diesem schönen Spot.

Das Osterholz kurz vor der Rodung.

Es sind – sehr wahrscheinlich – gerade die letzten Stunden eines intakten Waldes. Das Osterholz ist eine Waldfläche von über 5ha zwischen Wuppertal und Haan mit gesunden Buchenbaumbeständen, mit vernetzten Ökotopen, seltenen Pflanzen, usw. und soll zeitnah für die Erweiterung einer Abraumhalde gerodet werden. Eigentlich sollte bereits seit mehreren Jahren hier gerodet werden – durch die sehr aktive BI Osterholzbleibt und durch eine Besetzung Osterholzwaldbesetzung konnte dies bis jetzt verhindert werden. Leider haben die EntscheidungsträgerInnen in der Verwaltung und Politik dies Zeit nicht genutzt und sich für eine der unterschiedlichen anderen Lösungen zu entscheiden… Politikversagen auf so vielen Ebenen.

Was würden die Vögel in der Stadt nur ohne die Reste des alten Antennewaldes machen? ;-)

Jedes mal wenn ich über die Dächer bei uns im Wohnblock schaue muss ich anfiel beiden Studien der Stadt denken – Solarpotentialkataster und Gründachpotentialkataster… und wie wenig seit 2017 passiert ist. Okay, mein subjektiver Eindruck von den 5 Innenhöfen die ich regelmäßig zu sehen bekomme… Aber schaut mal rein – Solarkataster der Stadt Düsseldorf – da steckt eine Menge CO2 Einsparpotential drin und vor allem Lebensqualität. Grüne Dächer helfen auch den Vögeln 🙂 #urbanjungle #klimaschutz

Stechpalme versus Abraumschutt.

Solch Mikrohabitate in alten Waldbeständen sind selten geworden und somit wertvoll und besonders schützenswert. Besonders alte Buchenwälder in denen sich Stechpalmen sich halten. By the way – in Deutschland steht die Stechpalme nach der Bundesartenschutzverordnung unter besonderem Schutz. Okay, außer man will Schutt und Abraum aus einem Steinbruch entsorgen… dann gilt dies offensichtlich nicht. Aus meiner Sicht zeigt die Situation im Osterholz warum immer mehr Menschen an der Politik verzweifeln.

Warum gibt es eigentlich keine Hausboote bei uns im Hafen?

Es würde doch einer modernen und prosperierenden Stadt gut zu Gesicht stehen auch andere Wohnformen wie Hausboot oder auch Tinyhouses zu ermöglichen. Frag mich schon seit einigen Jahren was wohl mit und an den alten Hafenbecken im Düsseldorfer Hafen noch alles entstehen kann… Diese Transformation und Wandlung vom Industriegebiet ist spannend und hat für die Stadt wirklich viel Potential. Warun nicht mal Wohnquartiere direkt am und auch auf dem Wasser denken – Stockholm, Kopenhagen oder Amsterdam zeigen wie man dies plant und umsetzt.