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1.000 Zeichen Liebe & Hass.

„1.000 Zeichen Liebe & Hass.“ so lautet das Motto der Lesung in der Stadtbücherei Düsseldorf-Bilk am Mittwoch 🙂 Wofür einen Roman schreiben, wenn das, was man sagen will, auch auf einen Bierdeckel passt? Nach diesem Motto verfahren die Redakteure der Rheinischen Post : Sagen Laura Ihme, Sebastian Dalkowski und Christian Herrendorf wenn sie ihre Texte zu den zwei wichtigsten Menschheitsthemen „Liebe & Hass“ rausfeuern. Sie brauchen dafür im Schnitt gerade mal eine Minute – denn : Zweite-Reihe-Parker, Zalando, Helene Fischer – all das kann in 1000 Zeichen perfekt kommentiert werden. Als Zugaben tragen Autoren noch die bösesten Leserbriefe vor, die die Redaktion erhalten hat 🙂

Am Mittwoch (28.Januar) ab 19 Uhr in der Stadtbücherei Düsseldorf-Bilk, Erdgeschoss und der Eintritt ist frei.

Ein Abend mit Justus, Peter und Bob

Wer kennt sie nicht! Unsere Hörspielhelden Justus, Peter und Bob auch bekannt als „Die drei Fragezeichen“.

Letzten Freitag konnte man live in der Mitsubishi Electric Halle dabei sein, wie Oliver Rohrbeck (Justus Jonas), Jens Wawrczeck (Peter Shaw) und Andreas Fröhlich (Bob Andrews) dem eigens für die Tour geschriebenen Hörspiel „Phonophobia – Sinfonie der Angst“ Leben einhauchten.

Anfangs war ich etwas skeptisch, ob mir das letztendlich gefallen würde. Drei gestandenen Männern auf einer Bühne zuzugucken, wie sie Jugendliche sprechen? Wahre Begeisterungsstürme vieler meiner Freunde ließen mich nichtsdestotrotz gespannt auf den Abend warten.

Es war ein Erlebnis für Augen, Ohren und Lachmuskeln. Schon als zu Beginn eine riesige weiß-rot-blaue Fahne herabgelassen wird und die drei Herren dahinter auftauchen gibt es kein Halten mehr.

Die ausverkaufte Halle tobt. Begleitet von 3 weiteren Sprechern, einer Band und einem Geräuschemacher begeben wir uns auf eine wahrlich abenteuerliche Reise, die in einem Heißluftballon beginnt und uns im Laufe des Abends bis zum Gespensterschloß zurückführt.

Rohrbeck, Wawrczeck und Fröhlich merkt man die vielen gemeinsam verbrachten Jahre an und vor allem den Spaß an der Tour. Immer wieder wurde auf Zwischenrufe eingegangen und selbige humorvoll beantwortet. Hier ein verschmitzter Blick, da ein kleiner Seitenhieb. Ja, wir kamen aus dem Lachen nicht mehr heraus.

Mein Highlight war die staubtrockene Antwort von „Bob“ auf die Frage von „Justus“, wie lange es her ist, dass sie im Gespensterschloß waren. „34 Jahre“ – eine unfassbare Zahl. Da war ein großer Teil von uns noch gar nicht geboren oder in Planung.

Ebenfalls hervorzuheben ist der Teil in dem die Detektive den Bösewicht mit einer riesigen rollenden Felskugel töten. „Peter“ bringt daraufhin den Einwand, dass bei den Fragezeichen niemals jemand stirbt, weil doch sonst keiner einschlafen könnte.
Ertapptes Gelächter auf tausenden Sitzen, gefolgt von tosendem Applaus und flugs wurden die letzten 2 Minuten „zurückgespult“ und dem Bösewicht nur ein angeschlagenes Schienbein beschert.

Einmal gab es sogar die klare und berechtigte Forderung nach Zugabe, nämlich an dem Punkt als unsere Sprecher eine Tanzeinlage gaben, die man sonst nur bei den Backstreet Boys zu sehen bekommt. Ein wenig habe ich ja darauf gewartet, dass Kuscheltiere oder Unterwäsche auf die Bühne fliegen.

Besonders hervorheben möchte ich die Leistung von Jörg Klinkenmacher, dem Geräuschemacher, der des Öfteren auf den Leinwänden eingeblendet wurde, damit man einen Einblick in seinen Wirkungsbereich bekommen konnte. Absolut spannend, wie man mit einfachsten Mitteln, z.b. Tüten, verschiedenen Schuhen, Schraubzwingen und Blechen so eine Vielzahl an Lauten zaubert.

Es war ein bezaubernder Abend, der mich ob seiner Vielfalt und Unterhaltsamkeit überrascht hat und mit einem wohligen Grinsen zurückgelassen. Standing Ovations zum Abschluß für die gesamte Crew durften nicht fehlen und wurden gern gegeben.

Vielen Dank an dieser Stelle auch noch an die Mayersche Buchhandlung, bei denen ich die Karten gewonnen habe. Ihr habt uns eine riesen Freude gemacht. Und auch einen Dank an meine bezaubernde Begleitung Ernie. Ohne dich wäre es nur halb so witzig gewesen 🙂

Lesung im ZAKK „Kurvenrebellen Die Ultras“

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Ohne uns gibt’s keine Humba! Mit konsequentem Support, viel Stimmung, imposanten Choreos und auch gesellschaftspolitischen Aktionen machen die Ultras in den Stadion Stimmung und sind so ein wichtiger Teil der  Faszination Fussball. Doch das Bild des Supporters und FussballFans hat medial und politsch auch eine andere Seite – Ultras (und zum Teil auch per se alle Fussabllfans) gelten als „notorische Störenfriede, gewaltbereit und dialogunfähig„. Der Journalist und Autor Christoph Ruf stellt am Montag um 20:00 Uhr im ZAKK sein Buch „Kurvenrebellen. Die Ultras – Einblicke in eine widersprüchliche Szene“ vor.

Die Presseankündigung macht uns echt neugierig 🙂 „Christoph Ruf wollte es genauer wissen und hat das Gespräch mit ihnen gesucht. Bei seinen monatelangen Recherchen war der Karlsruher Journalist bei ihren Veranstaltungen, bei Gruppentreffen, Auswärtsfahrten und im Fanblock. Er traf dabei auf Fußballfans, die wissen, dass sie an manch negativer Schlagzeile selbst schuld sind, die sich aber dennoch zu Unrecht stigmatisiert fühlen. Und das aus gutem Grund: Ohne ihr ehrenamtliches Engagement und ihre Kreativität würde in kaum einem Stadion die stimmungsvolle Atmosphäre herrschen, für die der deutsche Fußball derzeit gerühmt wird.“

Tja, dann sehen wir uns wohl am Samstag beim Solikonzert auf der Kiefern‘, am Sonntag beim Spiel und am Montag im Zakk 🙂

Sonny Wenzel & Freund(e) – Galerie Pretty Portal

Der Untertitel „Junge Literatur aus Düsseldorf“ trifft es auf den Punkt. Am Mittwoch den 18. April 2012 – also morgen – kehrt um 20.30 Uhr das Düsseldorfer Autorenkollektiv Sonny Wenzel & Freunde im Doppelpack in die Galerie Pretty Portal zurück und sie werden ihre ihre neuesten Gedichte und Geschichten präsentieren. Die Galerie Pretty Portal findet ihr auf der Brunnenstraße 12 (Bilker Bahnhof / Tigges / Metropol) und der Eintritt beträgt 3 €.

Gute Storys, Alltags- und Erlebniswelten in netter Atmosphäre – bedeutet: Hingehen!

 

Mord, Raub und Totschlag – 3. Kriminacht in Bilk

Der Tatort der 3. Bilker Kriminacht ist am kommenden Donnerstag (29.03.2012) gut erreichbar (Bürgerhaus Bilk / Stadtteilzentrum an den Arcaden) und es werden die „üblichen Verdächtigen“ – sprich Krimiautoren aus Düsseldorf und derRegion – dort direkt angetroffen. Namentlich sind dies: Jutta Profijt – „Kühlfach: Betreten verboten“, Reiner M. Sowa – „Ein Bestatter und das Enten-Testament“, Nadine Buranaseda – „Seelengrab“,die Krimi Cops -„Umgelegt“,Ingrid Schmitz und Horst Eckert – „Schwarzer Schwan“. Wer auf Krimis aus Deutschland oder der Region steht und gerne im Genre der Polizeikrimis schmökert, der ist bei dieser Veranstaltung genau richtig… Die Lesung beginnt um 19 Uhr und ist eine Benefizveranstaltung zu Gunsten des  Jungenprojektes Ibrahim trifft Abraham. der Aktion Gemeinwesen und Beratung (A.G.B.).

Ort: Bürgerhaus Bilk, Bachstr. 145
Termin: Donerstag, 29. März 2012
Beginn: 19.00 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)
Ende:  22.00 Uhr
Eintritt: 12,00 Euro

Benratherlinie, Literatur & Sprachgrenzen

Nahe kommen sich Germanisten und Geographen im Prinzip eher selten – okay in der BRAUSE – außer beim Thema Spachgrenzen und ihre Manifestation in der Literatur. Ein Dank an unsere Kulturgeographen die mit diesen Inhalten ganze Seminare gestalten konnten…   von einem befreundeten Germanisten -Sven Andre Dreyer- kam vor einigen Tagen diese Info rein – hier mal ungekürzt nebst Werbeblock 😉   Grüße noch von mir nach Frankfurt und auf das wir bald hoffentlich wieder mal zum Bier in der BRAUSE uns einfinden können.   SCHNIPPSCHNAPP
… wen es interessiert, der kann sich ab sofort den neuen kleinen Filmbeitrag des Briten Brian Melican zum Thema Benrather Linie anschauen, der aktuell auf http://www.lostindeutschland.de zu sehen ist. Brian beleuchtet in seinen kleinen interessanten Filmen, die auf „Der Westen“, einem Portal der WAZ zu sehen sind, deutsche Eigenarten aus der Perspektive eines Briten. Ich trete, man glaubt es kaum, in seinem neuen Film in der Tat ausnahmsweise mal in der Funktion auf, die ich gelernt habe: als Germanist, der seinen Senf dazugeben muss.
Übrigens: alle seine Filme sind der Kracher! Ganz besonders zu empfehlen ist sein Film über Neusser Schützen.

ps.: Und wenn Ihr schon mal im Netz seid: Das Hörbuch Sechzehn seltsame Stunden gibt es jetzt im MP3-Format für schlappe 3,95 Euro zum runterladen auf http://monophonstudio.soforthoeren.de/product.10013.Sechzehn-seltsame-Stunden.html dort hat der wunderbare Schauspieler Johannes Gabriel zugeschlagen und meine Texte eingelesen. Und das ist richtig klasse geworden, wie ich finde!