Tanzdemo zu Karneval. PRÜF bringt die Bewegung auf die Straße

Wer dachte, Karneval wäre nur in Köln oder Düsseldorf ein Ding, der irrt sich gewaltig! Am Samstag, den 14. Februar 2026, wird Bilk zum Hotspot für politische Tanzbewegungen – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Statt klassischer Kundgebungen heißt es diesmal: Laufen, tanzen, laut sein! Die PRÜF-Demo (kurz für „Prüfung Rettet Übrigens Freiheit!“) lädt alle ein, die für Demokratie, Freiheit und gegen Rechtsextremismus auf die Straße gehen wollen.

PRÜF ist eine überparteiliche Bewegung, die sich für die konsequente Prüfung von Parteien einsetzt, bei denen ein berechtigter Verdacht auf Verfassungsfeindlichkeit besteht. Die Initiative verweist auf umfangreiche Recherchen und Beweissammlungen, etwa vom Zentrum für politische Schönheit oder dem Institut für Menschenrechte. Wer sich tiefer mit dem Thema beschäftigen möchte, findet dort fundierte Argumente und Fakten – etwa auch die 10 Fakten gegen rechtsextreme Mythen von Volksverpetzer.

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Höcke in Düsseldorf entgegentreten!

Am Montag, den 23. Februar 2026, will die AfD in Düsseldorf-Garath einen Vortrag mit Björn Höcke veranstalten – ausgerechnet im Kulturhaus Süd, das von der Stadt verwaltet wird. Höcke, einer der bekanntesten Vertreter der extremen Rechten in Deutschland, steht für rassistische, völkische und demokratiefeindliche Positionen. Dass er in einem städtischen Kulturhaus eine Bühne bekommt, ist ein Skandal. Das dürfen wir nicht hinnehmen!

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„Toleranz ist der Verdacht, dass der andere Recht hat.“

Danke an die Brauerei Uerige für diese Bierdeckel. Nicht, weil sie belehren. Sondern weil sie erinnern. Daran, dass Toleranz kein bequemes Weglächeln ist. Kein „Lass mal laufen“. Danke dafür. Denn dieser Satz ist kein Wohlfühlzitat. Er ist eine Zumutung. Eine Aufforderung zum Denken.

Toleranz heißt nicht, alles durchzuwinken. Sie ist kein Schulterzucken und kein „Man wird ja wohl noch sagen dürfen“. Toleranz beginnt dort, wo ich mir ernsthaft zutraue, mich irren zu können. Wo ich bereit bin zuzuhören, auch wenn es unbequem wird. Aber genau hier liegt auch ihre Grenze.

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PRÜF: Prüfung Rettet Übrigens Freiheit.

In den letzten Jahren ist deutlich geworden, dass autoritäres Denken und rechtsextreme Rhetorik längst wieder mitten in der Gesellschaft angekommen sind. Was früher am Rand stand, wird heute beklatscht, geteilt und gewählt.

Der Kabarettist und ehemalige Europaabgeordnete Nico Semsrott, der von Juli 2019 bis Juli 2024 im Europäischen Parlament saß, ruft jetzt dazu auf, die Petition „Prüft ein AfD-Verbot“ zu unterstützen. Sein Argument ist einfach: Wenn es ernsthafte Anzeichen gibt, dass eine Partei gegen die Grundwerte unserer Demokratie arbeitet, dann muss das Bundesverfassungsgericht prüfen, ob diese Partei mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung vereinbar ist. Nicht der Bundestag, nicht die öffentliche Meinung, sondern das Gericht – das ist im Grundgesetz so vorgesehen.

Dass es solche Anzeichen gibt, lässt sich kaum leugnen. Der Verfassungsschutz stuft Teile der AfD als gesichert rechtsextrem ein. Journalist*innen, Faktenchecker und unabhängige Organisationen wie der Volksverpetzer haben unzählige Beispiele dokumentiert, in denen Funktionäre der Partei offen rassistische, demokratiefeindliche oder geschichtsrevisionistische Positionen vertreten. Und das Deutsche Institut für Menschenrechte kommt in einem Rechtsgutachten zu dem Schluss, dass die AfD die Kriterien für ein Parteiverbot erfüllt.

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Laut gegen Nazis zu sein ist normal und nicht linksextrem.

Rock gegen Rechts im Volksgarten. Umsonst & draußen, ab 14 Uhr auf der Ballonwiese. Musik, Freundinnen und Freunde treffen. Mit dabei: Jaya the Cat, The Courettes, Antifuchs, pogendroblem, Angelic in Jeans, Words Beyond Borders, Martin Marzipano und viele mehr. Über 30 Initiativen sind vor Ort – vernetzen, informieren, mitreden. Barrierefrei, solidarisch, laut und bunt.

Kommt vorbei. Im Volksgarten Düsseldorf – Ballonwiese – heute ab 14 Uhr bis spät in die Nacht 🙂 Mehr Infos: www.rock-gegen-rechts-duesseldorf.de We love music. We hate fascism.

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Nazi-Kundgebung vor dem DGB-Haus. Unsere Antwort : Wir stellen uns quer!

Am kommenden Samstag, den 22. März, soll unter dem Motto „Gemeinsam für Deutschland“ eine rechte Kundgebung in Düsseldorf stattfinden – um 14:00 Uhr vor dem DGB-Haus auf der Friedrich-Ebert-Straße. Seit Wochen wird diese Veranstaltung in rechten Netzwerken und über soziale Medien beworben. Neben der Kundgebung ist auch ein Autokorso geplant, der sich später dem rechten Aufmarsch anschließen soll. Daher ruft „Düsseldorf stellt sich quer“ dazu auf, sich ab 13:30 Uhr den Gegenprotesten anzuschließen! Treffpunkt für die Proteste und Aktionen ist Friedrich-Ebert-Straße (vor dem DGB-Haus)!

Rechtes Narrativ unter dem Deckmantel der „Meinungsfreiheit“

Die angekündigten Redner*innen haben eine deutliche Nähe zur AfD und anderen rechten bis rechtsextremen Strömungen. Ihre Forderungen – darunter „flächendeckende Grenzkontrollen“ und ein angeblicher „Schutz der Bevölkerung“ – entsprechen klassischen rechten Kampfbegriffen.

Bekannte Verschwörungserzählungen über eine „bedrohte Meinungsfreiheit“ und eine „Spaltung der Gesellschaft“ werden genutzt, um Ängste zu schüren. Dies erinnert stark an die extrem rechte Pandemieleugner*innen-Bewegung und ihre Protestformen, wie z. B. den geplanten Autokorso.

Die erwartete Teilnehmendenzahl dürfte im unteren dreistelligen Bereich liegen – doch auch kleinere Neonazi-Gruppen könnten sich einfinden.

Unsere Antwort: Gegenprotest organisieren & laut werden! Kein Platz für rechte Hetze! Lasst uns gemeinsam zeigen, dass Düsseldorf bunt, solidarisch und antifaschistisch bleibt!

Aktuelle Infos zu den Gegenprotesten gibt es hier:

Kacke-ist-am-dampfen. The Far Right is Rising in the Land of ‘Never Again’

Jan Böhmermann warnt in der New York Times vor Rechtsruck. Er meldet sich mit einem Gastbeitrag zu Wort – und das mit gewohnt scharfem Ton. In einem knapp neunminütigen Video analysiert der Satiriker die politische Lage in Deutschland und erklärt einem internationalen Publikum, warum die AfD aktuell auf rund 20 % der Wählerstimmen kommen könnte.

„Guten Tag from Germany“, beginnt Böhmermann, „dem Land, das laut Elon Musk gerettet werden muss. Aber keine Sorge, wir wissen, was wir tun.“ In seinem Video legt er dar, wie sich die politische Landschaft verschiebt und welche gesellschaftlichen Dynamiken dazu geführt haben, dass eine rechtspopulistische Partei immer mehr Zustimmung erhält…

Wie der Rosa-Liebknecht-Sockenpuppenzoo Wikipedia zerstören wollte (oder will)

Podcast-Tipp: „Sockenpuppenzoo – Angriff auf Wikipedia“. Wikipedia – eine der letzten großen Internet-Utopien? Ein freies Lexikon, das allen gehört, an dem jede*r mitschreiben kann? Genau diese radikale Offenheit macht die Plattform so mächtig – aber auch verwundbar.

Warum ist das ein Problem? Wikipedia ist nicht nur eine Wissensquelle – sie ist oft die Quelle. Artikel aus der Online-Enzyklopädie erscheinen ganz oben in den Google-Suchergebnissen und werden millionenfach angeklickt. KI-Lösungen wie ChatGPT greifen bei ihren Antworten auf diese Daten zurück. Wenn Wikipedia manipuliert wird, dann verändert das nicht nur die Wahrnehmung der Vergangenheit – es prägt, was wir heute als Wahrheit betrachten.

Wikipedia als Zielscheibe der Geschichtsmanipulation. Der Podcast „Sockenpuppenzoo – Angriff auf Wikipedia“ deckt auf, wie gezielte Manipulation das Online-Lexikon unterwandert hat. Der sogenannte Rosa-Liebknecht-Sockenpuppenzoo weiß genau, wie Wikipedia funktioniert – und nutzt dieses Wissen skrupellos aus. Mit hunderten Fake-Accounts versuchten sie, die Geschichte umzuschreiben, insbesondere die des Nationalsozialismus. Fakten wurden verdreht, der Holocaust relativiert, geschichtliche Ereignisse umgedeutet – bis eine kleine Gruppe Wikipedianer*innen sich mutig entgegenstellte.

Das ist kein Einzelfall. Schon heute gibt es ganze Wikipedia-Versionen, die nicht mehr nutzbar sind. Die kroatische Wikipedia ist ein trauriges Beispiel: Dort wurden systematisch Falschinformationen verbreitet und historische Fakten so umgeschrieben, dass sie nationalistische Erzählungen unterstützen. Inzwischen ist diese Version der Enzyklopädie praktisch wertlos – doch bis heute greifen Algorithmen und Suchmaschinen darauf zurück.

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Düsseldorf bleibt stabil!

Ein starkes Zeichen: Die 30.000 Menschen in dieser Stadt lassen nicht zu, dass die AfD ihre Hetze ungestört verbreitet. Heute war ein erfolgreicher Tag des Widerstands – und es zeigt sich einmal mehr: Wir sind mehr!

Was für ein Tag! Düsseldorf hat heute eindrucksvoll bewiesen, dass für die extrem rechte AfD & ihre menschenfeindliche Hetze kein Platz ist!

11:00 Uhr | Oberbilker Markt

Rund 500 Menschen haben lautstark gegen die ekelhafte AfD-Kundgebung mit dem Titel „Remigration schafft Wohnraum“ protestiert. Die AfD war komplett umzingelt vom Gegenprotest – ihre Hetze ging in den Sprechchören der Gegendemonstrant:innen unter.

12:00 Uhr | Großdemo von DSSQ

Die Demonstration von DSSQ startete mit unglaublichen 30.000 Menschen am DGB-Haus. Die Innenstadt war ein einziges Meer aus Protestschildern, Transparenten und kreativen Botschaften gegen die AfD und den Rechtsruck in Deutschland.

13:30 Uhr | Proteste am Schadowplatz

Auch hier setzten sich tausende Menschen gegen die AfD zur Wehr. Alle Zugänge waren blockiert und die Rechten konnten nur unter massivem Polizeischutz zu ihrer Kundgebung gelangen – und das für lächerliche 60 Teilnehmer:innen. Düsseldorf hat ihnen heute laut und deutlich gezeigt: Ihr seid nicht willkommen!

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