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Kerzenlicht ohne schlechtes Gewissen.

Die meisten Kerzen und Teelichter spenden für ein paar Stunden romantisches Flackerlicht – aber eben auch eine Menge leere Hüllen aus Aluminium oder Plastik und auch einen beachtlichen CarbonFoodstep. Ist auch nicht verwunderlich – denn viele Teelichter bestehen aus Paraffin, einem Nebenprodukt aus der Erdöl-Verarbeitung. Die „Alternative“ dazu sind Kerzen aus Stearin – dies besteht aber aus Palmöl, Kokosöl, Rindertalg usw und ist somit auch nur bedingt nachhaltig. Kerzen aus Bienenwachs scheiden für uns aus einigen anderen Gründen ebenfalls aus.
Seit einigen Jahren kann man bereits – als eine echte ressourcenschonende Alternative – Kerzen aus Biomasse kaufen. Diese werden aus Ölen und Fetten, die bei der Nahrungs- und Futtermittelproduktion abfallen, hergestellt – in der Herstellung werden also keine Lebensmittel dem Markt entzogen… kann man auch noch kurz mitbedenken.
Es gibt auch Kerzen aus pflanzlichen Rohstoffen wie Soja-, Raps- oder Sonnenblumenöl. Wir haben jetzt seit einigen Monaten Teelichter von BioCandela in Benutzung – der Hersteller setzt auf heimische, nachwachsende und gentechnisch unveränderte Pflanzen. Ganz bewusst haben wir die Teelichter auch ohne Hüllen bestellt und stecken sie selbst in die kleinen Edelstahl-Hüllen. Als Abfall bleibt also nur der kleine Halter vom Docht übrig. Also Kerzenschein ohne Plastik und Erdöl und mit einem deutlich geringeren Carbon Foodstep 🙂 BioCandela liefert auch direkt einen Vergleich mit – wir haben 300 Teelichter gekauft und dies bringt eine CO2 – Einsparung von über 13,5 kg
(dies entspricht einer Fahrstrecke von ca. 120 km mit einem Smart)
beim Abbrennen dieser Kerzen im Vergleich zu den herkömmlichen Paraffinkerzen.
Nur so als Anregung – auf der Webseite von https://biocandela.de gibt es noch mehr Informationen zu den Produkten.

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Kurz was über mich: "Ich bin mit meinem bisschen Mensch sein derartig ausgelastet - zum Deutsch sein komm' ich ganz selten."(Volker Pispers)