Schlagwort: Leerstand

Spekulationsobjekt statt Lebensraum. Leerstand in Düsseldorf.

Jedes Mal wenn ich an dem Kronenhaus vorbeikomme hab ich die folgende Liedzeile von der Band Fahnenflucht im Kopf „Eigentum verpflichtet, steht fest im Grundgesetz, zum Wohl der Allgemeinheit und nicht als Spekulationsobjekt. Doch das Reale lehrt uns anderes, auch das Recht hat seinen Preis, was man vorher davon wusste, was man nachher davon weiß. Eine Unzahl leerer Gebäude wird kriminell saniert, zur Maximierung des Gewinns, damit (…)“… Wie kann es sein das dies Gebäude über 10 Jahre leer steht und nicht genutzt wird? Wieso rentiert es sich eine solche Immobilie zu erwerben und nicht zu investieren oder sie zu sanieren? Bewohnt bringt es doch Mieteinnahmen oder saniert und verkauft einen klaren Gewinn… aber es zu erwerben und über Jahre sich Leerstand zu leisten scheint sich offensichtlich zu rentieren. Sorry, aber dies ist im wahrsten Sinne des Wortes Gesellschaft schädigend – sprich asozial.
Wenn die Not auf dem Wohnungsmarkt groß ist – dann wirkt es als wolle man mit einem solchen Verhalten den Markt künstlich verknappen bzw als würde man auf höhere Grundstückspreise spekulieren. Ist natürlich unbewohnt einfacher es wieder zu verkaufen – ohne diese lästigen MieterInnen… Die Pläne des aktuellen Investors sieht jetzt übrigens folgendes vor : Abriss und hochpreisige Wohnungen bauen. Hoffen wir mal das die Initiative @bilkwohnenfueralle ein Umdenken erreicht und dies Gebäude erhalten bleibt und sinnvoll genutzt wird. Öffentlichkeit hilft dabei um politischen Druck zu erzeugen

Leerstand und Gammel statt Ideen und Konzepte.

Beim Thema Leerstand und Mangel an bezahlbarem Wohnraum fallen mir in Bilk aktuell einige Objekte ein die leer stehen – und nicht nur Wohnungen, sondern ganze Häuser. In einem solchen Gebäude wie dem hier könnte man sicherlich 10-12 Wohnungen und Appartements unterbringen. (10/2017)

Schade aber auch leider symptomatisch 😞 Nun wurde über Jahre gezögert und überlegt bzw nix gemacht das aus dem #leerstand des alten EVK Verwaltungsgebäudes wohl ein Fall für die Abrissbirne wird. Statt dies schöne, alte Objekt einer sinnvollen Nutzung zuzuführen – verrückte Idee : Wohnen für Jung & Alt – wurde lieber der Leerstand favorisiert. Aber auch Denkmalschutz kann man anscheinend einfach umgehen – man muss es nur ordentlich vergammeln lassen. Danke für nix! Hoffen wir mal das eine politische Initiative noch etwas bringt und dies schöne Gebäude erhalten wird und nicht einem weiteren Spekulanten-Bau weichen muss.

Gedanken über einige Leerstände in Düsseldorf.

… über einige Leerstände in Düsseldorf (und ich meine ganze Häuser und nicht einzelne Wohneinheiten) kann ich mich nur wundern. Man kann leider auch hier nur ‚spekulieren‘ ob es Desinteresse oder Gewinnmaximierung ist – Fakt ist aber : Es gibt einen Bedarf an Wohnraum der nicht gedeckt wird und durch Luxussanierungen, Spekulationsobjekte, Umnutzung durch Ferienapartements usw weiter verschärft wird. Es wäre doch „charmant“ wenn solche Häuser bewohnt und mit Leben gefüllt wären – unten ein Café und daneben ein kleiner Laden oder Büro und im Haus leben gemeinsam junge und alte Menschen (Studierende, junge Familien, SeniorInnen) zusammen und es gibt eine Wohnung als sozialen Treffpunkt für die BewohnerInnen mit einem Spielzimmer, Werkraum, Platz für eine Tauschbörse für Bücher und alltägliche Dinge… *hoppala* sorry, ich drohe gerade ins hippieske abzudriften – dies darf es natürlich in unsere kapitalistischen Gesellschaft ja nicht geben, denn soziales Miteinander widerspricht dem Grundsatz der Gewinnmaximierung… Aber mal ganz ehrlich : Es wird immer wieder beklagt das die Gesellschaft immer anonymer und kälter wird und die Ellbogen-Mentalität für ein soziales Zusammenleben nicht förderlich ist. Dann müssen eben Strukturen geschaffen werden die diese Entwicklung stoppt. Ich mag diese Vorstellung zu

Bei Leerstand denke ich an ganze Häuser und nicht an einzelne Wohneinheiten – oft, wie zum Beispiel hier, kann man aber leider nur ‚spekulieren‘ ob es Desinteresse am Objekt oder Unklare Eigentumsverhältnisse oder doch nur Gewinnmaximierung ist… Aber, egal ob es nun Gebäudespezifischer Leerstand, Struktureller Leerstand oder Spekulativer Leerstand ist : Es gibt einen realen Bedarf an Wohnraum in Düsseldorf der nicht gedeckt wird und durch Luxussanierungen, Spekulationsobjekte, Umnutzung durch Ferienapartements usw. immer weiter verschärft wird.

Es wäre doch „charmant“ wenn solche Häuser bewohnt und mit Leben gefüllt wären – unten ein Café und daneben ein kleiner Laden oder Büro und im Haus leben gemeinsam junge und alte Menschen (Studierende, junge Familien, SeniorInnen) zusammen und es gibt eine Wohnung als sozialen Treffpunkt für die BewohnerInnen mit einem Spielzimmer, Werkraum, Platz für eine Tauschbörse für Bücher und alltägliche Dinge… *hoppala* sorry, ich drohe gerade ins hippieske abzudriften – dies darf es natürlich in unsere kapitalistischen Gesellschaft ja nicht geben, denn soziales Miteinander widerspricht dem Grundsatz der Gewinnmaximierung…

Nur so ein Gedanke : Es wird immer wieder beklagt das die Gesellschaft immer anonymer und kälter wird und die Ellbogen-Mentalität für ein soziales Zusammenleben nicht förderlich sei… Sorry, dann müssen eben Strukturen geschaffen werden die diese Entwicklung stoppen oder wenigstens entgegenwirken.

Wohnungsnot trotz Leerstand in Düsseldorf


Beim Thema Leerstand und Mangel an bezahlbarem Wohnraum fallen mir in Bilk aktuell einige Objekte ein die leer stehen – und nicht nur Wohnungen, sondern ganze Häuser. In einem solchen Gebäude wie dem hier könnte man sicherlich 10-12 Wohnungen und Appartements unterbringen. Würde sich durch die Lage auch perfekt für ein Mehrgenerationenhaus eignen… Okay, immerhin soll es wohl bald mal so eine Art Leerstandskataster in Düsseldorf geben, ich bin gespannt wie lange dies denn noch dauern wird.
By the way – ich verstehe nicht, warum solche Objekte nicht von der Stadt erworben werden und über einen öffentlichen Träger verwaltet werden können… dies würde die aktuellen Entwicklungen mit Wohnungsspekulationen ein wenig dämpfen. Seit Jahren erwerben Investoren und Makler Häuser und Wohnungen und zerstören ganz systematisch durch ihre Aufwertungen, Modernisierungen und sonstigen Maßnahmen das soziale Gefüge in den Wohnquartieren in Bilk, Unterbilk, Flingern, Friedrichstadt, Derendorf, Pempelfort usw. und wenn es gerade mal taktisch & strategisch passt, dann bleiben ganze Häuser halt leer und werden nicht saniert… Natürlich gibt es auch mal Probleme mit Erbengemeinschaften – aber in der Anzahl? Dies kann ich nicht ernsthaft glauben, sorry. Es wird spekuliert, gezielt die Preise nach oben getrieben und mit künstlicher Verknappung von Wohnraum der Gewinn nach oben getrieben. Dieser Gentrifizierung Effekt ist nicht neu – aber er beschleunigt sich immer mehr und da sollte die Politik überlegen ob sie dies wirklich verantworten will.

Update: oder… die Idee kam bereits über Facebook auf – die Seite Leerstandsmelder wird mit den Objekten aus Düsseldorf befüllt um Druck auf die politischen Gremien zu entwickeln.

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