Mit dem Rad quer durch die Stadt.

Bei uns im Viertel, aber wohl auch in der ganzen Stadt, wird derzeit am neuen Radverkehrsnetz gewerkelt. Neue Schilder um die Orientierung von RadfahrerInnen in der Stadt zu verbessern und sichere Alternativen zum Auto zu schaffen.

Im Rahmen dieses Projekts werden neue Verkehrsschilder aufgestellt, damit RadfahrerInnen zügig und sicher durch die Stadt navigieren können. Diese neuen Schilder werden nicht nur die Routen des Radverkehrsnetzwerks markieren, sondern auch wichtige Informationen wie Entfernungen, Richtungen und Ziele anzeigen. Dadurch wird die Navigation für RadfahrerInnen einfacher und das Fahren mit dem Fahrrad in der Stadt attraktiver.

Das Ziel ist es, Alternativen zum Auto zu schaffen und die Verkehrswende voranzutreiben, um eine fahrradfreundlichere, umweltfreundlichere und lebendigere Stadt zu schaffen. Mobilität benötigt klare Orientierung, und die neuen Verkehrsschilder sollen dazu beitragen, die Fahrradinfrastruktur in Düsseldorf weiter auszubauen und zu verbessern. Ohne Auto mobil. Das geht

Düsselrad verliert die Werkstatt und Bleibe

Der nächste Laden der aus unserem Viertel verdrängt wird… Gentrifizierung ist ein Prozess der Stadtviertel verändert – und dies nicht zum Positiven. Die kleinen Geschäfte, Ateliers, Werkstätten, Cafés, Kultureinrichtungen, usw sind wichtig für die Identität eines Viertels – und genau dies wird entkernt. Nach und nach. Immer mehr. Natürlich nicht in den Maklerbroschüren – da geht es immer nur im die perfekte, solide Investition in einem beliebten Viertel. Ich hoffe das Düsselrad bald eine neue Werkstatt und Bleibe findet – die Situation erinnert schon ein wenig an die Situation von Fahrad Müller (damals noch auf der Bilkerallee).

Lastenrad ausleihen leicht gemacht

Bald gibt es einen neuen Spin bei der #verkehrswende und #mobilitätswende bei uns im Viertel. Am @friedensplaetzchen entstehen seit einigen Wochen neue Unterstell- und Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und neue Parkplätze fürs carsharing – aber auch Fahrräder und Lastenfahrräder wird man bald hier ausleihen können. Das Plätzchen wird dann zur „Drehscheibe“ im Viertel werden… es wird sich dadurch anders werden – aber Veränderung gehört nun mal zum Leben dazu. Was haltet ihr von den neuen Möglichkeiten?

Bald gibt es neue Fahrradbügel und neue Parkregeln

Große Veränderungen kündigen sich an – bald wird die Mobilität im Viertel einen neuen Push bekommen. Die ersten Schritte sind ja bereits vollzogen (Ladesäulen und Fahrradständer, Parkplätze für carsharing Fahrzeuge usw) – nun werden weitere „Drehkreuze“ für die Mobilität geschaffen. Logisch, wer weniger Autoverkehr haben will, der muss Alternativen schaffen. Am @friedensplaetzchen wird es bald neue Fahrradständer geben – aber dies auch für Mietfahrräder. Die Sorgen der AnwohnerInnen wurden bereits artikuliert – hoffentlich gibt es genug Fahrradbügel auch für unsere Räder… Was es bei uns wirklich braucht Sonde definitiv mehr Stellplätze für Räder und Lastenräder. Eigentlich kann es nicht sein das wir diese Parkflächen von den Gehwegen abzwacken… es braucht wohl oder übel weniger Parkplätze bei uns im Viertel. (Ich kann das Geschrei bereits hören. Es gibt aber nun mal kein Menschenrecht auf eine Parkplatz und der begrenzte Raum innerhalb der Stadt ist definitiv ungerecht verteilt.) Mal sehen wie die Verkehrswende sich auswirkt und anfühlen wird…

‚Fight Putin – Ride a Bike’

Als ich den Aufruf der ‚Lastenhelfer’ in die Elterngruppe geteilt hab konnte ich nicht ahnen das wir über 40 kg an Spenden (vom Schlafsack bis zur Windel und den geladenen Powerbanks bis zum Stillpullover) zusammenkommen. Insbesondere da es die zweite Sammlung in einer Woche war… Hab dann mal gestern Nachmittag eine Runde 3D Tetris gespielt und unser Lastenrad voll gepackt. Die Idee war ja nicht nur Spenden zu sammeln sondern dies a) CO2 neutral zu übergeben und b) auch noch eine #Friedensfahrt daraus zu machen. Dem Aufruf der ‚Lastenhelfer‘ und des @adfcduesseldorf sind gestern 250 Menschen gefolgt – einige der Räder waren auch so bepackt wie unser bakfiets. Es ist zwar nur eine kleinen Geste – aber sie macht Mut und verbindet Menschen. Alle Spenden wurden gestern symbolisch zum Konsulat der #ukraine gefahren – aber direkt im Anschluss wurde alles zur Sammelstelle gebracht. Es soll schließlich Hilfe sein die ankommt #supportukraine Noch ein Satz zum Thema Krieg – solange wir Gas und Erdöl aus Russland kaufen, finanzieren wir diesen Krieg mit. Wir sind ein Teil des Problems, aber wir können auch ein Teil der Lösung sein. Weniger Energie verbrauchen auf allen Ebenen und weniger konsumieren. Dies sind die Sanktionen die wir alle gegen das Regime von Putin verhängen können.