Niemand flieht freiwillig!

„Helft unseren Freunden und rettet sie vor den Häschern der Taliban!“ Auch in Düsseldorf zeigen einige hundert Menschen ihre Solidarität mit den Menschen in Afghanistan. Nach dem kompletten Versagen der Politik braucht es nun sofort eine funktionierende Luftbrücke nach Kabul um die Menschen die es bis zum Flughafen schaffen auszufliegen. #luftbrückejetzt um das Schlimmste noch zu verhindern. Es sind Menschen, die über Jahre unsere Alliierten waren, die uns geholfen haben und an einer demokratischen & freien Gesellschaft gearbeitet haben. Diese Menschen und ihre Familien sind nun in Lebensgefahr und wir sind als „Westen“ verantwortlich.

Es braucht sichere Häfen um die Menschen die vor Krieg, Gewalt, Armut oder auch der Klimakrise flüchten müssen aufnehmen zu können. Da die öffentlichen Stellen zu langsam handeln und ganz offensichtlich nicht gewillt sind aktiv zu helfen – muss diese Verantwortung dann eben die Zivilgesellschaft übernehmen. In dem Kontext frage ich mich gerade wieso Düsseldorf nicht ein aktive Rolle im Bündnis „Städte Sichere Häfen” geworden ist bzw was dies verhindert? Bestimmt ist diese Webseite nur nicht gut gepflegt – denn christliche und humanistische Werte und Grundsätze sind doch Teil unserer städtischen DNA, oder? Immerhin hat die Stadt sich solidarisch erklärt…

Eine Welt, in der kein Mensch auf dem Weg in eine sichere Zukunft sein Leben verlieren muss, ist möglich!

Luftbrücke jetzt! Sichere Häfen für alle Flüchtenden aus Afghanistan.

Habe diesen Aufruf gerade bei fluechtlinge-willkommen-in-duesseldorf.de gesehen: Luftbrücke jetzt! Sichere Häfen für alle Flüchtenden aus Afghanistan sofort! (Aufruf zur Demonstration am 19.08.2021, 17.30 Uhr am Kirchplatz (ggü. NRW-Innenministerium), 40217 Düsseldorf).

Seit unzähligen Jahren herrscht in Afghanistan ein unbändiger Krieg. Nun ist die Lage erneut eskaliert: Die Taliban haben weite Teile des Landes eingenommen und die Herrschaft über die Hauptstadt Kabul übernommen. Nun bangen zahllose Ortskräfte, Frauen, Mädchen und Mitglieder LSBTI+-Community vor Ort um ihr Leben und versuchen um jeden Preis den Taliban und ihrer Herrschaft zu entfliehen.

Anstatt sichere Wege zu schaffen, schotten sich Deutschland und Europa jedoch ab: So erscheint es auch NRW-Ministerpräsident und CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet als nicht angemessen, die Schutzsuchenden aufzunehmen. Viel mehr fürchtet er, „die falschen Signale“ zu senden.

Wir fordern sichere und legale Wege für alle Menschen, die sofortige Evakuierung aller Ortskräfte und Partner*innen der Bundesregierung und ein Aufnahmeprogramm für besonders verfolgte Personengruppen! Außerdem fordern wir ein gesichertes Aufenthaltsrecht für alle afghanischen Menschen, die in Deutschland leben!

Kommt am Donnerstag, den 19.08, um 17:30 Uhr zum Kirchplatz (ggü. dem NRW-Innenministerium). Danach ziehen wir gemeinsam zum Landtag um gemeinsam ein starkes Zeichen setzen.

Coffee 2 Stay Come Together @ Friedensplätzchen.

Zusammen sitzen und gemeinsam essen, trinken und quatschen – was Nachbarn halt so machen 🙂 Auf dem Friedensplätzchen wird es am Samstag ab 14 Uhr ein ‚Come Together‘ zwischen Neuankömmlingen und Nachbarn geben. ( Essensspenden sind willkommen )

We will have a come together at Friedensplätzchen (Düsseldorf-Unterbilk). In case of bad weather we will be at linkes zentrum instead.

Oktober 9 ab 14:00 Uhr auf’m Friedensplätzen in Unterbilk.

Geflüchte Frauen mit ihren Kindern sollen ein Bleibe „Auf’m Tetelberg“ in Bilk bekommen.

Wenn ich diese Debatte und die Reaktionen der Nachbarn Volmerswertherstraße / „Auf’m Tetelberg“ mitbekomme, dann komme aus dem Kopfschütteln wirklich nicht mehr raus (ein Artikel dazu in der RP).
Kurz die Argumente & Fakten: Es geht um eine temporäre Unterbringung von 320 Frauen & Kindern. Wichtig ist den AnwohnerInnen – neben : „Wir wollen unsere Ruhe und eine unverbaute Aussicht“ ganz besonders das hier „kein Ghetto entsteht.“ Leider wollen dann ihre Forderungen und Eingaben nicht wirklich dazu passen – denn aus ihrer Sicht muss die Anlage:
a) „heftig“ einzäunt werden, b) die Fenster zu den Grundstücken der AnwohnerInnen sollen zugeklebt sein, c) es darf kein Spielplatz auf der Anlage erlaubt sein, d) ein Drehkreuz zum Wendehammer regelt den Zutritt (by the way : soll nur in eine Richtung begehbar sein! Und wie es mit einem Kinderwagen gehen soll? „Ach, dann eben über die Völklingerstraße… „), e) eine neue Erschließungsstraße von der Völklingerstraße aus (dies treibt die Baukosten erheblich in die Höhe) muß auch noch gebaut werden -> damit der erwartete Anstieg des Autoverkehrs verhindert wird (da ja bekanntermaßen alle 320 Flüchtlinge (auch die Kinder) ein Auto besitzen + die BetreuerInnen…).
Sorry, aber dies passt nicht zusammen! Es hat den Charme eines Gefängnisses was da gefordert wird – es geht um geflüchtete jungen Frauen mit ihren kleinen Kindern. Die sollen also auf ihren Zimmern mit verklebten Fenstern sitzen und sich ruhig verhalten – aber sich auch gefälligst integrieren und die deutsche Art zu Leben direkt annehmen und sich sicher & willkommen fühlen…? *kopfschüttel* Müßig zu erwähnen das die BürgerInnen und AnwohnerInnen nichts gegen Ausländer haben.

Radeln für einen guten Zweck :-) Refugees welcome!

Lukas Stelzner aus dem Kreis Neuss ist am 16.4. mit seinem Fahrrad aufgerbochen um in dem Flüchtlingslager in Idomeni zu helfen. Am Besten hilft es sich, wie viele wissen, mit etwas finanziellem Rückhalt. Er braucht noch einige Spenden um vor Ort Menschen so gut es geht zu unterstützen. Zitat: „Ob durch neue Zelte, Kleidung, Lebensmittel oder Medizin möchte ich entscheiden, sobald ich gesehen habe, was dort am meisten gebraucht wird.“ Dies können wir nur unterstützem ‪#‎idomeni2016‬ Infos findet ihr auf: www.facebook.com/Pedalforrefugees/
In dem Sinne: Refugees welcome!

Diese ‚Sprachtafel‘ von Langenscheit ist schon praktisch :-)

Für alltägliche Themen reicht es definitiv aus 🙂 Wir haben auch schon eine Menge Spass gehabt mit den Tafeln und den „elegant formulierten Piktogramm Rumpelsätzen“ die man sonst nur von Whatsapp kennt… Ist auch ein praktisches Format.
Langenscheidt – Zeig mal! Schnell kommunizieren mit Bildern (1,50 Euro pro Stück) – zum selbst asudrucken gibt es übrigens auch Arabisch – Deutsch – die wichtigsten Sätze und Wörter bei Langenscheidt Verlag…

Und plötzlich sind sie nicht mehr da.

IMG_0907Natürlich war uns allen klar das diese Unterbrinung von Flüchtlingen in der Turnhalle am LeoStatzKolleg nur eine Interimslösung sein kann. Eine Unterbringung von „unseren Jungs“ auf der Schanzenstraße ist natürlich besser & sinnvoller – aber zwei Tage Vorlauf… sorry, das ist wirklich knapp. Allein für die ganzen EhrenamtlerInnen wäre ein wenig mehr Vorlauf „ganz nett“ gewesen. Anyway, ich finde es toll und bin begeistert von den zahlreichen Dingen die in den letzten Wochen sich einfach aus dem Nichts entwickelt haben und da sonst niemand Danke sagt, wollen wir es tun: Danke an die engagierten Frauen, die einen regelmäßigen Wäscheservice organisiert haben, Danke an die LehrerInnen, die Sprachkurse organisiert haben, Danke an die Fussball/Sportgruppe am Mittwoch, Danke an die BouleSpielerInnen vom Plätzchen, Danke an die Unternehmen, die Praktika vergeben haben, Danke für die spontanen Kuchenspenden, Danke für die Sport- und Laufschuhspenden…. usw. Danke. Ihr seid toll und dies ist Bilk.