Prüf heute, schütz morgen!

Unter dem Motto „PRÜF!“ geht es am 13.06.26 wieder auf die Straße – klar, sichtbar und mit einer einfachen, aber gewichtigen Forderung: Parteien, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder als gesichert rechtsextrem eingestuft werden, sollen durch das Bundesverfassungsgericht überprüft werden. Nicht kompliziert. Sondern konsequent.

Los geht es um 13:30 Uhr mit einer Kundgebung am Graf-Adolf-Platz. Um 14 Uhr startet der Demozug – pünktlich, versteht sich. Von dort führt die Strecke über die Kö und weiter durch die Innenstadt: vorbei an Orten, die viele aus dem Alltag kennen, die an diesem Tag aber zu einer gemeinsamen Route werden. Rund 2,5 Kilometer bis in den Hofgarten, wo die Abschlusskundgebung stattfindet.

Mehr Infos gibt es unter pruef-demos.de/nrw/

„Tanzen, bis die Prüfung kommt!“

Bewegung statt Stillstand: Die fünfte Düsseldorfer „Prüf!“-Demo verlässt am Samstag (9. Mai) ihren gewohnten Platz vor dem Landtag und wird zur Lauf- und Tanzdemo quer durch die Innenstadt. Start ist um 14 Uhr am Worringer Platz – und von dort geht’s mit Beats, Bannern und Botschaft über Karlstraße, Stresemannplatz, Graf-Adolf-Straße und die Kö bis zum Corneliusplatz.

Das Motto ist Programm: „Tanzen, bis die Prüfung kommt!“ – und dahinter steckt mehr als gute Stimmung. Es geht um eine einfache, aber überfällige Forderung: Prüfen, ob Parteien, die als rechtsextremer Verdachtsfall gelten oder entsprechend eingestuft sind, überhaupt auf dem Boden des Grundgesetzes stehen. Nicht irgendwann. Jetzt.

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Trödeln, stöbern, Schätze finden. Flohmarkt auf dem Friedensplätzchen

Wenn sich auf dem Friedensplätzchen wieder Tapeziertische aneinanderreihen und die ersten Umzugskisten geöffnet werden, dann ist klar: Es ist Zeit für Nachbarschaftströdel – und für die kleinen Funde, die man eigentlich gar nicht gesucht hat, aber dringend braucht.

Am Samstag, 30. Mai 2026, wird Unterbilk von 10 bis 17 Uhr wieder zur Fundgrube. Zwischen Kinderbüchern, Holzspielzeug und ausrangierten Lieblingsstücken aus dem Kinderzimmer liegen gut erhaltene Alltagsdinge, Schallplatten mit Geschichte und die eine oder andere Kiste voller Fahrradteile – perfekt für alle, die lieber schrauben als neu kaufen. Dazwischen: Kaffee, selbstgebackener Kuchen, herzhafte Snacks und entspannte Live-Musik. Kein großes Spektakel, sondern genau die richtige Atmosphäre, um zu stöbern, zu quatschen und mit etwas Glück den perfekten Fund mit nach Hause zu nehmen.

Ein Tag für alle, die gerne stöbern, tauschen, weitergeben – und für die Trödeln mehr ist als nur Ausmisten.

Hinweis für alle die selbst verkaufen möchten: Die Standplätze werden am Sonntag, 10. Mai 2026, um 11 Uhr direkt auf dem Friedensplätzchen verlost. Als Standgebühr bringt einfach etwas fürs Buffet mit – süß oder herzhaft, Hauptsache selbstgemacht.

Der Trödelmarkt wird von der Anwohner‑Initiative Friedensplätzchen organisiert, die den Platz mit solchen Veranstaltungen, Aktionen und kleinen Festen Jahr für Jahr lebendig hält. Danke für euer Engagement!

Ciao Stau – mehr Platz fürs Rad!

Unter dem Motto „Ciao Stau – mehr Platz fürs Rad!“ rollt am Sonntag, 3. Mai die ADFC-FahrradSternfahrt NRW wieder quer durch Düsseldorf. Die Sternfahrt macht die Königsallee für einen Sonntag zu einem ganz anderen Ort: weniger Glitzer, mehr Fahrräder, mehr Lastenräder, mehr Menschen, die auf zweien statt auf vier Rädern kommen 🙂

Los geht es um 14:00 Uhr mit dem Sammeln auf der Kö, um 14:30 Uhr, folgt die Kundgebung auf der Königsallee, Höhe Corneliusplatz. Um 15:00 Uhr setzt sich die Runde in Bewegung: eine gut 15 Kilometer lange Rundfahrt quer durch Düsseldorf (leider ohne Rheinufertunnel), mit dem einfachen Versprechen, dass dieses Stück gemeinsames Radfahren auch ein Stück Widerstand gegen Chaos, Stau und Dauerblockade ist.

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Kein Podium für Remigrationsfantasien

Ein wichtiger Aktionsaufruf von Düsseldorf stellt sich quer : Am 27.04. will die AfD Düsseldorf im Bürgerhaus Bilk – also direkt an den Arcaden – erneut einer der radikalsten Vertreterinnen ihres menschenfeindlichen Projektes eine Bühne geben. „Remigration“ klingt harmlos, meint aber rassistische Vertreibung, Ausgrenzung und die Idee, Menschen nach Herkunft oder politischer Haltung aus dem Land zu deportieren.

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Kurzer Reminder: Kino. Kette. Kurbel.

(Photo: Copyright Wie_der_Hase_läuft_©El_Flamingo )

Diesen Sonntag (26. April 2026) macht die Bike Film Tour – Season 2 Station im Savoy Theater und bringt die besten internationalen Filme rund um Fahrradkultur, Reisen und nachhaltige Mobilität auf die Leinwand. Mit dabei: sechs Filme, die dokumentieren, wie vielseitig Radfahren sein kann – vom Bikepacking-Abenteuer bis zum Blick auf den Alltag eines Düsseldorfer Fahrradkuriers.

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Erinnerung an die Bücherverbrennung in Düsseldorf

„Wo man Bücher verbrennt, verbrennt man bald auch Menschen.“ – Heinrich Heines warnende Worte sind heute aktueller denn je.

Gerade hier, in unserer Stadt, ist dieses Kapitel der Geschichte besonders nah: Am 11. April 1933, vor dem damaligen Planetarium – der heutigen Tonhalle – brannten in Düsseldorf die Werke zahlreicher Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Organisiert wurde die Aktion nicht etwa von der Universität, sondern von der Hitlerjugend, angekündigt als „Kundgebung der Düsseldorfer Jugend“.
Unter dem Motto „wider den undeutschen Geist“ wurden die Bücher von Heinrich Heine, Erich Maria Remarque, Lion Feuchtwanger, Erich Kästner, Anna Seghers, Else Lasker-Schüler, Karl Marx, Sigmund Freud und vielen anderen in die Flammen geworfen. Die bekannteste dieser Aktionen fand wenige Wochen später – am 10. Mai 1933 – auf dem Berliner Opernplatz, dem heutigen August-Bebel-Platz, statt.

Am 11. April 2026 um 11 Uhr laden die Omas gegen Rechts Düsseldorf zur öffentlichen Lesung auf dem Schadowplatz ein – mit Texten jener Autorinnen und Autoren, deren Stimmen damals ausgelöscht werden sollten.

Jazz City Bilk. Bilk wird wieder zur Klangmeile

Jazz City Bilk ist längst mehr als ein Ersatz für die Jazz Rally: Das Festival hat sich in Bilk als eigenständiges, urbanes Kulturereignis etabliert und verbindet es Konzerte, Tanz und Kunst zu einem vielschichtigen Stadtteil-Festival.

Aus dem Wunsch heraus, die Jazzkultur in Düsseldorf lebendig zu halten und den Stadtteil Bilk als kulturelles Zentrum sichtbar zu machen ist dies Festival entstanden. Bilk wird über mehrere Tage hinweg zur offenen Musiklandschaft mit Spielorten wie Jazz-Schmiede, Bürgerhaus Bilk, Salzmannbau, Metropol Kino, Café Modigliani, Aachener Platz, Bilker Bunker und weiteren Orten. Genau dieser Mix aus etablierten Kulturorten, Nachbarschafts-Locations und Open-Air-Flächen macht den besonderen Reiz des Festivals aus.

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Kettenkino bringt Radkultur und Kurzfilme auf die Straße

Die Idee ist so einfach wie genial. Eine Gruppe Radfahrer:innen macht sich auf den Weg, etwa 20 Kilometer durch die Stadt. An verschiedenen Stationen werden mit Beamern und Soundanlagen Fahrradkurzfilme an die Wand geworfen – kuratiert vom International Cycling Film Festival (ICFF) aus Herne. Die Filme reichen von urbanen Radabenteuern bis zu poetischen Geschichten auf zwei Rädern. Inspiriert ist das Ganze vom Kettenkino der Velokitchen Dortmund, das schon länger zeigt, wie Radkultur und Film zusammenpassen.

Am 11. April 2026, ab 20 Uhr, startet das Kettenkino am Fürstenplatz – und wer mitradelt, erlebt die Stadt aus einer völlig neuen Perspektive. Kein klassisches Kino, keine festen Sitze, keine überteuerten Snacks. Stattdessen: Fassaden und Unterführungen als Leinwände, eine Radtour als Kinosaal, und Kurzfilme, die speziell für Fahrradfans gemacht sind.

Wer mitmachen will, braucht ein verkehrssicheres Fahrrad, am besten etwas Regenfeste Kleidung (Aprilwetter ist unberechenbar), Snacks und Getränke für unterwegs, und etwa zwei Stunden Zeit. Eine Anmeldung ist nicht nötig – einfach am Fürstenplatz auftauchen und losradeln. Infos gibt’s beim ADFC Düsseldorf: adfc.de/duesseldorf. Alles powerde by Lastenhelfer Düsseldorf

Wer Lust auf einen Vorgeschmack hat, kann sich hier ein Video vom Kettenkino in Düsseldorf vor einigen Jahren anschauen: Kettenkino – Eindrücke aus Dortmund.