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Was diese Urbangardening Bewegung so alles auslösen kann.

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Langsam scheinen sich das Thema Urban Gardening, Gemeinschaftsgärten (Community Gardens) und auch die Essbare Stadt in der Stadtplanung und in der Quartiersentwicklung sich zu etablieren. Generell ist schön zu sehen wie sich Gemeinschaftsgärten wie zum Beispiel Düsselgrün oder auch der Ellerstraße sich entwickeln. Die Natur kommt seit Jahren zurück in die Stadt und wird ein Bestandteil des Lebensraums und bleibt nicht nur auf den „Dekorationscharakter“ und auf eine Funktion als „Straßenbegleitgrün“ beschränkt…
Habe in der WAZ einen spannenden Artikel zur weiteren Entwicklung des Themenkomplexes gefunden Oberhausen startet Urban Farming. Ungenutzte Flächen in Oberhausen mit Gemüse, Obst und Kräutern bepflanzen und dadurch die Stadt etwas „essbar machen“: Mit dem Projekt „Essbare Stadt“ steigt die Stadt ins „Urban Farming“ (Urbaner Gartenbau) ein – eine erste Fläche wird derzeit am Technischen Rathaus in Sterkrade hergerichtet. Die Bürger dürfen sich später kostenlos selbst bei den gewachsenen Obst- und Gemüsesorten bedienen. Ein weiterer Bestandteil des Projekts: Lang­­zeitarbeitslose bereiten die Flächen auf und sollen dadurch qualifiziert werden.
Ist eigentlich nur konsequent weiter gedacht und weiterentwickelt. Ich finde man sollte diese Idee konsequenter verfolgen und weiterentwickeln – eine perfekte Fläche (aus meiner Sicht) für so einen Gemeinschaftsgarten in Bilk wäre doch die Fläche des Bilker Bürgerparks (hinter dem Stadtteilzentrum bzw den Düsseldorf Arcaden), oder?

Wenn die Gartensaison beginnt…

10414014_799934773358841_1300004780_n… endlich kann man wieder Blumentöpfe und -kästen auf die Fensterbank stellen, die Blumenkübel auf
die Terrasse schieben und die Baumscheibe vor der Haustür „pflügen“ und alles mit neuen, bunten Pflanzen bestücken. So weit, so gut. Die Händler in den Baumärkten, Gartencentern und Supermärkten reagieren bereits darauf und überall werden einem Plastikstiegen voller Pflanzensetzlingen in den Weg gestellt und Säcke mit Blumenerde aufgestapelt. Und genau bei dem Thema Blumenerde sollte man mal genauer hinschauen… Was wir Hobbygärtner übersehen (oder auch nicht wissen) ist – diese  „Blumenerde“ ist zum Großteil gar keine Erde, sondern Torf (also totes, getrocknetes Moor) und dies ist für unsere Zier- und Nutzpflanzen überhaupt nicht erforderlich und sinnvoll. Mal ganz abgesehen vom Gedanken an Umweltschutz und Klimaschutz… Allein für uns deutschen Konsumenten wird in jedem Jahr eine Fläche von 40.000 Fußballfeldern trockengelegt und abgebaut aber es dauert ungefähr 1000 Jahre, bis ein 1 Meter mächtiger Torfkörper neu entstanden ist.Weiterlesen

Saatgutfestival 2015 – Vielfalt erhalten – hier und weltweit

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Beim Saatgutfestival (Programmübersicht als PDF) am 7. März 2015  (von 11:00 bis  17:00 Uhr) dreht sich alles um alte und oft vergessene Gemüsesorten, um Raritäten und selbstgemachte Leckereien. Ganz nach dem Motto des Festivals, „Vielfalt erhalten – hier und weltweit“, lässt sich das angebotene Saatgut weitervermehren, ohne seine Eigenschaften zu verlieren und ohne Patent- und Sortenschutzrechte zu verletzen. VEN-Mitglieder organisieren diese Veranstaltung zusammen mit Düsseldorfer Akteuren verschiedener Gruppen, zum Beispiel dem Gemeinschaftsgarten düsselgrün! Neben den Vorträgen und den zahlreichen Infoständen wird es auf dem Markt der Vielfalt viele Mitmachangebote geben , z.B.: Insektenhotel bauen / Samenbomben bauen und Samentüten basteln / Basteln mit Kindern/ „Von der Blüte bis ins Glas – Bestäubung, Aussaat, Vermehrung, Ernte und Konservierung biologischer Eigenerzeugnisse“ / und vieles mehr.

Eintritt: Erwachsene 1 Euro, Kinder 10 Cent
Ort: Düsseldorf, Geschwister-Scholl-Gymnasium, Redinghovenstr. 41