

Manche Menschen gehören einfach dazu. Ohne großes Aufheben, aber immer da. Pini war so jemand. Am 2. Juli 2026 ist Pini Libra, Keramikkünstlerin und Musikerin, nach kurzer schwerer Krankheit im Hospiz Düsseldorf verstorben. Für viele kam das überraschend. Umso größer ist die Lücke, die sie hinterlässt. Pini hat viel gesehen, viel erlebt. Berlin, England, Frankreich – und schon sehr lange Düsseldorf. Musik. Gitarre, Gesang – und der „Ton“ im doppelten Sinne, als Künstlerin und als Mensch gehörte einfach zu ihr.
Wer sie kannte, hat sie oft nicht auf der Bühne erlebt, sondern irgendwo dazwischen: beim Nachbarschaftsessen, auf dem Friedensplätzchen, beim Sommerfest der Initiative oder irgendwann zwischen den Jahren vorm ‚Modi‘. Ein kurzer Austausch, ein paar Worte, ein vertrautes Gesicht.
„Wie oft haben wir irgendwo gestanden und uns kurz unterhalten. Du gehörst zum Viertel, zur Nachbarschaft.“
Genau so bleibt sie uns in Erinnerung.




Die Ausstellungsreihe „