
Frühling im Hambacher Wald. Der Spaziergang am 8. März war gut besucht, viele wollten sehen, wie es dem Wald nach diesem Winter geht. Auf den ersten Blick wirkt vieles hoffnungsvoll: Aber die Vegetation ist in diesem Jahr rund vier Wochen weiter als normalerweise, frisches Grün drängt aus dem Boden, an vielen Stellen blüht es, in Pfützen und Tümpeln liegt bereits Krötenlaich. Gleichzeitig zeigt der Wald an einigen Stellen schon jetzt seine Trockenheit, der Boden ist rissig, das Unterholz lichter – die Wunden der letzten Jahre sind deutlich sichtbar.
Die Route des Waldspaziergangs führte vom Wanderparkplatz über die Trasse der alten Autobahn bis hin zur BUND Wiese, dem Sperrgrundstück am Rand des Tagebaus. Es ist ein Weg voller Brüche: Man läuft über ehemalige Infrastruktur, die für den Tagebau verschwinden musste, vorbei an frühlingshaftem Grün, hinein in eine Kulisse, in der Braunkohlebagger, Förderbänder und Absperrungen die Zukunft der Landschaft markieren.
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