Wer will fleißige Handwerker sehn?

…der muss nur in den Florapark gehn! Denn dort wurde in den letzten Tagen wieder fleißig gewerkelt – die Bodenplatte der neuen FloraBar ist bereits gegossen und wird heute fertiggestellt. Das Gebäude selbst? Steht quasi schon in den Startlöchern! Laut den Mitarbeitenden in der Produktion sind die Fertigteile in Arbeit, und wenn alles nach Plan läuft, können wir uns noch in diesem Sommer (alos im Laufe des Sommers) auf die Eröffnung freuen.

Ein Café in Laufweite zum Spielplatz – fast in Sichtweite vom Matschbereich und ohne eine Straße dazwischen. Perfekt für eine entspannte Pause mit Kaffee, während die Kids toben. Wir sind gespannt und voller Vorfreude!

Ein Weihnachtsbaum mit Zukunft – für das Friedensplätzchen

Der Weihnachtsbaum auf dem Friedensplätzchen gehört zur Adventszeit wie Glühwein und Waffeln. Jedes Jahr schmückt er diesen Platz und sorgt für vorweihnachtliche Stimmung. Doch: Muss dafür wirklich jedes Jahr ein 15 bis 20 Jahre alter Baum gefällt werden, der nach vier Wochen wieder entsorgt wird?

Es gibt doch eine Alternative, die nicht nur nachhaltiger, sondern auch langfristig schöner wäre: Warum pflanzen wir nicht einen lebenden Nadelbaum? Eine freie Baumscheibe – keine zwanzig Schritte vom jetzigen Standort entfernt – wartet geradezu darauf, mit einem Baum fürs Leben bepflanzt zu werden.

Das würde den Weihnachtsbaum nicht nur erhalten, sondern ihn zu einem dauerhaften Symbol für Gemeinschaft und Nachhaltigkeit machen. Eine grüne Oase, die uns das ganze Jahr begleitet. Mit Sitzgelegenheiten drumherum könnte er zu einem weiteren Treffpunkt für Jung und Alt werden.

Ich hatte diese Idee bei der BV gedropped – mal sehen ob es einen offiziellen BürgerInnen Antrag braucht. Die Erfahrung zeigt: Egal ob es um die runden Bänke auf dem Friedensplätzchen oder eine Umbenennung geht – oft vergehen Jahre, bis etwas passiert.
Aus meiner Sicht ist dies eine perfekte Gelegenheit – eine Ersatzpflanzung muss es sowieso geben. Dann kann man auch dies weitsichtiger planen. Und je früher wir anfangen, desto schneller können wir eine neue Tradition wachsen lassen – nachhaltig, zukunftsorientiert und genauso schön wie jetzt. Was meint ihr?

Friedensplätzchen Tower meldet: Nikolaus im Landeanflug.

Liebe Passagiere der Vorweihnachtszeit,
bitte anschnallen und die Sitzlehnen in aufrechte Position bringen – der Nikolaus landet am Freitag, den 6. Dezember, um 17:00 Uhr auf dem Friedensplätzchen in Unterbilk. Dies ist der bis jetzt veröffentlichte Flugplan für den Abend:
* Vor 17:00 Uhr: Schmücken des Weihnachtsbaums
* An Bord: Glühwein und heißer Apfelsaft (bitte eigene Becher mitbringen)
* Snacks: Frisch gebackene Waffeln
* Unterhaltung: Live-Musik vom Blechbläser-Trio

Die Crew des Nikolausflugs wird tatkräftig unterstützt von der KiTa St. Peter, der GGS Konkordiastraße, der OGS der AWO (GGS Kronprinzenschule) und der @friedensplaetzchen Anwohnerinnen-Initiative.

Es sind alle Nachbarn, Freundinnen und Freunde des Friedensplätzchens eingeladen, gemeinsam einen besinnlichen & gemütlichen Abend zu verbringen und sich auf die Adventszeit einzustimmen.

Wichtiger Hinweis an alle Besucher*innen des Bauernmarkts:
Aus Rücksicht auf den straffen “Flugplan“ schließt der Bauernmarkt am 6.12. bereits um 15:45 Uhr! Ein großes Dankeschön an die Marktbetreiber*innen für diese harmonische Kooperation und Unterstützung!

Boarding beginnt um 17:00 Uhr – wir freuen uns auf euch!

Eine Telefonzelle voller Möglichkeiten – und ungenutztem Potenzial

Auf dem kleinen, charmanten Friedensplätzchen gibt es noch eine Telefonzelle. Oder besser gesagt: Es gab eine funktionierende Telefonzelle. Das Relikt aus einer Zeit, als wir noch Münzen bzw. Telefonkarten in die Hand nahmen, um Freunde anzurufen, hängt dort trostlos, „out of order“ vor sich hin. Kein Fernsprecher mehr, nur eine leere Hülle, die langsam vor sich hin verrottet. Aber genau das triggert mich: Wie viele ungenutzte Chancen stecken in solchen kleinen Orten und Objekten, die früher so zentral für unser Leben waren?

Die Idee: Kommunikationsmittel zu Kulturraum. Vor Jahren hatte ich mal die Idee geäußert: Warum solche Telefonhäuschen nicht einfach umwidmen? Sie könnten kleine Ausstellungsräume sein – winzige Galerien für lokale Künstler, Streetart-Vitrinen oder Mini-Bibliotheken. Auf dem Friedensplätzchen könnte die Zelle ein Treffpunkt für kreative Köpfe werden oder ein Ort für Nachbarschaftsprojekte. Ein anderer Gedanke: Was wäre mit einer Neugestaltung? Lackiert in einem frischen „mausgrau“ oder kunterbunt besprüht, könnte die Telefonzelle zum Streetart-Objekt werden. Im Inneren? Vielleicht Platz für Nachbarschaftswerkzeuge oder als Mini-Tauschbörse für Samen und Pflanzen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

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Abschied von der Florabar im Florapark – Erinnerungen und ein Neuanfang

Ich sage leise Servus und bin voller Dankbarkeit für die vielen Erinnerungen, die sich mit der Florabar verbinden. Es waren unzählige Sommerabende, spontane Ausklänge nach Konzerten und Partys, erholen nach damaligen wenig rühmlichen Spielen der Fortuna und sogar meine eigene Hochzeitsfeier. Ich denke auch an die anstrengende Aufräumaktion (tagelang die Kettensäge im Ohr) nach dem Sturm Ela um Mathias, der Betreiber der Florabars, zu supporten und aktiv zur Seite zu stehen. Und all die netten Gespräche bei einem Cappuccino oder einem kühlen Bier, den Geruch von frischem Gemüse auf dem Grill, frisch gebackene Waffeln und Kuchen, das knistern im Ofen in den Anfängen des Cafes, die Flohmärkte und auch Fledermausführungen und andere Infoabende… Es war ein guter Platz. Hier konnten wir Aktivitäten und Aktionen aushecken und starten. Mathias hatte aus diesem Gebäude eine ganz besondere Oase geschaffen. Das Cafe ist schon eine Ewigkeit geschlossen, aber der Raum war noch da. Dieser Ort wird mir fehlen, das alte Gebäude ist nun abgerissen.

Aber: Es gibt einen Neuanfang! Wie ich im Gespräch mit Dietmar Wolf (Grüner Bezirksbürgermeister für die BV3) erfuhr, wird an derselben Stelle bis zum Sommer ein neues Gebäude dort entstehen. Im O-Ton:

„Ich freue mich, wenn nach so langer Zeit wieder ein gemütlicher Treffpunkt im Floragarten und zudem ein neuer Kulturort in Unterbilk entsteht. Die Bezirksvertretung setzt sich seit Jahren für eine neue Bar ein, musste aber erfahren, dass die ehemalige – nun abgerissene Bar – übrigens es war nur ein ehemaliger Gerätehaus – absolut marode war. (…)  Das konnte man leicht an dem verwunschenem WC erkennen.“ 

Mehr Platz für gutes Leben – Aktion an der Bilker Kirche!

Am Samstag, den 28.09., von 11 bis 20 Uhr, verwandelt sich der Bereich rund um die Bilker Kirche wieder in einen Ort des nachbarschaftlichen Lebens. Anknüpfend an die erfolgreichen Aktionen der letzten Jahre unter dem Motto „Platz für gutes Leben“, wird auch diesmal der öffentlichen Raum für Spiel, Spaß und Begegnung „zurückerobert“.

Dieses Jahr stehen Gespräche und Ideenaustausch im Fokus. Lokale Politiker*innen und Initiativen werden vor Ort sein, um über die dringend notwendige Umgestaltung des Straßenraums zu diskutieren. Es geht um mehr als nur eine temporäre Sperrung: es wird eine grundsätzliche Veränderung hin zu mehr Lebensqualität und weniger Verkehrslärm gefordert.

Also kommt vorbei, bringt euch ein und lasst uns gemeinsam zeigen, wie ein gerechter und lebenswerter Raum für alle aussehen kann! Mehr Platz für gutes Leben – es liegt in unserer Hand

Herbstanfang hat der Rheinische Bauernmarkt .

Die morgendliche Sonne taucht den Platz in ein goldenes Licht, während der Duft von frischem Gemüse und feuchtem Laub in der Luft liegt. Endlich haben die Hokkaido-Kürbisse, Wurzelgemüse und regionale Äpfel wieder Saison – es kommt der Herbstgeschmack auf den Tisch. Kürbissuppe, Ofengerichte oder herbstliche Salate, I love it.

Was ich besonders an diesem Markt schätze, ist die geschäftige Ruhe, die zu dieser morgendlicher Stunde herrscht. Ich mag diese Zeit im Jahr – den Wechsel von Sommer auf Herbst.
Interessanterweise erinnert mich diese Zeit des Jahres immer an den Beginn des neuen Semesters. Auch wenn meine Zeit an der Universität schon eine Weile zurückliegt, kommt jedes Jahr zu dieser Zeit ein ganz besonderes Gefühl hoch: in Listen eintragen, Menschen nach der langen vorlesungsfreien Zeit treffen, Praktika absolvieren, der Duft der Fachbibliothek, der erste Kaffee in der MathNat Cafeteria und das kribbelnde Gefühl, in neue Themen und Seminare einzutauchen… Es ist beides ein bisschen wie ein kleiner Neuanfang – sowohl kulinarisch als auch geistig. Genießt den Herbst und lasst euch inspirieren.

#buedchenliebe Das urbane Leben lieben!

Düsseldorf hat es wieder einmal bewiesen: Der Büdchentag ist das ultimative Fest für alle Stadtmenschen, die das bunte, freie Leben zu schätzen wissen.

Über 40 Kioske, von Bilk bis zum Zooviertel, haben uns mit allem versorgt, was das urbane Herz begehrt: Snacks, Drinks und eine Atmosphäre, die nur eine Stadt wie Düsseldorf bieten kann. Von 14 bis 22 Uhr waren die Straßen erfüllt von den besten Beats, kreativen Workshops, spannenden Wundertüten, Livemusik, coolen Kunstaktionen und einem Kinderprogramm, das auch die Kleinen begeisterte.

Es ist einfach schön mit der ganzen Familie auf dem Rad durch die Stadt zu cruisen, überall trifft man Freunde und Bekannte und es gibt viel zu entdecken und zu sehen, zu hören und zu probieren – das ist urbanes Leben pur! Würde man mich fragen was denn die Hotspots des Tages waren? Ganz klar: Das HipHop-Büdchen auf der Volksgartenstraße war der absolute Renner, das Konzi der Kapelle Oiro auf der Borsigstraße, und auch die Nachbarschaftsfeste auf der Siemensstraße und auf dem Friedensplätzchen sowie Fürstenplatz. Generell gab es jede Menge zu erleben – Flohmärkte, Straßenfeste, Hofflohmärkte – wer das urbane Leben liebt, war hier genau richtig. Und kulinarisch? Das Sri Lanka Büdchen haben wir in diesem Jahr leider nicht geschafft…

Markiert euch den 30. August 2025 schon mal dick im Kalender – dann startet der nächste Büdchentag, und wir sind sicher wieder alle am Start.

Ein riesiges Dankeschön geht raus an Dougie und die Orga-Crew, die dieses Fest zu dem machen, was es ist: eine Hommage an das urbane, bunte und freie Leben, das Düsseldorf so einzigartig macht.

Eine Reise durch die Zeit. Wenn Spiderman das Spidey-Team trifft .

Es gibt Helden, die ganz offensichtlich nie aus der Mode kommen – und Spiderman gehört definitiv dazu. Aber wer hätte gedacht, dass der Netzschwinger jetzt auch bei den ganz Kleinen so angesagt ist? Dank des Spidey-Teams, einer kindertauglichen Version von Spiderman und seinen Freunden, sind plötzlich auch die „Großen“ im Kindergarten voll im Superheldenfieber. Die Begeisterung meiner Kinder hat mich daran erinnert, bei einer Abholrunde aus der Schule und dem Kindergarten einen kleinen Abstecher in Düsseldorf-Oberkassel zu machen.

Dort, auf einem Dach, sitzt nämlich ein Spiderman und wacht über die Stadt. Es war, als ob die Generationen sich trafen – das Spidey-Team meiner Kids, und ich, mit Erinnerungen an den klassischen Marvel-Helden. Es gibt Figuren und Geschichten die uns alle über Generationen hinweg begleiten – unsere Leben braucht immer wieder kleine Alltagsabenteuer und warum mal nicht Helden in der realen Welt besuchen. Ein wahrlich Treffen der Generationen 😉