Wenn wir streiken, steht die Welt still

„Wo Frauen streiken, wird sichtbar, dass Politik nicht nur in Parlamenten stattfindet, sondern dort, wo Menschen ihre Zustimmung verweigern“ Hannah Arendt.

Diese Worte sind ein Aufruf, der uns alle angeht – nicht nur Frauen*, sondern auch Männer und Väter. Denn der Kampf für Gleichberechtigung, Emanzipation und Teilhabe ist kein Frauenthema, sondern ein Menschenthema. Der Frauen*streik 2026 am 9. März ist eine Gelegenheit, gemeinsam ein Zeichen zu setzen gegen die falsche Verteilung von Care-Arbeit und gegen die falschen Anforderungen im gesellschaftlichen System und in der Arbeitswelt.

Auf zum feministischen Kampf- und Streiktag! Es geht um Gleichberechtigung und Fairness. Die ungleiche Verteilung von Care-Arbeit ist ein Problem, das uns alle betrifft. Frauen* tragen nach wie vor den Großteil der unbezahlten Sorgearbeit – Kinderbetreuung, Haushalt, emotionale Fürsorge. Diese Arbeit wird oft als selbstverständlich vorausgesetzt, ohne Wertschätzung, ohne Anerkennung, ohne Bezahlung. Das ist nicht nur unfair, sondern auch ein strukturelles Problem, das unsere Gesellschaft als Ganzes schwächt.

Die falschen Anforderungen in der Arbeitswelt verstärken diese Ungleichheit. Frauen* werden oft als „Kostenfaktoren“ oder „Life Style-Teilzeitlerinnen“ abgetan, ihre Leistungen werden unterbewertet, ihre Karrierechancen eingeschränkt. Das ist nicht nur ein Problem für Frauen, sondern für uns alle, denn es verhindert eine echte Teilhabe und eine gerechte Gesellschaft.

Emanzipation bedeutet, sich von alten Rollenbildern zu lösen, die uns einengen und einschränken. Teilhabe bedeutet, dass alle Menschen – unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder sozialem Status – die gleichen Chancen haben, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten. Das ist nicht nur ein Recht, sondern eine Notwendigkeit für eine gerechte und solidarische Gesellschaft.

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Gemeinsam gegen Höcke und die AfD auf die Straße gehen (Update)

Düsseldorf ist bunt, weltoffen und tolerant! Wir brauchen keine menschenfeindliche Parolen und dumpfe Stimmungsmache von zugereisten Rechtsextremen und Nazis!

Am Montag, den 23. Februar 2026, will die AfD den Faschisten Björn Höcke zu einem Vortrag ins Kulturhaus Süd in Garath einladen. Ein Auftritt, der uns alle angeht . „Düsseldorf stellt sich quer“ (@dssq2015) und das Bündnis „Garath tolerant und weltoffen“ organisiert eine Gegendemonstration. Es gibt auch neben Gewerkschaften und Parteien auch weitere Initiven die zu Protesten und Aktionen aufrufen – unter anderem auch das Aktionsbündnis widersetzen. Am Montag werden mit zivilem Ungehorsam wieder viele Menschen auf die Straße gehen und gegen Faschismus und rechte Politik.​​​​ protestieren​. Widerstand ist möglich – und nötig!

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Marlo Grosshardt im Weltkunstzimmer. Liebeslieder an eine bessere Welt

Im Garten zwei Hausnummern weiter weht ein Fähnchen im Wind
Am roten Pfeil steil nach oben der Vater singt mit sei’m Kind
Die Strophen, die längst schon verboten, doch hier hört sie nur der Wind
Weit weg von der großen Stadt trifft sich braune Masse geschwind

Ja, ich schreibe Liebeslieder an ein Mädchen namens Flora
Und frage sie: „Wann kommst du endlich in mein Dorf?“
Dann brenn’n nie wieder Bücher, sondern eure Fahnen
Und wir errichten hier unser buntes Bullerbü

Partisanen, Marlo Grosshardt

Ich mag seine Texte. Weil er Liebeslieder an eine bessere Welt schreibt – und dabei keine Blumen um den Mund windet. Seine Songs sind kritisch, poetisch und voller Wut, verpackt in Melodien. GoldMucke holt einen der spannendsten jungen Songwriter Deutschlands in die Stadt: Marlo Grosshardt. Der 23-jährige Hamburger bringt seine schön provokanten Texte, seine raue Pop-Attitüde und eine Stimme, die zwischen Nostalgie und Aufruhr wandert, ins Weltkunstzimmer (Ronsdorfer Str. 77a). Mi, 18. März 2026 Einlass ist ab 19:00 Uhr, los geht’s um 20:00 Uhr

Karneval-Critical-Mass am Freitag

Karneval und Critical Mass gehen Hand in Hand. Am 13. Februar ist nicht nur Freitag, der 13., sondern auch Karneval-Critical-Mass. Das bedeutet: Verkleiden erwünscht! Ob als Clown, als Superheld:in oder einfach nur mit Luftschlangen am Lenker – hier geht’s darum, mit Kreativität und guter Laune auf die Rechte von Radfahrer:innen aufmerksam zu machen. Treffpunkt ist wie immer um 19:00 Uhr am Fürstenplatz.

Critical Mass ist eine weltweite Bewegung, die seit den 90er-Jahren in Städten auf der ganzen Welt stattfindet. Die Idee ist simpel: Viele Radfahrer:innen treffen sich an einem festen Punkt und fahren gemeinsam durch die Stadt. Keine festgelegte Route, keine Hierarchie, einfach nur eine kritische Masse an Menschen, die zeigt: Wir sind da, wir gehören zum Verkehr, und wir wollen sicher und respektiert unterwegs sein.

Radfahren in der Stadt wird zwar besser – es ist aber oft zu wenig Platz, zu unsicher und es ist alles dem Auto untergeordnet. Lasst uns mit dem Fahrrad durch die Stadt fahren, damit sich mal was ändert! Und weil es einfach ein gutes Gefühl ist, gemeinsam mit anderen durch die Straßen zu ziehen – ohne Stress, ohne Hupen.

Tanzdemo zu Karneval. PRÜF bringt die Bewegung auf die Straße

Wer dachte, Karneval wäre nur in Köln oder Düsseldorf ein Ding, der irrt sich gewaltig! Am Samstag, den 14. Februar 2026, wird Bilk zum Hotspot für politische Tanzbewegungen – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Statt klassischer Kundgebungen heißt es diesmal: Laufen, tanzen, laut sein! Die PRÜF-Demo (kurz für „Prüfung Rettet Übrigens Freiheit!“) lädt alle ein, die für Demokratie, Freiheit und gegen Rechtsextremismus auf die Straße gehen wollen.

PRÜF ist eine überparteiliche Bewegung, die sich für die konsequente Prüfung von Parteien einsetzt, bei denen ein berechtigter Verdacht auf Verfassungsfeindlichkeit besteht. Die Initiative verweist auf umfangreiche Recherchen und Beweissammlungen, etwa vom Zentrum für politische Schönheit oder dem Institut für Menschenrechte. Wer sich tiefer mit dem Thema beschäftigen möchte, findet dort fundierte Argumente und Fakten – etwa auch die 10 Fakten gegen rechtsextreme Mythen von Volksverpetzer.

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Fledermäuse im Kino. Ein Abend für die heimlichen Superhelden der Nacht

Wer einmal eine Fledermaus in der Dämmerung beobachtet hat, kennt dieses besondere Gefühl: das lautlose Gleiten, das blitzschnelle Wenden, die Ahnung, dass die Nacht voller Geheimnisse steckt. Genau diese Atmosphäre fängt die Liveshow ein.

Am 28. November um 20 Uhr bringt das Team von Fledermaus NRW ihre nächtliche Welt auf die große Leinwand des UFA Palasts Düsseldorf. Tickets & wei6er Infos: www.ufa-duesseldorf.de/de/programm/1742141 Keine Fiktion, kein Grusel – sondern die tatsächlichen Geschichten jener Tiere, die über unseren Köpfen jagen, navigieren und sich im städtischen Dunkel behaupten.

Was die Besucherinnen und Besucher erwartet:
– Eindrückliche Bilder und Videoaufnahmen, die man sonst nie so nah zu sehen bekommt
– Persönliche Erlebnisse und Momente der Menschen, die mit und für Fledermäuse arbeiten
– Ein Infostand vor Ort, an dem man ins Gespräch kommen, Fragen stellen und mehr über den Schutz dieser Tiere erfahren kann

Ein Abend für alle, die wissen, dass zwischen Hinterhöfen, Parks und Waldresten mehr lebt, als wir bei Tageslicht erahnen. Und vielleicht auch ein Abend, der den Blick für das nächtliche Leben über unseren Köpfen ein wenig verändert.

NordRadWestfalen – nicht labern, machen!

Fahrrad raus. Luft checken. Kette ölen. Helm schnappen. Und dann: ab auf die Straße – zur ADFC-Fahrradsternfahrt NRW 2025 am Sonntag, 4. Mai. 2025.

Es ist wieder soweit: Radler*innen aus allen Ecken von Nordrhein-Westfalen machen sich auf den Weg nach Düsseldorf. Im Herzen fühlt es sich eher an wie: Bewegung, die sichtbar wird. Dieses Jahr unter dem Motto: „NordRadWestfalen – nicht labern, machen!“ Und ganz ehrlich – das ist längst überfällig.

Denn während sich Politik und Verwaltung seit Jahren in runden Tischen und Schubladenparaden verlieren, rollt da draußen das echte Leben. Menschen, die einfach nur sicher mit dem Rad zur Arbeit wollen. Kids, die nicht zwischen parkenden Autos Slalom fahren sollten. Und Strecken, die mehr Buckelpiste und Slalom-Strecke als Verbindung sind. Die Lücken im Radhauptnetz klaffen immer noch. Parkplätze haben Vorrang vor Radwegen. Und der ländliche Raum? Da ist Radinfrastruktur so oft ein Glücksfall wie der eine Bus, der wirklich mal fährt.

Darum geht’s am 4. Mai nicht um eine Sonntagsrunde mit Aussicht, sondern um klare Forderungen auf zwei Rädern: Breite Radspuren. Lückenschluss. Radschnellwege, die nicht nur auf Papier existieren. Die Kommunalwahl ist nicht weit. *hüstel*

Fakten zum Mitradeln und den Startpunkten / Sammelpunkten findet ihr beim ADFC – www.adfc-sternfahrt.org und in Kurzform hier gelistet : Sonntag, 4. Mai 2025; Kundgebung Johannes-Rau-Platz, Düsseldorf; Sammeln ab 14.00 Uhr; Kundgebung 14.30 Uhr; Start der gemeinsamen Rundtour durch Düsseldorf 15.00 Uhr; Ausklang und Ende gegen 18.00 Uhr.

Trödeln rund um die Friedenskirche

Nachhaltig stöbern, nette Menschen treffen und dabei eine Tasse Kaffee genießen – das alles gibt’s beim Trödelmarkt an der Friedenskirche! Am Samstag, den 24. Mai 2025, verwandelt sich die Florastraße 55 in ein Paradies für Trödelliebhaber:innen.

Von 10 bis 14 Uhr warten gut erhaltene Schätze, Vintage-Fundstücke und kleine Besonderheiten darauf, neue Besitzer:innen zu finden.

Die Evangelische Friedenskirchengemeinde Düsseldorf lädt alle herzlich ein, vorbeizukommen, zu trödeln und die Nachbarschaft zu genießen. Also, Kalender rausholen und Termin merken – wir sehen uns auf dem Trödelmarkt!

📅 Samstag, 24. Mai 2025 | 🕙 10 – 14 Uhr

Ev. Friedenskirche, Florastraße 55, Düsseldorf