Wohnen ist Menschenrecht! Deko in der „neu bezogenen“ Hammerdorfstr :-)

Insgesamt kann das Recht auf Wohnen als grundlegendes Menschenrecht betrachtet werden, da es ein wesentliches Element für die Sicherheit, Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen darstellt und damit zur Verwirklichung anderer grundlegender Menschenrechte beiträgt.

„Unsere Stadt ist keine Ware.“ Anzeichen für eine fortschreitende Gentrifizierung

Laut der Facebook-Seite Freiräume für Bewegung haben sich heute Nachmittag – „Mehr als 60 Menschen versammelten sich heute vor dem ehemaligen toom-Gelände an der Oberbilker Allee in Düsseldorf, um gegen den Bau eines geplanten Luxusghetto und für bezahlbaren Wohnraum zu protestieren.
In den lokalen und regionalen Medien konnte man sich in den letzten Wochen ein wenig über die Planungen des Investors für die rund 6.200 qm erfahren. Es sollen in der direkten Nähe zum Volksgarten – ähnlich wie am Fürstenplatz und Färberstraße – Wohnungen für den „gehobenen Anspruch“ entstehen…. Na dann.

tschüss, baudenkmal. tschüss, tausendfüssler.

Wir sehen uns Sonntag auf dem Trauerzug – Treffpunkt zwischen 13:30 und 14 Uhr am Mack-Brunnen (Berliner Allee), um zu einem Trauerzug formiert über den Tausendfüßler zu schreiten. Musikalische Begleitung ist geplant. Um stilvolle Kleidung (schwarz!) wird gebeten. Im Anschluss findet im WP8 eine kleine Trauerfeier mit Kaffee, Tee und Kuchen statt.

(Info von Freiräume für Bewegung)

„Das Ende eines Denkmals. „Es ist unbegreiflich, dass die Stadt den Erhalt des denkmalgeschützten, einmaligen Tausendfüßlers nicht bis zum Ende durchdacht hat. Es gibt bei der Gestaltung der Stadtmitte von Düsseldorf den Konflikt zwischen Bewahren und Erneuern.“
RP (18.02.2013): Architektin Ursula Ringleben in Düsseldorf Tausendfüßler: „Die Stadt verliert eine Kennmarke“

RECLAIM YOUR CITY – Die Verhältnisse zum Tanzen bringen!

Aus diesem Aufruf zitiere ich doch gerne 😉 Logisch, denn wenn wir ehrlich sind freuen uns schon lange auf diese Aktion am kommenden Samstag…Endlich mal wieder ein wenig an den Verhältnissen in dieser Stadt (ach Quatsch – am SYSTEM*) rütteln und ein Stückweit die Realität verändern. Wir wollen eine tolerante, bunte, offene und bezahlbare Stadt und damit auch glücklichere Gesellschaft. Niemand hat Lust auf schnöseligen DINKs oder Yuppies – wir wünschen uns alle echte Nachbarn, oder nicht? Wer hat denn schon Bedarf nach Prestigeobjekten, Gentrifizierung und Spekulationsobjekten? Okay, der/die MaklerIn (nebst Anhang und Family) – aber ist das was dies „Klientel“ in unseren Wohnquartieren und gewachsenen Stadtvierteln „schafft“ denn lebenswert?
Nö. Da ist aus der Sicht vieler Betroffener noch ordentlich Potential und ein erheblicher Verbesserungsbedarf… Aber statt auf die Verhältnisse destruktiv zu reagieren wollen viele Gruppen, Organisationen, Künstler, Musiker, Nachbarn und Freunde diese Verhältnisse am kommenden Samstag einfach mal wegbassen 😉 Am Samstag um 18.30 Uhr startet eine Tanzdemo vom Hermannplatz in Flingern in führt in Richtung Fürstenplatz in der Friedrichstadt…

Aufruf:

Bald ist es vorbei mit der Ruhe in unserem beschaulichem Düsseldorf.: Am 20. August rocken wir die Straßen, drehen die Regler hoch, werden laut und bringen die Zustände in unserer Stadt zum Tanzen!
Denn an diesem Abend nehmen wir uns das was uns sowieso gehört, und was uns immer weiter streitig gemacht wird: Das Recht auf unsere Stadt! Mit fetten Sounds ziehen wir vom Hermannsplatz in Flingern zum Fürstenplatz in Friedrichstadt und bringen die Verhältnisse in unserer Stadt zum tanzen! Verschiedene Aktionen sind geplant, einige Bollerwagen-Soundsystems sind in den Startlöchern, von unserem 7,5 Tonner wird Dubstep, Drum&bass und Elektro von den Dj(anes)s Penelope, Saxe und Aelioth euch zum tanzen zwingen und unsere FreundInnen vom AZ Köln unterstützen uns mit einem weiterem Soundwagen. Danach gehts weiter in der Brause und im Linken Zentrum, das 10ten Geburtstag feiert…

Weitere Infos gibt es hier www.rechtaufstadt.org. Wir bringen übrigens auch unsere NachbarInnen mit…

* Nein Herr D aus K ich steiger mich jetzt nicht mit „Schweinesystem“ 😉

Kö-Bogen meets Sex and the City

Habe gerade den Werbefilm für den Kö-Bogen bei youtube gefunden – und mir wird ehrlich gesagt etwas übel… Mit dem Prestigeprojekt kann ich mich nicht anfreunden – beim besten Willen nicht. Da sind mir die Ideen von Lott stonn! und der Erhalt des Tausendfüßlers und die Alternativ-Entwürfe für den Umbau des Jan-Wellem-Platz 1000mal lieber… Auch ein solches Video ändert nichts an den Umbaukosten von 300 Millionen Euro – wann soll sich dies denn für die Stadt auszahlen? Ich freue mich schon auf die Werbevideos zur Wehrhahnlinie – frage mich nur welches TV-Serie dann als Vorlage herhalten muß… eine Arztserie vielleicht? 😉