MarionettenTheater – Altstadt

Ein Erlebnis – dieses Keinod der Kultur. Wenn man sich, egal ob jung oder alt, in Geschichten entführen lassen will & das auch kann – dann ist man in der Bilker Str. 7 (im Palais Wittgenstein, direktes Umfeld des Carlsplatz) genau richtig. Liebevoll gestaltet, kreativ umgesetzt und detailreich inszeniert… echte Kunst eben was dort mit Marionetten gezeigt wird. Schön im Hinterhof gelegen sind, neben dem Theater, auch die Werkstätten in die man auch ein,zwei Blicke werfen kann. Infos/Termine/Stücke… gibt es hier: www.marionettentheater-duesseldorf.de Es lohnt sich….

Ach ja – momentan läuft das Stück MOMO.
In den Ruinen des alten Amphitheaters lebt ein kleines Mädchen: Momo. Da Momo immer Zeit hat und gut zuhören kann, hat sie viele Freunde. Doch plötzlich tauchen graue Herren auf, Zeit-Diebe, die die Menschen zum Zeitsparen überreden. Momo allein durchschaut ihren Zeit-Betrug. Mit Hilfe des Verwalters der Zeit, Meister Hora, und seiner Schildkröte Kassiopeia ergründet sie das Geheimnis der Zeit und macht sich auf den Weg, um den Menschen ihre gestohlene Zeit wiederzubringen. – Ein zeitkritisches, phantastisches, bilderreiches Spiel um das Geheimnis der Zeit.

Punkrock Literaten unterwegs

Im „Pretty Vacant“ wurde mit der Lesung von Jan Off und Tom Tonk der KulturHöhepunkt des Oktobers in Düsseldorf gesetzt. Beide haben mit ihren Texten dem geneigten Publikum eine echte Show geboten. Mit unflätigen Formulierungen und brillianten Satzkonstruktionen wurde dem Punk eine Stimme geben. Bei der Lesung waren leider nur einige wenige „echte PunXs“ anwesend – diese konnten dafür aber ihre Stimmen (Zwischenrufe bzw. -gröhlen) und Füße (Flaschen klirren) nicht wirklich unter Kontrolle halten. War ja auch zu erwarten bei diesen wackeren Gesellen. Sonst wäre der Charakter der Veranstaltung auch zu sehr als reiner Kulturtermin zu erkennen gewesen.
Ein echter Spass waren die gelesenen Texte auf jedenfall und wer noch nicht das OX-magazin oder die Werke „Vorkriegsjugend“ oder „Hanoi Hooligans“ kannte – der wird jetzt die Wunch verspüren sich mit den 200 (und mehr) Gramm Punkrock zu beschäftigen. Kurz und Gut: Für immer Punk möchte ich sein … (Goldenen Zitronen)