Raumwerk D – ein neues Konzept für den Städtebau

Mit dem Raumwerk D, der Neuaufstellung eines städtebaulichen Entwicklungskonzeptes für Düsseldorf, wird nun auch auf gesamtstädtischer Ebene ein neues Projekt angestoßen – interaktive BürgerInnenbeteiligung. Der Aufruf lautet ‚Welchen Ort würdest Du als erstes verändern? Welcher Ort soll so bleiben, wie er ist? Ein Ort kann sein: ein Gebäude, eine Straße, ein Platz, eine Kneipe oder jeder andere Bereich in und um Düsseldorf.’ Also auf gehts – Fahrradwege und Standorte für Fahrradständer ergänzen, Standorte für Wildwiesen & Insektenhotels eintragen, soziale Treffpunkte schaffen, Nisthilfen für Fledermäuse und Mauersegler, grüne Fassaden und Dachflächen, endlich die essbare Stadt schaffen mit Obstbäumen in Parks, naturnahe Spielplätze mit Weidenrutengängen, Flächen mit extensiver Bewirtschaftung und Knicks und Hecken als Rückzugsräume für Vögel, Kleinsäuger und Insekten, Bücherschränke, endlich ein Gemeinschaftshaus für alle Initiativen, Wohnraum für Jung & Alt im Stadtzentrum in alten Bürogebäuden schaffen, ein Leerstandskataster, … und und und 🙂

Leerstand in Düsseldorf – trotz Wohnungsnotstand

Es gibt einigen Leerstand in Düsseldorf – und dies trotz der angespannten Situation des Wohnungsmarktes. Wie kann dies sein?

Es gibt einigen Leerstand in Düsseldorf – und dies trotz der angespannten Situation des Wohnungsmarktes. Wie kann dies sein? Wieso stehen ganze Häuser leer -auch alte Hotels – die sich optimal als Apartments für Studierende eignen würden… Vielleicht bringt es ja etwas wenn man #leerstand als Stadt katalogisiert und erfasst?

Anfrage der Grünen zum Thema Leerstand „Gebäude sind ungenutzt, obwohl Wohnraum fehlt“

Die RP zur Anfrage der Grünen zum Thema Leerstand in Düsseldorf Bilk – alleine auf dem Fürstenwall fallen mIr drei komplett ungenutzte Häuser ein, ein ganzes Hotel auf der Elisabethstraße und ein paar Häuser weiter ist ein weiteres Haus leer, es gibt noch ein altes Verwaltungsgebäude auf der Kronenstraße, vom Leerstand auf der Friedrichstraße ganz zu schweigen, das alte Siemensgebäude/Gelände steht seit Jahren leer, usw usw

Gebäude sind ungenutzt, obwohl Wohnraum fehlt. Seit mehr als zehn Jahren steht der Gebäudekomplex mit der Adresse Auf’m Hennekamp 70 leer. Bis 2006 war dort die Akademie für öffentliches Gesundheitswesen untergebracht, das Grundstück gehört dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW – kurz BLB. Die Eingänge sind abgeriegelt, Fenster im Erdgeschoss mit Metallplatten abgedeckt.

Die RP zur Anfrage der Grünen zum Thema Leerstand in Düsseldorf Bilk… Nur mal so, alleine auf dem Fürstenwall fallen mir drei komplett ungenutzte Häuser ein und ein ganzes Hotel auf der Elisabethstraße und ein paar Häuser weiter ein weiteres leeres Haus und es gibt noch ein altes Verwaltungsgebäude auf der Kronenstraße sowie den Leerstand auf der Friedrichstraße und dann noch das alte Siemensgebäude/Gelände welches seit Jahren leer steht, usw. usw. Aber wir brauchen ja kein Leerstandskataster *grumpf* trotz Wohnungsnot… Ich bekomme es im Büro ungefiltert mit, denn eine Studentin die bei uns arbeitet macht seit Semesterbeginn Couchsurfing da sie kein bezahlbares Zimmer in Düsseldorf findet.
Es sollte wieder „Eigentum verpflichtet“!gelten und Wohnraum darf nicht zu reinen Spekulationsobjekte gemacht werden.

Das Gegenteil von Grau inspiriert und zeigt praktische Utopien und Freiräume

Die Doku Das Gegenteil von Grau inspiriert und macht Mut weiterzumachen 🙂 Denke es lässt sich einiges auch für unsere Stadt abgucken…

Die Film-Doku Das Gegenteil von Grau inspiriert und macht Mut weiterzumachen 🙂 Denke es lässt sich einiges auch für unsere Stadt abgucken – by the way, des Öfteren vermisse ich das Bündnis Freiräume für Bewegung (Offiziell), es gibt wirklich viel zu tun in dieser Stadt und in unseren Vierteln um etwas der fortschreitenden Segregation entgegenzusetzen.

 

„Brachflächen, Leerstand, Anonymität, Stillstand – nicht alle zwischen Dortmund und Duisburg wollen sich damit abfinden. Im Gegenteil. Immer mehr Menschen entdecken Möglichkeiten und greifen in den städtischen Alltag ein. Ein Wohnzimmer mitten auf der Straße, Nachbarschaft, Gemeinschaftsgärten. Stadtteilläden, Repair Cafés und Mieter*inneninitiativen entstehen in den Nischen der Städte – unabhängig, selbstbestimmt und gemeinsam.

Das Gegenteil von Grau zeigt unterschiedliche Gruppen, die praktische Utopien und Freiräume leben und für ein solidarisches und ökologisches Miteinander im urbanen Raum kämpfen.“

Das Gegenteil von Grau – Dokumentarfilm von Matthias Coers und Recht auf Stadt Ruhr

Wohnungsnot trotz Leerstand in Düsseldorf

Beim Thema Leerstand und Mangel an bezahlbarem Wohnraum fallen mir in Bilk aktuell einige Objekte ein – auch größere wie dies hier. In einem solchen Gebäude könnte man sicherlich 10-12 Wohnungen und Appartements unterbringen.

Beim Thema Leerstand und Mangel an bezahlbarem Wohnraum fallen mir in Bilk aktuell einige Objekte ein die leer stehen – und nicht nur Wohnungen, sondern ganze Häuser. In einem solchen Gebäude wie dem hier könnte man sicherlich 10-12 Wohnungen und Appartements unterbringen. Würde sich durch die Lage auch perfekt für ein Mehrgenerationenhaus eignen… Okay, immerhin soll es wohl bald mal so eine Art Leerstandskataster in Düsseldorf geben, ich bin gespannt wie lange dies denn noch dauern wird.
By the way – ich verstehe nicht, warum solche Objekte nicht von der Stadt erworben werden und über einen öffentlichen Träger verwaltet werden können… dies würde die aktuellen Entwicklungen mit Wohnungsspekulationen ein wenig dämpfen. Seit Jahren erwerben Investoren und Makler Häuser und Wohnungen und zerstören ganz systematisch durch ihre Aufwertungen, Modernisierungen und sonstigen Maßnahmen das soziale Gefüge in den Wohnquartieren in Bilk, Unterbilk, Flingern, Friedrichstadt, Derendorf, Pempelfort usw. und wenn es gerade mal taktisch & strategisch passt, dann bleiben ganze Häuser halt leer und werden nicht saniert… Natürlich gibt es auch mal Probleme mit Erbengemeinschaften – aber in der Anzahl? Dies kann ich nicht ernsthaft glauben, sorry. Es wird spekuliert, gezielt die Preise nach oben getrieben und mit künstlicher Verknappung von Wohnraum der Gewinn nach oben getrieben. Dieser Gentrifizierung Effekt ist nicht neu – aber er beschleunigt sich immer mehr und da sollte die Politik überlegen ob sie dies wirklich verantworten will.

Update: oder… die Idee kam bereits über Facebook auf – die Seite Leerstandsmelder wird mit den Objekten aus Düsseldorf befüllt um Druck auf die politischen Gremien zu entwickeln.

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„Hier könnte Ihr Büro sein“ Leerstand endlich nutzen.

Geht es nur mir so oder haben wir in der Stadt doch mehr Bürogebäude, Ladenflächen (und sorry, eine Nutzung als Wettbüro oder Sonnenstudio ist keine adäquate Nutzung) und Wohnhäuser (bzw Wohnungen) leer stehen als gedacht? Mir sind alleine in Düsseldorf Heerdt im Gewerbegebiet vier große (zB. ehemals Xerox) und zwei mittelgroße Bürogebäude aufgefallen die seit Jahren leer stehen – sogar in direkter Umgebung zur Medienmeile steht das ehemalige Verwaltungsgebäude von Siemens leer. Im Prinzip ist es doch unnötig neue Bürokomplexe zu planen und zu bauen wenn solche geplanten und genehmigten Flächen ungenutzt sind… oder verstehe ich da etwas nicht?! Der Bedarf kann ja dann doch nicht so groß sein wenn man immer weitere Flächen bebaut obwohl es Leerstand gibt.