Mehr Frauenhausplätze in Düsseldorf – jetzt!

Es ist kaum zu glauben, aber wahr: In einer Stadt wie Düsseldorf gibt es aktuell nur neunzehn Plätze für Frauen in Not. Neunzehn – für mehr als sechshunderttausend Einwohnerinnen und Einwohner. Und das, obwohl häusliche Gewalt seit Jahren zunimmt. Seit der Corona-Pandemie sind die Zahlen weiter gestiegen, um rund vierzehn Prozent in den letzten fünf Jahren. Drei Viertel der Betroffenen sind Frauen. Im Jahr 2022 mussten in Düsseldorf 344 Frauen abgewiesen werden, obwohl sie dringend einen Platz gebraucht hätten. Jede einzelne von ihnen war potenziell bedroht – von Gewalt, Misshandlung oder sogar einem Femizid.

Frauenhäuser sind keine gewöhnlichen sozialen Einrichtungen, sie sind Schutzräume. Orte, an denen Frauen – und oft auch ihre Kinder – ankommen können, wenn sie fliehen müssen: vor Gewalt, vor Kontrolle, vor Angst. Sie bieten Unterkunft, Anonymität, Beratung, rechtliche und psychologische Begleitung und helfen beim Neuanfang, bei Wohnungssuche, Kita-Platz oder Ausbildung. Laut Bundeskriminalamt erleben in Deutschland jedes Jahr rund 143 000 Frauen häusliche Gewalt, die Dunkelziffer liegt weit höher. Empfohlen wird ein Frauenhausplatz pro zehntausend Einwohner*innen; für Düsseldorf wären das rund sechzig Plätze. Tatsächlich gibt es nicht einmal ein Drittel davon.

Düsseldorf ist eine reiche Stadt, doch dieser Wohlstand kommt bei denjenigen, die ihn am dringendsten brauchen, nicht an. Es fehlt nicht am Geld, sondern am politischen Willen. Der Frauenverband Courage e. V. Düsseldorf fordert deshalb entschlossenes Handeln: mehr Schutz für von Gewalt betroffene Frauen, die Schaffung von mindestens zwanzig neuen Frauenhausplätzen pro Jahr, finanziert durch Stadt und Land, konsequentes Vorgehen gegen Täter – etwa durch elektronische Fußfesseln für Stalker und gewalttätige Männer, wie es in Spanien längst üblich ist – sowie besondere Schutzräume für Migrantinnen, Asylbewerberinnen und wohnungslose Frauen.

Unterstützt die Petition des Frauenverbands Courage e. V. Düsseldorf unter
openpetition.de/petition/online/mehr-frauenhausplaetze-in-duesseldorf-jetzt

Washeißtfrieren? Die Nächten sind wieder kalt und frostig.

Alte Regel : ‚Wenn jemand offensichtlich in Not ist – zum Beispiel regungslos oder stark alkoholisiert bei Minusgraden auf dem kalten Boden liegt – dann muss man helfen.‘ Man sollte bei Obdachlosen genauso reagieren wie auch bei allen anderen Menschen – hinschauen, höflich ansprechen und bei Bedarf dann auch handeln und helfen. Scheut euch nicht den Notruf unter 112 anzurufen.
Eine super Übersicht mit vielen Hilfsangeboten, Kältebussen, Adressen von Notschlafstellen findet ihr hier kaeltekarte.de

Wer Menschen ohne festen Wohnsitz in Düsseldorf unterstützen und helfen möchte – eine gute Möglichkeit ist der Gutenachtbus von Vision:Teilen. Dieser Bus kann immer Geldspenden – aber auch Sachspenden – gebrauchen. Da sich die verschiedenen Bedarfe wie Kleidung, Schlafsäcke, Isomatten, Lebensmittel, Hygieneartikel ständig ändern können – bitte kurz telefonisch oder per Mail nachfragen: 0211-6683373 / info@vision-teilen.org

#leave no one behind

#leavenoonebehind – es sagt viel über den Zustand einer Gesellschaft aus wenn über solch elementaren Punkte gestritten werden muss… Es bezieht sich aber nicht nur auf Seenotrettung, dies Aussage ist universal und gilt (also sollte) in einer humanistischen Gesellschaft immer gelten. Aber die Grenzen verlaufen nicht zwischen den Völkern – sie verlaufen ganz besonders zwischen oben und unten. Dies sind die Herausforderungen vor denen wir stehen!

Streetart mit Message : Seenotrettung ist kein Verbrechen!

Was diese Gesellschaft braucht ist eine Politik der offenen Arme und eine Bekämpfung der Fluchtursachen.

Was diese Gesellschaft braucht ist eine Politik der offenen Arme und eine Bekämpfung der Fluchtursachen. Wer Waffen exportiert darf sich nicht über Flüchtlinge beschweren oder wundern. Dies ist eine ganz einfache Kausalkette und wer dies nicht will, der sollte sich gegen die Verursacher wenden und nicht gegen die Opfer.

Für mehr sichere Häfen!

Bei der Aktion Seebrücke geht es darum schnelle und unkomplizierte Hilfe – sprich Aufnahme und Unterbringung – von aus Seenot geretteten Menschen anzubieten …

Die Stadt Düsseldorf zeigt sich solidarisch mit Menschen auf der Flucht und mit den Zielen der Aktion SEEBRÜCKE. Bei der Aktion Seebrücke geht es darum schnelle und unkomplizierte Hilfe – sprich Aufnahme und Unterbringung – von aus Seenot geretteten Menschen anzubieten …

Seenotrettung ist und kann kein Verbrechen sein.

‚Seenotrettung ist die Hilfe für in Seenot geratene Menschen.‘

Definition : ‚Seenotrettung ist die Hilfe für in Seenot geratene Menschen.‘ Angesichts der humanitären Katastrophe im Mittelmeer und dem Totalversagen der europäischen Politik müssen freiwillige Hilfsorganisation direkte Hilfe leisten und Menschen auf der Flucht retten gelten immer und überall. In gibt es wieder eine kleine Skulptur und mehrere die an die tausenden Toten an der EU Außengrenze erinnert (Leider ist die Skulptur an der Rheinkniebrücke bereits umgetreten)

‚Grenzen von der Karte streichen – Staaten müssen Menschen weichen!‘

Es ist humanitäre Pflicht, Menschen zu helfen und zu retten, die in Seenot sind und dies egal warum.

Es ist humanitäre Pflicht, Menschen zu helfen und zu retten, die in Seenot sind und dies egal warum. Wenn ich an die Situation auf dem Mittelmeer denke frage ich mich wirklich was dies für humanistische Werte sein sollen die uns in Europa angeblich einen? Menschenwürde, Gerechtigkeit, Toleranz, usw.. können es schon mal nicht sein.

#Washeißtfrieren – Obdachlosenhilfe im Winter.

Für eine kurzfristige Unterbringung stehen die Notschlafstellen für obdachlose Männer, Harkortstraße 27, beziehungsweise für obdachlose Frauen, Querstraße 4, zur Verfügung. Diese Notschlafstellen sind täglich rund um die Uhr besetzt. Die Nachtunterkunft für Männer, Kaiserswerther Straße 13, ist täglich von 19.30 bis 8.30 Uhr geöffnet.

gutenachtbus – mobile hilfe für obdachlose menschen
Benötigte Mittel:
Instantkaffee, Instantsuppen, H-Milch, Zucker, Pappbecher, Süßigkeiten
warme Kleidung, vor allem Männerkleidung und Schuhe in Größe 43-44
Schlafsäcke werden immer dringend gebraucht!
Sachspenden können von montags bis freitags von 9.30 -13.00 und 13.30 -17.00 Uhr bei vision:teilen e.V., Schirmerstraße 27, 40211 Düsseldorf, abgegeben werden.

(Diese Liste wird noch weiter ergänzt…)


Wenn ihr Menschen in Not seht – fragt einfach kurz & freundlich ob ihr helfen könnt und ruft ggf. den Kältebus an: 01578/3505152

Generelle Infos :

Für eine kurzfristige Unterbringung stehen die Notschlafstellen für obdachlose Männer, Harkortstraße 27, beziehungsweise für obdachlose Frauen, Querstraße 4, zur Verfügung. Diese Notschlafstellen sind täglich rund um die Uhr besetzt. Die Nachtunterkunft für Männer, Kaiserswerther Straße 13, ist täglich von 19.30 bis 8.30 Uhr geöffnet.

Unterstützung & Hilfe

gutenachtbus – mobile hilfe für obdachlose menschen
Benötigte Mittel: Instantkaffee, Instantsuppen, H-Milch, Zucker, Pappbecher, Süßigkeiten
warme Kleidung, vor allem Männerkleidung und Schuhe in Größe 43-44
Schlafsäcke werden immer dringend gebraucht!
Sachspenden können von montags bis freitags von 9.30 -13.00 und 13.30 -17.00 Uhr bei vision:teilen e.V., Schirmerstraße 27, 40211 Düsseldorf, abgegeben werden.

Spendenaufruf für den GUTENACHTBUS über betterplace.org. Ein Hilfsprojekt von „vision:teilen e.V.“ (Bruder Peter Amendt ..) in Düsseldorf, Deutschland . Mit Hilfe der Erlöse aus der Obdachlosenzeitung fiftyfifty und mehreren Einzel-Spenden richteten vision:teilen und fiftyfifty den Mercedes-Sprinter als mobiles Ess- und Sprechzimmer ein, aber auch als Personentransport in Notfällen. Der gutenachtbus ist von Montag bis Donnerstag zwischen 22:00 Uhr nachts und 0:30 Uhr morgens unterwegs.

(Diese Liste wird noch weiter ergänzt…)