Trödeln. Chillen. Nachbarn treffen – Flohmarkt auf dem Friedensplätzchen

Der Frühling ist da, und mit ihm kehrt ein echtes Highlight zurück: Der Nachbarschaftströdel auf dem Friedensplätzchen! Am Samstag, den 17. Mai 2025, wird der charmante Platz mitten in Unterbilk wieder zum bunten Marktplatz für Schätze aus Kellern, Dachböden und Kleiderschränken.

Von 10 bis 17 Uhr könnt ihr euch durch liebevoll sortierte Stände stöbern, nach besonderen Fundstücken suchen und dabei das entspannte Flair unseres Veedels genießen. Wie immer gibt es nicht nur Trödel, sondern auch selbstgebackenen Kuchen, Getränke und Live-Musik.

Lust auf einen eigenen Stand?

Die Standplätze werden am Sonntag, den 27. April 2025, um 11 Uhr auf dem Friedensplätzchen verlost. Wer mitmachen möchte, sollte frühzeitig da sein – und nicht vergessen: Die Standgebühr ist ein selbstgemachter Kuchen oder etwas Herzhaftes. Eine charmante Währung für ein nachbarschaftliches Event!

Organisiert wird der Trödel von der Anwohner-Initiative Friedensplätzchen, die sich seit Jahren für eine lebendige Nachbarschaftskultur in Unterbilk einsetzt. Also, ob als Verkäufer:in oder Besucher:in – kommt vorbei, trödelt mit, genießt die Musik und verbringt einen schönen Tag mit euren Nachbar:innen!

Samstag, 17. Mai 2025 | 🕙10 – 17 Uhr | Friedensplätzchen, Unterbilk

Standplatzvergabe: Sonntag, 27. April 2025, 11 Uhr

Ein Weihnachtsbaum mit Zukunft – für das Friedensplätzchen

Der Weihnachtsbaum auf dem Friedensplätzchen gehört zur Adventszeit wie Glühwein und Waffeln. Jedes Jahr schmückt er diesen Platz und sorgt für vorweihnachtliche Stimmung. Doch: Muss dafür wirklich jedes Jahr ein 15 bis 20 Jahre alter Baum gefällt werden, der nach vier Wochen wieder entsorgt wird?

Es gibt doch eine Alternative, die nicht nur nachhaltiger, sondern auch langfristig schöner wäre: Warum pflanzen wir nicht einen lebenden Nadelbaum? Eine freie Baumscheibe – keine zwanzig Schritte vom jetzigen Standort entfernt – wartet geradezu darauf, mit einem Baum fürs Leben bepflanzt zu werden.

Das würde den Weihnachtsbaum nicht nur erhalten, sondern ihn zu einem dauerhaften Symbol für Gemeinschaft und Nachhaltigkeit machen. Eine grüne Oase, die uns das ganze Jahr begleitet. Mit Sitzgelegenheiten drumherum könnte er zu einem weiteren Treffpunkt für Jung und Alt werden.

Ich hatte diese Idee bei der BV gedropped – mal sehen ob es einen offiziellen BürgerInnen Antrag braucht. Die Erfahrung zeigt: Egal ob es um die runden Bänke auf dem Friedensplätzchen oder eine Umbenennung geht – oft vergehen Jahre, bis etwas passiert.
Aus meiner Sicht ist dies eine perfekte Gelegenheit – eine Ersatzpflanzung muss es sowieso geben. Dann kann man auch dies weitsichtiger planen. Und je früher wir anfangen, desto schneller können wir eine neue Tradition wachsen lassen – nachhaltig, zukunftsorientiert und genauso schön wie jetzt. Was meint ihr?

Eine Telefonzelle voller Möglichkeiten – und ungenutztem Potenzial

Auf dem kleinen, charmanten Friedensplätzchen gibt es noch eine Telefonzelle. Oder besser gesagt: Es gab eine funktionierende Telefonzelle. Das Relikt aus einer Zeit, als wir noch Münzen bzw. Telefonkarten in die Hand nahmen, um Freunde anzurufen, hängt dort trostlos, „out of order“ vor sich hin. Kein Fernsprecher mehr, nur eine leere Hülle, die langsam vor sich hin verrottet. Aber genau das triggert mich: Wie viele ungenutzte Chancen stecken in solchen kleinen Orten und Objekten, die früher so zentral für unser Leben waren?

Die Idee: Kommunikationsmittel zu Kulturraum. Vor Jahren hatte ich mal die Idee geäußert: Warum solche Telefonhäuschen nicht einfach umwidmen? Sie könnten kleine Ausstellungsräume sein – winzige Galerien für lokale Künstler, Streetart-Vitrinen oder Mini-Bibliotheken. Auf dem Friedensplätzchen könnte die Zelle ein Treffpunkt für kreative Köpfe werden oder ein Ort für Nachbarschaftsprojekte. Ein anderer Gedanke: Was wäre mit einer Neugestaltung? Lackiert in einem frischen „mausgrau“ oder kunterbunt besprüht, könnte die Telefonzelle zum Streetart-Objekt werden. Im Inneren? Vielleicht Platz für Nachbarschaftswerkzeuge oder als Mini-Tauschbörse für Samen und Pflanzen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Herbstanfang hat der Rheinische Bauernmarkt .

Die morgendliche Sonne taucht den Platz in ein goldenes Licht, während der Duft von frischem Gemüse und feuchtem Laub in der Luft liegt. Endlich haben die Hokkaido-Kürbisse, Wurzelgemüse und regionale Äpfel wieder Saison – es kommt der Herbstgeschmack auf den Tisch. Kürbissuppe, Ofengerichte oder herbstliche Salate, I love it.

Was ich besonders an diesem Markt schätze, ist die geschäftige Ruhe, die zu dieser morgendlicher Stunde herrscht. Ich mag diese Zeit im Jahr – den Wechsel von Sommer auf Herbst.
Interessanterweise erinnert mich diese Zeit des Jahres immer an den Beginn des neuen Semesters. Auch wenn meine Zeit an der Universität schon eine Weile zurückliegt, kommt jedes Jahr zu dieser Zeit ein ganz besonderes Gefühl hoch: in Listen eintragen, Menschen nach der langen vorlesungsfreien Zeit treffen, Praktika absolvieren, der Duft der Fachbibliothek, der erste Kaffee in der MathNat Cafeteria und das kribbelnde Gefühl, in neue Themen und Seminare einzutauchen… Es ist beides ein bisschen wie ein kleiner Neuanfang – sowohl kulinarisch als auch geistig. Genießt den Herbst und lasst euch inspirieren.

Wie wäre es mit einem lebenden Weihnachtsbaum für das Friedensplätzchen?

Was haltet ihr von der folgenden Idee, die nicht nur das Viertel verschönern, sondern auch ein Zeichen für Nachhaltigkeit setzen könnte: Ein lebender Weihnachtsbaum auf dem Friedensplätzchen!

Nachdem vor wenigen Wochen ein Baum auf dem Friedensplätzchen gefällt werden musste, bietet sich die Chance, einen dauerhaften Ersatz zu pflanzen.Jedes Jahr werden in ganz Deutschland unzählige Bäume gefällt, um für ein paar Wochen als Weihnachtsdeko zu dienen. Auch bei uns in Unterbilk wird jährlich ein 20 bis 25 Jahre alter Baum gefällt und ins Viertel transportiert, nur um dann kurze Zeit später entsorgt zu werden. Dieser jährliche Kreislauf ist nicht nur ressourcenintensiv, sondern auch angesichts der Klimakrise schlichtweg sinnlos.

Warum nicht einen lebenden Weihnachtsbaum pflanzen, der über viele Jahre hinweg das Friedensplätzchen schmückt? So wie es bereits am Zoopark oder Fürstenplatz erfolgreich umgesetzt wurde, könnte auch Unterbilk von einem dauerhaften Weihnachtsbaum profitieren. Dieser Baum würde das ganze Jahr über wachsen und gedeihen, und während der Weihnachtszeit das Viertel in festlichem Glanz erstrahlen lassen – ohne dass dafür ein anderer Baum gefällt werden muss.Nachhaltigkeit beginnt nun mal vor der eigenen Haustür – und vielleicht auch schon bald auf dem Friedensplätzchen 🙂

20 Jahre Rheinischer Bauernmarkt auf dem Friedensplätzchen.

Ein Fest der regionalen Vielfalt. Diesen Freitag (7. Juni 2024) ist es soweit – der Bauernmarkt feiert auf dem @friedensplaetzchen seinen Geburtstag.

Vor zwanzig Jahren, im Jahr 2004, wurde in Düsseldorf-Unterbilk ein besonderer Ort ins Leben gerufen: der rheinische Bauernmarkt auf dem Friedensplätzchen. Seit zwei Jahrzehnten ist dieser Markt ein fester Bestandteil des Viertels und eine beliebte Anlaufstelle für alle, die Wert auf regionale und qualitativ hochwertige Lebensmittel legen.

Ein Treffpunkt für die Gemeinschaft

Der rheinische Bauernmarkt ist mehr als nur ein Ort, um Lebensmittel zu kaufen – er ist ein Treffpunkt für die Gemeinschaft. Hier kommen NachbarInnen ins Gespräch, tauschen sich aus und genießen die entspannte Atmosphäre. Die Bäume des Friedensplätzchens spenden im Sommer angenehmen Schatten, während die Marktstände mit ihren bunten Auslagen für ein lebhaftes Bild sorgen.

Frische und Regionalität im Mittelpunkt

Von Anfang an stand die Regionalität im Mittelpunkt des Marktes. Die Händler sind überwiegend Landwirte und Produzenten aus der Umgebung, die quasi ihre Waren direkt vom Feld auf den Markt bringen. Das bedeutet kurze Transportwege, frische Produkte und eine direkte Verbindung zwischen ErzeugerInnen und VerbraucherInnen. Obst und Gemüse, Fleisch- und Wurstwaren, Käse, Brot und andere Spezialitäten – hier findet jeder etwas nach seinem Geschmack.

Jubiläumsfeier: Ein buntes Programm für Jung und Alt

Zum zwanzigjährigen Jubiläum des rheinischen Bauernmarktes wird es eine große Feier geben. Geplant sind verschiedene Aktionen und Veranstaltungen für die ganze Familie. Es lohnt sich vorbeizukonmen und zu genießen 🙂

Seit 19 Jahren kann man bereits regional und saisonal einkaufen gehen…

🎉🌾🥕 19 Jahre gibt es ihn schon – den rheinischen Bauernmarkt auf dem @friedensplaetzchen . Herzlichen Glückwunsch! 🎉🌾🥕 Am Freitag wird es einige Besonderheiten und kleinere Überraschungen geben – insbesondere für die Kinder – und auch Gäste aus der Gründungsphase werden vorbeikommen. Es lohnt sich mal mehr Zeit für den Einkauf einzuplanen 🙂

Es ist unglaublich zu sehen, wie dieser Markt seit seiner Gründung zu einem etablierten und bekannten Treffpunkt geworden ist. Was vor über 20Jahren als Idee begann, die Agenda 21 stärker in den Fokus zu rücken, hat sich zu einer Gemeinschaft entwickelt, die Generationen übergreifend Kunden anzieht und Freundschaften entstehen lässt.

Der Markt ist nicht nur ein fester Bestandteil des Wohnquartiers, sondern auch ein wichtiger Baustein für die Versorgung mit frischen, saisonalen und regionalen Produkten. Hier finden wir Obst, Gemüse, Eier, Fisch und Käse aus der Region.

Wir gratulieren Allen die den Markt zu dem gemacht haben, was er heute ist!
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