Kaffee und auf’m Sofa flätzen, den Rechner vor sich und viel *virtuelles Blätterrascheln* Es ist wirklich lesenswert was da so alles so herauskommt : Spatenstiche ohne Beschluss, Abi-Prüfungen verschoben für eine Einweihung eines Anbaus, Beeinflussung von Gästelisten, aufgehübschte Diagramme,… Ich sag nur Gartenzaun und „wer sich die Mieten hier nicht leisten kann, muss eben ins Umland ziehen“ und das „Schuldenfreie Düsseldorf“ mit 383 Millionen Euro Schulden *sic!* Da ist mir der Geisel auf Anhieb – und ich bin kein SPD-Mitglied – sympathischer…
Schlagwort: Sofa
Unsere Nachbarn spielen mal wieder so eine Art Jenga ;-)
Fortuna auf Schalke. 41olé. 42olé. 43olé…
hab schon wieder den ganzen tag fortuna-tourett. laufe abwechselnd mit einem „for-for-for. tu-tu-tu. na-na-na-naaaa FORTUNA“ oder dem obligarischen „.42 olé….43 olé….44 olé…45 oléééé“ durch die wohung 😉
grüße an unsere bilker nachbarn und stehplatzgenossen die bereits auf dem weg nach gelsenkirchen sind: bringt doch bitte bei gelegenheit einen punkt mit – gerne auch 3.
für alle anderen: wer nicht erkältet auf dem sofa liegt (sic!) oder bereits zum spiel fährt – im PITCHER kann man nachher auch ganz prima das spiel mit fast stadion-atmo sehen… in dem sinne: man sieht sich.
Sofa zu verkaufen
Über unseren bilkorama Facebook-Account kam gerade ein nettes Angebot für alle Studenten und Schüler rein: ein günstiges, helles Sofa! Hat jemand Interesse? Frau W. wie steht es mit Ihnen? 😉
Anzeige: Wg. Umzug, verkaufe ich einen schönen IKEA 3er Sofa Naturweiß + 5 Kissen, VB 50,00 €, an Selbstabholer in Unterbilk
Das Leben ist keine Waldorfschule
„Von traumatischen Kindheitserlebnissen, polnischen Hochzeiten und Heiratsanträgen im Großraumabteil… “ Bei einem solchen Klappentext kann ich doch ein Buch nicht wieder zurücklegen. Ein spontaner Buchkauf – ist für die Fahrten in der Bahn und vielleicht für die beiden kommenden Wochenende… Dies war meine wackere Idee beim Kaufprozeß im Laden. Auf dem heimischen Sofa angekommen, hab ich dann mal direkt dies literarisches Machwerk aufgeschlagen und auch nicht mehr weggelegt. Nach nur einem Tag hat der Autor Mischa-Serim Vérollet einen Fan mehr – freue mich schon auf eine Lesung in der Region.
Wieder mal ein Buch ganz nach meinem Geschmack: Skurrilität und Ironie gepackt auf 200 Seiten Papier. Echt Lesenswert. Die Passagen über die jugendlichen Peinlichkeiten und die Fettnäpfchen des Alltags sind wie ein Besuch beim Poetryslam… Geschichten über die ersten Gehversuche mit Freund Alkohol, die Errungenschaften der wahren Musik (Slayer) und die Erinnerungen an die emotionalen Schlachtfelder der Kindheit (Zahnarzt und Zahnklammer) sind einfach nur genial. Mit einem breiten Grinsen hat dies Buch mich auf dem Sofa zurückgelassen – ein Buch für diejenigen, die noch nicht lange älter als 30 sein müssen 😉
Rudelgucken zur WM 2010 in Düsseldorf
Es ist wieder soweit – die FIFA Weltmeisterschaft hat begonnen und an zahllosen Fahrzeugen, Balkonen und in Fensterdekorationen breiten sich schwarz,rot,gelbe Farbflächen aus. Es ist wieder mal Zeit zum kollektiven Rudelgucken – und dies funktioniert diesmal im Bilker Kiez ganz besonders gut…
Wir haben im Freundeskreis schon einige Locations angetestet – ergänzt wenn ihr wollt. Ach ja: habe schon mal eine interaktive Karte mit WM Public Viewing Kneipen in Düsseldorf habe ich bei GoogleMaps angefangen – kommentieren, ergänzen und Kneipen eintragen. ThanXs
- Pitcher – die Hardrockkneipe überträgt alle Spiele. Gute Stimmung, nicht überlaufen, gute Preise und nette Leute und kühles Bier. Vorteil: gute Stimmung, zwei Beamer und nicht zu voll.
- Florabar -im Florapark kann man bei Vogelgezwitscher und Pollenflug die WM-Spiele sehen. Nette Location aber kleines Display. Vorteil: Florapark
- Damen und Herren – kommt noch.
- nooij – kommt noch
- Zakk – viele Menschen, laut und nett. Leider kommt in der Halle nicht ganz die Stimmung auf (dunkel). Sonst – ZAKK eben… Vorteil: große Leinwand und Biergarten und Kicker
- Friedrichskrone – Überträgt auch alles – typisches Nachbarschaftsklientel – aber gut. Gutes Bier und nur wenige WM-Fanatiker 😉 Vorteil: Nähe des Büros…
- Fridas – sehr nett. Drinnen und draußen. Echtes Public Viewing durch Laufkundschaft – nette, flotte Bedienung und durch die Großfläche auch WM tauglich. Man sollte nur früh dasein um sich eine gute Sicht von der Bierbank zu sichern. Vorteil: Bilker Bermudadreieck
- Modigliani – Eine echte Neuerung. Wichtig: Keine Nachmittagsspiele! Sonst – große Beamerfläche im großen Raum und nicht zu voll. Nicht die echte WM-Stimmung die in einem aufkeimen will… Aber auch schön. Vorteil: Friedensplätzchen.
- Da Gino – Der Vollkorn-Pizza-Bäcker am Fürstenplatz hat seine Terrasse gepimpt. Wein, Pizza oder Pasta und das mit Nachbarn und Kollegen – nett. Sein TV-Gerät ist nicht groß, aber 20 Menschen können gut speisen und schauen. Vorteil: Pizza und WM.
- „im Garten“ – oder auch Balkon. Oft nur ein kleiner, lichtschwacher Beamer und eine windanfällige Leinwand. Aber bei Grillgut und kühlen Getränken passt es wieder. Vorteil: Keine lauten SCHLAAND Rufer.
- „Sofa inner Wohnung“ -siehe „im Garten“, aber ohne Sonnenlicht. Dafür Zeitverzögerung duch DVB-T 😉 Vorteil: alles ist in Reichweite…
deutliche demokratie-aversion in düsseldorf.
Das hatten sich alle Beteiligten etwas anders vorgestellt – 2/3 der Düsseldorfer kratzten sich die Plautze und räkeln sich feist im Sofa. Am Wahltag wurden wohl nur DVD’s oder CD’s gewählt, der Biergarten besucht, nochmals Rauchzeichen in den Himmel gegrillt und gähnend powergechilled. Stramme Leistung – da ist wirklich wenig Zeit für eine Stimmabgabe. Ein Akt der nicht mehr Zeit in Anspruch nimmt als 15 Minuten – da gibt es andere Akte die sind zeitintensiver… im Theater zum Beispiel. Demokratie lebt von Beteiligung und Teilhabe – es reicht ja schon wenn es nur der Wahlgang alle paar Jahre ist. Dies ist jedoch eine zu hohe Hürde an einem warmen, lauschigen Sommertag. Okay – das dann auch noch die konserative Mischpoke Düsseldorfs noch knapp 60% bekommt… auch bitter. Das System Erwin greift wohl leider immer weiter um sich. Mit dem Ergebnis ist aber bei der geringen Beteiligung aber auch nicht gerade ein klares Signal für ein weiter-so-bis-zum-jüngsten-gericht abzulesen. Es ist eher der Ausdruck von Desinteresse und Lethargie. Düsseldorf hat neben etlichen anderen Problemen jetzt auch noch ein Demokratieproblem. Die Stimmung in der ehemaligen SPD-Hochburg und dem jetzigen Hort des Konserativismus zu ändern wird nicht einfach… aber: man wächst schließlich mit seinen Aufgaben. Let’s rock!
Kultur im Kiez
Frage: Lust auf Literatur? Antwort: Klar. Immer wieder gerne.
Am 05. Juni 2008 ab 20 Uhr wird in der „Metzgerei Schnitzel“ (aka Brause) zu einem weiteren Termin in der Veranstaltungsreihe „Lesen in der BRAUSE“ geladen. Ein Termin bei dem Pamela Granderath & Sven-André Dreyer (Link) – beide aus Düsseldorf – ihre Kurzgeschichten und Gedichte rezitieren werden.
Ein Beispiel gefällig? Okay. Hier.
Restaurantphantasien von Sven-André Dreyer
Der Ober brachte meinen Salat.
Er roch phantastisch;
nicht so der Salat.
Bei der letzten Lesung in der Brause war Jörg Sundermeier (der in der Mitte) zugegen – und mit ihm „Der letzte linke Student“. Die Brause ist eine nette Location für solche Vorhaben. Werden wieder früher da sein und das Sofa bunkern & Bionade verkosten… Bist Du dabei Christoph?

