#buedchenliebe Das urbane Leben lieben!

Düsseldorf hat es wieder einmal bewiesen: Der Büdchentag ist das ultimative Fest für alle Stadtmenschen, die das bunte, freie Leben zu schätzen wissen.

Über 40 Kioske, von Bilk bis zum Zooviertel, haben uns mit allem versorgt, was das urbane Herz begehrt: Snacks, Drinks und eine Atmosphäre, die nur eine Stadt wie Düsseldorf bieten kann. Von 14 bis 22 Uhr waren die Straßen erfüllt von den besten Beats, kreativen Workshops, spannenden Wundertüten, Livemusik, coolen Kunstaktionen und einem Kinderprogramm, das auch die Kleinen begeisterte.

Es ist einfach schön mit der ganzen Familie auf dem Rad durch die Stadt zu cruisen, überall trifft man Freunde und Bekannte und es gibt viel zu entdecken und zu sehen, zu hören und zu probieren – das ist urbanes Leben pur! Würde man mich fragen was denn die Hotspots des Tages waren? Ganz klar: Das HipHop-Büdchen auf der Volksgartenstraße war der absolute Renner, das Konzi der Kapelle Oiro auf der Borsigstraße, und auch die Nachbarschaftsfeste auf der Siemensstraße und auf dem Friedensplätzchen sowie Fürstenplatz. Generell gab es jede Menge zu erleben – Flohmärkte, Straßenfeste, Hofflohmärkte – wer das urbane Leben liebt, war hier genau richtig. Und kulinarisch? Das Sri Lanka Büdchen haben wir in diesem Jahr leider nicht geschafft…

Markiert euch den 30. August 2025 schon mal dick im Kalender – dann startet der nächste Büdchentag, und wir sind sicher wieder alle am Start.

Ein riesiges Dankeschön geht raus an Dougie und die Orga-Crew, die dieses Fest zu dem machen, was es ist: eine Hommage an das urbane, bunte und freie Leben, das Düsseldorf so einzigartig macht.

Eine Reise durch die Zeit. Wenn Spiderman das Spidey-Team trifft .

Es gibt Helden, die ganz offensichtlich nie aus der Mode kommen – und Spiderman gehört definitiv dazu. Aber wer hätte gedacht, dass der Netzschwinger jetzt auch bei den ganz Kleinen so angesagt ist? Dank des Spidey-Teams, einer kindertauglichen Version von Spiderman und seinen Freunden, sind plötzlich auch die „Großen“ im Kindergarten voll im Superheldenfieber. Die Begeisterung meiner Kinder hat mich daran erinnert, bei einer Abholrunde aus der Schule und dem Kindergarten einen kleinen Abstecher in Düsseldorf-Oberkassel zu machen.

Dort, auf einem Dach, sitzt nämlich ein Spiderman und wacht über die Stadt. Es war, als ob die Generationen sich trafen – das Spidey-Team meiner Kids, und ich, mit Erinnerungen an den klassischen Marvel-Helden. Es gibt Figuren und Geschichten die uns alle über Generationen hinweg begleiten – unsere Leben braucht immer wieder kleine Alltagsabenteuer und warum mal nicht Helden in der realen Welt besuchen. Ein wahrlich Treffen der Generationen 😉

Wie wäre es mit einem lebenden Weihnachtsbaum für das Friedensplätzchen?

Was haltet ihr von der folgenden Idee, die nicht nur das Viertel verschönern, sondern auch ein Zeichen für Nachhaltigkeit setzen könnte: Ein lebender Weihnachtsbaum auf dem Friedensplätzchen!

Nachdem vor wenigen Wochen ein Baum auf dem Friedensplätzchen gefällt werden musste, bietet sich die Chance, einen dauerhaften Ersatz zu pflanzen.Jedes Jahr werden in ganz Deutschland unzählige Bäume gefällt, um für ein paar Wochen als Weihnachtsdeko zu dienen. Auch bei uns in Unterbilk wird jährlich ein 20 bis 25 Jahre alter Baum gefällt und ins Viertel transportiert, nur um dann kurze Zeit später entsorgt zu werden. Dieser jährliche Kreislauf ist nicht nur ressourcenintensiv, sondern auch angesichts der Klimakrise schlichtweg sinnlos.

Warum nicht einen lebenden Weihnachtsbaum pflanzen, der über viele Jahre hinweg das Friedensplätzchen schmückt? So wie es bereits am Zoopark oder Fürstenplatz erfolgreich umgesetzt wurde, könnte auch Unterbilk von einem dauerhaften Weihnachtsbaum profitieren. Dieser Baum würde das ganze Jahr über wachsen und gedeihen, und während der Weihnachtszeit das Viertel in festlichem Glanz erstrahlen lassen – ohne dass dafür ein anderer Baum gefällt werden muss.Nachhaltigkeit beginnt nun mal vor der eigenen Haustür – und vielleicht auch schon bald auf dem Friedensplätzchen 🙂

Düsseldorfer Büdchentag 2024. Wenn die Stadt zum riesigen Nachbarschaftsfest wird.

Es ist wieder soweit: Am Samstag, den 24. August 2024, verwandelt sich Düsseldorf erneut in ein pulsierendes Fest der Nachbarschaften – der Düsseldorfer Büdchentag steht an! Von 14 bis 22 Uhr erwartet euch ein vielfältiges Programm an über 40 Kiosken, das von Bilk bis zum Zooviertel reicht.

Seit 2016 sorgt der Düsseldorfer Büdchentag e.V. dafür, dass unsere Stadt für einen Sommertag zum Zentrum von Snacks, Drinks und vor allem guter Laune wird. In diesem Jahr könnt ihr euch auf ein noch umfangreicheres Programm freuen, das von Workshops über Livemusik bis hin zu Kunstaktionen und einem Kinderprogramm reicht. Und das Beste: Es gibt exklusives Büdchentag-Merch – perfekt für alle treuen und neuen Fans!

Das Event ist weit mehr als nur ein Fest: Es ist eine Feier der Trinkhallenkultur, die seit 2020 offiziell zum immateriellen Kulturerbe des Landes NRW gehört. Die Büdchen, die in jedem Viertel als soziale Anlaufstelle fungieren, bieten Raum für Begegnungen und den Austausch zwischen Menschen aller Altersgruppen, Geschlechter, Herkünfte und Religionen.

Der Büdchentag ist eine Einladung an alle, gemeinsam die Vielfalt und die besondere Gemeinschaft Düsseldorfs zu feiern. Also: Raus mit euch, feiert die Nachbarschaft und macht euren „Brat Summer“ zu einem unvergesslichen Erlebnis!

**Weitere Informationen und das vollständige Programm findet ihr unter: www.duesseldorfer-buedchentag.de.

Auf die Nachbarschaft, auf Düsseldorf und auf einen entspannten Büdchentag 2024!

Waldspaziergang in der Nähe von Mordor

Am letzten Sonntag haben wir wieder mal Zeit bei den wahren WaldschützerInnen des Hambacher Waldes verbracht. Mit ihren Baumhäusern und ihrer konsequenten Anwesenheit sichern diese Menschen den letzten verbleibenden Rest dieses wertvollen Waldgebietes vor der Zerstörung durch den Braunkohleabbau.

Vor genau 10 Jahren begann der breitere, bürgerliche Protest mit dem ersten Waldspaziergang von Michael Zobel und Eva Töller. Mit ihren regelmäßigen Wanderungen durch diesen Wald trugen sie dazu bei, den Protest zu erweitern und für die Öffentlichkeit zugänglicher zu machen und mehr Menschen für den Erhalt der einzigartigen Natur zu mobilisieren. Endlich begann man über die Bedeutung dieses wertvollen Ökosystems zu sprechen, was neue UnterstützerInnen gewann.
Der Kampf für den Erhalt der Wälder und auch der Dörfer im rheinischen Braunkohlerevier ist schon immer vielfältig und komplex.

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„Ein Haus für Alle“ Beispiele gegen die soziale Spaltung.Nazis einfach mal wegbassen

Das @fftduesseldorf und die Gruppe @i.furiosi laden ein zu einer eindringlichen Auseinandersetzung mit der Dokumentation „Ein Haus für Alle“. Unter der Regie von Shania Casado Cimring und dem @kollektivffm bietet der Film tiefe Einblicke in die Entstehung eines beispielhaften Hausprojekts in der Günderrodestraße 5, das nicht nur ein Widerstand gegen Immobilienspekulation, Leerstand und #Gentrifizierung war, sondern auch zu einem Hoffnungsschimmer für eine solidarischere Gesellschaft wurde.

Das Kollektiv „Freiräume statt Glaspaläste“ machte 2022 auf die drängenden Probleme aufmerksam und besetzte das Haus als mutiges Statement gegen die wachsende soziale Kluft in Frankfurt. Eine Genehmigung zur Zwischennutzung ermöglichte es dem Kollektiv und den Initiativen Project Shelter und der AdA Kantine, nicht nur wohnungslose Menschen zu unterstützen, sondern auch einen Raum für Gemeinschaft und Veranstaltungen zu schaffen.

Die Situation in Frankfurt steht stellvertretend für viele Städte, so auch in Düsseldorf. Die offensichtliche Spekulation mit Grundstücken und Immobilien, Leerstände trotz akuter Wohnungsnot, der Bau teurer Immobilien und Bürogebäude – all das führt zu einer zunehmenden Segregation der Gesellschaft nach Einkommen. Diese soziale Kluft bedroht das Gefüge unserer Gemeinschaften und hinterlässt viele Menschen auf der Strecke.

Die Filmvorführung am Dienstag, den 19.03.2024, um 19:30 Uhr im Foyer, bietet nicht nur die Möglichkeit, das inspirierende Projekt in Frankfurt zu beleuchten, sondern auch darüber nachzudenken, ob ein ähnliches Vorhaben eine Perspektive für Düsseldorf sein könnte. Im Anschluss an den Film stehen zwei Aktivist*innen von „Freiräume statt Glaspaläste“ für eine Diskussion bereit.

Der Eintritt ist frei, aber der Gewinn an Perspektiven und gemeinsamen Ideen, wie wir einer zunehmenden Gentrifizierung entgegentreten können, ist unbezahlbar. „Wem gehört die Stadt?!“ diese Frage steht seit Jahren immer wieder auf Wänden, Transpas und auf Flyern und sie wird immer drängender. Es braucht eine gesellschaftliche Antwort und andere Konzepte – denn der Markt regelt nix.

Dieses Kunstwerk zieht eure Blicke an wie ein Magnet.

Was für ein Blick, was für Augen – Düsseldorf hat ein brandneues, atemberaubendes Mural, das die Aufmerksamkeit auf sich zieht.
In der ersten Oktoberwoche hat der irische Künstler Fin DAC (@findac) dieses Monochrom-Meisterwerk geschaffen, das die Reduzierung von Details auf ein neues Niveau bringt. Die Einfachheit und gleichzeitig die unglaubliche Tiefe dieses Kunstwerks sind – finde ich – absolut umwerfend. Düsseldorf hat schon zahlreiche Murals / Wandbilder, aber dieses neue Kunstwerk ist ein echter Hingucker!

Das Beste daran? Fin DAC ist kein unbekannter Maler – schaut mal auf seinen Kanälen auf Facebook unter finbarr dac oder Instagram @findac vorbei. Unsere Stadt hat echt Glück, eines seiner Meisterwerke zu beherbergen – wir sollten, wie bei den anderen Murals auch, stolz darauf sein, ein Bild dieses international renommierten Künstlers bei uns zu haben. Ein fettes Dankeschön geht auch an das PrettyPortal und Klaus Rosskothen, das dieses Projekt erst möglich gemacht hat. Diese Leute wissen, wie man Kunst in unsere Nachbarschaft bringt!

Also, wenn ihr das nächste Mal in Unterbilk seid, vergesst nicht, an der Ecke Neusser Straße und Wilhelm-Tell-Straße vorbeizuschauen. Dieses Kunstwerk wird eure Augen definitiv auf sich ziehen.