Vier Jahre russische Invasion. Solidarität mit der Ukraine.

Am 24. Februar 2026 jährt sich der russische Großangriff auf die gesamte Ukraine zum vierten Mal. Vier Jahre seit dem Morgen, an dem aus Drohungen Raketen wurden. Vier Jahre seit dem Versuch, ein Land zu brechen – militärisch, politisch, gesellschaftlich.

Was in der Ukraine passiert, ist nicht „weit weg“. Es ist ein Spiegel unserer Entscheidungen. Europas Zögern im Vorfeld, Europas Abhängigkeiten, Europas zu leise Stimme – all das hat Räume geschaffen, in denen ein Aggressor wie Putin handeln konnte. Aus Abhängigkeit erwächst Ohnmacht. Und Ohnmacht ist gefährlich – für die Ukraine, für Europa, für uns.

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Jacques Tillys Mottowagen – Satire, die vor keinem Mächtigen haltmacht

Der Rosenmontagszug in Düsseldorf bietet neben Fussgruppen und Mottowagen auch eine perfekte Bühne für scharfzüngige Satire: Jacques Tilly, der unangefochtene Meister des Düsseldorfer Wagenbaus, hat erneut zugeschlagen. Seine Mottowagen für den Rosenmontagszug sind nicht nur buntc und laut – sie sind politisch, provokant und unangenehm für die, die sie treffen sollen. Und diesmal hat Tilly die Mächtigen wieder analysiert: Wladimir Putin und Donald Trump stehen im Fokus seiner scharfen Kritik.

Wer Macht missbraucht, wer Leids verursacht, der wird im Karneval nicht verschont. Satire muss wehtun. Die russische Justiz hat Tilly wegen seines Wagens auf dem Russlands Präsident Wladimir Putin buchstäblich im Blut der Ukraine badet – eine schonungslose Anklage gegen den Krieg, den Putin seit 2022 führt – angeklagt. So what. Dies ist ein Angriff auf die Meinungsfreiheit in einem anderen Land. Schon 2006, nach dem Mord an der Journalistin Anna Politkowskaja, baute er seinen ersten Putin-Wagen. Seitdem hat er den russischen Präsidenten immer wieder ins Visier genommen… und dies mit Recht.

Narrenfreiheit: Eine jahrhundertealte Tradition. Tillys Arbeit steht in einer langen Tradition. Schon im Mittelalter hatten Hofnarren die Aufgabe, den Mächtigen unangenehme Wahrheiten ins Gesicht zu sagen – geschützt durch ihre Rolle als „Narren“. Diese „Narrenfreiheit“ ist bis heute ein zentraler Bestandteil des rheinischen Karnevals. Der Narr darf sagen, was andere nicht wagen. Seit 40 Jahren prägt er mit seinen Wagen den Düsseldorfer Rosenmontagszug. Ob Kirche, Staat, Klimakatastrophe oder Rechtsextremismus: Tilly schreckt vor keinem Thema zurück.

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Eure Stimme zählt – nutzt sie!

Wenn man kein Nazi ist,dann wählt man auch keine Nazis. Eigentlich ganz einfach.
Armin Rohde

Es ist wieder soweit: Deutschland wählt. Und wie immer wird uns erzählt, dass es um alles geht – um Wohlstand, Sicherheit, Zukunft. Aber diesmal stimmt es tatsächlich. Denn es geht nicht nur um die nächsten vier Jahre, sondern um die Weichenstellung für ein Jahrzehnt, in dem wir entweder vorwärtsgehen oder in die Vergangenheit zurückfallen.

Klartext: Wir stehen vor einer Wahl zwischen Parteien, die Lösungen für die drängenden Fragen unserer Zeit suchen – und jenen, die entweder nur blockieren oder offen die Demokratie und das europäische Projekt torpedieren wollen. Wer sich ernsthaft für Zukunftsthemen interessiert, kann sich nicht leisten, zuhause zu bleiben oder aus Frust die Falschen zu wählen.

Wer unsicher ist, welche Partei die eigenen Werte am besten vertritt, kann den Wahl-O-Mat nutzen. Hier werden die Aussagen der Parteien abgeglichen und helfen, eine Orientierung zu bekommen. Noch genauer schaut der Real-O-Mat hin – dort werden die tatsächlichen Abstimmungen im Bundestag analysiert, um zu sehen, welche Partei nicht nur schöne Versprechen macht, sondern auch entsprechend handelt.

Keine Stimme für den Rückwärtsgang. Wer erinnert sich noch an das Deutschland vor der Ampel? Ein Land mit maroder Infrastruktur, lahmendem Netzausbau, Schulen, die in den 90ern stehengeblieben sind – all das als Ergebnis von jahrzehntelanger CDU/CSU-Politik der schwarzen Null. Digitaler Stillstand? Marode Brücken?. Veraltetes Bildungssystem? Alles erst in den paar Jahren SPD/GRÜNE/FDP passiert…

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Burn Fat, Not Oil.

Als Gesellschaft sind wir uns bewusst, dass ressourcenschonende Lösungen dringend benötigt werden, nicht nur aufgrund des zunehmenden Verkehrsaufkommens in den Städten. Immer mehr Menschen suchen nach umweltfreundlichen Optionen. Das Bakfiets ist ein Lastenrad, das nicht nur praktisch, sondern auch umweltfreundlich ist.

Es muss zugegeben werden, dass ein Bakfiets nicht nur ein Fahrrad ist, sondern auch ein „Lastenfahrrad“ oder „Cargobike“. Diese Fahrräder mit der großen Transportbox sind nützliche Begleiter, um schwere und unhandliche Gegenstände in der Stadt von A nach B zu transportieren. Die „Bak“ kann unglaublich viele verschiedene Dinge transportieren, wie zum Beispiel Kinder, Erdsäcke, Getränkekästen, Palettenrahmen, Pflanzen, Obstbäume und andere große oder sperrige Gegenstände, Spenden für das WelcomeCenter, den Gutenachtbus oder die Ukrainehilfe oder einfach Kartons.

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Fakten gegen populistische Thesen und falsche Behauptungen über den Krieg in der Ukraine

Es gibt eine lange Liste von Personen wie Schwarzer, Wagenknecht, Krone-Schmalz und anderen, die sich selbst als Russland-Experten bezeichnen, aber offensichtlich wenig Fachwissen besitzen. Dies stört Professor Dr. Klaus Gestwa, den (häufig wiederholten) falschen Aussagen in den Talkshows stellt er Fakten entgegen. Das Video „Thesencheck: Diese 8 Behauptungen über den Krieg in der Ukraine sind falsch“ hat bereits 350.000 Views.

In seinem Beitrag widerlegt Prof. Dr. Klaus Gestwa, Professor für Osteuropäische Geschichte an der Universität Tübingen, 8 populistische und auch populäre Theorien zu Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine. Der Beitrag ist ein wichtiger Beitrag zur Debatte über den Krieg in der Ukraine und klärt über falsche Annahmen auf, die oft zu einer falschen Darstellung der Ereignisse führen.

Eine der populärsten Theorien, die von vielen Menschen verbreitet wird, ist die These, dass die NATO Russland bedroht hat und Putin sich deshalb verteidigen musste. Professor Gestwa widerlegt diese These und argumentiert, dass die NATO keine Bedrohung für Russland darstellt und dass Putin keinen Grund hatte, sich zu verteidigen.

Eine weitere falsche Annahme ist die These, dass die Ukraine historisch gesehen zu Russland gehört. Gestwa zeigt auf, dass dies falsch ist und dass die Ukraine eine eigene Geschichte und Identität hat, die sich von der Russlands unterscheidet.

Auch die Behauptung, dass niemand genau sagen kann, was Putin will, wird von Professor Gestwa widerlegt. Er argumentiert, dass Putins Ziele klar sind und dass er den Konflikt in der Ukraine aus strategischen Gründen angezettelt hat.

Eine weitere populäre Theorie ist die These, dass die Ukraine kein demokratischer Staat ist und vom Westen und von Oligarchen gesteuert wird. Gestwa widerlegt auch diese These und zeigt auf, dass die Ukraine eine Demokratie ist und dass es in der Ukraine eine breite Opposition gibt, die gegen die Regierung protestiert.

Eine weitere falsche Annahme ist die These, dass die Krim und der Donbas historisch gesehen zu Russland gehören. Professor Gestwa widerlegt diese These und zeigt auf, dass diese Regionen schon lange Teil der Ukraine sind und dass es keine historischen Gründe gibt, warum sie zu Russland gehören sollten.

Auch die These, dass Waffenlieferungen den Krieg verlängern, wird von Professor Gestwa widerlegt. Er argumentiert, dass es wichtig ist, die Ukraine zu unterstützen und dass die Waffenlieferungen dazu beitragen, dass die Ukraine sich verteidigen kann.

Die Behauptung, dass russische Medien nicht mehr lügen als westliche Medien, wird ebenfalls widerlegt. Professor Gestwa zeigt auf, dass russische Medien eine gezielte Propaganda betreiben und dass ihre Berichterstattung oft falsch und einseitig ist.

Schließlich widerlegt Professor Gestwa auch die These, dass die Ukraine und der Westen den Konflikt durch Verhandlungen hätten beenden können. Er argumentiert, dass Putin kein Interesse daran hat, den Konflikt zu beenden und dass Verhandlungen nur dann erfolgreich sein können, wenn sie auf einer klaren Grundlage und mit einem klaren Ziel durchgeführt werden.

Insgesamt ist der Beitrag von Professor Gestwa ein wichtiger Beitrag zur Debatte über den Krieg in der Ukraine und zeigt auf, dass viele der populären und populistischen Theorien über den Konflikt falsch sind. Es ist wichtig, dass wir uns auf Fakten und eine objektive Analyse der Ereignisse konzentrieren, um eine angemessene Lösung für den Konflikt zu finden. Eine Unterschrift und Unterstützung der Kampagen von Frau Schwarzer und Frau Wagenkencht hat viele blinde Flecken und bieten keine Lösungsstrategie. Der Krieg kann ganz einfach beendet werden – Putin zieht die Truppen zurück, beendet den Angriffskrieg und verlässt das souveräne Land Ukraine.

Schwimmen lernen im Winter.

Den Kindern ist einfach nur kalt und sie frieren. Wenn ich die Temperatur hier im Lehrschwimmbecken umschreiben mit einem Wort umschreiben soll – es wäre vermutlich ein „bibber“ oder „schlotter“ oder „k..k…kkaa..kkaalt“. I know, wir müssen a) Energie sparen und b) befinden wir uns durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine in einem Energienotstand. Liebe Stadt @duesseldorf und liebe @baederduesseldorf – nur mal so eine Beobachtung der letzten Wochen: als Folge der geringen Temperaturen im Becken wird eben mehr, länger und heißer geduscht. Kann mir kaum vorstellen das das sich so wirklich Energie einsparen lässt… und das wir Eltern denn Kindern (gezwungenermaßen) einen Neopren kaufen müssen ist auch nicht wirklich fair.

Krieg für Frieden?

Krieg für Frieden? Literally unsere Situation. Es ist so paradox was in den letzten beiden Wochen alles abläuft… Faktisch und theoretisch ist „Frieden schaffen – ohne Waffen“ richtig. Nur gibt es den Fall der Selbstverteidigung im Falle eines direkten Angriffs, hier endet dann auch für mich der Pazifismus. Soweit so gut, so nachvollziehbar. Nun werden unsere Nachbarn angegriffen, weitere von Skandinavien über den ganzen Osten bis an die Grenze der Türkei werden zu potentiellen Zielen erklärt und bedroht. Auch wir sind plötzlich ein potentielles Ziel und unser Frieden sehr fragil… und auf einmal braucht es Waffen und dies Militär um unseren Frieden zu erhalten und unseren Nachbarn zu sichern oder wieder zu erlangen. Gefühlt stehen wir vor einem dritten Weltkrieg und dies auch noch mit Ansage… Bis es eine Lösung oder Strategie gibt wie der Krieg in der Ukraine beendet werden kann hilft nur : #supportukraine und den Menschen die hierhin flüchten Hilfe anbieten.

‚Fight Putin – Ride a Bike’

Als ich den Aufruf der ‚Lastenhelfer’ in die Elterngruppe geteilt hab konnte ich nicht ahnen das wir über 40 kg an Spenden (vom Schlafsack bis zur Windel und den geladenen Powerbanks bis zum Stillpullover) zusammenkommen. Insbesondere da es die zweite Sammlung in einer Woche war… Hab dann mal gestern Nachmittag eine Runde 3D Tetris gespielt und unser Lastenrad voll gepackt. Die Idee war ja nicht nur Spenden zu sammeln sondern dies a) CO2 neutral zu übergeben und b) auch noch eine #Friedensfahrt daraus zu machen. Dem Aufruf der ‚Lastenhelfer‘ und des @adfcduesseldorf sind gestern 250 Menschen gefolgt – einige der Räder waren auch so bepackt wie unser bakfiets. Es ist zwar nur eine kleinen Geste – aber sie macht Mut und verbindet Menschen. Alle Spenden wurden gestern symbolisch zum Konsulat der #ukraine gefahren – aber direkt im Anschluss wurde alles zur Sammelstelle gebracht. Es soll schließlich Hilfe sein die ankommt #supportukraine Noch ein Satz zum Thema Krieg – solange wir Gas und Erdöl aus Russland kaufen, finanzieren wir diesen Krieg mit. Wir sind ein Teil des Problems, aber wir können auch ein Teil der Lösung sein. Weniger Energie verbrauchen auf allen Ebenen und weniger konsumieren. Dies sind die Sanktionen die wir alle gegen das Regime von Putin verhängen können.