Nazis einfach mal wegbassen

In diesem Jahr wird es wieder ein ‚Rock gegen Rechts’ Festival in Düsseldorf geben. Am gewohnten Platz auf der Ballonwiese im Volksgarten werden am 30.07.2022 zahlreiche Bands und Musiker ein #umsonstunddraussen Festival abbrennen und sich antirassistische und antifaschistische Initiativen präsentieren. Das es immer wieder notwendig klar Position gegen rechtsradikale Bestrebungen und Aktivitäten zu beziehen. Dies Festival ist die perfekte Gelegenheit sich zu informieren, zu organisieren und auch kennenzulernen… und dies bei guter Musik von @mal_eleve @popperklopper_official, @roter_kreis, @die.schwarzen.schafe, @thebackyardband, Männi, Pol Mac Adaim, Jay Kay usw. Wir freuen uns schon auf @rock_gegen_rechts!

Samstag ist wieder Deppen-Demo in der Stadt

Danke für den Hinweis – heute ziehen wieder CoronaleugnerInnen durch die Straßen von Unterbilk / Bilk / Friedrichstadt / generell Innenstadt / Carlstadt / usw um von einer vermeintlichen Diktatur zu schwadronieren und Maskenpflicht als ‚Folter‘ zu beweinen und Impfungen als Instrument der Unterdrückung zu bezeichnen und dabei Gegenprotest und Journalisten bei Gelegenheit anzupöbeln und tätlich zu attackieren, dies alles unterstützt und mitorganisiert von Rechtsextremisten und Neonazis die schon bei DÜGIDA aktiv waren. Wäre das leugnen der COVID19 Pandemie und die unzähligen kruden Verschwörungstheorien und Umsturzphantasien nicht genug – nicht zu ertragen ist der Geschichtsrevisionismus und Antisemitismus auf Plakaten und Stickern. Da kann man die Schauspieltruppen die sich in falsflag-Aktionen versuchen schon fast als harmlos ansehen. Die ‚strammen‘ Neonazikader aus Mitglieder der Burschenschaften, Hooligan-Gruppen und die Melange aus Identitäten Bewegung und AfD Mitglieder lassen sich nicht übersehen oder gar ignorieren…

Darum: Raus auf die Straße, vorher die Fenster dekorieren und mit Abstand laut gegen Nazis sein.

Das Osterholz kurz vor der Rodung.

Es sind – sehr wahrscheinlich – gerade die letzten Stunden eines intakten Waldes. Das Osterholz ist eine Waldfläche von über 5ha zwischen Wuppertal und Haan mit gesunden Buchenbaumbeständen, mit vernetzten Ökotopen, seltenen Pflanzen, usw. und soll zeitnah für die Erweiterung einer Abraumhalde gerodet werden. Eigentlich sollte bereits seit mehreren Jahren hier gerodet werden – durch die sehr aktive BI Osterholzbleibt und durch eine Besetzung Osterholzwaldbesetzung konnte dies bis jetzt verhindert werden. Leider haben die EntscheidungsträgerInnen in der Verwaltung und Politik dies Zeit nicht genutzt und sich für eine der unterschiedlichen anderen Lösungen zu entscheiden… Politikversagen auf so vielen Ebenen.

Stechpalme versus Abraumschutt.

Solch Mikrohabitate in alten Waldbeständen sind selten geworden und somit wertvoll und besonders schützenswert. Besonders alte Buchenwälder in denen sich Stechpalmen sich halten. By the way – in Deutschland steht die Stechpalme nach der Bundesartenschutzverordnung unter besonderem Schutz. Okay, außer man will Schutt und Abraum aus einem Steinbruch entsorgen… dann gilt dies offensichtlich nicht. Aus meiner Sicht zeigt die Situation im Osterholz warum immer mehr Menschen an der Politik verzweifeln.

Abraumhalden oder Wald?

In Wuppertal soll ein intakter Mischwald gerodet werden um dort den Schutt aus einem angrenzenden Steinbruch zu lagern. Und dies trotz mehreren realistischer Alternativkonzepte. Eine Möglichkeit wäre die Grube Neandertal mit Material zur Verfüllung und Hangsicherung zu versorgen. Gibt auch andere Flächen und Lösungen – aber es wurde die Genehmigung zur Rodung von der Bezirksregierung Düsseldorf erteilt. In diesem Plot werden alle IPCC Berichte und wissenschaftliche Erkenntnisse zur Klimakrise ignoriert…

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Angezählte Bäume in der Stadt. Rodungssaison auch hier.

Mag noch gar nicht daran denken – in wenigen Tagen beginnt wieder die Rodungssaison. Man muss noch noch nicht mal an den #osterholz bei Wuppertal denken (hier soll eine Abraumhalde trotz Alternativen entstehen) oder an #keyenberg und #lützerath (hier will NRW das RWE Braunkohle abbaggern kann) oder oder oder… es gibt es auch Bauvorhaben bei uns im Viertel bei denen alte, stattliche, gesunde Bäume für MicroApartments (wie auf der Reichsstrasse) gefällt werden sollen. Ich bin der Meinung das  #jederbaumzählt . Ich bin mir auch sicher das die Bilanz in der Stadt @duesseldorf, was Aufforstung und Ersatz- und Kompensationen angeht, nicht ausgeglichen ist. #baum4dusWeniger anzeigen

Gemeinsam Bäume schützen.

Heute vor drei Jahren war ich das erste mal im Hambacher Forst. Es war damals eine spontane Entscheidung und die Zeit drängte damals. Es gab dir ersten konkreten Informationen für einen anstehenden Räumungstermin… wenige Tage später begann der größte Polizeieinsatz in der NRW Geschichte.

Ich konnte an diesem Tag damals mich mit Landespolitikerinnen der @gruenenrw sowie der @gruene_duesseldorf und dem MdB @oliver_krischer direkt im #Hambi treffen und mit ihnen über die Situation sprechen. Es war eine unwirkliche Situation – die Spannung und das geschäftige Treiben und dazu die Ruhe des Waldes und die mächtigen Bäume mit den Baumhäusern in den Kronen. Nur wenige hundert Meter weiter kann man an der Abbruchkante zum Tagebau seinen Blick über Mordor schweifen lassen…

Ich habe viel Respekt vor der Konsequenz der Menschen die sich über Monate hin auf eine solche Räumung vorbereiten in dem sie ihr ‚entgegenleben‘. Ich war nach dem Besuch noch mehrfach vor Ort (auch mit ganzen Familie) um gegen diese Energiepolitik von NRW zu demonstrieren.

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Niemand flieht freiwillig!

„Helft unseren Freunden und rettet sie vor den Häschern der Taliban!“ Auch in Düsseldorf zeigen einige hundert Menschen ihre Solidarität mit den Menschen in Afghanistan. Nach dem kompletten Versagen der Politik braucht es nun sofort eine funktionierende Luftbrücke nach Kabul um die Menschen die es bis zum Flughafen schaffen auszufliegen. #luftbrückejetzt um das Schlimmste noch zu verhindern. Es sind Menschen, die über Jahre unsere Alliierten waren, die uns geholfen haben und an einer demokratischen & freien Gesellschaft gearbeitet haben. Diese Menschen und ihre Familien sind nun in Lebensgefahr und wir sind als „Westen“ verantwortlich.

Es braucht sichere Häfen um die Menschen die vor Krieg, Gewalt, Armut oder auch der Klimakrise flüchten müssen aufnehmen zu können. Da die öffentlichen Stellen zu langsam handeln und ganz offensichtlich nicht gewillt sind aktiv zu helfen – muss diese Verantwortung dann eben die Zivilgesellschaft übernehmen. In dem Kontext frage ich mich gerade wieso Düsseldorf nicht ein aktive Rolle im Bündnis „Städte Sichere Häfen” geworden ist bzw was dies verhindert? Bestimmt ist diese Webseite nur nicht gut gepflegt – denn christliche und humanistische Werte und Grundsätze sind doch Teil unserer städtischen DNA, oder? Immerhin hat die Stadt sich solidarisch erklärt…

Eine Welt, in der kein Mensch auf dem Weg in eine sichere Zukunft sein Leben verlieren muss, ist möglich!

Die 1,5-Grad-Grenze verläuft direkt vor Lützerath.

Die 1,5-Grad-Grenze verläuft direkt vor Lützerath. Diesen Samstag (7. August 2021 / ab 12 Uhr) ist eine Menschenkette am Tagebau #Garzweiler geplant um für mehr Klimaschutz und gegen das abbaggern der Dörfer Berverath, #Keyenberg, Kuckum, Lützerath, Oberwestrich, Unterwestrich usw (dies gilt auch für die Orte an den Tagebaues Hambach und in der Lausitz) zu demonstrieren. Unsere Landes- und auch die Bundesregierung versagen beim Thema Klimaschutz seit Jahren auf ganzer Linie – und selbst ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts oder die Warnungen von 14.000 WissenschaftlerInnen oder die Extremwetterereignisse der letzten Jahre führen zu einem Umdenken. Wir brauchen endlich wirksame Schritte um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu beschränken.

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