Es gibt einen neunen kleinen Platz in unserem Viertel – das Bachplätzchen auf der Bachstrasse ist heute feierlich eröffnet worden. Der Platz ist als Treffpunkt für die Nachbarschaft gedacht und gleichzeitig auch ein wichtiger Knotenpunkt im neuen Verkehrskonzept. Es gibt hier auch eine große Mobilitätsstation mit Carsharing und sicheren Fahrradparkplätzen usw. Die #verkehrswende nimmt langsam an Fahrt auf 🙂
Bald gibt es einen neuen Spin bei der #verkehrswende und #mobilitätswende bei uns im Viertel. Am @friedensplaetzchen entstehen seit einigen Wochen neue Unterstell- und Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und neue Parkplätze fürs carsharing – aber auch Fahrräder und Lastenfahrräder wird man bald hier ausleihen können. Das Plätzchen wird dann zur „Drehscheibe“ im Viertel werden… es wird sich dadurch anders werden – aber Veränderung gehört nun mal zum Leben dazu. Was haltet ihr von den neuen Möglichkeiten?
Bei jeder sich bietenden Gelegenheiten wird in Düsseldorf gerne auf die Bezeichnung ‚Klein-Paris‘ zurückgegriffen – denn dies klingt so nach Lebensfreude, Freiheit und einem gerüttelt Maß an Savoir vivre. Würde mir wirklich wünschen wenn wir mehr Konzepte von der Weltstadt an der Seine adaptieren würde. Wenn wir als 21. Arrondissement gelten wollen – dann lasst uns in der Stadtentwicklung mehr grün auf den Dächern und Straßen festschreiben, urbanfarming fördern, dann lasst uns eine konsequente Verkehrswende beginnen… Hier gibt definitiv einige Fortschritte – aber um beim Beispiel Paris zu bleiben – wann wird es zum Beispiel Tempo30 flächendeckend geben? Wir schaffen es ja noch nicht mal auf dem Fürstenwall (warum auch immer) ein Tempolimit zu etablieren – obwohl es sogar auf der Herzogstraße / Corneliusstraße / Kleverstraße usw in der Nacht möglich ist… Düsseldorf (wie alle Städte) muss sich weiter wandeln um lebenswert zu bleiben. Eine Stadt ist Lebensraum und nicht Verkehrsraum.
Große Veränderungen kündigen sich an – bald wird die Mobilität im Viertel einen neuen Push bekommen. Die ersten Schritte sind ja bereits vollzogen (Ladesäulen und Fahrradständer, Parkplätze für carsharing Fahrzeuge usw) – nun werden weitere „Drehkreuze“ für die Mobilität geschaffen. Logisch, wer weniger Autoverkehr haben will, der muss Alternativen schaffen. Am @friedensplaetzchen wird es bald neue Fahrradständer geben – aber dies auch für Mietfahrräder. Die Sorgen der AnwohnerInnen wurden bereits artikuliert – hoffentlich gibt es genug Fahrradbügel auch für unsere Räder… Was es bei uns wirklich braucht Sonde definitiv mehr Stellplätze für Räder und Lastenräder. Eigentlich kann es nicht sein das wir diese Parkflächen von den Gehwegen abzwacken… es braucht wohl oder übel weniger Parkplätze bei uns im Viertel. (Ich kann das Geschrei bereits hören. Es gibt aber nun mal kein Menschenrecht auf eine Parkplatz und der begrenzte Raum innerhalb der Stadt ist definitiv ungerecht verteilt.) Mal sehen wie die Verkehrswende sich auswirkt und anfühlen wird…
Beeindruckend viele RadlerInnen waren heute Nachmittag wieder in Düsseldorf bei der Sternfahrt des @adfc.nrw unterwegs. Das Konzept #ohneautomobil ist nicht neu – aber es wird wirklich Zeit politisch die Rahmenbedingungen zu setzen. Wieviel Euro werden pro Person für die einzelnen Verkehrsträger ausgegeben? Das Ungleichgewicht in der Förderung und Gewichtung hat klare Auswirkungen auf die Stadtplanung.
Wie kann man die ‚Autokorrektur‘ einschalten? Ein Einstieg in die #verkehrswende ist gemacht – aber es gibt noch viel mehr zu tun. Wir brauchen eine andere Mobilität und weniger Mobilität und auch einen anderen Umgang mit dem begrenzten Raum. Es kann nicht sein das sich der knappe Raum in den Städten nur dem Auto unterzuordnen hat. Aber auch die Rücksichtslosigkeit im Straßenraum nimmt immer mehr zu – wer so parkt, dem ist die Natur einfach nur egal. Baumscheiben gehören nicht zum Parkraum, ist eigentlich nicht wirklich kompliziert. Wenn dein Auto nicht in die Parklücke passt, dann ist das Auto wohl zu groß und nicht passend für die Stadt (der 60 Jahre alte Baum hat eine höhere Daseinsberechtigung als dein Anliegen).
Nur fürs Protokoll: Wir benehmen uns alle wie die letzten Honks und kümmern uns einen schei… um unsere Straßenbäume. Auf der Baumscheibe parken? Kein Problem. Auf der Baumscheibe alles abstellen? Auch kein Problem. Bauschutt abkippen? easy. Salz im Winter? Ach komm schon… Dürre und Hitzestress im Sommer? Kein Thema, oder? Aber dann wundern und beklagen wir uns wenn die alten Bäume auf unseren Straßen absterben… Wir müssen die Baumscheiben eigentlich dringend revitalisieren und säubern und verbreitern – traut sich aber niemand, denn dies würde Parkraum entfernen. Dieser Parkraum der durch die überbreiten Autos und pure Anzahl an Vehikeln generell schon knapper wird. Wir brauchen endlich eine Autokorrektur.
Diesen Aufruf teile ich gerne 🙂 Der @adfcduesseldorf ruft zur Fahrrad-Friedensdemo auf. Am Mittwoch, 9. März um 16.30 Uhr – Treffpunkt ist auf dem Johannes-Rau-Platz. Am Mittwoch, 9. März rollt die Fahrrad-Friedensdemo mit klingelnden Fahrrad-Friedensglocken durch Düsseldorf; Veranstalter sind die „Lastenhelfer“, ein Zusammenschluss von Menschen mit Lastenfahrrädern. Die autokratenölfreie Veranstaltung transportiert dabei gesammelte Spenden auf dem (Lasten-)Rad zum Generalkonsulat der Ukraine und sammelt Geldspenden ein. Wir treffen uns um 16:30 Uhr auf dem Johannes-Rau-Platz (am Landtag NRW) zu einer kleinen Kundgebung. Abfahrt ist gegen 17 Uhr. Das Ende der Veranstaltung wird vor dem Ukrainischen Konsulat in der Immermannstraße 50 gegen 18 Uhr sein. Wer schon Spenden gesammelt haben sollte, kann diese gerne mitbringen. Bitte beachten: Als Sachspenden eignen sich vor allem Hygieneartikel, haltbare Lebensmittel (Konserven in Dosen) und Babynahrung. Am wirksamsten sind jedoch Geldspenden. Dafür radeln Sammeldosen mit. Diese lassen sich bekanntlich am besten transportieren und vom eingesammelten Geld können beispielsweise dringend benötigte Medikamente erworben werden. #standwithukraine