
Es war der letzte Elternabend vor den Sommerferien – und für uns auch der letzte überhaupt in dieser Einrichtung. Die Zeit im KiLa Bilk geht zu Ende, die Grundschule klopft schon an. Ein guter Moment, um zu merken & zu spüren, was dieses Modell eigentlich mit einem macht.
Vorab. Ein Kinderladen ist keine „Dienstleistung“, die man bucht, sondern ein Ort, den man gemeinsam trägt. Eltern sind nicht nur zahlende Kundschaft, sondern Teil eines Vereins, einer Gemeinschaft, die den Alltag der Kinder aktiv mitgestaltet. Es gibt Elternabende, Arbeitsdienste, Putzlisten, spontane Hilfe, wenn etwas klemmt – und genau das erzeugt Nähe. Man lernt die anderen Familien wirklich kennen, nicht nur aus der Tür-zu-Tür‑Übergabe. Man diskutiert, streitet manchmal, findet Lösungen, lacht, sitzt abends zusammen. Die Einrichtung wird zu einem Stück Alltag, das man mitträgt, statt es nur „in Anspruch“ zu nehmen.
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