8bit – Töne der eigenen Jugend

Man nehme: eine Garage, kiloweise LEGO-Steine und ministeck, 1500 Stunden Zeit, einen Computer nebst Digicam – und erstelle eine Stopmotionfilm der Extraklasse. An langen Winterabenden haben zwei Schweden (www.rymdreglage.se) kann man echt eine Menge schaffen – RESPEKT!

Mit dieser „Soundqualität“ habe ich früher mein direktes Umfeld gut genervt – es waren schon einige Abende die bei Commander Keen, Crystal Caves, Wing Commander oder Populus drauf gingen… Der Style des Videos erinnert stark an die Grafikdemos von Future Crew (Panic) oder Triton die man früher damals (1991) auf Computerflohmärkte neben Shareware und PublicDomain für 1 D-Mark kaufen konnte…. Okay, diese Demos wurden programmiert und nicht gesteckt 😉

Ergänzung: Doch es geht noch schräger! Der Film „Insert Coin“ – ebenfalls aus Schweden – wurde nur aus Geldmünzen erstellt…

die Technik des Eierkochens

perfektes-eier-kochen
Diesen Sonntag, in den frühen, frühen Morgenstunden (also um 12 Uhr 23) stand ich wieder vor der unlösbaren Aufgabe: die Erstellung von perfekten Frühstückseiern. Daraus könnte man bestimmt eine Diplomarbeit verfassen 😉  Es gilt schließlich einige Begleitumstände und Parameter zu beachten – Temperatur vom Ei, vom Wasser, Größe des Freiland-Huhn-Produktes und so weiter. Aber ein Zufallsfund aus dem Internet – nein keine App für mein Telefon (ist ja auch von RIM und nicht von Apple) – ersetzt das Kochzeit-Orakel. Mit dem Eierrechner kann man die optimale Kochzeit ganz einfach bestimmen (auch das Ticken der Eieruhr ist authentisch)  – ich bin begeistert.

Das perfekte Ei (Eiweiß ist richtig fest und das Eigelb in der Mitte noch weich) bekommt man bei einer Kochzeit von 7,53 Minuten – dies gilt natürlich nur für Düsseldorf / Bilk (circa 45m über NN) bei einem großen Freiland-Hühner-Ei (166mm) vom Bauernmarkt (Friedenplatz) und sofern das Frühstücksei direkt aus dem Kühlschrank in den Topf gelangt… Probiert das Webfundstück einfach mal aus – zu finden auf www.eirechner.de.

Switch to Apple.

arbeitsplatzEin ansteckender Virus geht um – man kann ihn als mac-o-philitis bezeichnen. Immer mehr Menschen im direkten Umfeld wollen den Systemwechsel von Windows zu MacOS vollziehen. Freunde, Verwandte und Kollegen und sogar meine Eltern sind vom Apple (und nicht nur vom Design) angetan… Alles ist intiutiv, benutzerfreundlich und konsistent – ich kann diesen Schritt gut verstehen. Bin vor drei Jahren ja auch selbst geswitcht – kann mich auch noch an die Inkubationszeit vor dem Schaufenster des Apple-Händlers gut erinnern.  Um allen weiteren Computernutzern den Wechsel von Windows (W2K, XP, Vista, …) zu Mac OS X zu erleichtern habe ich im folgenden mal ein paar Links zusammengestellt. Habe mich versucht auf Opensource und Freeware zu beschränken – auch verzweifelt gesuchte Tastenbelegungen (Rechts Löschen ohne Entf-Taste -> fn + Löschen) sind hier gelistet. 😉

Im Internet gibt es natürlich zahlreiche gute Anlaufstellen um sich über den Mac gut und ausführlich zu informieren – meine erste regelmäßige Anlaufstelle mit dem ersten Macbook war der Blog   www.apfelquak.de – hier habe ich zahllose Hinweise & Kniffe für den tagtäglichen Apple-Alltag gefunden (ThanXs dafür). Obligatorisch sind Visits auf der Apple Website und dort auch im Softwareverzeichnis (Programme und Wigdets sind hier gelistet). Weitere Softwareverzeichnisse für den Mac (aber nicht nur) sind www.versiontracker.com und www.heise.de. Ein guten Blick in die Kristallkugel und die Gerüchteküche bietet Macrumors – unter anderem lässt sich hier die Frage kaufen oder lieber warten einfach beantworten. Informationen und Nachrichten rund um Apple-Produkte gibt es (unteranderem) bei www.macnews.de (oder bei den einschlägigen Zeitschriften).

Office Alternativen und  Ideen-Organisations

Die erfolgreichsten Office-Alternativen auf dem Mac sind NeoOffice und Openoffice (wobei NeoOffice ist eigentlich nur die Portierung von Openoffice ohne X11). Andere Anwendungen wie AbiWord oder bean habe ich noch nicht getestet…
Gegen Reibungverluste hilft nur eine gute Organisation – dabei helfen iGTD und things (50$) – Getting Things Done, Eine Methode um Ideen & Aufgaben zu strukturieren, XMindeine Mindmapping Software, auch für Gruppen geeignet.
FreeMind – ist ebenfalls eine Mindmapping Software, aber auf JAVA-Basis. Mit openproj lässt sich die Projektorganisation im Stile von MS Project realisieren, inkl. Gantt-Tabelle und Ressourcenverwaltung. Eine gute Integration in iCal (und damit auch in Mail) bietet Anxiety – perfekt für todo-Listen die sich nicht für ein Projekt lohnen. Auch ein Wecker kann manchmal praktisch sein – AlarmClock mit der Integration in iTunes wäre da so ein Wecker…

Kommunikation & EMail

Wenn man schon einen Computer mit eingebauter Webcam nebst Micro besitzt, dann sollte man dies auch benutzen: Skype als verbreitete VoIP- und Instant Messenger bietet sich dazu an. Als standalone IM nutze ich die Software Adium und habe ICQ unter Kontrolle. Als Twitter-Client bietet sich Tweetdeck als Software an oder aber Echofon für den Firefox Browser an.
Apple Mail kann man ebenfalls ganz einfach anpassen – zahlreiche Erweiterungen sind bei hawk-wings.net zusammengestellt. Praktisch finde ich zum Beispiel den 3-Spalten-Outlook-Style (Letterbox) oder auch die Vorschau neuer Emails mittels Mailappetizer.

Browser

Eine etablierte Alternative zu IE und Safari ist natürlich der Browser Firefox. Einfach perfekt für EntwicklerInnen (MeasureIt, Webdeveloper, Firebug, usw.) und Poweruser (RSS-Ticker, Echofon ). Firefox läst sich mittels Skins und Erweiterungen perfekt an alle Bedürfnisse des Surfers anpassen. Weitere opensource Browser sind Flock und Sunrise – beide sind stylisch, schnell und stabil… aber weniger verbreitet.

Quicklook und Spotlight pimpen

Wer kennt das nicht – schnell und unkompliziert in Dateien blicken ohne die entsprechende Software zu starten oder einen entsprechenden Inhalt auf verschiedenen Festplatten finden. Das funktioniert nur wenn die entsprechenden Dateien auch indiziert werden können oder der Inhalt auch zur Preview geeignet ist… Mit den folgenden Plugins kann man dies erreichen – Information Retrieval leicht gemacht. Mit qlcolorcode werden Dateien mit Quellcode (PHP, RUBY, C++…)   angezeigt und auch die entsprechenden tags und keywords formatiert – sehr praktisch 😉   ColorQC – Formatiert ebenfalls den Quellcode in der Vorschau. Mit Zip-Plugin – wird der Inhalt von ZIP-Files angezeigt (gibt aber auch andere Plugins). Mit QuickChm – lassen sich CHM-Files (Compiled HTML Help) von Microsoft anzeigen. Auch Textdokumente sollten durchsuchbar sein – ich setze dabei für wpd-Daten auf das Plugin WordPerfect und bei Dokumenten die mit NeoOffice erstellt wurden auf Neolight.

Medienkonsum

Der integrierte Videoplayer Quicktime ist schon ganz nett – aber mittels Perian sind auch endlich die Formate: AVI, DIVX, FLV, MKV, GVI, VP6, VFW nutzbar. Zusätzlich noch Flip4Mac – dann steht dem Konsum von Filmen/Streams im WMV-Format von Microsoft nichts mehr im Wege. Persönlich setze ich auf den VideoLanClient (besser bekannt als VLC Player) – ist aber wohl alte Gewohnheit. Bei Thema Mediennutzung fällt mir noch CandelaIR ein – ein alternativer Treiber für Apple Remote (ältere Anwendungen verstehen die neuen IR-Kanäle Snow Leopard nicht mehr) – soll ja auch andere Anwendungen für diese Fernsteuerung neben Front Row und iTunes geben.

Tools

Jetzt noch einige Werkzeuge die man immer wieder zum komprimieren, dekomprimieren, verschlüsseln und verpacken benötigt sind 7zx , The Unarchiver und Stuffit. Mit der Software TrueCrypt lassen sich perfekt Verzeichnisse, Festplatten oder einen USB-Sticks sicher verschlüsseln. Für alle Freunde der Tastenkombination ALT + TAB gibt es die Anwendung Witch – damit auch der schnelle Wechsel zwischen Programmen und Fenstern   (Ergänzung zu SPACES) möglich ist. Für rund 10 Euro gibt es für Ex-Windows Nutzer endlich auch die Tastenkombination ALT + TAB wieder 😉
Spannender ist aber die Software Quicksilver – schnelles navigieren durch Daten und Skripte oder Anwendungen starten… lohnenswert.
By the way Datenmengen nutzbar machen – für einen synchronen Datenbestand zwischen verschiedenen Computern setze ich auf arRsync. Mit dropbox – lassen sich Verzeichnisse auf verschiedenen Computern ebenfalls synchron halten – dies aber über einen Drittanbieter und Webserver. Quasis eine Lösung für alle die keinen eigenen WebDAV-Server besitzen oder für .mac / MobileMe kein Geld ausgeben wollen.
Mit iStumbler bzw. Netstumbler – lassen sich WLAN- und Bluetooth-Verbindungen aufspüren und zeigen auch die entsprechende Stärke an – ganz praktisch bei der Frage: brauchen wir einen Repeater oder nicht? 😉 Sorry – das musste sein…

Systemwerkzeuge

Auch die Systemwartung darf nicht vergessen werden – mal richtig aufräumen können OnyX und Cocktail. Direkt nach der Installation lässt sich mittels Monolingual richtig Platz schaffen und überflüssige Sprachdateien entfernen.   Zur regelmäßigen Datensicherungen (egal ob mit NAS oder USB-Festplatte) ist iBackup ausgesprochen hilfreich. Aus rechtlichen Gründen kann ich nur auf gute Brennprogramm hinweisen – warum auch immer – versucht würde ich es mit Burn oder SimplyBurns.
Sollte es doch mal Viren geben – es hilft mit ClamXav hin und wieder über die Festplatte zu scannen bzw. einige bestimmte Ordner (die von Apple Mail zum Beispiel) unter Beobachtung zu stellen. Praktisch ist auch der Einsatz von Growl – ein systemweites Benachrichtigungssystem für zahlreiche Anwendungen.

WEB-Entwickler

Wenn man mal eben xtcommerce oder die neue Version von Typo3 testen möchte braucht man einen lokalen Webserver – statt sich hierzu „mühsam“ mit Apache und mySQL zu beschäftigen gibt es die out-of-the-box Lösung mamp. Als Editor für kleinere Änderungen lohnt sich smultron – zur Entwicklung von größeren Projekten ist der Einsatz des ZEND Framework oder Eclipse sinnig.
Den FTP-Zugriff auf den Webserver lässt sich mittels Cyberduck oder Filezilla abhandeln – wobei ich persönlich lieber mit dem kostenpflichtigen Transmit von PANIC arbeite.

N-OS-talgie

Manchmal kommt man nicht an einem anderen OS (sorry Betriebssystem) vorbei – dazu ist aber nicht zwingend Parallels oder BootCamp notwendig. Mittels Virtualbox lassen sich Gastsysteme wie Linux, Windows, DOS oder BeOS auf dem Mac schnell virtualisieren. Als Alternative gibt es auch noch Qemu. Eine andere Möglichkeit zur Integration von Windows-Software in MacOS (aber auch in Linux) bietet Wine – es werden viele relevanten Programme (so auch MS Office ) unterstützt.   Echte Nostalgie kommt aber bei der Nutzung von alten DOS-Anwendungen auf – dosbox und boxer (nahtlose Integration) bieten eine perfekte Umgebung für alte Spiele wie Commander Keen oder Wing Commander 😉

Tastenkürzel

Oft sucht man die entsprechenden Tastenkürzel und ShortCuts… Es gibt bei HappyMac und bei Apple zwar entsprechende Übersichten – aber einige möchte ich trotzdem kurz vorstellen:

Befehlstaste (auch Apfel-Taste genannt) + Buchstaben in der bekannten Kombination drücken ergibt den entsprechenden Befehl –

Befehlstaste + A  -> alles markieren
Befehlstaste + C  -> Daten kopieren
Befehlstaste + X  -> Daten ausschneiden
Befehlstaste + V  -> Daten einsetzen
Befehlstaste + I  -> Informationen anzeigen
Befehlstaste + Z  -> Rückgängig
Befehlstaste + Q -> ist NICHT das @-Zeichen (!) sondern Programm beenden

Capstaste (Umschalttaste) + Befehlstaste + Löschen -> Papierkorb wird geleert
Wahltaste (ALT-Taste) + Capstaste + Befehlstaste + Löschen -> der Papierkorb wird ohne Abfrage geleert
fn + Löschen -> nach rechts-Löschen (quasi die Del. Taste)

Und wie immer: Ich übernehme keine Haftung für die Hinweise, Tipps, Software, Copyright, Trademarks usw. – es sind nur Links!

Startup with upstart

Okay – ein wenig gelungenes Wortspiel. Trifft aber fast den Kern – auf der Website von upstartblogger.com kann man sich nicht nur mit Templates (hier) versorgen, sondern auch mit perfekten Informationen über Anwendungen (hier) zur Selbstorganisation (GTD Getting things done) oder Hinweise wie man seine kreativen Ergüsse festhalten kann (hier). Fast alles was man als Applemaniac manchmal brauchen kann. Was ich übrigens brauchen kann ist das Macbook Air das über www.upstartblogger.com verlost wird – deshalb mache ich auch zum zweiten male dort mit 😉
Mir sagt das Template „Futurosity“ übrigens sehr zu…

Der erste Artikel über den Blog für Blogger gibt es hier.

mit der ASCII-Brille die Welt erleben.

Wer sich mal selbst in der Matrix sehen möchte – oder sich selbst als ASCII-Bild (oder doch eher ANSI?? grübel), also bestehend aus Zahlen und Buchstaben, sehen wollte – der brauchte entweder Geduld oder kleine Programme (Link) bzw. kleine Skripte, wie den ASCII-Generator, im Netz. Mit der Flash-Lösung von www.krazydad.com/asciicam kann man sich jetzt mittels Webcam auch als bewegtes ASCII-Bild sehen… Der Spieltrieb des Geeks wird noch durch die Modi: Black, White, RGB und Matrix zusätzlich erhöht . Mit der Vollbild-Funktion und dem Auflösungsregler lässt sich das Ergebnis noch zusätzlich „pimpen“.
Auf der Website gibt es auch noch die „Kaleido cam“ (funktionierte bei mir leider nicht) und die „Uncany Alien Cam“. Nette Spielerei – ich denke das diese Funktion dann auch bald mal Einzug bei Photobooth, Skype und anderen Chatanwendungen finden wird. by the way – User vom Macbook oder Macbook Pro sollten bei der Einstellung USB-Camera wählen – denn sonst gibt es leider kein Bild.
In dem Sinne: Die Welt mal mit anderen Augen sehen. Enjoy it.

studiVZ wird zum werbeVZ.

Ein lautes HEULEN und KEIFEN hallt duch das web 2.0 – das Studierendenportal studivz.net wird seine AGBs ändern. Hmmm – eigentlich keine Überraschung, oder? Die Gründer von StudiVZ (liebevoll auch Stalkers Paradies genannt) die schon bei facebook die Idee, das Firmenkonzept und als Dreingabe noch das Design „übernommen“ hatten – oder sich bestenfalls davon haben „inspirieren“ lassen – greifen jetzt offiziell nach dem Besten was die User ihnen gegeben haben: IHRE PERSÖNLICHEN DATEN. UUUuuuuaaaaahhhh die Datenkrake schlägt zu – welch Überraschung. Wer es sehen wollte, der konnte das doch schon seit Monaten erkennen und an der Struktur des Projektes studiVZ schon frühzeitig erkennen wohin die Reise gehen soll. Nur eine kurze Rückblende: 2006 | Vorwürfe zum Umgang mit dem Datenschutz – wenig Reaktionen bei den Usern. 2007 | Werbung bei StudiVZ nimmt immer mehr zu – ebenfalls kaum Reaktionen. 2007 | Erste Gerüchte über Kontextbezogene Werbung bei StudiVZ – wenig Bewegung innerhalb der Zielgruppe. 2007 | Aktionen zum Thema Datenschutz – diese führen ja auch nicht zu übergroßen Reaktionen innerhalb der Bevölkerung.

Wir gehen ALLE viel zu sorglos mit unseren Daten um – dort eine Mailadresse angeben, dort mit payback-Karte Punkte gesammelt, hier noch ein ProbeAbo und da noch ein Preisausschreiben – und sich dann über Spam im Posteingang und an der Tür wundern. Aber zurück zum aktuellen Fall – meine Ketzerfrage: Ist es denn verwunderlich, das bei einem Sozialen Netzwerk  – das von den Betreibern übrigens immer noch als Beta 2.0 ausgegeben wird – das von einem Großkonzern betrieben wird, dieser Geld verdient will? Er stellt die Technik, den Support und die Entwickler, bezahlt die anfallenden Kosten – okay. Er erwartet eine Gegenleistung – und die sieht nun mal so aus: die User geben dem Wirtschaftsunternehmen ihre persönlichen Daten mit Angaben über Hobbies, Interessen, Alter und Politischer Gesinnung. Über 4 Millionen Menschen (Eigenangabe des Unternehmens) haben dies auch freiwillig getan. Dann vernetzen diese Personen auch noch und erzeugen Beziehungen innerhalb der Datenmenge – ebenfalls freiwillig. Dies tuen sie (ich übrigens auch) vor den Argusaugen des Unternehmens  und erstellen ganz nebenbei durch ihre Freundschaftsprofile, Gruschelaktivitäten (gruscheln steht bestimmt bald im Duden – rechtlich geschützt ist es ja schon) und Gruppenzugehörigkeit perfekt verwertbare Profile und wundern sich dann wenn dies genutzt werden sollen? Och liebe Leute – bitte ¦ Ja sicher müssen wir uns dagegen wehren und online unterschreiben, Petitionen verfassen und in den virtuellen Hungerstreik treten. Dies wird aber nichts mehr nutzen. Das was helfen kann: raus da und andere dezentrale Netze oder eigene Blogs aufbauen ¦ Kommunikation kann auch anders stattfinden – soziale Netze können auch anders aufgebaut sein als bei Studivz.net oder lokalisten.de. Nehmt die Software von indymedia.org (die ist kostenlos) und baut neue Plattformen auf (spendenbasierte Server, dazu einen Verein gründen und kein Unternehmen). Kleine in sich geschlossene Gruppen wie bei StudiVZ kann man auch mit einem eigenen Blog erreichen und diese Blogs lassen sich ebenfalls vernetzen. Und Freunde und Freundesfreunde lassen sich auchper Email einladen und mitels kommentaren, Gästebüchern oder Foren kann man ebenfalls kommunizieren. Okay – wenn man dazu aber wieder auf kostenlose Anbieter setzt erreicht man über kurz oder lang die gleiche Situation 😉 Ein Traum wäre ein Akt der direkten.aktion bei der so viele User wie möglich ihre Profile bei StudiVZ verwässern . Das Rezept ist einfachl: sich bei 100 Gruppen gleichzeitig anmelden – die thematisch nichts miteinander zu tun haben, neue Mailadresse angeben, Anschriften ändern, fiktive Hochschulen gründen und sich dort dann einschreiben ¦ sollen das Unternehmen doch an den Informationen und Datensätzen ersticken.
Werden sie aber vermutlich nicht ¦ dazu sind die Methoden zur Datenanalyse weitgenug entwickelt. Ich gehe davon aus, das sich, bis auf die üblichen Verdächtigen (3% der Betroffenen), die Mehrheit der User von StudiVZ ihren Frieden mit dem Kapitalismus geschlossen haben und mit stoischer Ruhe die kommende Werbeflut  oder vielleicht auch bevorstehenden Werbe Tsunamie  ertragen werden.

Darum: Bildet Banden – Betreibt Blogs.

Infos über StudiVZ gibt es hier: https://de.wikipedia.org/wiki/StudiVZ

die Kampagen zum Thema: „StudiVZ – WerbeVZ“ findet man hier Grüne Jugend Düsseldorf

Allgemeines zum Thema Datenschutz & Datenspeicherung ist hier https://wiki.vorratsdatenspeicherung.de

WordPress einrichten

Da ich jetzt wiedereinmal durch einige fehlgeschlagene Versuche meinerseits in den Genuss einer > Komplett Installation < von WordPress komme … jetzt direkt mal einige kleine Hinweise für andere und, das ist auch die Hauptintention, als Gedankenstütze für mich.
Eine Anleitung die sich als Roadmap fungieren soll – aber momentan noch > working-in-progress < darstellt.

– WordPress laden –
neuste Version (logisch) dazu die Sprachdateien in de-DE organisieren. das klappt ganz einfach über das Portal www.wordpress-deutschland.org

– Installation gegen Hacker absichern –
es lässt sich die .htaccess-Datei ganz einach erweitern und die für das System relevante Datei wpconfig.php gegen den Zugriff sperren. Einfach den Codeschnibbel in die Datei .htaccess kopieren … fertig.

# .htaccess schützen
htaccess>
order allow,deny
deny from all
</Files>
# wordpress konfigurationsdatei schützen
<files wp-config.php>
Order deny,allow
deny from all
</files>

# Datei zum Regeln von IP-Bereichen
Order deny,allow
Allow from all

# Sperre folgende IPs
deny from 83.246.96.42
deny from 82.103.133.221
deny from 74.86.15.2

# Spambots nach User_agent aussperren
RewriteCond %{HTTP_USER_AGENT} ^.*Whacker.*$ [OR]
RewriteCond %{HTTP_USER_AGENT} ^EmailCollector [OR]
RewriteCond %{HTTP_USER_AGENT} ^EmailSiphon [OR]
RewriteCond %{HTTP_USER_AGENT} ^EmailWolf [OR]
RewriteCond %{HTTP_USER_AGENT} ^.*FileHound.*$ [OR]
RewriteCond %{HTTP_USER_AGENT} ^.*TurnitinBot.*$ [OR]
RewriteCond %{HTTP_USER_AGENT} ^.*JoBo.*$ [OR]
RewriteCond %{HTTP_USER_AGENT} ^.*adressendeutschland.*$
RewriteRule ^.* – [F]

Ach ja – das sollte man erst machen wenn die Installation und konfiguration abgeschlossen ist – insbesondere die Änderungen unter -> Einstellungen -> Permalinks sollten bereits vorgenommen worden sein. Sonst nützt das wohl nix. Für Apple-User – im FTP-Programm sollten unsichtbare Dateien (alles was einen führenden „.“ hat) auf sichtbar gestellt sein – nur so… Nicht war Pet 😉

– Template hochladen und anpassen –