Ein Weihnachtsbaum mit Zukunft – für das Friedensplätzchen

Der Weihnachtsbaum auf dem Friedensplätzchen gehört zur Adventszeit wie Glühwein und Waffeln. Jedes Jahr schmückt er diesen Platz und sorgt für vorweihnachtliche Stimmung. Doch: Muss dafür wirklich jedes Jahr ein 15 bis 20 Jahre alter Baum gefällt werden, der nach vier Wochen wieder entsorgt wird?

Es gibt doch eine Alternative, die nicht nur nachhaltiger, sondern auch langfristig schöner wäre: Warum pflanzen wir nicht einen lebenden Nadelbaum? Eine freie Baumscheibe – keine zwanzig Schritte vom jetzigen Standort entfernt – wartet geradezu darauf, mit einem Baum fürs Leben bepflanzt zu werden.

Das würde den Weihnachtsbaum nicht nur erhalten, sondern ihn zu einem dauerhaften Symbol für Gemeinschaft und Nachhaltigkeit machen. Eine grüne Oase, die uns das ganze Jahr begleitet. Mit Sitzgelegenheiten drumherum könnte er zu einem weiteren Treffpunkt für Jung und Alt werden.

Ich hatte diese Idee bei der BV gedropped – mal sehen ob es einen offiziellen BürgerInnen Antrag braucht. Die Erfahrung zeigt: Egal ob es um die runden Bänke auf dem Friedensplätzchen oder eine Umbenennung geht – oft vergehen Jahre, bis etwas passiert.
Aus meiner Sicht ist dies eine perfekte Gelegenheit – eine Ersatzpflanzung muss es sowieso geben. Dann kann man auch dies weitsichtiger planen. Und je früher wir anfangen, desto schneller können wir eine neue Tradition wachsen lassen – nachhaltig, zukunftsorientiert und genauso schön wie jetzt. Was meint ihr?

Wie wäre es mit einem lebenden Weihnachtsbaum für das Friedensplätzchen?

Was haltet ihr von der folgenden Idee, die nicht nur das Viertel verschönern, sondern auch ein Zeichen für Nachhaltigkeit setzen könnte: Ein lebender Weihnachtsbaum auf dem Friedensplätzchen!

Nachdem vor wenigen Wochen ein Baum auf dem Friedensplätzchen gefällt werden musste, bietet sich die Chance, einen dauerhaften Ersatz zu pflanzen.Jedes Jahr werden in ganz Deutschland unzählige Bäume gefällt, um für ein paar Wochen als Weihnachtsdeko zu dienen. Auch bei uns in Unterbilk wird jährlich ein 20 bis 25 Jahre alter Baum gefällt und ins Viertel transportiert, nur um dann kurze Zeit später entsorgt zu werden. Dieser jährliche Kreislauf ist nicht nur ressourcenintensiv, sondern auch angesichts der Klimakrise schlichtweg sinnlos.

Warum nicht einen lebenden Weihnachtsbaum pflanzen, der über viele Jahre hinweg das Friedensplätzchen schmückt? So wie es bereits am Zoopark oder Fürstenplatz erfolgreich umgesetzt wurde, könnte auch Unterbilk von einem dauerhaften Weihnachtsbaum profitieren. Dieser Baum würde das ganze Jahr über wachsen und gedeihen, und während der Weihnachtszeit das Viertel in festlichem Glanz erstrahlen lassen – ohne dass dafür ein anderer Baum gefällt werden muss.Nachhaltigkeit beginnt nun mal vor der eigenen Haustür – und vielleicht auch schon bald auf dem Friedensplätzchen 🙂

Klimaschutz beginnt im Innenhof

Es gibt in den Innenhöfen bei uns im Quartier zahlreiche große, alte, stattliche Bäume. Sie erfüllen eine wichtige Aufgabe als Lebensraum und sind wichtig für das Kleinklima. Sie filtern die Luft und durch die Verschattung und Verdunstung beeinflussen sie ganz direkt die Situation innerhalb der Blockbebauung und Innenhöfen. Nur solche Bäume brauchen regelmäßig Pflege und verursachen auch einen gewissen Pflegeaufwand… Hatte mit dem Vermieter ein Gespräch darüber – Frage an die Crowd : gibt es eine zentrale Anlaufstelle innerhalb der Stadtverwaltung @duesseldorf um sich Tips & Adressen abzuholen oder gibt es auch Zuschüsse für solche Pflegemassnahmen? Oder ein Reduktion der Grundsteuer wenn man große Bäume auf seinem Grundstück stehen hat? #baum4dus #baumschutz

Noch sind da Bäume am Ende der Straße…

Diese Bäume dort am Ende der Straße sind schon schön. Noch. Müssen ja dringend weg um Platz für Microapartments direkt an der Rampe zur Rheinkniebrücke zu machen… Frag mich wo die ganzen Kompensationsmassnahmen hinkommen. Müsste eigentlich ein ganzer Wald sein, der da so in den letzten Jahren durch die Bauprojekte weggefällt und kompensiert werden muss – Gesetz zum Schutz der Natur in Nordrhein-Westfalen (Landesnaturschutzgesetz – LNatSchG NRW) und so…

Angezählte Bäume in der Stadt. Rodungssaison auch hier.

Mag noch gar nicht daran denken – in wenigen Tagen beginnt wieder die Rodungssaison. Man muss noch noch nicht mal an den #osterholz bei Wuppertal denken (hier soll eine Abraumhalde trotz Alternativen entstehen) oder an #keyenberg und #lützerath (hier will NRW das RWE Braunkohle abbaggern kann) oder oder oder… es gibt es auch Bauvorhaben bei uns im Viertel bei denen alte, stattliche, gesunde Bäume für MicroApartments (wie auf der Reichsstrasse) gefällt werden sollen. Ich bin der Meinung das  #jederbaumzählt . Ich bin mir auch sicher das die Bilanz in der Stadt @duesseldorf, was Aufforstung und Ersatz- und Kompensationen angeht, nicht ausgeglichen ist. #baum4dusWeniger anzeigen

Begrünte Dächer statt Bäume?! Really?

Sorry, bei der Planung von Bauprojekten könnte man den Bestand der Bäume erfassen und in die Planung einfließen lassen…

Sogar der Erhalt der Bäume könnte zur Bedingung einer Baugenehmigung gemacht werden – dies könnte man auch von der Stadt so vorgeben. Ist aber wohl einem Architekten-Team nicht zuzumuten.

Oder man fällt einfach alles was sich hier seit 20 – 30 Jahren an Bäumen sich entwickelt hat und setzt lieber dekorative neue Bäume zur Fertigstellung. Als Alibi bzw. Kompensationen der Versiegelung. Am ehemaligen Siemensgebäude auf der Neusserstraße wurden heute mit den Fällungen der Bäume am alten Parkplatz begonnen – eine schönes geschlossenes Kronendach und für viele Vögel und Fledermäuse über Jahre ein sicheres Quartier…

Nur mal so – gibt es hier eigentlich ebenfalls Auflagen zur Kompensationen? Nistkästen an der Fassade bzw unter der Traufkante sind Pflicht – ebenso im Umfeld der Baummassnahme müssen Nisthilfen für Fledermäuse, Vögel, Insekten und Eichhörnchen angebracht werden? #jederbaumzählt – nur nicht in #duesseldorf.

Bedrohte Bäume in der Nachbarschaft.

Diese acht schönen alten Bäume (zum Beispiel auch eine über 100 Jahre alte Buche) an der Rampe der Rheinkniebrücke sollen für ein paar Apartments gefällt werden :-/

Keine Ahnung warum solche prägenden Bäume in den Wohnquartieren nicht in einem Kataster erfasst werden und auch entsprechend geschützt werden können. Es ist auch für mich unverständlich und nicht logisch warum solche Bauvorhaben nicht bestehende Bäume integrieren können…

In dem konkreten Fall hat diese Planung der Animo Grundstücksgesellschaft Oberhausen an der Wasserstrasse / Reichsstrasse auch ein besonderes ‚Geschmäkle‘ – denn das ein Vermessungsfehler nach Jahren erst auffällt und dadurch dann ein ausreichend groß dimensionierte Flurstücke für einen Investor entstehen schon extrem krude…

Aber die alte BV3 hat dies genehmigt – danke CDU&SPD… Aber hej was soll’s – es gibt ja bestimmt dekorative Ersatzpflanzungen… Um solche Bäume wirksam unter Schutz stellen zu können bedarf es einer wirksamen Baumschutzsatzung und einem Baurecht das Bäume schützt und einer Politik die bei Planungen klare Vorgaben bei Ausschreibungen macht.

Um diese Bäume vor der Kettensäge zu bewahren bedarf es jetzt Proteste und Öffentlichkeit und Eichhörnchen… #baumliebe #baumschutz

Baumfällungen am Aachenerplatz angekündigt.

Gerade erst gesehen – am Aachenerplatz sollen einige Bäume gefällt werden (sind bereits mit roter Farbe markiert) …

Gerade erst gesehen – am Aachenerplatz sollen einige Bäume gefällt werden (sind bereits mit roter Farbe markiert) … gibt es dazu genauere Infos, denn sie sehen eigentlich ganz gut & vital aus. Ich hoffe es geht nicht um die Umgestaltung des Platzes…