Critical Mass – Radfahren damit es besser wird

Mit einen Aufruf über facebook wurde ich auf diese selbstorganisierte Mitmachaktion aufmerksam – Critical Mass, oder auch: „der weltweite Zufall“ 😉 , ist eine Idee von Fahrradbewegten aus den USA. Am letzten Freitag (warum eigentlich in Düsseldorf am Samstag ??? hmm) im Monat treffen sich Radler und Biker an einem festgelegten Ort und machen dann eine gemeinsame Radtour durch die Stadt. Mit kleineren Pausen und (bei schönem Wetter) einer kleinen spontanen Party zum Schluss oder einem gemeinsamen Picknick.

Soweit so gut. Keine Organisation, kein festes Ziel – einfach nur die gemeinsame Freude am fahren… und dies weltweit in vielen Städten. Es ist weder eine Kundgebung noch eine Demonstration – sondern ein pures Gemeinschaftserlebnis. Natürlich hat es auch Grundzüge eines mobilen Protestes – als Radler gibt es schließlich genug Gründe um sich für mehr Sicherheit im Straßenverkehr einzusetzen oder gegen den Autowahn, Umweltverschmutzung etc.. Naja, aus meiner Sicht ist es vor allem ein sehr schöner Anlass zum gemeinsamen „ausreiten“ – insbesondere da ab 15 Radlern man laut StVO als Verband behandelt wird sich somit sicherer im Verkehr bewegen kann. Beim ersten Versuch am letzten Samstag waren leider nur 13 Radlern unterwegs – es muss also mehr werden 😉 Infos über Critical Mass in Düsseldorf und weitere kommende Termine   gibt es bei facebook oder per Email ….

Critical Mass Party – jeden ersten Samstag im Monat // Abfahrt: 11.00 Uhr // Treffpunkt Königsallee/Graf-Adolf-Platz

Radeln und mit Spass unterwegs sein.

Wer gerne mit dem Rad unterwegs ist und sich auch nicht scheut in Düsseldorf mit dem „Drahtesel“ aktiv am Straßenverkehr teilzunehmen – der kann schon mal Aggressionen gegen Autofahrer entwickeln… Kann passieren – insbesondere wenn man wohl eher „transparent“ durch die Windschutzscheibe erscheint. Hallo – ihr Zündschlüsselbesitzer: Straßenverkehr hat nichts mit Darwinismus zu tun! Okay? Wir haben keine Lust ganz schnell hier zum „Mehrtürer“ – nee, Märtyrer zu werden. Egal – OOOHHHMMMM – alles wird gut 😉 Wie schön wäre doch die Welt mit mehr Radwegen und mehr Rücksicht und mehr Ruhe oder einfach mehr aktiven Radfahrern. by the way. Habe vor ein paar Tagen die Band Antitainment (Link) „kennen gelernt“ und mir spontan ihren Song „AUTO-nom“ als Ohrwurm gebucht… Ist gerade ganz passend.

*Ich bin ja ein friedlicher Mensch. Aber dem roten BMWfahrer von gerade möchte trotzdem mal gerne sprechen. Nachts. In einer dunklen, einsamen Gasse. Du Ar….

die Stadtkinder hatten Ausgang.

Was für ein schönes Wochenende… endlich mal wieder RAUS. 😉 Gibt es was schöneres? Glaube nicht – also für mich… sich mit Freunden treffen um der von anderen intonierter Musik zu lauschen (die Wortkombi „verzückt lauschen“ verbietet sich bei der Band und der Menge an konsumierter Hopfenkaltschalen)… und wieder „Wahl-zu-kämpfen“ und ganz schnell zu wissen: „Jepp. Bin dann wohl doch in der richtigen Partei“ ;-)… oder nachmittags zu kochen & zu schnibbeln um Material zu produzieren für’n zünftiges veggi Grill-Geburtstags-Fest am Rhein… oder auf eben dieser Festivität am Lagerfeuer sich plötzlich ganz archaisch zu fühlen und dann gemeinsam die Glut niederzustarren… und auch mal wieder Kilometer „zu fressen“ und im Umland (Richtung „Ville“) mit den Rädern und Gelbstich (Zitat:“Ehh geile Brille“) die Welt mit anderen Augen zu sehen.     Booaaahhhh – schön das wir wieder Ausgang hatten.   🙂

Grüne radeln durch die Geschichte

Eine nette Idee für den kommenden Samstag. Die GRÜNEN   aus Bilk laden zu einer Radtour durch den KLiez ein. Ein wenig Industriegeschichte im Stadtbezirks 3 (Bilk, Friedrichstadt, Flehe, Hafen, Hamm, Oberbilk, Unterbilk und Volmerswerth) erradeln. Am Samstag ab 14 Uhr am Brunnen auf dem Fürstenplatz.

Ankündigung:  Medienhafen und Uni, Werbeagenturen und Bürohochhäuser – war da mal mehr? (Web: www.gruenebilk.de)

Auch wenn es oft kaum mehr zu erkennen ist: Der Stadtbezirk 3 hat eine reiche industrielle Geschichte. Hier haben die ersten industriellen Pioniere aus Belgien den Ruf der „Stahlstadt Düsseldorf“ begründet. Die grüne Stadtteilgruppe 3 lädt ein, auf einer Radtour die (fast) vergessene industrielle Geschichte des Bezirks zu erradeln: Norbert Czerwinski, Düsseldorfer Ratsherr und Mitglied der Stadtteilgruppe 3, wird uns an verschiedenen Stationen vorbeiführen, und uns an Hand der Brunnen, Häuser, Denkmäler von unserem ehemaligen Arbeiter- und Industriebezirk berichten.

Das erste Gaswerk, die Wiege eines Weltunternehmens der Papiermaschinen, der Petroleumhafen, oder die Viertel der Arbeitsimmigranten aus dem Süden Europas stehen ebenso auf dem Programm wie Maoam, Coca Cola oder der Strukturwandel der letzen 30 Jahre. Los geht es am Samstag 14. Juni um 14.00 Uhr am Industriebrunnen auf dem Fürstenplatz. Dann geht es durch die Friedrichstadt, Oberbilk, Bilk und Unterbilk. Ende der Tour ist gegen 17.00 Uhr im Hafen.
Zum Fußballspiel um 18 Uhr   ist man pünktlich und schlauer!

Jede/r ist herzlich willkommen.
Teilnahme kostenlos!

schweden per rad

hab einfach mal meinen beitrag aus dem reise-radler-forum hinaus kopiert und hier zweit-verwendet 🙂 hoffe es ist okay das ich nicht alles redigiere…

mit dem rad von travemünde nach trelleborg und dann die ostküste bis stockholm hoch gefahren – natürlich mit kurzen abstechern ins landesinnere – geniale tour. war wirklich eine sehr nette tour da ich mich ebenfalls zu spontanen richtungsänderungen durch tipps andere radler und aus meiner reiseliteratur habe inspirieren lassen. und vom wind

😉 das buch von wolfgang kettler „südschweden per rad“ kann ich dir empfehlen und aus dem „martin velbinger verlag“ das reisehandbuch „schweden“ – das ist eigentlich ein muss. beide waren a) bettlektüre und b) stichwortgeber. es gibt auch insüdschweden noch etliche kleine nicht zu überlaufene fischerörtchen, verwunschene steinsetzungen und hügelgräber, radwege auf alten eisenbahntrassen (kaum steigung ;-)) und einsame zeltplätze im wald und an seen.
als tourplanung habe ich mich grob am“ sverigeleden“, einem radfernwanderweg in schweden (grobes netz von radstrecken), orientiert – man kann auch ganz darauf setzen und die drei bücher dazu kaufen. als kartenmaßstab solltest du dir die „röda kartan“ gönnen -} 1:250.000 – da sind wenigstens höhenlinien drauf und man ist nicht so überrascht wie mit den „bil & turistkartan“ wenn eine kette von moränen plötzlich die strecke kreuzt. diese karten gibt es eigentlich überall in buchhandlungen oder turistbyras – sind aber hier in deutschland billiger. was noch für sie spricht – du benötigst für den kompletten süden schwedens nur vier kartenblätter. bestellen – kaufen – in folie einschlagen – fertig.

es gibt viel zu entdecken und wenn du dir viel gönnen willst, es gibt eine schöne tour von ystad nach haparanda 🙂 viel spass bei der planung und der tour. gruß micha

// Zusatz
mit rad und der bahn unterwegs zu sein ist in schweden nur für leute mit einem guten zeitkonto möglich. man muss das rad am startbahnhof aufgeben. leider reist das rad nicht immer mit dem gleichen zug mit – sondern mit einem späteren und kann bis zu zwei tagen (!!!) nach einem eintreffen. ich durfte bei der letzten tour nach der zugfahrt stockholm – göteborg in göteborg zwei volle tagen auf mein rad warten… kann einem schon mal die fähre versauen. geht aber auch anders … innerhalb von
värmland kannn man auch das rad mal mit im bus haben und so den schlechten wetter ausweichen 🙂

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