“Düsseldorfer Jungs in rot-weiß“

Allez, allez allez, oho-o-o, Düsseldorfer Jungs, schießt ein Tor für uns! So in der Art wird wohl mein Ohrwurm vom letzten Freitag geschrieben. Es ist nach jedem Besuch in der ESPRIT-Arena (sic!) so – verdammte Axt. Naja, so muss es aber auch wohl sein. Dies spezielle Gefühl aus Spannung, Sport und den gemeinschaftlich vorgetragenen „Schlachtrufen“ ist einfach einmalig. Auch wenn ich bei einigen Sprechchöre bei Fortuna zu   allergischen Reaktionen neige. Schwer Schlucken muss ich ganz besonders bei: Deutschermeister 33. Mit dieser Jahreszahl verbinde ich die Machtergreifung der Nazis und nix anderes! Aber Sport und Politik sollte man vielleicht auch nicht vermischen… Wie dem auch sei – die Karten für das Spiel zu Ostern gegen St. Pauli haben wir schon beim Sternverlag gekauft (jaja – nicht am Flinger Broich) und direkt an den Kühlschrank gepinnt. Wir freuen uns auf unsere Plätze auf der Südtribüne wenn Fortuna gegen die Nordlichter spielt…   In dem Sinne – 95 ole!

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faszination auf rollen

Es ist immer wieder schön sich auf diese acht Rollen zu stellen – ist aber auch ein wirklich sportives Gefühl wenn man am Rheinufer entlang gleitet. Okay. Sich in, durch und um Düsseldorf   auf Inlinern zu bewegen ist zwar nicht immer einfach – aber lohnenswert. In den letzten Tagen (so auch heute) konnte ich nicht meine Füße stillhalten und musste in den frühen Morgenstunden kurz mal eine Runde drehen… hab auch meine eigenen speziellen Touren oder Runden die ich gerne immer wieder ablaufe – die „Brückenrunde“, den „Deich-Besuch“, „einmal Messe & danach Downtown“ oder auch nur den „Kaiserswerth-Besuch“ 😉   Auf Nachfrage würde ich diese Strecken auch verraten… Vielleicht könnte man diese auch mal sammeln und hier vorstellen – hmm, wäre eine sinnvolle Überlegung meinerseits.
Wer sich generell mal über die Inliner-Szene in Düsseldorf informieren möchte, der ist bei den Mädels&Jungs von DUSFOR https://www.dusfor.de/ genau richtig. Richtig gute Strecken und nette Touren findet man auf deren Kartenserver unter https://www.dusfor.de/maps/. Eine nette Aktion ist im Sommer die Düsseldorfer Skatenight – https://duesseldorf.skatebynight.de/ – der Nachfolge-Veranstaltung der ersten „echten“ Düsseldorfer BladeNight (tribute for Rollwerk). Ein Schmankerl zum Schluss – Literatur und Inliner unterwegs. Mit „Heine auf acht Rollen“ – eine Gruppenarbeit unter der Leitung von Prof. Mattusek (HHU-D) – hat man die Chance Heine Texte und Gedichte und Sport zu vereinen…

die Stadtkinder hatten Ausgang.

Was für ein schönes Wochenende… endlich mal wieder RAUS. 😉 Gibt es was schöneres? Glaube nicht – also für mich… sich mit Freunden treffen um der von anderen intonierter Musik zu lauschen (die Wortkombi „verzückt lauschen“ verbietet sich bei der Band und der Menge an konsumierter Hopfenkaltschalen)… und wieder „Wahl-zu-kämpfen“ und ganz schnell zu wissen: „Jepp. Bin dann wohl doch in der richtigen Partei“ ;-)… oder nachmittags zu kochen & zu schnibbeln um Material zu produzieren für’n zünftiges veggi Grill-Geburtstags-Fest am Rhein… oder auf eben dieser Festivität am Lagerfeuer sich plötzlich ganz archaisch zu fühlen und dann gemeinsam die Glut niederzustarren… und auch mal wieder Kilometer „zu fressen“ und im Umland (Richtung „Ville“) mit den Rädern und Gelbstich (Zitat:“Ehh geile Brille“) die Welt mit anderen Augen zu sehen.     Booaaahhhh – schön das wir wieder Ausgang hatten.   🙂

Plötzlich ist wieder EM

Kaum zu glauben – es gibt schon den ersten Kinofilm zur EM 🙂 „23 Tage“ – Ein Film von Fans über Fans und mit Fans. Ein Blick auf die EM mal ohne das übliche Netzer und Delling und Konsorten Geschwafel. Es geht mal um das Wesen des Fans und somit auch ums Wesentliche :-  Spielszenen? Analysen? Tabellen? Historische Einordnung… Ja, sind auch schön – aber viel schöner war doch was zur EM alles drumherum   passierte. Eine bunte Mischung aus Handyfilmchen, Trailern, nette Musik von unbekannten Bands, Filme von Selbstdarstellern die sich vor ihre Webcam werfen und einen auf Sportmoderator machen und zwei Hambuger Jungs die mit )dem Mofa aus Hamburg nach Wien fahren und etliche nachgestellte Spielszenen sind dadurch zusammen gekommen. YouTube macht es möglich! Zusammengeschnitten, promoted und koordiniert wird der Film „23 Tage“ von Detlev Buck. Geniale Idee – der Trailer und die Videos versprechen einiges… Der Eintrittspreis von 2,30 Euro – geht an die beiden Projekt „LAUT GEGEN NAZIS“ und „global.streetfootballworld“ – auch okay.  Am 31. Juli wird der Film auch in Düsseldorf erstmals gezeigt! Wo? in Oberkassel -> CineStar Düsseldorf, Hansaallee 245 – 40549 Düsseldorf -> Tickets: 0211 – 52 74 70 1. Als „alte“ Public Viewing Junkies werden wir in der üblichen Besetzung wieder auflaufen, oder?

Link: https://de.youtube.com/user/23tage und https://www.23tage.de/
Musik von Kaiserkind mit Schlaaand 😉

Wien, Sonntag 22.30 Uhr

Welch ein geniales Titelbild 🙂   Mit der heutigen Ausgabe haben sich die taz-Redakteure mal wieder selbst übertroffen…   Okay: Stierkämpfe sind archaisch und dumpf – aber auf diesen Stierkampf kann man sich mal freuen.

Die Chance ist nicht wirklich groß das die deutsche Mannschaft den „Stier“ an den Hörnern packen kann – dafür ist aber der Spaßfaktor riesig! Wie auch schon in den letzten Wochen: PublicViewing und danach Mobaction im Zakk… man sieht sich!

Public Viewing in Düsseldorf

Test (1): Cafe Mopete (draußen) und Brause (drinnen) auf der Bilkerallee – war okay, trotz einer Rauchvergiftung in der Brause und dem grobschlächtigen Personal/Chef in der Mopete.
Test (2): ZAKK (drinnen) auf der Fichtenstraße – super Stimmmung und wenig Patri(di)oten. Nette Menschen, Platz, viele Kontakte und Zugang zum Biergarten. Guter Treffpunkt…
Test (3): Friedrichskrone (drinnen) Friedrichstr./Kirchfeldstr. – lokales Publikum – typische Nachbarn aus dem Viertel (jung (auch Kids) bis „alt“), gute Stimmung und voll.
Test (4): Fridas (drinnen und halb draußen)
auf der Bilkerallee – zwar nicht überall einen perfekten Blick, macht aber Spass.
Test (5): Seifenhorst (drinnen und draußen) bringt auf der Neusserstraße ein echtes Kreuzbergfeeling in den Kiez. Neben dem regulären Schankraum und dem Biergarten kann man zur EM auch in einem improvisierten Nebenraum die Spiele verfolgen… sehr genial. Seifenhorst rules 😉 Generell – unser Tipp bis jetzt: das Bermudadreieck* ist eine Reise wert.
Test (6): Bossa Nova (drinnen) Neusserstraße – schön viele Beamer und TV-Displays 🙂 man muss sich nur an die Laufzeitfehler von Bild und Ton gewöhnen (je nachdem wohin man sieht). Super Stimmung und nach dem Spiel feiert man gemeinsam auf der Straße.
Test (7): Freiligrath (drinnen) – war nix. Dröge Stimmung… aber man war ja schnell wieder im Fridas 🙂

(alle Läden rund um die Bilkerkirche)

Größere Kartenansicht

Fussball – Public Viewing in Bilk

Ganz klarer Fall – an dem Fussballgroßereignis in den zwei Alpenländern kommt man nicht vorbei. Und da man dies schon nicht ignorieren kann – dann sollte man lieber mitmachen bzw. schauen. Und da die Nachverfolgung der Spiele auf dem heimischen Fernsehempfänger als SoloProjekt eher unlustig ist – wurde ja auch Public Viewing ersonnen.
Mal generell bemerkt – mir persönlich gehen diese ganzen Flaggen und …SCHLAND-Rufe gehörig auf die Eingeweide – aber es soll ja auch Orte geben an denen diese Tümelei im erträglichen Rahmen bleibt. Einige habe ich mal zusammengetragen und auch mit Freunden getestet.

Aufruf: Wer hat Erfahrungen mit Public Viewing aus anderen Biergärten, Kneipen aus Bilk und Umgebung?

Neues Versammlungsrecht – Bayern an die Front

Geht es nach dem Willen der Landesregierung in Bayern, soll zum 1. Oktober im bayrischen Landtag ein neues Versammlungsgesetz in Kraft treten. In diesem Gesetz werden die letzten der ohnehin schon stark eingeschränkten politischen Freiheiten noch mehr ausgehöhlt: „So können Farben und Aufschriften von Kleidungsstücken unter dem Schlagwort Militanzverbot  als Legitimation für bis zu einjährige Haftstrafen herhalten. Anmelder_innen werden unter Androhung horrender Strafen für das Verhalten ihrer  Demonstration verantwortlich gemacht. Genauso wird gesetzlich verankert, dass Demonstrationen untersagt werden können, wenn dadurch Rechte Dritter unzumutbar eingeschränkt werden . (https://versammlung.blogsport.de/gesetz/ Aha – eine Art Sippenhaft oder wie? Okay – man kann eine Demo auch direkt wieder auflösen wenn das falsche Publikum vor Ort ist, logisch. Aber mal im Ernst – wer sich den geplanten Gesetzestext (hier zum lesen) einmal vergegenwärtigt der bekommt auch als normaler Bürger das Grauen in purer Reinform. Also – sorry. Alles was dem Einsatzleiter oder der Ordnungsbehörde nicht passt wird aufgelöst – als Werkzeug soll die befürchtete Gleichartigkeit/Uniformität dienen. Das kann auch Gewerkschaftler treffen die sich „branden“ um als Masse zu wirken. Wir haben doch wirklich genug Gesetze und Auflagen die eine echte Demokratie – friedliches versammeln unter freien Himmel einschränken. Anmeldung, Versammlungsleiter, Beschallung, Ordner, … und alles um ein weiteres Mittel gegen Vermummung zu haben. Liebe Bayern – dies ist doch schon verboten.Nur so zum Thema Vermummung… Ich persönlich hab auch keine Lust, das Nazis (Tag noch mal), mich bei einer Demo mit ihren Bildapparaturen für die kommenden 1000 Jahre (upps, kleine Analogie) festhalten wollen – da kommt erst mal eine Sonnenbrille ins Gesicht und eine Mütze auf den Kopf. Basta. Muss ich dem Radikalen – auch noch mein Bild geben? In Schweden ist dies klar geregelt und auch hier wurde von Gerichten diese Maßnahme des Selbstschutezes positiv beschieden. Sich vor Photos von Rechtsradikalen zu schützen ist etwas anderes als sich zu verummen um Straftaten zu begehen – oder verstehe ich da etwas falsch? by the way – wenn wir hier gerade von Vermummung sprechen – liebe Staatsbedienstete – bitte erst mal ein Namesschild oder Nummer zeigen an der eigenen „haute couture“ und dies auch mal nicht „vermummt“. Wer einmal bei Fortuna gewesen ist – der kennt die EinsatzHundertschaft mit „Hasskappe“ und Helm. Man fühlt sich sehr sicher und bei Problemen kann man auch mal Kritik an die richtige Stelle geben … Gleiches Recht für Alle.