Schlagwort: urban gardening

Buddeln, einsäen, gießen & ernten. Gärtnern kannste in jeder Kiste.

Ab ins Beet 🙂 Ganz bald beginnt endlich wieder die Saison für alle UrbangärtnerInnen. Dann werden wieder überall Hochbeete, Kübel & Kästen, Baumscheiben und Beete für die neuen Pflanzen im Frühjahr vorbereitet… Solche quasi mobilen Hochbeete auf einer Europalette sind nicht teuer in der Erstellung und wären auch an vielen Plätzen und Spielplätzen eine echte Bereicherung. Bin gespannt ob in diesem Jahr weitere Standorte dazukommen werden und die #essbarestadt immer realistischer wird.

Die Tomaten-Hazienda auf’m Balkon

Der tägliche Blick über unsere Tomaten-Hazienda auf dem Balkon – es wächst und unsere Vorfreude auf die eigenen Tomaten keimt auch so langsam auf (wo wir doch so geduldig sind)… auch die anderen weitläufigen ‚Beete‘ mit Erdbeeren entwickeln sich schon 🙂 Ich mag diese Zeit am Tag mit Dreck unter den Fingernägeln, Gießkanne und Sprühflasche…

Komposterde statt Blumenerde mit Torf

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Statt sich nur mit der teuren Blumenerde mit Torf und Dünger beim Supermarkt oder Pflanzencenter zu versorgen – wie wäre es mit Komposterde von der Kompostierungsanlage in Düsseldorf-Hamm? Die Anlage (Adresse: Auf dem Draap 40) hat Mo-Fr 7.00 – 17:00 Uhr, Sa 9.00 – 14.00 Uhr geöffnet und man kann dort eine Kofferraumladung (bis 300 Liter – Schaufel und Behälter mitbringen) kostenlos fruchtbaren Kompost für den Garten oder Balkon abholen und dazu noch günstig Kompost- oder Blumenerde kaufen. Keine weiten Transportwege und kein Torf im Beet 🙂

Abholung Preise inkl. Umsatzsteuer (Quelle: www.kdm-gmbh.com / Stand: 15.03.2017)
Abholung von Komposthumus lose (0-20mm) in kleinen Mengen kostenlos***
Abholung Preise inkl. Umsatzsteuer 0/10mm Komposterde 45l Sack 4,00 € / Sack *
15/40mm Rindenmulch 50l Sack 3,50 € / Sack * Blumenerde 40l Sack 4,50 € / Sack *

* inkl. 19% Umsatzsteuer

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Was mit Farbe und Potential zum ordentlichen Summen im Sommer?

25793645.jpgDenn schön bunt soll es sein und auch gerne ein wenig summen & brummen in der Baumscheibe am Haus und der gegenüber und der … öhm … der ganz dort hinten 😉 Umweltschutz ist Handarbeit. Hoffe das wir auch in Düsseldorf endlich den Drive bekommen und ganz offiziell die Baumscheiben in der Stadt und alle städtischen Freiflächen extensiv zu pflegen und effektiv etwas für die Biodiversität zu unternehmen. Taten statt vieler warmer Worte.  Ich will ja niemanden anstiften – aber die Pflege der Baumscheiben kann jeder als Anwohner übernehmen (es gibt auch Empfehlungen der Stadt was gepflanzt werden sollte) – nur halt nicht wirklich so wirklich offensiv…

Herbstliches Picknick bei Düsselgrün…

img_7192Heute von 14:00 – 17:00 Uhr lädt der Gemeinschaftsgarten Düsselgrün zum Herbstfest ein 🙂 Zum Ende der Gartensaison könnt ihr beim Mitbring-Picknick auf dem Gelände des Gartenprojektes  – bei Stockbrot, Garten-, Herbstgeschichten und -liedern für kleine (und vielleicht auch große) Kinder – ganz prima den Tag verbringen.
PS: Beiträge zum Buffet und Programm sind ausdrücklich erwünscht…

Was diese Urbangardening Bewegung so alles auslösen kann.

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Langsam scheinen sich das Thema Urban Gardening, Gemeinschaftsgärten (Community Gardens) und auch die Essbare Stadt in der Stadtplanung und in der Quartiersentwicklung sich zu etablieren. Generell ist schön zu sehen wie sich Gemeinschaftsgärten wie zum Beispiel Düsselgrün oder auch der Ellerstraße sich entwickeln. Die Natur kommt seit Jahren zurück in die Stadt und wird ein Bestandteil des Lebensraums und bleibt nicht nur auf den „Dekorationscharakter“ und auf eine Funktion als „Straßenbegleitgrün“ beschränkt…
Habe in der WAZ einen spannenden Artikel zur weiteren Entwicklung des Themenkomplexes gefunden Oberhausen startet Urban Farming. Ungenutzte Flächen in Oberhausen mit Gemüse, Obst und Kräutern bepflanzen und dadurch die Stadt etwas „essbar machen“: Mit dem Projekt „Essbare Stadt“ steigt die Stadt ins „Urban Farming“ (Urbaner Gartenbau) ein – eine erste Fläche wird derzeit am Technischen Rathaus in Sterkrade hergerichtet. Die Bürger dürfen sich später kostenlos selbst bei den gewachsenen Obst- und Gemüsesorten bedienen. Ein weiterer Bestandteil des Projekts: Lang­­zeitarbeitslose bereiten die Flächen auf und sollen dadurch qualifiziert werden.
Ist eigentlich nur konsequent weiter gedacht und weiterentwickelt. Ich finde man sollte diese Idee konsequenter verfolgen und weiterentwickeln – eine perfekte Fläche (aus meiner Sicht) für so einen Gemeinschaftsgarten in Bilk wäre doch die Fläche des Bilker Bürgerparks (hinter dem Stadtteilzentrum bzw den Düsseldorf Arcaden), oder?