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Gemeinsam Bäume schützen.

Heute vor drei Jahren war ich das erste mal im Hambacher Forst. Es war damals eine spontane Entscheidung und die Zeit drängte damals. Es gab dir ersten konkreten Informationen für einen anstehenden Räumungstermin… wenige Tage später begann der größte Polizeieinsatz in der NRW Geschichte. Ich konnte an diesem Tag damals mich mit Landespolitikerinnen der @gruenenrw sowie der @gruene_duesseldorf und dem MdB @oliver_krischer direkt im #Hambi treffen und mit ihnen über die Situation sprechen. Es war eine unwirkliche Situation – die Spannung und das geschäftige Treiben und dazu die Ruhe des Waldes und die mächtigen Bäume mit den Baumhäusern in den Kronen. Nur wenige hundert Meter weiter kann man an der Abbruchkante zum Tagebau seinen Blick über Mordor schweifen lassen… Ich habe viel Respekt vor der Konsequenz der Menschen die sich über Monate hin auf eine solche Räumung vorbereiten in dem sie ihr ‚entgegenleben‘. Ich war nach dem Besuch noch mehrfach vor Ort (auch mit ganzen Familie) um gegen diese Energiepolitik von NRW zu demonstrieren. Ich erinnere mich noch gut an die vielen Menschen die voller Hoffnung das unwahrscheinliche versuchen wollten. Ich erinnere mich noch gut an die Angst und die Schreie, an die Hubschrauber und Drohnen, an die Reiterstaffel die versuchte uns beim Betreten des Waldes zu stoppen, an die Räumpanzer die über Felder preschten, unzählige Polizeiketten und deren Willkür und die Hebebühnen… und auch an die schockierende Nachricht das Steffen Meyn in den Tod gestürzt ist. Dies alles, weil es einen Vorwand brauchte, um RWE den Weg freizumachen. Und nun das Urteil des Kölner Verwaltungsgerichtes das diese Räumung des Hambacher Forstes rechtswidrig war und die damalige Begründung vorgeschoben (also gelogen und konstruiert) war. Es wird Zeit das sich #laschet, #reul und #scharrenberg entschuldigen und Konsequenzen ziehen. #hambibleibt #rwestoppen #alledörferbleiben