Vorfreude. Neuer Spielplatz am Kirchplatz :-)

Am Kirchplatz entsteht gerade ein neuer Spielplatz, direkt hinter der Kirche an der Kirchfeldstraße. Für viele Kinder im Viertel ist die Vorfreude schon jetzt groß, denn die neue Fläche verspricht genau das, was es in der Stadt so dringend braucht: Platz zum Spielen, Bewegen, Treffen und einfach Kind sein. „Das wird großartig“ sagen die kleinen Beobachterinnen und Beobachter mit denen ich unterwegs bin.

Geplant sind mehrere Spielgeräte, Sitzgelegenheiten und auch eine Fläche zum Boule-Spielen. Damit wird der Bereich nicht nur für Kinder attraktiv, sondern auch für Eltern, Großeltern und alle, die sich gern im Quartier aufhalten. Der Kirchplatz gewinnt damit einen weiteren Baustein als lebendiger Ort im Viertel, an dem sich verschiedene Generationen begegnen können.

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Schokohohlkörperfiguren. Osterfeuer. Mogelpackungen.

Gründonnerstag, Karfreitag, Ostern – das klingt nach Kirchenbank, Eierfärben und ein bisschen Restfrömmigkeit im Supermarktregal. In Wahrheit ist das Fest längst ein seltsamer Mischmasch aus christlicher Heilserzählung, Frühlingsfolklore und knallhartem Konsum.
Nur zur Einordnung – der Gründonnerstag erinnert an das letzte Abendmahl, der Karfreitag an Tod und Trauer, Ostern an Auferstehung und Neubeginn. Und was macht der späte Kapitalismus daraus? Schokofiguren, Osterdeko, Rabattaktionen und eine Armada aus Hasen, die in Wahrheit vor allem eines sind: perfekt verpackte Verkaufsobjekte. Der Osterhase selbst ist dabei eine merkwürdige Erfolgsgeschichte. In der christlichen Bibel taucht er nicht auf, in der volkstümlichen Tradition aber wurde er zum Symbol für Fruchtbarkeit, Frühling und neues Leben. Heute ist er vor allem Markenfigur. Diese Schokohohlkörper, süß glänzenden Figuren, die außen nach viel aussehen und innen ziemlich luftige Verhältnisse bieten. Shrinkflation nennt man das, wenn der Preis bleibt, der Inhalt schrumpft und der Kunde am Ende die teure Luft bezahlt.

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Der Mythos vom sauberen Rhein – und die bittere Realität

Der Rhein gilt als Lebensader Europas: Trinkwasserquelle für Millionen, Heimat für Fische und Wasservögel, Symbol für Natur und Heimat. Doch während wir uns an seinen Ufern erholen, wird er zur Müllkippe für die Industrie – still, unsichtbar und oft ungestraft. Neue Recherchen von CORRECTIV zeigen: Der Fluss ist voller unbekannter, teils gefährlicher Chemikalien, die von Fabriken eingeleitet werden. Und niemand weiß genau, was sie anrichten.

Die Industrie nutzt den Rhein als billige Entsorgungsstraße. Fabriken leiten Abwässer ein, ohne die genauen Inhalte offenzulegen. Selbst wenn Behörden auffällige Stoffe entdecken, bleibt deren Herkunft oft unklar. Ein Beispiel: Im März 2023 schlugen Messstationen in Nordrhein-Westfalen Alarm – eine unbekannte Substanz war im Wasser. Wer sie eingeleitet hatte? Unbekannt. Wie gefährlich sie ist? Unbekannt.

Doch das ist kein Einzelfall. Zwischen 2020 und 2025 registrierten Behörden 65 Mal auffällige Stoffe im Rhein. Nur 44 davon konnten identifiziert werden. Der Rest? Ein Rätsel. Einleiten zuerst, Verantwortung später – das Prinzip der Konzerne.

Die Petition „Wasser für alle statt Profite für Wenige“ fordert, dass Konzerne endlich ihre Verantwortung übernehmen. Klare Regeln und mehr Transparenz: Der Rhein ist kein Abfluss für die Industrie. Unterschreib sie, teil sie, mach Druck!

Lagerfeuer mit Geistergeschichte und Stockbrot

Eine magische Stimmung. Kürbisse, Lichterketten, Lagerfeuer – liebevoll vorbereitet, mit viel Fantasie, ein bisschen Gänsehaut und ganz viel Herz. Der Halloween-Abend im Gartenverein war für alle ein Erlebnis – zwischen Fledermausgirlanden und Windlichtern tummelten sich kleine Hexen, alte Vampire und auch Gespenster. Jede*r hatte etwas mitgebracht – selbstgemachte Gruselhappen, Kuchen, Snacks, Apfelschorle, Kinderpunsch und die ein oder andere geheime Zutat, die bestimmt nichts mit Rum zu tun hatte… Was diesen Abend so besonders machte, war das Miteinander. Viele fleißige Hände, viel Liebe zum Detail, kein großes Budget, aber jede Menge Herzblut. Danke an alle, die dabei waren und geholfen haben, dass aus einer Idee wieder ein richtig schöner Abend wurde.

Es tut sich auch was am Leo-Statz-Platz! 

Lange ersehnt, endlich in Bewegung: Der Spielplatz bekommt sein wohlverdientes Update! Beide Kinder haben es direkt – unabhängig voneinander – erspäht und waren direkt on Fire. Gestern wurden die neuen Spielgeräte geliefert – ein erster Schritt in Richtung mehr Spielspaß für die Kids. Wann genau die Eröffnung sein wird? Noch unklar. Aber eins steht fest: Es wird uns ein Fest sein!

Hoffentlich ist Bezirksbürgermeister Herr Wolff dabei, dann könnten wir gleich nochmal über eine kleine, aber feine Ergänzung sprechen: Einen Naschgarten mit Beerensträuchern direkt am Spielplatz. Wäre doch perfekt, oder?

Metamorphose des Spielplatzes am Leo-Statz-Platz hat begonnen

Habt ihr es auch schon bemerkt? Der Leo-Statz-Platz erlebt eine wahre Metamorphose! Nachdem im letzten Jahr nach und nach viele – eigentlich fast alle – der alten Spielgeräte verschwunden sind, fragten wir uns alle: „Was kommt da wohl als Nächstes?“… Nun ist er eingerüstet und Baumaschienen brechen die Ummauerung ab und ändern das „Layout“ des Spielplatzes. Die Skizzen am Bauzaun lassen erkennen das wohl viele Ideen und Anregungen aus dem Ideenwettbewerb der Kinder eingeflossen sind. Lasst uns also gespannt bleiben und die Daumen drücken, dass alles rechtzeitig zum Frühjahr fertig wird…

Grippe-Saison 2025. Wieder ein Lazarett zu Hause – und keiner hat was gelernt

Ich kann es nicht mehr hören: „Ach, das ist doch nur eine Grippe.“ Doch wer mit zwei kranken Kindern drei Wochen lang zu Hause festhängt und sich dann selbst mit Influenza B hinlegt, sieht das ganz anders. Unser Haushalt war ein einziges Lazarett. Erst das eine Kind krank, dann das andere – und kaum waren die beiden einigermaßen wiederhergestellt, lag ich selbst flach. Zwei fette Streifen auf dem Multitest, Gliederschmerzen, Husten, Schüttelfrost – aber wie soll man sich bitte auskurieren, wenn der Alltag einfach weiterläuft?

Verkürzte Betreuungszeiten und Schulausfälle – und jetzt?

Kindergarten und Grundschule sind genauso durchseucht wie unser Zuhause. Die Betreuung musste auch punktuell eingeschränkt werden, weil das Personal selbst krank ist. Unterricht fällt aus, weil Lehrer fehlen. Doch von echter Unterstützung für Eltern? Keine Spur. Es gibt keine Lösungen – schwarze Null ist im haushalt so wichtig. Aber. Auf wessen Kosten? Wir jonglieren zwischen Arbeit, kranken Kindern und nun meiner eigenen Grippe – und ich frage mich: Was haben wir eigentlich aus der Pandemie gelernt?

Handdesinfektion? Fehlanzeige. Vor drei Jahren standen überall Desinfektionsspender – in Supermärkten, in der Kita, selbst an Bushaltestellen. Heute? Weg. Es sei denn, man geht in die Apotheke und organisiert es selbst. Scheinbar war das Thema Hygiene doch nicht so wichtig, wenn es nicht mehr auf jeder Tagesordnung steht. Dabei wäre es genau jetzt notwendig.

Die Zahlen steigen – und keiner kümmert sich. Die Grippefälle in Düsseldorf steigen rapide, laut Gesundheitsamt sind die Wartezimmer überfüllt. Am Montag waren bei meiner Hausärztin über 100 Fälle… Aber Maßnahmen? Empfehlungen? Fehlanzeige. Klar, es gibt die Grippeimpfung, aber die Nachfrage ist hoch, und Termine sind rar. Wer Pech hat, bekommt seine Dosis zu spät.

Einfach durchkämpfen? Es ist jedes Jahr das Gleiche: Die Grippewelle trifft uns mit voller Wucht, und trotzdem wird sie nicht ernst genug genommen. Es gibt kaum Prävention, keine echten Lösungen für Familien, und wer krank ist, soll trotzdem einfach „funktionieren“. Ich für meinen Teil habe genug – aber raus aus dem Lazarett? Das dauert noch.

Grippe & Erkältungszeit. Endlich wieder vor die Welle kommen…

Wenn die Kinder uns Eltern nacheinander lahmlegen. Willkommen in der Hochsaison für Viren – die kalten Monate, in denen die halbe Kita oder Schule schnieft und hustet. Wir Eltern? Natürlich mittendrin. Denn kaum hat sich das erste Kind erholt, schnieft das nächste – und irgendwann erwischt es uns. Wieder und wieder. Ein endloser Kreislauf der Reinfektion, der gefühlt bis zum Frühling anhält.

Meine Achillesferse: Der Hals. Jeder hat so seine Schwachstelle – bei mir ist es der Hals. Kaum ist ein Infekt im Anmarsch, kratzt es schon im Rachen, die Stimme verabschiedet sich und Halsschmerzen deluxe sind am Start. Dazu kommen die Klassiker: Gliederschmerzen, Fieber, Dauermüdigkeit. Kurz gesagt: Die komplette Grippe-Symphonie in all ihren Facetten.

Warum steckt man sich ständig wieder an? Kinder haben ein beneidenswertes Talent: Sie sind wandelnde Virenbotschafter. Ihre Art der Krankheitsübertragung? Intensiv, direkt und ohne Rücksicht auf Verluste. Küsschen hier, gemeinsames Kuscheln da – und schon sind wir Eltern das nächste Ziel. Unser Immunsystem? Kämpft sich mühsam durch, bis die nächste Attacke anrollt.

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Gemeinsam unterm Sternenhimmel ums Feuer stehen

Das knisternde Lagerfeuer war der Mittelpunkt des Abends, um das sich Kinder, Eltern und Erzieher:innen versammelten. Die flackernden Flammen, warme Decken und das Murmeln der Gespräche schufen eine Atmosphäre, die sich nur schwer in Worte fassen lässt – gemütlich, herzlich, einfach schön.

Die Kinder tobten, sangen Lieder oder starrten fasziniert ins Feuer. Und natürlich fehlte es nicht an kleinen Leckereien: Selbstgebackene Kekse wurden geteilt, während heißer Tee aus Thermoskannen die kalten Hände wärmte. Für die Kleinen gab es Apfelsaft, und für die Großen vielleicht auch einen Punsch – ganz wie es sich gehört.

Manchmal sind es die einfachen Dinge, die das Herz wärmen – wie ein Abend am Lagerfeuer, der Duft von frischen Keksen und dampfender Tee aus der Thermoskanne. Genau das durften wir gestern im Kindergarten erleben: ein geselliger Abschluss des Jahres unter freiem Himmel.

In einer Zeit, die oft von Hektik und Trubel geprägt ist, war dieser Abend ein wohltuender Kontrast. Kein Stress, keine Eile – nur Zeit, um das vergangene Jahr gemeinsam Revue passieren zu lassen, Geschichten auszutauschen und die kleinen Momente zu genießen.

Ein Lagerfeuer hat diese besondere Magie, Menschen zusammenzubringen. Es lädt ein, innezuhalten, die Wärme zu spüren und einfach den Moment zu genießen.