#7 ohrwurm

I look around me But all I seem to see
Is people going nowhere Expecting sympathy
It’s like we’re going through the motions
Of the scripted destiny Tell me where’s our inspiration
If life won’t wait I guess it’s up to me

Simple Plan – Miss Me When I’m Gone. Ich mache dann mal in der Reihe: „die besten Konzertlocations Amsterdams“ weiter 😉 Ein Video des Konzerts von SimplePlan im Melkweg (Amsterdam) ist ebenfalls Online erreichbar – sehe die Jungs eventuell auf der Bühne am 1.04.2008 im -richtig- Amsterdamer MELKWEG.

Karte für die Übersicht

Von der Idee eine echte interaktive „Kiezkarte“ oder auch „Stadtteilatlas“ mit den Lieblingsorten (Kneipen, Geschäfte, Chillplaces, Jonglierwiesen, Radläden, Aussichtungspunkte usw.)  zu erstellen bin ich dann doch endlich mal abgerückt.
Ich glaube wir brauchen nicht noch eine Sammlung der vielen Points of Interests (POIs) – sondern eher themenbezogene Karten mit Infos die man in den regulären Karten eben nichtt findet 🙂

Dies ist der erste Anfang mit:

Düsseldorf kann’s auch nachhaltig

Wir tragen immer noch Dienstleister und Händler zusammen die einem das nachhaltige/alternative/ökologisches/vegetarisches/veganes/… Leben in der Stadt ermöglichen. Es sind mehr als gedacht 🙂

(Diese Karte im Vollbild)

Vegetarische und vegane Restaurants in Düsseldorf

Gemeinsam mit veganinduesseldorf.de haben wir eine kleine Karte erstellt – ganz nach dem Motto: “Lecker vegetarisch und vegan in Düsseldorf essen gehen”.
Schön zu sehen das es mittlerweile eine wirklich vielseitige Auswahl an Restaurants, Bistros und Cafes gibt, die einem den leckeren Genuß ohne Fleisch oder Fisch auf dem Teller (und auch ohne Eiern, Milchprodukten oder Honig) ermöglicht.

(Diese Karte im Vollbild)

Gegen das Vergessen – Stolpersteine und weitere Orte des Gedenkens in unserer Stadt.

„Ihr seid nicht verantwortlich für das, was geschah. Aber dass es nicht wieder geschieht, dafür schon.“ Max Mannheimer, Holocaust Überlebender.
Die Erinnerung und das Gedenken an die Opfer der Schoah ist untrennbar mit der deutschen Geschichte verbunden – das ist unangenehm und gefällt vielen nicht. Diese dunkle Seite der deutschen Geschichte kann nicht verschwiegen oder versteckt oder umgedeutet oder weggelogen werden – die Millionen Toten des Holocaust gehören zu unserer Historie. Die Karte mit den Stolpersteinen im Stadtgebiet (es gibt mittlerweile 230 dieser Gedenksteine) sowie weiteren Orten des Gedenkens ist ein Anfang. Sie zeigt einen ersten Zwischenstand. Neben Informationen von der Mahn- und Gedenkstätte in Düsseldorf sind unterschiedliche Quellen und Projekte – wie diese Karte in Google Maps oder die wohl umfassendste Zusammenstellung mit Namen und Geburtsdaten von wiki-de.genealogy.net – verwendet worden.

(Diese Karte im Vollbild)

 „Besetzt lieber leere Häuser, statt andere Länder.“

Inspiriert durch den Online-Stadtplan zur Geschichte von Hausbesetzungen in Berlin: “Berlin besetzt” habe ich einfach mal die Standorte aus der Diplomarbeit von Volker Rekitte und Klaus Martin Becker: „Politische Aktionen gegen Wohnungsnot und Umstrukturierung und die HausbesetzerInnenbewegung in Düsseldorf von 1972 bis heute.“ (Düsseldorf, 1995) auf eine Karte gebracht – denn wer weiss denn schon welche Häuser mal besetzt waren 😉 Die Instandbesetzer-Bewegung hat in zwei großen Wellen vor 30 Jahren Düsseldorf in Atem gehalten – seit 1972 sind min­des­tens 50 Häu­sern in Düsseldorfer Stadtgebiet besetzt und „umgenutzt“ wor­den…


Größere Karte anzeigen

Wie immer – working in progress.

#6 ohrwurm

I’m still running away.
I won’t play your hide and seek game.
I was spinning free with a little sweet and simple numbing me.
What a dizzy dance.

Sweetness von Jimmy Eat World.
Bei Fabchannel gibt es übrigens ein geniales Konzert von „Jimmy“ als VideoCast. Aufgenommen im PARADISO in Amsterdam… by the way – coole location 😉

Rezepte, Kochgelüste, Speisen & OpenSource

Ich kann mich seit etlichen Jahren dem Opensource-Gedanken nicht verschliessen. Eine simple Strategie um die unterschiedlichen Talente und Fähigkeiten von vielen Menschen, an vielen Orten der Erde, für eine gemeinsame Sache zu bündeln und so gemeinsam etwas zu schaffen (das wiederum allen wieder nützt). Eine Vision die mal ohne Geld&Kapital auskommt – nur der Austausch von Wissen, reinerm Informationstransfer und freiwilliger Support zwischen (vormals) Fremden. Genial.
Naja – und auf genau diese Philosophie und Idee von OpenSource setzt eine Rezeptsammlung die ich seit einiger Zeit nutze: OpenSourceFood. Menschen aus aller Welt stellen ihre Rezepte anderen zur freien Nutzung ins Web – diese Rezepte dürfen, wie ein Quellcode,   geändert und verbessert werden.  Mjammm – ähh, ich meinte natürlich – eine wirklich leckere Idee. Auf dem Portal www.opensourcefood.com lassen sich auch super Rezepte für veganes (22) und vegetarisches Essen (35) finden. Neben den reinen Informationen über das wie, was & wann, also der reinen Zubereitung, werden auch noch ansprechende Photos vom angestrebten Ergebnis bereitgehalten. Die Rezeptesammlung umfasst schon über 2100 Kochanleitungen – mein Appell: „share your cookbook!“

Das Photo zeigt übrigens die Versuchanordnung für die Zubereitung eines Spaghettikürbis 🙂

#5 ohrwurm

Am Ende einer Reise
kommst du in deine Welt
und lehnst dich ruhig zurück
du hast ja noch ne zweite
in die du gehen kannst
wenn es hier nicht weitergeht
(Turbostaat)

hmmm… also, mehr Fluchtreflex als Durchhaltewillen, was? Naja – ein nicht völlig unbekanntes Gefühl. Egal – die CD von Turbostaat (Vormann leiss) Musik nöhlt heute morgen zum zweiten Male an meinem Ohr vorüber und passt prima zu meinen Urlaubsplänen 🙂

Die Wildnis ruft.

Wer es am Wochenende in Düsseldorf mal ruhiger mag und auch mal wieder alte Bäume sehen möchte – naja, und auch auf den würzigen Duft von Wildschweinen steht oder auch nur bei dem Anblick von Rehen und Hirschen entspannen möchte – der ist im „Wildpark im Grafenberger Wald“ genau richtig (Link).
Okay – ungestört ist man wohl nicht zwingend am Wochenende. Wenn man sich aber ruhig bewegt (und daei nicht mit einem schlechten Karma gesegnet ist) kommt man dem Damwild schon recht nahe und kann es auch (Futter kannn im Informationszentrum erworben werden) füttern. Mit dem Bambi-Irrtum kann mich sich dann auch noch netterweise auseinandersetzen – wieso? Naja – auf den Schautafeln im Park wird „Hirsch“ gerne mal als Bezeichnung für den männlichen Vertreter von Rehen, Damwild, Rotwild und auch als Ordnungsname von Hirschen genutzt (Link). Okay – eher etwas für Klugscheisser mit einem rudimetär entwickelten Halbwissen 😉
Egal – es sind ja auch noch Waschären, Füchse und Bienen und viele Bäume in dem Park a) beschrieben und b) zu bestaunen.
Für die Wandervögel unter den BesucherInnen wird der Rundkurs durch den Park wohl nicht ausreichen – in der direkten Umgebung vom Wildpark befinden sich aber zum Glück der Aaper Wald mit seinen zahlreichen Wander- und Umwegen. Hier lassen sich die schönen geomorphologischen Besonderheiten von Düsseldorf auch vortrefflich erleben – das Kliff aus Grafenbergersand oder auch die abdachenden Ausläufer des Bergischen-Landes. Zusammengefasst: wieder mal ein schöner Tag in Düsseldorf.

PS. auch der Geocacher findet dort wohl einige spannende Caches – beispielsweise den Cache „Wolfsschlucht“ (Link) 😉

Aug in Auge mit den Tieren des Grafenberger Tierparks

 

Frühling im Kiez

Am 26.04.2008 wird es auf dem Friedensplätzchen wieder bunt & schön. Die Nachbarschaftsinitiative organisiert wieder mal einen Trödelmarkt mit obligatorischem Rahmenprogramm – schon in den letzten Jahren war dieser Termin ein echter „Blockbuster“ 😉
Geniale Musik, nette Leute, schönes Material und angepriesenes Geraffel das jeder Flohmarktgänger auf dem Aachenerplatz vermisst. Alte,gute Bücher, praktische Utensilien, Selbstgemachtes, Musik (Platten oder CD’s mit linker Präferenz), Plakate für die WG-Küche, … . Also – Termin vormerken & Ausreden werden nur in Ausnahmefällen akzeptiert.
by the way. Wer selber trödeln möchte – es gelten die traditionellen Konditionen: Standgebühr ist mindestens ein selbstgebackener Kuchen und es dürfen nur Privatsachen veräußert werden. Anmeldung bei der Initiative oder beim Bauermarkt (Di und Fr) am Stand von Herrn Bienen (der Stand mit den Eiern, Marmeladen, Aufstrichen, …).

Willkommen im 5-Parteien -system

Zeit für eine neue Farbenlehre in der deutschen Politik-Landschaft: rot-rot-grün, rot-gelb-grün, schwarz-gelb-grün, oder doch schwarz – grün? Hmm – der ehemalige Grüne-Übervater hatte vor Jahren etwas richtiges dazu gesagt: »Sie glauben doch nicht ernsthaft,
dass man mit denen zu Reggae tanzen kann? «

Joschka Fischer nach der Bundestagswahl 2005 gefragt nach
einer möglichen »Schwampel « oder »Jamaika-Koalition «.

Dem ist immer noch nichts hinzuzufügen… aber mal sehen was in den kommenden Monaten für Kombinationen durch den Blätterwald getrieben werden und welche Partei von den Demoskopen (sic!) in die Bedeutungslosigkeit geschrieben werden.