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Morgenlicht. Rauhreif. Entengeschnatter.

… und dazu noch kalte Finger. Mehr brauche ich nicht um gut in den Tag zu starten. Es ist nicht einfach, zwischen Kinder in den Kindergarten bringen und dem Arbeitsalltag mit Terminen, Besprechungen und Projektarbeit auch nur mal 5 Minuten für ein paar Fotos zu finden… Es ist leider in all den Monaten immer weniger geworden – aber diese Auszeiten sind qualitytime. Auch wenn es nicht mehr der morgendliche Blick über den Rhein ist, der Florapark und die Düssel haben auch ihre Reize und bieten Spots zum verweilen…

Bachplätzchen ist nun wieder nutzbar

Es gibt einen neunen kleinen Platz in unserem Viertel – das Bachplätzchen auf der Bachstrasse ist heute feierlich eröffnet worden. Der Platz ist als Treffpunkt für die Nachbarschaft gedacht und gleichzeitig auch ein wichtiger Knotenpunkt im neuen Verkehrskonzept. Es gibt hier auch eine große Mobilitätsstation mit Carsharing und sicheren Fahrradparkplätzen usw. Die #verkehrswende nimmt langsam an Fahrt auf 🙂

Washeißtfrieren? Die Nächten sind wieder kalt und frostig.

Alte Regel : ‚Wenn jemand offensichtlich in Not ist – zum Beispiel regungslos oder stark alkoholisiert bei Minusgraden auf dem kalten Boden liegt – dann muss man helfen.‘ Man sollte bei Obdachlosen genauso reagieren wie auch bei allen anderen Menschen – hinschauen, höflich ansprechen und bei Bedarf dann auch handeln und helfen. Scheut euch nicht den Notruf unter 112 anzurufen.
Eine super Übersicht mit vielen Hilfsangeboten, Kältebussen, Adressen von Notschlafstellen findet ihr hier kaeltekarte.de

Wer Menschen ohne festen Wohnsitz in Düsseldorf unterstützen und helfen möchte – eine gute Möglichkeit ist der Gutenachtbus von Vision:Teilen. Dieser Bus kann immer Geldspenden – aber auch Sachspenden – gebrauchen. Da sich die verschiedenen Bedarfe wie Kleidung, Schlafsäcke, Isomatten, Lebensmittel, Hygieneartikel ständig ändern können – bitte kurz telefonisch oder per Mail nachfragen: 0211-6683373 / info@vision-teilen.org

Der Hetze von Neonazis entschieden entgegentreten

Auch wenn der gestrige Naziaufmarsch der NSP in Düsseldorf ausgefallen ist – es gibt genug Gründe und Anlässe um gegen Nazis auf die Straße zu gehen. Die aufgedeckten und vereitelten Pläne zum Umsturz in dieser Woche wären zum Beispiel so ein Anlass. Auch die vielen „Einzelfälle“ in Polizei, Bundeswehr und Justiz in all den Jahren oder oder… Gegen diese Strukturen braucht es mehr als ‚warme Worte‘ oder ‚grillen gegen Rechts‘-Momente, es braucht wachsame und aktive Strukturen in der Zivilgesellschaft – dies müssen aber deutlich mehr als 100 Antifas sein…

Nachhaltigen Konsum muss man leben

Lebensmittel retten und teilen – statt wegwerfen. Foodsharing setzt sich als Initiative aktiv gegen die Verschwendung von Lebensmitteln ein. Es landen immer noch täglich schockierende Mengen an Lebensmitteln in der Mülltonne und nicht auf den Tellern. Gegen diese Entwicklung versuchen viele ehrenamtliche Foodsaver und Foodsharer, mittels solcher fairteiler in den Wohnvierteln, etwas entgegenzusetzen. Seit etlichen Jahren arbeiten übrigens foodsharing Initiativen und die Tafeln partnerschaftlich zusammen – beide verfolgen im Prinzip ja auch die ähnliche Ziele.

Es kann aber wirklich nicht sein das wir in unserer Konsumgesellschaft in Deutschland alleine 11 Millionen Tonnen jedes Jahr entsorgen…

Milieuschutzsatzung – Mittel gegen die Vertreibung von Mieter*innen

Die Initiative @bilkwohnenfueralle steht gerade auf dem rheinischen Bauernmarkt am Friedensplätzchen und sammelt Unterschriften für eine Milieuschutzsatzung in Düsseldorf. Klingt ziemlich sperrig und abstrakt, meint aber ein bewehrtes städtebauliches Instrument, das die Zusammensetzung der gebietsansässigen Wohnbevölkerung schützen soll. Gesetzlich fußt der Milieuschutz auf besonderen Regelungen aus dem Städtebaurecht und den Baugesetzbuch (BauGB). Niemand hat etwas gegen Wandel und Veränderung. Doch ändert sich die Zusammensetzung der Bevölkerung in einem Gebiet stark, hat das nicht nur Einfluss auf das soziale Leben, sondern meist auch auf die Preisgestaltung. Die Frage lautet Gentrifizierung oder Milieuschutz? Welchen Einfluss Gentrifizierung auf unsere Viertel hat und wie Vertreibung sich auswirkt erleben wir schon seit Jahren in Bilk, unterbilk, Hafen, flingern, Oberbilk usw Infos zum Bürgerbegehren und zur Initiative und ihren Aktionen findet ihr auf www.wohnen-bleiben-im-viertel.de und www.bilk-wohnen-fuer-alle.de

Düsselrad verliert die Werkstatt und Bleibe

Der nächste Laden der aus unserem Viertel verdrängt wird… Gentrifizierung ist ein Prozess der Stadtviertel verändert – und dies nicht zum Positiven. Die kleinen Geschäfte, Ateliers, Werkstätten, Cafés, Kultureinrichtungen, usw sind wichtig für die Identität eines Viertels – und genau dies wird entkernt. Nach und nach. Immer mehr. Natürlich nicht in den Maklerbroschüren – da geht es immer nur im die perfekte, solide Investition in einem beliebten Viertel. Ich hoffe das Düsselrad bald eine neue Werkstatt und Bleibe findet – die Situation erinnert schon ein wenig an die Situation von Fahrad Müller (damals noch auf der Bilkerallee).

Öfter mal nen Lagerfeuer in der Stadt machen

Soziale Treffpunkte sind so wichtig. Schon in ‚grauer Vorzeit‘ trafen sich Menschen an Orten um sich am Lagerfeuer zu wärmen, sich auszutauschen und zu regenerieren. Es ist immer noch so – auch ohne Feuer übernehmen Cafés oder auch Büdchen diese Rolle als soziale Treffpunkte. Hier treffen sich Menschen aus der Nachbarschaft und begegnen sich, handeln und kommunizieren miteinander… und wenn man noch mehr Raum schafft und den Menschen gibt, dann wird spannend was passiert. Bin schon gespannt was am nächsten @buedchentag auf dem Bachplätzchen passiert, ob es einen dauerhaften Weihnachtsbaum geben wird oder was sonst so dort sich entwickeln wird… die Bedingungen sind gut. Nur mal so – eine Feuerschale oder gar Feuertonne wäre aktuell auf vielen Plätzen in der Stadt echt hilfreich und auch nachhaltiger als Heizpilze mit Gas, oder?

Orangen essen wir direkt aus’m Karton

Heute sind die ersten 10 kg Orangen angekommen 🤩 Die kleinen Vitaminspeicher wurden schon sehnsüchtig von uns erwartet. Wir haben seit einigen Jahren über das Projekt @crowd_farming zwei Bäume adoptiert – Orangen und Mandarinen gibt es bei uns nur direkt von den ErzeugerInnenn ohne Umwege und ohne Plastik. Diese Kisten reichen leider nicht wirklich lange – okay wir verteilen das Obst zum Teil auch in der Familie… Aus unserer Sicht schafft CrowdFarming eine neue Beziehung zwischen ErzeugerInnen und uns VerbraucherInnen und beeinflusst auch ganz direkt das eigene Konsumverhalten.