Lagerfeuer mit Geistergeschichte und Stockbrot

Eine magische Stimmung. Kürbisse, Lichterketten, Lagerfeuer – liebevoll vorbereitet, mit viel Fantasie, ein bisschen Gänsehaut und ganz viel Herz. Der Halloween-Abend im Gartenverein war für alle ein Erlebnis – zwischen Fledermausgirlanden und Windlichtern tummelten sich kleine Hexen, alte Vampire und auch Gespenster. Jede*r hatte etwas mitgebracht – selbstgemachte Gruselhappen, Kuchen, Snacks, Apfelschorle, Kinderpunsch und die ein oder andere geheime Zutat, die bestimmt nichts mit Rum zu tun hatte… Was diesen Abend so besonders machte, war das Miteinander. Viele fleißige Hände, viel Liebe zum Detail, kein großes Budget, aber jede Menge Herzblut. Danke an alle, die dabei waren und geholfen haben, dass aus einer Idee wieder ein richtig schöner Abend wurde.

Es tut sich auch was am Leo-Statz-Platz! 

Lange ersehnt, endlich in Bewegung: Der Spielplatz bekommt sein wohlverdientes Update! Beide Kinder haben es direkt – unabhängig voneinander – erspäht und waren direkt on Fire. Gestern wurden die neuen Spielgeräte geliefert – ein erster Schritt in Richtung mehr Spielspaß für die Kids. Wann genau die Eröffnung sein wird? Noch unklar. Aber eins steht fest: Es wird uns ein Fest sein!

Hoffentlich ist Bezirksbürgermeister Herr Wolff dabei, dann könnten wir gleich nochmal über eine kleine, aber feine Ergänzung sprechen: Einen Naschgarten mit Beerensträuchern direkt am Spielplatz. Wäre doch perfekt, oder?

Metamorphose des Spielplatzes am Leo-Statz-Platz hat begonnen

Habt ihr es auch schon bemerkt? Der Leo-Statz-Platz erlebt eine wahre Metamorphose! Nachdem im letzten Jahr nach und nach viele – eigentlich fast alle – der alten Spielgeräte verschwunden sind, fragten wir uns alle: „Was kommt da wohl als Nächstes?“… Nun ist er eingerüstet und Baumaschienen brechen die Ummauerung ab und ändern das „Layout“ des Spielplatzes. Die Skizzen am Bauzaun lassen erkennen das wohl viele Ideen und Anregungen aus dem Ideenwettbewerb der Kinder eingeflossen sind. Lasst uns also gespannt bleiben und die Daumen drücken, dass alles rechtzeitig zum Frühjahr fertig wird…

Grippe-Saison 2025. Wieder ein Lazarett zu Hause – und keiner hat was gelernt

Ich kann es nicht mehr hören: „Ach, das ist doch nur eine Grippe.“ Doch wer mit zwei kranken Kindern drei Wochen lang zu Hause festhängt und sich dann selbst mit Influenza B hinlegt, sieht das ganz anders. Unser Haushalt war ein einziges Lazarett. Erst das eine Kind krank, dann das andere – und kaum waren die beiden einigermaßen wiederhergestellt, lag ich selbst flach. Zwei fette Streifen auf dem Multitest, Gliederschmerzen, Husten, Schüttelfrost – aber wie soll man sich bitte auskurieren, wenn der Alltag einfach weiterläuft?

Verkürzte Betreuungszeiten und Schulausfälle – und jetzt?

Kindergarten und Grundschule sind genauso durchseucht wie unser Zuhause. Die Betreuung musste auch punktuell eingeschränkt werden, weil das Personal selbst krank ist. Unterricht fällt aus, weil Lehrer fehlen. Doch von echter Unterstützung für Eltern? Keine Spur. Es gibt keine Lösungen – schwarze Null ist im haushalt so wichtig. Aber. Auf wessen Kosten? Wir jonglieren zwischen Arbeit, kranken Kindern und nun meiner eigenen Grippe – und ich frage mich: Was haben wir eigentlich aus der Pandemie gelernt?

Handdesinfektion? Fehlanzeige. Vor drei Jahren standen überall Desinfektionsspender – in Supermärkten, in der Kita, selbst an Bushaltestellen. Heute? Weg. Es sei denn, man geht in die Apotheke und organisiert es selbst. Scheinbar war das Thema Hygiene doch nicht so wichtig, wenn es nicht mehr auf jeder Tagesordnung steht. Dabei wäre es genau jetzt notwendig.

Die Zahlen steigen – und keiner kümmert sich. Die Grippefälle in Düsseldorf steigen rapide, laut Gesundheitsamt sind die Wartezimmer überfüllt. Am Montag waren bei meiner Hausärztin über 100 Fälle… Aber Maßnahmen? Empfehlungen? Fehlanzeige. Klar, es gibt die Grippeimpfung, aber die Nachfrage ist hoch, und Termine sind rar. Wer Pech hat, bekommt seine Dosis zu spät.

Einfach durchkämpfen? Es ist jedes Jahr das Gleiche: Die Grippewelle trifft uns mit voller Wucht, und trotzdem wird sie nicht ernst genug genommen. Es gibt kaum Prävention, keine echten Lösungen für Familien, und wer krank ist, soll trotzdem einfach „funktionieren“. Ich für meinen Teil habe genug – aber raus aus dem Lazarett? Das dauert noch.

Grippe & Erkältungszeit. Endlich wieder vor die Welle kommen…

Wenn die Kinder uns Eltern nacheinander lahmlegen. Willkommen in der Hochsaison für Viren – die kalten Monate, in denen die halbe Kita oder Schule schnieft und hustet. Wir Eltern? Natürlich mittendrin. Denn kaum hat sich das erste Kind erholt, schnieft das nächste – und irgendwann erwischt es uns. Wieder und wieder. Ein endloser Kreislauf der Reinfektion, der gefühlt bis zum Frühling anhält.

Meine Achillesferse: Der Hals. Jeder hat so seine Schwachstelle – bei mir ist es der Hals. Kaum ist ein Infekt im Anmarsch, kratzt es schon im Rachen, die Stimme verabschiedet sich und Halsschmerzen deluxe sind am Start. Dazu kommen die Klassiker: Gliederschmerzen, Fieber, Dauermüdigkeit. Kurz gesagt: Die komplette Grippe-Symphonie in all ihren Facetten.

Warum steckt man sich ständig wieder an? Kinder haben ein beneidenswertes Talent: Sie sind wandelnde Virenbotschafter. Ihre Art der Krankheitsübertragung? Intensiv, direkt und ohne Rücksicht auf Verluste. Küsschen hier, gemeinsames Kuscheln da – und schon sind wir Eltern das nächste Ziel. Unser Immunsystem? Kämpft sich mühsam durch, bis die nächste Attacke anrollt.

Wie durchbricht man den Kreislauf? Es gibt keine magische Lösung, aber ein paar Dinge helfen, um den ständigen Infekt-Kreislauf zu stoppen oder zumindest abzumildern:

  • Konsequent Hände waschen – Ja, das klingt banal, aber es wirkt. Auch für Kinder zur Pflicht machen!
  • Getrennte Handtücher nutzen – Jedes Familienmitglied sollte sein eigenes Handtuch haben, damit Viren nicht über feuchte Stoffe weitergegeben werden.
  • Zahnbürsten regelmäßig wechseln – Besonders nach einem Infekt, um eine erneute Ansteckung zu vermeiden. Niemals Zahnbürsten gemeinsam imm Becher aufbewahren!
  • Hygiene im Haushalt – Türklinken, Lichtschalter, Fernbedienungen regelmäßig desinfizieren.
  • Frische Luft & Lüften – Regelmäßiges Stoßlüften vertreibt die Viren aus der Wohnung.
  • Schlaf & Ruhe – So schwer es mit Kindern ist: Der Körper braucht Erholung.
  • Immunsystem boosten – Vitamin C, Zink, viel Flüssigkeit und frische Luft helfen, das Abwehrsystem auf Trab zu halten.
  • Gemeinsam genesen – Manchmal ist es das Beste, sich einfach alle gleichzeitig auszukurieren, anstatt sich gegenseitig wochenlang anzustecken.

Durchhalten & Tee trinken. Die Erkältungszeit ist ein harter Gegner – besonders für Eltern. Aber mit ein bisschen Prävention, viel Geduld und der richtigen Dosis Selbstfürsorge kommt man irgendwann doch wieder gesund aus dem Tunnel. Bis dahin: Viel Tee, Vitamine, eine Extraportion Schlaf (wenn möglich) und starke Nerven!

Bleibt gesund!

Gemeinsam unterm Sternenhimmel ums Feuer stehen

Das knisternde Lagerfeuer war der Mittelpunkt des Abends, um das sich Kinder, Eltern und Erzieher:innen versammelten. Die flackernden Flammen, warme Decken und das Murmeln der Gespräche schufen eine Atmosphäre, die sich nur schwer in Worte fassen lässt – gemütlich, herzlich, einfach schön.

Die Kinder tobten, sangen Lieder oder starrten fasziniert ins Feuer. Und natürlich fehlte es nicht an kleinen Leckereien: Selbstgebackene Kekse wurden geteilt, während heißer Tee aus Thermoskannen die kalten Hände wärmte. Für die Kleinen gab es Apfelsaft, und für die Großen vielleicht auch einen Punsch – ganz wie es sich gehört.

Manchmal sind es die einfachen Dinge, die das Herz wärmen – wie ein Abend am Lagerfeuer, der Duft von frischen Keksen und dampfender Tee aus der Thermoskanne. Genau das durften wir gestern im Kindergarten erleben: ein geselliger Abschluss des Jahres unter freiem Himmel.

In einer Zeit, die oft von Hektik und Trubel geprägt ist, war dieser Abend ein wohltuender Kontrast. Kein Stress, keine Eile – nur Zeit, um das vergangene Jahr gemeinsam Revue passieren zu lassen, Geschichten auszutauschen und die kleinen Momente zu genießen.

Ein Lagerfeuer hat diese besondere Magie, Menschen zusammenzubringen. Es lädt ein, innezuhalten, die Wärme zu spüren und einfach den Moment zu genießen.

Fahrrad trotz Winterkälte und Dunkelheit.

Die usselige Jahreszeit ist eine der größten Herausforderungen für alle, die mit dem Fahrrad in der Stadt unterwegs sind. Neben der Dichtigkeit der Kleidung und warmen Fingern geht es vor allem um Sichtbarkeit und Sicherheit im Straßenverkehr. Gerade im Herbst und Winter, wenn die Tage kurz sind und das Wetter oft ungemütlich, wird die Fahrt mit dem Rad schnell zur riskanten Angelegenheit. Eines vorweg: Sehen und gesehen werden ist das A und O. Ein gut gewartetes Fahrrad mit funktionierender Beleuchtung ist ein absolutes Muss. Insbesondere bei jüngeren Verkehrsteilnehmer:innen gilt : Eine Warnweste mag zwar nicht schick sein, aber sie macht einen riesigen Unterschied – vor allem im Dämmerlicht oder bei Regen. Ein sicheres Fahrrad ist nicht nur sichtbar, sondern auch technisch einwandfrei. Bremsen, Reifenprofil und Kette sollten regelmäßig geprüft werden. Ein kurzer Check vor der Fahrt spart nicht nur Ärger, sondern kann auch Leben retten.

Infrastruktur: Farbe ist keine Sicherheit

Doch bei all der persönlichen Vorbereitung bleibt eine Tatsache: Die größte Gefahr für Radfahrer:innen ist eine unzureichende Infrastruktur. Bunte Flächen auf der Straße sind kein Schutz, sondern oft nur ein Feigenblatt. Was wir brauchen, sind protected bikelanes – geschützte Radwege, die deutlich und sicher vom Autoverkehr getrennt sind.

Platz für Fahrräder – nicht auf Kosten der Fußgänger:innen

Ein weiterer Punkt, der oft vergessen wird: Fahrräder gehören auf die Straße, nicht auf den Gehweg. Abstellflächen sollten im Straßenraum geschaffen werden – auf Parkplätzen, nicht dort, wo sie Kinderwagen, Rollatoren oder Fußgänger:innen behindern. Fahrräder sind Fahrzeuge, und sie sollten entsprechend behandelt werden. Fahrzeuge parken mit anderen Fahrzeugen oder es gibt mehr sichere Abstellbügel.

Die dunkle Jahreszeit lässt es sichtbar werden – es ist wichtig, dass alle Verkehrsteilnehmer:innen Rücksicht nehmen und dass die Politik endlich handeln muss. Es braucht mehr Platz für den Radverkehr und dies nicht auf Kosten der Schwächsten. Stattdessen brauchen wir durchdachte, sichere Lösungen, die allen gerecht werden.

Also: Licht an, Rad checken – und vor allem: laut und deutlich fordern, dass unsere Städte endlich fahrradfreundlicher werden! Denn nur mit sicherer Infrastruktur können wir wirklich sicher unterwegs sein. 🌟

Spielplatz wartet auf Spielgeräte

Der Spielplatz am Leo-Statz-Platz – Ein Jahr des Wartens und der Hoffnung. Im Mai 2023 konnten die „Spielplatzexperten“ – also die Kinder, um die es hier geht – bei einer offiziellen Befragung ihre Wünsche und Ideen für den Spielplatz am Leo-Statz-Platz äußern. Die Hoffnung war groß, die Freude über die Möglichkeit zur Mitgestaltung spürbar. Doch seit diesen Tagen ist es still geworden. Nach und nach wurden Geräte zum Teil entfernt, andere repariert und dann entfernt. Aber es gab keine Aushänge, keine Informationen, kein Plan, der anzeigt, was oder wann etwas passieren wird.

Was ist geschehen? Vor mittlerweile einem Jahr begann der Umbau des Spielplatzes. Die alten Spielgeräte wurden Stück für Stück abgebaut – Klettergerüste, Hütten und andere beliebte Spielstrukturen verschwanden nach und nach. Zurück blieb ein fast leerer Platz, der den Kindern jetzt nur noch viel „Raum“ zum Spielen bietet. Das Schlimmste ist nicht der fehlende Fortschritt, sondern die fehlende Kommunikation. Eltern und Kinder stehen vor einem abgesperrten Bereich, ohne zu wissen, wann sich hier etwas ändern wird.

Transparenz ist alles. Ein paar Informationen und ein offener Dialog könnten Wunder bewirken. Ein Schild mit Details zu den geplanten Bauarbeiten, Updates zur Bauphase oder ein Termin für die Fertigstellung – all das würde den Familien zeigen, dass der Platz nicht vergessen ist. Es wäre ein Zeichen, dass ihre Anliegen und die Stimmen der Kinder wirklich gehört wurden und dass ihre Spielträume bald Wirklichkeit werden könnten.

Warum ist das wichtig? Ein Spielplatz ist mehr als nur ein Ort mit Rutschen und Schaukeln; er ist ein Treffpunkt, ein Raum für Fantasie und Bewegung, ein Platz, an dem Kinder ihre motorischen Fähigkeiten entwickeln und soziale Kontakte knüpfen. Ein Jahr ohne funktionierende Spielgeräte ist ein Jahr, in dem diese Möglichkeiten fehlen.

Ein Blick nach vorn. Wir sind gespannt und hoffen, dass das Frühjahr 2025 endlich frischen Wind und neue Abenteuer für den Leo-Statz-Platz bringt. Ein Platz, der schon so viele Kinderlachen beherbergt hat, verdient eine zeitnahe Wiederbelebung und vor allem die Transparenz, die den Familien zeigt: Hier tut sich etwas, und eure Geduld wird belohnt.

An die Verantwortlichen: Ein kleines Update, ein Plan oder sogar eine Infotafel könnte den Unterschied machen. Bis dahin bleibt uns nur zu hoffen, dass bald Leben und Lachen auf den Platz zurückkehren werden.