Neueste Beiträge

#14 ohrwurm

Wir müssen nur wollen – Wir müssen nur.
Muss ich immer alles müssen was ich kann?
Eine Hand trägt die Welt und die andere bietet Getränke an?
… Wir können alles schaffen genau wie die toll
dressierten Affen wir müssen nur wollen

„Wir sind Helden“ der Arbeit und „müssen nur wollen“. Einfach sich mal wieder eine kleine Auszeit nehmen – und der Tretmühlen des Lebens ein wenig Sand ins Getriebe schütten. Parole: Für ein Recht auf Faulheit – okay, dann wenigstens für ein Anrecht auf ein gemütliches Wochenende mit radeln, chillen & dvd schauen 😉

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte – das Comiclabel „Herrensahne“ gibt eine Releaseparty

Flohmarkt auf’m Friedensplätzchen

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Noch zweimal schlafen und dann ist es endlich wieder soweit – trödeln im Kiez. Am Samstag den 26.04.2008 wird es auf dem Friedensplätzchen wieder bunt & chaotisch schön. Wie auch schon in den letzten Jahren wird von der Nachbarschaftsinitiative am Friedensplätzchen ein Trödelmarkt organisiert. Logisch, mit dem obligatorischen Rahmenprogramm, vielen Ständen und Kuchentheke – ein echter Blockbuster – eben 😉 Also – vormerken: Samstag ab 11 Uhr treffen wir uns zum shoppen und meet-and-greet unter Kastanien (oder so anderen Phanerophyten) mit leckerem Kuchen und Grillgut. By the way – die „Grillen-am-Rhein-Saison“ hat schon begonnen…

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#13 ohrwurm

Und sie essen die Reste von gestern
Und sie kauen und verdauen
Und sie hörn‘ nicht auf zu reden,
Weil sie immer noch so schlau sind.

RANTANPLAN – „aber die Zeiten sind andere“… meine Nachbarn werden sich auch andere Zeiten wünschen – oder eine andere CD 😉 Wird mal wieder Zeit für ein Konzert, glaub ich. So im Prinzip.

Nacht der Museen und die Madonna von Bilk

Nacht der MuseenEs ging der Ruf durch unsere Reihen: „nächtliche Kulturdarbietungen“ mit den Folgen des Echos hatte ich auch 24 Stunden später ein Beschäftigungsverhältnis. Bei der Nacht der Museen konnte man sich, sofern man mit Nahkampffähigkeiten oder auch mit Charme vertraut ist, durch die Kulturstätten der Stadt bewegen.
Wie auch immer – es erschien uns als taktisch extrem ratsam vor unserer kulT(o)ur ausreichend Nahrung zu bunkern. Als Grundlagenschaffung wurde daher beim „Inder des Vertrauens“ (SURIYA auf dem Fürstenwall 200) eingekehrt. Danach wuselten 15 satte und vor allem nach Curry und Kardamon riechende Menschen zur Metzgerei Schnitzel -aka Brause- um sich von dort ins Gewühle zu werfen. Von dort aus wurde auch der „Architektonische Rundgang“ in der Medienmeile angesteuert, das „KIT“ (Kunst im Tunnel) und „RadicalAdvertising“ (die anderen Pläne wurden durch Wetter, Menschenmassen durchkreuzt und bedingt durch die zu kleinen Zeitfenster auch verworfen). Andere TeilnehmerInnen der Truppe waren in der Altstadt entschwunden oder befanden sich in der Gepäckaufbewahrung 🙂 und beim Ballett mit zwei Autos… Eigentlich waren wir eine kleine wandelnde Weinprobe – denn jede Warteeinheit, sei es vor dem Besuch oder auch danach, wurde mit Wein in jeglicher Qualität und Farbe verkürzt. Ab 23 Uhr sammelte sich die einzeln versprengten Kleingruppen wieder in Bilk: BIG IN BILK TONIGHT. In der Brause wurde dann noch der Madonna gehuldigt, ein Dank an das vegetarische Kochteam der Brause für den Eintopf mit Finkenwurst, und linksdrehendes Weihwasser verspritzt. Hier trafen sich neben „Alten Bekannten“ auch Freunde und Genossen zum redlich verdienten „Absacker“ – und wurden prompt (um 3.30 Uhr) zur Aufräumarbeiten akquiriert. Passt scho – wer feiert kann auch arbeiten 😉 In den frühen Morgenstunden war es dann geschafft – die Madonna stand auf dem Gullideckel und taute dort vor sich hin und wir trotten wieder in alle Himmelsrichtungen um uns von der Nacht der Museen zu erholen. Aber es steht fest: Nächstes Mal ohne Ticket! und: Heute ist nicht alle Tage – wir kommen wieder keine Frage!

Nacht der Museen

#12 ohrwurm

Bitte versteht mein Verhalten als Zeichen der Ablehnung,
mit der ich euch gegenüberstehe und wenn ihr schon dabei seid,
dann betrachtet auch mein Aussehn
als Symbol der nicht-identifikation mit
euren Werten.

Die Ärzte mit „Rebell Lyrics“ haben sich mal wieder in meiner Ohrmuschel festgesetzt… ob dies die Vorzeichen der 1. Mai-Demos sind?

#11 ohrwurm

Gegen Pay TV und Werbung – Gegen Endemol Verklärung
Gegen Casting Agenturen – Gegen Schlager und die Puren
Gegen Leute ohne Meinung – Gegen jegliche Erscheinung

Gegen alles gegen jeden – Ich bin absolut dagegen
… Hallo worum gehts ich bin dagegen

der Junge mit der Gitarre. Dagegen. Yepp – genau deswegen 😉

Abwertungskit und Gentrifizierung

Wer von uns sich noch nicht über steigende Mieten geärgert? Okay, der Vermieter – aber sonst? Damit ist es jetzt vorbei. Jeder kann sich aktiv für einen negativen Trend im Mietspiegels des Viertel sorgen. Bei einem „Symposiums“ in Hamburg – Schwerpunkt war das Thema Gentrifizierung – wurde ein „Abwertungskit“ vorgestellt. Mit sechs kleinen Maßnahmen ist es möglich sich direkt in den allgemeinen sozialen Segregationsprozess einzubringen und diesen zu beeinflussen. Ein Beispiel: ein gewöhnliches Unterhemd (engl. „wifebeater“) im Fenster zum Trocknen aufhängen. Wirkt direkt „asozial“ – insbesondere auf einem am Balkon oder Fenster montierten Wäscheständer. Zitat:“Konsequent und von vielen Mietern angewendet, löst der Abwertungskit eine Preisspirale nach unten aus (…) und schon bald können Sie in einen grössere, billigere Wohnung umziehen.“ Mit den Umstrukturierungsprozessen innerhalb unserer Stadtteile und unserer Stadt könnte man sich auch mal wieder in Düsseldorf beschäftigen.

Vom ehemaligen Institut für Geographie (sic!) liegt von Prof. Günther Glebe und Dr. Helmut Schneider eine Ausgabe der Düsseldorfer Geographischen Schriften der Thematik Gentrifizierung vor – Titel: Lokale Transformationsprozesse in der Global City Düsseldorf-Oberbilk “ Strukturwandel eines citynahen Stadtteils (Düsseldorf 1998) – eine umfassende Abhandlung.

Naja. Eine humorvolle Annäherung an eine ernste Thematik findet man unter www.esregnetkaviar.de und allgemeine Informationen zum Thema Gentrifizierung findet man bei Wikipedia.

Morgens um 9 in Düsseldorf

Ich hatte mich schon gewundert. Wieso stehen morgens um viertel vor 9 schon so viele Schaulustige am Rhein rum. Sonst laufe ich hier um diese Zeit fast alleine lang. Wurde Moby Dick erwartet? So ähnlich. Das Space Shuttle auf dem Weg zum Technik Museum nach Speyer.

Super, dachte ich, dann werde ich es ja sehen. Leider kam ES aber zu spät und ich lief zurück nach Hause. In den Nachrichten hieß es dann: “ ES befindet sich gerade zwischen dem Flughafen und der Theodor-Heuss-Brücke“. Da hat es mich gepackt. Nasse Klamotten aus, trockene an, Jogginghose anlassen, verliere sonst zu viel Zeit, Kamera schnappen, aufs Fahrrad schwingen und ab zum Rhein.

ES befand sich gerade auf der Höhe vom Schlossturm. Super. Ich konnte mir in aller Ruhe ansehen, wie es mir langsam entgegenkommt, begleitet vom Feuerlöschboot, der Wasserschutzpolizei und einem Hubschrauber. Was für eine Show! Landen lassen, konnten sie ES ja nicht.

Die Bilkerin

Gruppentherapie mal anders.

Da bekanntermaßen Lachen die beste Medizin ist, sollte eine Therapiesitzung bei Dr. med. Eckart von Hirschhausen von den Krankenkassen übernommen werden. Okay – von mir aus auch mit Zuzahlung und mit Selbstbeteiligung. Ein Besuch einer Veranstaltung lohnt sich für jeden – egal ob er etwas über die Partnersuche (und deren Sinnlosigkeit bei 8 Milliarden Menschen), Glückshormone (und warum Adrenalin schon am Automaten rappelt) oder warum die Bronzemedaille besser ist als die Silberne erfahren möchte. In der gestrigen Veranstaltung im Düsseldorf CCD (eigentlich Kommödchen – aber der Raum ist dann wohl doch zu klein geworden) brillierte der Herr Doktor mit seinem Programm „Glücksbringer“ über die volle Distanz von zwei Stunden. War Super, würde wieder reingehen – kann aber zum Glück auf meine ehrlich erworbene MP3-Konserven zurückgreifen. Bei iTunes und Amazon kann man mal in seine Tonträger übrigens reinhören. Wer etwas über Gesundheit, Glück und die Bedeutung etlicher Begriffe aus der Medizin erfahren möchte kann sich das neue Buch „Die Leber wächst mit ihren Aufgaben“ zulegen.
Ach ja – Besonders gut finde ich übrigens die Aktion Rote Nasen die von Dr. Hirschhausen unterstützt wird – Clowns im Krankenhaus (Link)! Eine Idee die sich um den verstärkten Einsatz von Clowns in Kliniken einsetzt – Lachen (auch und besonders über sich selbst) hilft über dunkle Phasen&Zeiten hinweg. Ich habe mir auch eine rote Nase gekauft und werde sie bei Stress oder auch nur so tragen 🙂
Für mehr Spass im Leben.

Mit einem Besuch der Webseiten www.hirschhausen.com und www.rehhütte.de bekommt man einen guten Überblick über das Schaffen von Dr. med. Eckart von Hirschhausen.