timeout & outerspace

Die letzten Karten sind gedruckt, die Kisten mit Mampfpampfmaterial gepackt, die Rucksäcke (ja Volker – nur ein Gepäckstück pro Person… ) stehen bereit und die Drachen und Jonglageutensilien liegen schon im Hausflur. Unser gloreicher Plan: Wir werden zu sechst in diesem Jahr vor dem ganzen Geböller ans Meer emegrieren und uns als reiner „Männerverein“ sic! in einer Hütte in den Niederlanden eingraben. Drachensteigen (zur Zeit nur Windstärke 2, grummel), jonglieren, kochen, einfach mal wieder Leben und Spökes machen 😉 das wird ein Spaß — und da ich eine Auszeit brauche werde ich mich danach direkt in Amsterdam festsetzen. Wie lange steht noch in den Sternen – werde aber von dort auch bloggen, jobben und gegebenenfalls auch dort joggen und über diese geniale Metropole berichten. Zur Baumrettung bin ich aber mal kurz wieder in Bilk, versprochen! Tot ziens

Böller am Meer – ein Jahreswechsel mit Meerblick

bon(n) voyage – RhEINKULTUR 2008

Mit dem Festival RhEINKULTUR gibt es ein Festival in unserer Region (NRW-Ticket sei Dank) das einen festen Platz in der Jahresplanung haben sollte.   Okay, die An- und Abreise nach Bonn kann, je nach Tageszeit, schon eine echte Herausforderung sein – die Party auf den Wiesen ist es aber alle mal wert. – Ich leide noch etwas an den Folgeerscheinungen der vielen Konzerte – schreibe später daher mehr dazu. Nur soviel: Schelmisch, Bloodlights, Schandmaul, Tomte, Blackmail, Anti-Flag sind schuldig an meinem etwas bettlastigen Tag 🙂 Danke schon mal dafür – auch den Mädels und Jungs der Reisegruppe Unterbilk und auch den getroffenen und nicht getroffenen Freunden für das super Festival. Bis bald

 

Die Wildnis ruft.

Wer es am Wochenende in Düsseldorf mal ruhiger mag und auch mal wieder alte Bäume sehen möchte – naja, und auch auf den würzigen Duft von Wildschweinen steht oder auch nur bei dem Anblick von Rehen und Hirschen entspannen möchte – der ist im „Wildpark im Grafenberger Wald“ genau richtig (Link).
Okay – ungestört ist man wohl nicht zwingend am Wochenende. Wenn man sich aber ruhig bewegt (und daei nicht mit einem schlechten Karma gesegnet ist) kommt man dem Damwild schon recht nahe und kann es auch (Futter kannn im Informationszentrum erworben werden) füttern. Mit dem Bambi-Irrtum kann mich sich dann auch noch netterweise auseinandersetzen – wieso? Naja – auf den Schautafeln im Park wird „Hirsch“ gerne mal als Bezeichnung für den männlichen Vertreter von Rehen, Damwild, Rotwild und auch als Ordnungsname von Hirschen genutzt (Link). Okay – eher etwas für Klugscheisser mit einem rudimetär entwickelten Halbwissen 😉
Egal – es sind ja auch noch Waschären, Füchse und Bienen und viele Bäume in dem Park a) beschrieben und b) zu bestaunen.
Für die Wandervögel unter den BesucherInnen wird der Rundkurs durch den Park wohl nicht ausreichen – in der direkten Umgebung vom Wildpark befinden sich aber zum Glück der Aaper Wald mit seinen zahlreichen Wander- und Umwegen. Hier lassen sich die schönen geomorphologischen Besonderheiten von Düsseldorf auch vortrefflich erleben – das Kliff aus Grafenbergersand oder auch die abdachenden Ausläufer des Bergischen-Landes. Zusammengefasst: wieder mal ein schöner Tag in Düsseldorf.

PS. auch der Geocacher findet dort wohl einige spannende Caches – beispielsweise den Cache „Wolfsschlucht“ (Link) 😉

Aug in Auge mit den Tieren des Grafenberger Tierparks

 

obstbäume von bulldozern gefällt.

Der Protest von Umweltschützern in Garzweiler ging am Donerstag, aus der Sicht der Polizei, unspektakulär zu Ende. Hmmm finde ich nicht… ich war vor Ort und habe mich über die Felder 3 km bis zur Obstwiese des BUNDs „gewuselt“. Das hatte auch einen erkennbaren Grund. Eine Hundertschaft die eine kleine Wiese umstellt hält – Landstraßen die abgesperrt werden, Vorkontrollen an allen Zufahrtsstraßen, jeder Feldweg ist abgesperrt und das wegen 9 Aktivisten und rund 10 UnterstützerInnen. Schon ein bischen spektakulär. Und nach einer friedlichen Räumung lässt RWE bzw. Rheinbraun sofort mit Schleppern die Obstbäume fällen. Naja – eher zermalmen. Schnell und heimlich im Schutze der Nacht muss dies der Milliardenkonzern machen – um ja keine schlechten Bilder zu produzieren. Dies finde ich doch schon ein wenig spektakulär.
Was hätte man den tun sollen – sich anketten?Hmmm …
Egal. Danke für alle Menschen vor Ort, dem BUND NRW, den Grünen aus Neuss und Düsseldorf – Heute ist nicht alle Tage – wir kommen wieder, keine Frage. Bis Bald 😉



Zukunft statt Braunkohle!

Direkt am Rand des Tagebaulochs Garzweiler wurde von Mitgliedern des BUNDs (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) eine Obstbaumwiese besetzt. Ziel ist der Protest gegen den Braunkohlenabbau und deren Folgen. Seit Neujahr widersetzen sie sich gegen die von der RWE Power AG angekündigten Zwangsräumung und basteln an Ideen 😉 Mit dem gewaltfreien Widerstand wollen die BUND-Mitglieder und UnterstützerInnen die Fällung von 87 Obstbäumen und die Abbaggerung des 1 Hektar großen Grundstücks für die Erweiterung des Tagebaus verhindern. Laut BUND würde mit dem Aufschluss von Garzweiler II die Erdatmosphäre mit CO2-Emissionen aus der Verbrennung von 1,3 Milliarden Tonnen Kohle zusätzlich belastet.
Wir wollen alle einen wirksamen Klimaschutz – das ist aber nicht mit dem Projekt „Braunkohle“ zu erreichen. Mal abgesehen davon – für den Strom aus Garzweiler wird eine ganze Region geopfert. Uralte Ortschaften mit gewachsenen Strukturen zerstört – 4000 Menschen nur für Garzweiler II (30000 Menschen im Braunkohlenrevier) umgesiedelt – etlichen Biotope zerstört – in die Ökologie in einem Bereich von 70 km2 eingegriffen (mal abgesehen von dem Eingriff in die Geomorphologie, die Geologie und Hydrologie). Unvertretbar diese Technologie und unverständlich das sich das RWE leisten kann. Ich werde das Camp unterstützen und auch zur Räumung vor Ort sein – bin ja auch in guter Gesellschaft 😉 Zur Besetzung war ja auch der Landesvorsitzender der Grünen NRW Arndt Klocke vor Ort.

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– Sylvester 2007 –

Sylvester 2007 – Wir feiern auf der Medienhafenbrücke.

Wenn man mit offenen Augen unterwegs ist – und ein modernes Mobilphone sein eigen nennt – dann kommen schon mal etliche Bilder und Impressionen zusammen. Ungeordnet auf der „heimischen“ Festplatte machen sie sich zwar ganz gut – im Web 2.0 machen sie sich aber besser.
Ein kleiner Einblick in die vielfältigen Abbilder der Realität im Bilker-Kiez… Schon klar – es sind auch andere Realitäten möglich 😉  Mögen wir in interessanten Zeiten leben.