Schlagwort: bienen

Wiesenkräuter und Pflanzengesellschaften in der Stadt.


So wie im Vordergrund sah vorher die gesamte Wiese aus und auch die anderen Flächen zwischen Heerdt und den Wiesen an der Rheinbrücke :-/ Vielleicht habe ich ja eine ganz krude Denkweise und ein verschobenes Verständnis von Ökologie – aber warum mäht man am Rhein mehrere Kilometern Wiesen mit vielen Frühblühern und Pflanzengesellschaften mit kleinblütigen Kräutern gerade jetzt ab? Man konnte viele Insekten hier beobachten und ein wenig Hoffnung schöpfen. Bis heute Mittag. Ist dies die selbe Stadt die Tütchen mit Saatgut verteilt und uns BürgerInnen auffordert den Insekten aktiv zu helfen? Verdammte Hacke : Lasst doch einfach mal die Wiesen stehen bis es genug Tracht an den Bäumen gibt ! In jedem Jahr wird beklagt das es weniger Insekten und Schmetterlinge gibt – natürlich gibt es weniger davon! Es werden ja auch alle Kräuter und niederen Sträucher mehrfach im Jahr ordentlich gemäht und gehäckselt… Hinweis : auch andere Tiere brauchen genau diesen Lebensraum und Zyklus um sich vermehren zu können. Biodiversität ist übrigens keine nice-to-have-Option… aber verteilt ruhig weiter Tütchen und beklagt euch.

Auf der Suche nach Nektar und Pollen

Die Bienen schwärmen anscheinend von den Wildblumen und Blütenpflanzen bei uns auf dem Balkon – war ja auch so gedacht 🙂 Kleiner Tipp: die Blumenmischung von DM funktioniert schon ganz gut als Bienenweide in sonnigen Baumscheiben und die Dose lässt sich praktischerweise auch immer wieder befüllen, falls man noch mehr Saatgut hat das ausgebracht werden muss.

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Umweltschutz ist nun mal Handarbeit ;-)

Bienen kann man helfen – selber Wildwiesen sähen ist wirklich einfach – aber auch die Stadt Düsseldorf ist aus meiner Sicht hier in der Pflicht: nicht nur neue Flächen anlegen, sondern bereits existierende Blühstreifen – zum Beispiel auf den Rheinwiesen – einfach mal stehen lassen und nicht in der Blüte mähen. Dies kommt dann auch einigen Bodenbrütern (zB. der Lerche) endlich mal zugute…


Blumensaat-Aktion gegen Bienensterben in Düsseldorf(www1.wdr.de)

Blumensaat–Aktion gegen das Aussterben von Bienenvölkern Imkerverein Düsseldorf verteilt Samenmischung Aktion soll Nahrungsangebot verbessern

Woher kommt der Honig im Küchenschrank?

nearbees
Woher kommt der Honig im Küchenschrank? Aus Mexiko, Argentinien oder China? Da circa 80% des Honigs importiert wird, ist dies sogar sehr wahrscheinlich. Honig lässt sich zwar importieren – aber nicht die Arbeitsleistung – das bestäuben der Pflanzen – durch die Bienen.
Das Projekt „nearBees“ (aktuell noch ein BETA Stadium) will den Honigkonsum wieder re-regionalisieren und somit lokale Honigproduzenten stärken und eine lebenswerte, grüne Nachbarschaft erhalten. Über eine Onlineplattform bringen wir Honigliebhaber mit lokalen (Hobby-) Imkern zusammen. Lernt die Bienen deiner Nachbarschaft und ihren Honig kennen.

Für mehr Imker in der Stadt – reloaded

Eigentlich ist es doch eine schöne Entwicklung – immer mehr Menschen geht es um das Wohl der Bienen – und dies insbesondere auch innerhalb unserer Städte. Es gibt zahlreiche Initiativen und Crowdfunding Projekte wie z.B. Stadtbienen die neben der Verbreitung von Blütenpflanzen auch die Haltung von Bienenvölkern erleichtern sollen. Aber ich kann die Bedenken der erfahrenen Imker schon teilweise verstehen… aber da hilft doch eigentlich nur ein Wissentransfer und die Kooperation zwischen „Profi-“ und „Hobby“-Imkern 🙂

Aus der WELT (Asugabe vom 27.10.2014) : Klingt toll: Junge Leute halten Bienenvölker, und ein Crowdfunding-Projekt will das Imkern auf dem heimischen Balkon besonders einfach machen. Warum die Profis vom Imkerverband Bedenken haben.