Eine Telefonzelle voller Möglichkeiten – und ungenutztem Potenzial

Auf dem kleinen, charmanten Friedensplätzchen gibt es noch eine Telefonzelle. Oder besser gesagt: Es gab eine funktionierende Telefonzelle. Das Relikt aus einer Zeit, als wir noch Münzen bzw. Telefonkarten in die Hand nahmen, um Freunde anzurufen, hängt dort trostlos, „out of order“ vor sich hin. Kein Fernsprecher mehr, nur eine leere Hülle, die langsam vor sich hin verrottet. Aber genau das triggert mich: Wie viele ungenutzte Chancen stecken in solchen kleinen Orten und Objekten, die früher so zentral für unser Leben waren?

Die Idee: Kommunikationsmittel zu Kulturraum. Vor Jahren hatte ich mal die Idee geäußert: Warum solche Telefonhäuschen nicht einfach umwidmen? Sie könnten kleine Ausstellungsräume sein – winzige Galerien für lokale Künstler, Streetart-Vitrinen oder Mini-Bibliotheken. Auf dem Friedensplätzchen könnte die Zelle ein Treffpunkt für kreative Köpfe werden oder ein Ort für Nachbarschaftsprojekte. Ein anderer Gedanke: Was wäre mit einer Neugestaltung? Lackiert in einem frischen „mausgrau“ oder kunterbunt besprüht, könnte die Telefonzelle zum Streetart-Objekt werden. Im Inneren? Vielleicht Platz für Nachbarschaftswerkzeuge oder als Mini-Tauschbörse für Samen und Pflanzen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Mal mich an. Kunst sucht Anschluss.

In einer Welt, in der jeder ein Handy in der Tasche hat, sind öffentliche Telefonzellen zunehmend obsolet geworden.

Viele von ihnen sind bereits abgebaut oder stehen stillgelegt und ungenutzt im Weg herum. Aber was passiert, wenn wir unsere Vorstellungskraft nutzen und eine alte Telefonzelle zu etwas Neuem und Aufregendem umfunktionieren?

Eine Idee – von vielen – könnte darin bestehen die Telefonzelle zu einer Art „Wall of Fame“ für Streetart umzugestalten. Streetart ist seit vielen Jahren eine beliebte Form der urbanen Kunst, die oft in der Nacht heimlich an öffentlichen Orten angebracht wird. Die Telefonzelle könnte so ein einzigartiger Ort für Künstlerinnen und Künstler werden, um ihre Kunstwerke zu präsentieren und quasi auszustellen.

Eine Telefonzelle als farbenfrohes und lebendiges Kunstwerk – das von verschiedenen Streetart-Künstlern gestaltet wird… eine kleine Galerie auf einem öffentliche Platz. Durch die Gestaltung der Telefonzelle können Künstlerinnen und Künstler aus der Umgebung zusammenkommen, um an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten.

Ob man nicht diese Telefonzelle auf dem Friedensplätzchen von der Deutschen Telekom geschenkt bekommen könnte?

Alte Telefonzelle als eine legale Graffiti-Fläche freigeben. Wie wäre es?

Es wurde mal wieder ein wenig weiter dekoriert auf dem @friedensplaetzchen… Ist echt hübsch geworden 🙂 Eine Frage an @duesseldorf und @deutschetelekom – Gäbe es eine realistische Chance die alte Telefonzelle auf dem Plätzchen als eine legale Graffiti-Fläche umzugestalten und freizugeben? Es wäre als eine legale Fläche eine echte Bereicherung.

Ungenutzte Telefonzelle wieder nutzbar machen

Hab gerade erst gesehen das in der Telefonzelle (je es gibt noch ein solches Exemplar) auf dem @friedensplaetzchen kein Fernsprecher mehr hängt… es ist also out of order. Nur so als Idee: Könnte nicht solche Häuschen erhalten und zu kleinen Ausstellungsräume umgestalten? Es gibt bestimmt noch mehr Telefonzellen die man umnutzen könnte und mit einer neuen Bestimmung einen neuen Sinn geben kann. Oder einfach diese Zelle in einem „frischen mausgrau“ komplett lackieren und für #streetart freigeben und im Inneren kann man prima Gartengeräte für die Nachbarschaft deponieren 😉

Urbangardening im Hochsommer

Nach ein paar Stunden im Gartenarbeit stellt man fest ‚atmungsaktiv‘ meint bei Schuhen nicht ‚staubdicht‘ 😉 


Nach ein paar Stunden im Gartenarbeit stellt man fest ‚atmungsaktiv‘ meint bei Schuhen nicht ‚staubdicht‘ 😉 Aktuell sichten wir zwar noch die Bestände und versuchen einen Plan zu entwickeln was und wie und wo gepflanzt und entwickelt werden kann, aber durch den aktuell anfallenden ‚Grünabfall‘ und Baumschnitt (also eigentlich vertrocknete Büsche und Äste) bereiten wir natürlich auch schon die Beete für die kommende Saison vor… wäre auch sonst Verschwendung. Leider haben wir aktuell einige vertrocknete Büsche und Wiese – der Erdboden ist bei uns bis auf 40 cm Tiefe ausgetrocknet & ausgedörrt.

Hochbeet aus Euro-Paletten bauen – warum auch mal nicht ;-)

Das „perfekte“ Wetter um sich an ein neues Projekt mit Paletten zu wagen. Also, im Prinzip wäre der Bau eines Hochbeets aus Euro-Paletten auch keine wirkliche Herausforderung, aber die Hitze macht einen wirklich mürbe & fertig. Nach knapp einer halben Stunde nimmt ein erstes Hochbeet auch so langsam Formen an und ich freue mich auf eine Pause im Schatten… Im Endausbau werden es wohl drei bis vier Hochbeete werden – so der grobe Plan. Im Prinzip würden sich solche Beete auch für Parks oder an Cafes wie der Florabar als „Probier- und Naschbeet“ anbieten…

 

Auf der Suche nach einer Alternative zur Frischhaltefolie.

Ich mag den Ansatz „Einfälle statt Abfälle“ nun mal und ich finde es sinnvoll das eigene Handeln bzw. den eigenen Konsum regelmäßig zu überdenken. Eine für mich neue und genial charmante Anregung ist der Verzicht auf Frischhaltefolie in der Küche. Bin vorher noch nicht drauf gekommen, obwohl für mich seit Jahren eine voluminöse Umverpackung oder diese unnötige Folie um Lebensmittel Gründe sind solch ein Produkt nicht zu kaufen. Warum also nicht auch mal @home dies Verhalten adaptieren und umsetzen? I know, das Argument lautet schließlich „Frischhaltefolie ist ein Inbegriff für Hygiene“ und man dämmt damit ganz vortrefflich die Gerüche von köstlichen aber olfaktorisch sehr agilen Nahrungsmitteln ein und man verlängert die Lebensdauer von Resten im Kühlschrank. Zugegeben, wir verbrauchen bei uns zwar nicht viel Frischhaltefolie – denn wir besitzen a) zahlreiche Schüsseln mit Deckel b) nutzen auch mal umgedrehte Teller als Deckel-Ersatz und c) haben über die Jahre eine kleine Sammlung an Plastikbehältern (sic!) aller couleur im Küchenschrank akkumuliert.
Auf den Punkt gebracht – da ist noch ein wenig Platz nach Oben bis zum „Plastikfrei und Spass dabei„-Olymp… Es gibt auch Alternativen zur temporären Verpackung durch Plastik – zum Beispiel wiederverwendbares Wachstuch – nach der Nutzung wird es einfach abgewaschen und nicht weggeschmissen. Bei einer spontanen Recherche bin ich auf das Wachstuch von Wax-Wraps von Superbee gestoßen – einer echten Alternative für die bekannte Frischhaltefolie. Dies Wachstuch gibt es natürlich auch von anderen Anbietern – zum Beispiel bei Naturlieferant.de – aber auch der Selbstbau im DIY Style ist möglich. Eine gute Anleitung dazu findet ihr im Blog Schwatzkatz.com. Mal ehrlich – die folgende Anleitung klingt doch eigentlich machbar 🙂 Frage in die Runde – hat jemand von Euch Erfahrungen mit Wachstuch statt Plastik gesammelt oder weitere Ideen?

Wachstuch statt Plastikfolie selber machen