manche sagen es wär einfach, ich sage es ist schwer
du bist audrey hepburn und ich balu der bär
immer pläneschmiedend dastehen
so schön und stumm
und ich fang an zu tanzen
und werf‘ erstmal alles um
(…)
manche sagen es wär einfach, ich sage es ist heikel
du bist new york city, und ich bin wanne-eickel
wie die dinge sich wohl anfühlen
wenn sie denn noch ganz wären
ein lebenslauf gebastelt, mit den händen eines tanzbären
danke – kettcar für die passende beschreibung von mir 😉
Zur Zeit fährt der „Zug der Erinnerung“ quer durch Deutschland. Mit einer Ausstellung ehrt er die vergessenen Opfer des NS-Systems. Kinder und Jugendliche, die mit der „Deutschen Reichsbahn“ in die Vernichtungslager transportiert wurden – es waren Kinder und Jugendliche aus fast sämtlichen europäischen Staaten. Nur wenige kehrten zurück. In Düsseldorf sind namentlich 125 Kinder und Jugendliche bekannt. Ein Bündnis aus Kirchen, Gewerkschaften, Initiatiben und Parteien (Die Linke und B90/Die Grünen) unterstützen die Ausstellung. Am Düsseldorfer Hauptbahnhof wird vom 9. – 12. März 2008 die Ausstellung zu sehen sein.
Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.
Ein Erlebnis – dieses Keinod der Kultur. Wenn man sich, egal ob jung oder alt, in Geschichten entführen lassen will & das auch kann – dann ist man in der Bilker Str. 7 (im Palais Wittgenstein, direktes Umfeld des Carlsplatz) genau richtig. Liebevoll gestaltet, kreativ umgesetzt und detailreich inszeniert… echte Kunst eben was dort mit Marionetten gezeigt wird. Schön im Hinterhof gelegen sind, neben dem Theater, auch die Werkstätten in die man auch ein,zwei Blicke werfen kann. Infos/Termine/Stücke… gibt es hier: www.marionettentheater-duesseldorf.de Es lohnt sich….
Ach ja – momentan läuft das Stück MOMO. In den Ruinen des alten Amphitheaters lebt ein kleines Mädchen: Momo. Da Momo immer Zeit hat und gut zuhören kann, hat sie viele Freunde. Doch plötzlich tauchen graue Herren auf, Zeit-Diebe, die die Menschen zum Zeitsparen überreden. Momo allein durchschaut ihren Zeit-Betrug. Mit Hilfe des Verwalters der Zeit, Meister Hora, und seiner Schildkröte Kassiopeia ergründet sie das Geheimnis der Zeit und macht sich auf den Weg, um den Menschen ihre gestohlene Zeit wiederzubringen. – Ein zeitkritisches, phantastisches, bilderreiches Spiel um das Geheimnis der Zeit.
„Denn das Leben ist wie eine große Autobahn,
lass uns nicht lange überlegen, sondern los fahrn
Wohin is egal und wo lang werd’n wa sehn
Es wird immer weiter gehn“ (thanXs an die Ohrbooten)
Echte Fründe ston zesamme, ton zesamme su wie eine Jott un Pott.
Echte Fründe ston zesamme, es och dih Jlück op Jöck un läuf dir fott.
Fründe, Fründe, Fründe en dr Nut jon ‚er hundert, hundert op e Lut.
Nee was war das für eine schöne Zeit – und was haben wir nicht alles erlebt. Eines ist jetzt schon klar – in der kommenden Session werden wir wieder dabei sein und Köln – auch wenn es Düsseldorfer nicht hören wollen – in Köln kann man prima Karneval feiern und dieser ist durch den Geisterzug spannender & politischer als das was hier in der Stadt geboten bekommt. Eigentlich eine echte Herausforderung für diese Stadt 🙂 Okay okay – unsere Wagen sind schöner und politischer. Da wird einigen Protagonisten des sogenannten „öffentlichen Lebens“ und der Politikerszene (GRÜNE, CDU/SPD, Merkel&Beck, …), aber auch dem StiNo* eine verpasst. OB Erwin hat mit seinem Bau-ADS zu Recht ein ordentliches Ziel abgegeben und für seine vielen Bürobauten, die Mega-Sportprojekte, die Wehrhahnlinie, dem JanWellemPlatz / KöBogen, dem VictoriaNeubau, … einiges abgekriegt bzw. einige Wagen gezeigt bekomen. Also – eher etliche Wagen bezogen sich auf den Düsseldorfer OB. Hmmm… Naja, er hat auch eine Menge Kritik sein Wirken verdient – und das ist zum Glück wohl keine Einzelmeinung. Aber auch der „Normalo“ wurde nicht vor den Themen: Klimawandel, Hungersnot und TV-Müll und seiner Passivität diesbezüglich verschont. Das es zu Rosenmontag neben den Kamelle und Popcorn-Gaben für das Volk, auch einen zünftigen Landregen gab, waren die Feierlichkeiten eher kürzer… Aber wie heisst es so schön – „Mer kann och alles öwerdriewe“. 😉
Was aber jetzt schon klar ist – wir kommen wieder & sind wieder mit dabei. Aber: im kommenden Jahr sollte wir nicht wieder versuchen in getrennten Gruppen nach Köln zu reisen – das gibt nur Chaos im Straßenkarnevalpartyvolkfestzeltstimmungsgetümmel.
Vielen Dank für die Superjeile Zick.
So hier noch unsere unvollständigen Tourdaten in der Übersicht: Donnerstag – Startschuß inner Kneipe des Vertrauens | Freitag – Karneval vorbereiten&vorfeiern | Samstag – Geisterzug in Köln | Sonntag – Karneval auf der Kö, Party im Stone & Konzi von „Heavy Gummi“ in Bilk | Montag – Rosenmontagszug am Schwanenmarkt | Dienstag – … Aufräumen, Abschminken und Aus-die-Maus. Ach nee – Mittwoch – Politischer Aschermittwoch im Zakk.
hab einfach mal meinen beitrag aus dem reise-radler-forum hinaus kopiert und hier zweit-verwendet 🙂 hoffe es ist okay das ich nicht alles redigiere…
mit dem rad von travemünde nach trelleborg und dann die ostküste bis stockholm hoch gefahren – natürlich mit kurzen abstechern ins landesinnere – geniale tour. war wirklich eine sehr nette tour da ich mich ebenfalls zu spontanen richtungsänderungen durch tipps andere radler und aus meiner reiseliteratur habe inspirieren lassen. und vom wind
😉 das buch von wolfgang kettler „südschweden per rad“ kann ich dir empfehlen und aus dem „martin velbinger verlag“ das reisehandbuch „schweden“ – das ist eigentlich ein muss. beide waren a) bettlektüre und b) stichwortgeber. es gibt auch insüdschweden noch etliche kleine nicht zu überlaufene fischerörtchen, verwunschene steinsetzungen und hügelgräber, radwege auf alten eisenbahntrassen (kaum steigung ;-)) und einsame zeltplätze im wald und an seen. als tourplanung habe ich mich grob am“ sverigeleden“, einem radfernwanderweg in schweden (grobes netz von radstrecken), orientiert – man kann auch ganz darauf setzen und die drei bücher dazu kaufen. als kartenmaßstab solltest du dir die „röda kartan“ gönnen -} 1:250.000 – da sind wenigstens höhenlinien drauf und man ist nicht so überrascht wie mit den „bil & turistkartan“ wenn eine kette von moränen plötzlich die strecke kreuzt. diese karten gibt es eigentlich überall in buchhandlungen oder turistbyras – sind aber hier in deutschland billiger. was noch für sie spricht – du benötigst für den kompletten süden schwedens nur vier kartenblätter. bestellen – kaufen – in folie einschlagen – fertig.
es gibt viel zu entdecken und wenn du dir viel gönnen willst, es gibt eine schöne tour von ystad nach haparanda 🙂 viel spass bei der planung und der tour. gruß micha
// Zusatz mit rad und der bahn unterwegs zu sein ist in schweden nur für leute mit einem guten zeitkonto möglich. man muss das rad am startbahnhof aufgeben. leider reist das rad nicht immer mit dem gleichen zug mit – sondern mit einem späteren und kann bis zu zwei tagen (!!!) nach einem eintreffen. ich durfte bei der letzten tour nach der zugfahrt stockholm – göteborg in göteborg zwei volle tagen auf mein rad warten… kann einem schon mal die fähre versauen. geht aber auch anders … innerhalb von värmland kannn man auch das rad mal mit im bus haben und so den schlechten wetter ausweichen 🙂
Da simma dabei, dat is priiima,
mir scheissen aufs Kliiiima
die Kohle, die Wälder, die Zukunft wird verpufft,
den Reichen geb ´n ma Subvention ´, den Armen heisse Luft.
zu der netten Melodie von „Viva Colonia“ intonierten diesen Text Mitglieder von ATTAC (und auch andere) in Köln beim „Zoch vor dem Zoch“. Passt zu den Aktionen in Garzweiler und den Entwicklungen in der Wirtschaft und Gesellschaft.
Der Protest von Umweltschützern in Garzweiler ging am Donerstag, aus der Sicht der Polizei, unspektakulär zu Ende. Hmmm finde ich nicht… ich war vor Ort und habe mich über die Felder 3 km bis zur Obstwiese des BUNDs „gewuselt“. Das hatte auch einen erkennbaren Grund. Eine Hundertschaft die eine kleine Wiese umstellt hält – Landstraßen die abgesperrt werden, Vorkontrollen an allen Zufahrtsstraßen, jeder Feldweg ist abgesperrt und das wegen 9 Aktivisten und rund 10 UnterstützerInnen. Schon ein bischen spektakulär. Und nach einer friedlichen Räumung lässt RWE bzw. Rheinbraun sofort mit Schleppern die Obstbäume fällen. Naja – eher zermalmen. Schnell und heimlich im Schutze der Nacht muss dies der Milliardenkonzern machen – um ja keine schlechten Bilder zu produzieren. Dies finde ich doch schon ein wenig spektakulär. Was hätte man den tun sollen – sich anketten?Hmmm … Egal. Danke für alle Menschen vor Ort, dem BUND NRW, den Grünen aus Neuss und Düsseldorf – Heute ist nicht alle Tage – wir kommen wieder, keine Frage. Bis Bald 😉