Kategorie: schöne Ecken

es gibt immer etwas zu entdecken… unser viertel wandelt und verändert sich permanent.

friedensplätzchen oohhh ooh friedensplätzchen

Yiiieeeppphhiieeee – der Sommer kommt. Auch was sag ich da – er ist schon da! Auf dem Friedensplätzchen tummeln sich die Leute aus der Nachbarschaft – trinken Kaffee, Bier und Schorle, dazu ein wenig quatschen und die Sonne auf die Geheimratsecken brennen lassen. Das Motto des Wochenendes lautet wohl: Carpe vitam. Wozu eigentlich eine eigene Terrasse? Auf dem gestrigen Trödelmarkt hätte ich doch die Sonnenliegen kaufen sollen… Mist. Okay – dann doch erst mal wieder Bierbank im Modigliani drücken 🙂

So – bevor ich die Apfelschorle ordere – kommen hier noch ein paar Eindrücke von gestern. Und: Nein ich habe keine Ahnung was die drei Herren dort machen…

Flohmarkt auf’m Friedensplätzchen

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Noch zweimal schlafen und dann ist es endlich wieder soweit – trödeln im Kiez. Am Samstag den 26.04.2008 wird es auf dem Friedensplätzchen wieder bunt & chaotisch schön. Wie auch schon in den letzten Jahren wird von der Nachbarschaftsinitiative am Friedensplätzchen ein Trödelmarkt organisiert. Logisch, mit dem obligatorischen Rahmenprogramm, vielen Ständen und Kuchentheke – ein echter Blockbuster – eben 😉 Also – vormerken: Samstag ab 11 Uhr treffen wir uns zum shoppen und meet-and-greet unter Kastanien (oder so anderen Phanerophyten) mit leckerem Kuchen und Grillgut. By the way – die „Grillen-am-Rhein-Saison“ hat schon begonnen…

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Abwertungskit und Gentrifizierung

Wer von uns sich noch nicht über steigende Mieten geärgert? Okay, der Vermieter – aber sonst? Damit ist es jetzt vorbei. Jeder kann sich aktiv für einen negativen Trend im Mietspiegels des Viertel sorgen. Bei einem „Symposiums“ in Hamburg – Schwerpunkt war das Thema Gentrifizierung – wurde ein „Abwertungskit“ vorgestellt. Mit sechs kleinen Maßnahmen ist es möglich sich direkt in den allgemeinen sozialen Segregationsprozess einzubringen und diesen zu beeinflussen. Ein Beispiel: ein gewöhnliches Unterhemd (engl. „wifebeater“) im Fenster zum Trocknen aufhängen. Wirkt direkt „asozial“ – insbesondere auf einem am Balkon oder Fenster montierten Wäscheständer. Zitat:“Konsequent und von vielen Mietern angewendet, löst der Abwertungskit eine Preisspirale nach unten aus (…) und schon bald können Sie in einen grössere, billigere Wohnung umziehen.“ Mit den Umstrukturierungsprozessen innerhalb unserer Stadtteile und unserer Stadt könnte man sich auch mal wieder in Düsseldorf beschäftigen.

Vom ehemaligen Institut für Geographie (sic!) liegt von Prof. Günther Glebe und Dr. Helmut Schneider eine Ausgabe der Düsseldorfer Geographischen Schriften der Thematik Gentrifizierung vor – Titel: Lokale Transformationsprozesse in der Global City Düsseldorf-Oberbilk “ Strukturwandel eines citynahen Stadtteils (Düsseldorf 1998) – eine umfassende Abhandlung.

Naja. Eine humorvolle Annäherung an eine ernste Thematik findet man unter www.esregnetkaviar.de und allgemeine Informationen zum Thema Gentrifizierung findet man bei Wikipedia.

Karte für die Übersicht

Von der Idee eine echte interaktive „Kiezkarte“ oder auch „Stadtteilatlas“ mit den Lieblingsorten (Kneipen, Geschäfte, Chillplaces, Jonglierwiesen, Radläden, Aussichtungspunkte usw.)  zu erstellen bin ich dann doch endlich mal abgerückt.
Ich glaube wir brauchen nicht noch eine Sammlung der vielen Points of Interests (POIs) – sondern eher themenbezogene Karten mit Infos die man in den regulären Karten eben nichtt findet 🙂

Dies ist der erste Anfang mit:

Düsseldorf kann’s auch nachhaltig

Wir tragen immer noch Dienstleister und Händler zusammen die einem das nachhaltige/alternative/ökologisches/vegetarisches/veganes/… Leben in der Stadt ermöglichen. Es sind mehr als gedacht 🙂

(Diese Karte im Vollbild)

Vegetarische und vegane Restaurants in Düsseldorf

Gemeinsam mit veganinduesseldorf.de haben wir eine kleine Karte erstellt – ganz nach dem Motto: “Lecker vegetarisch und vegan in Düsseldorf essen gehen”.
Schön zu sehen das es mittlerweile eine wirklich vielseitige Auswahl an Restaurants, Bistros und Cafes gibt, die einem den leckeren Genuß ohne Fleisch oder Fisch auf dem Teller (und auch ohne Eiern, Milchprodukten oder Honig) ermöglicht.

(Diese Karte im Vollbild)

Gegen das Vergessen – Stolpersteine und weitere Orte des Gedenkens in unserer Stadt.

„Ihr seid nicht verantwortlich für das, was geschah. Aber dass es nicht wieder geschieht, dafür schon.“ Max Mannheimer, Holocaust Überlebender.
Die Erinnerung und das Gedenken an die Opfer der Schoah ist untrennbar mit der deutschen Geschichte verbunden – das ist unangenehm und gefällt vielen nicht. Diese dunkle Seite der deutschen Geschichte kann nicht verschwiegen oder versteckt oder umgedeutet oder weggelogen werden – die Millionen Toten des Holocaust gehören zu unserer Historie. Die Karte mit den Stolpersteinen im Stadtgebiet (es gibt mittlerweile 230 dieser Gedenksteine) sowie weiteren Orten des Gedenkens ist ein Anfang. Sie zeigt einen ersten Zwischenstand. Neben Informationen von der Mahn- und Gedenkstätte in Düsseldorf sind unterschiedliche Quellen und Projekte – wie diese Karte in Google Maps oder die wohl umfassendste Zusammenstellung mit Namen und Geburtsdaten von wiki-de.genealogy.net – verwendet worden.

(Diese Karte im Vollbild)

 „Besetzt lieber leere Häuser, statt andere Länder.“

Inspiriert durch den Online-Stadtplan zur Geschichte von Hausbesetzungen in Berlin: “Berlin besetzt” habe ich einfach mal die Standorte aus der Diplomarbeit von Volker Rekitte und Klaus Martin Becker: „Politische Aktionen gegen Wohnungsnot und Umstrukturierung und die HausbesetzerInnenbewegung in Düsseldorf von 1972 bis heute.“ (Düsseldorf, 1995) auf eine Karte gebracht – denn wer weiss denn schon welche Häuser mal besetzt waren 😉 Die Instandbesetzer-Bewegung hat in zwei großen Wellen vor 30 Jahren Düsseldorf in Atem gehalten – seit 1972 sind min­des­tens 50 Häu­sern in Düsseldorfer Stadtgebiet besetzt und „umgenutzt“ wor­den…


Größere Karte anzeigen

Wie immer – working in progress.

Die Wildnis ruft.

Wer es am Wochenende in Düsseldorf mal ruhiger mag und auch mal wieder alte Bäume sehen möchte – naja, und auch auf den würzigen Duft von Wildschweinen steht oder auch nur bei dem Anblick von Rehen und Hirschen entspannen möchte – der ist im „Wildpark im Grafenberger Wald“ genau richtig (Link).
Okay – ungestört ist man wohl nicht zwingend am Wochenende. Wenn man sich aber ruhig bewegt (und daei nicht mit einem schlechten Karma gesegnet ist) kommt man dem Damwild schon recht nahe und kann es auch (Futter kannn im Informationszentrum erworben werden) füttern. Mit dem Bambi-Irrtum kann mich sich dann auch noch netterweise auseinandersetzen – wieso? Naja – auf den Schautafeln im Park wird „Hirsch“ gerne mal als Bezeichnung für den männlichen Vertreter von Rehen, Damwild, Rotwild und auch als Ordnungsname von Hirschen genutzt (Link). Okay – eher etwas für Klugscheisser mit einem rudimetär entwickelten Halbwissen 😉
Egal – es sind ja auch noch Waschären, Füchse und Bienen und viele Bäume in dem Park a) beschrieben und b) zu bestaunen.
Für die Wandervögel unter den BesucherInnen wird der Rundkurs durch den Park wohl nicht ausreichen – in der direkten Umgebung vom Wildpark befinden sich aber zum Glück der Aaper Wald mit seinen zahlreichen Wander- und Umwegen. Hier lassen sich die schönen geomorphologischen Besonderheiten von Düsseldorf auch vortrefflich erleben – das Kliff aus Grafenbergersand oder auch die abdachenden Ausläufer des Bergischen-Landes. Zusammengefasst: wieder mal ein schöner Tag in Düsseldorf.

PS. auch der Geocacher findet dort wohl einige spannende Caches – beispielsweise den Cache „Wolfsschlucht“ (Link) 😉

Aug in Auge mit den Tieren des Grafenberger Tierparks

 

MarionettenTheater – Altstadt

Ein Erlebnis – dieses Keinod der Kultur. Wenn man sich, egal ob jung oder alt, in Geschichten entführen lassen will & das auch kann – dann ist man in der Bilker Str. 7 (im Palais Wittgenstein, direktes Umfeld des Carlsplatz) genau richtig. Liebevoll gestaltet, kreativ umgesetzt und detailreich inszeniert… echte Kunst eben was dort mit Marionetten gezeigt wird. Schön im Hinterhof gelegen sind, neben dem Theater, auch die Werkstätten in die man auch ein,zwei Blicke werfen kann. Infos/Termine/Stücke… gibt es hier: www.marionettentheater-duesseldorf.de Es lohnt sich….

Ach ja – momentan läuft das Stück MOMO.
In den Ruinen des alten Amphitheaters lebt ein kleines Mädchen: Momo. Da Momo immer Zeit hat und gut zuhören kann, hat sie viele Freunde. Doch plötzlich tauchen graue Herren auf, Zeit-Diebe, die die Menschen zum Zeitsparen überreden. Momo allein durchschaut ihren Zeit-Betrug. Mit Hilfe des Verwalters der Zeit, Meister Hora, und seiner Schildkröte Kassiopeia ergründet sie das Geheimnis der Zeit und macht sich auf den Weg, um den Menschen ihre gestohlene Zeit wiederzubringen. – Ein zeitkritisches, phantastisches, bilderreiches Spiel um das Geheimnis der Zeit.

schweden per rad

hab einfach mal meinen beitrag aus dem reise-radler-forum hinaus kopiert und hier zweit-verwendet 🙂 hoffe es ist okay das ich nicht alles redigiere…

mit dem rad von travemünde nach trelleborg und dann die ostküste bis stockholm hoch gefahren – natürlich mit kurzen abstechern ins landesinnere – geniale tour. war wirklich eine sehr nette tour da ich mich ebenfalls zu spontanen richtungsänderungen durch tipps andere radler und aus meiner reiseliteratur habe inspirieren lassen. und vom wind

😉 das buch von wolfgang kettler „südschweden per rad“ kann ich dir empfehlen und aus dem „martin velbinger verlag“ das reisehandbuch „schweden“ – das ist eigentlich ein muss. beide waren a) bettlektüre und b) stichwortgeber. es gibt auch insüdschweden noch etliche kleine nicht zu überlaufene fischerörtchen, verwunschene steinsetzungen und hügelgräber, radwege auf alten eisenbahntrassen (kaum steigung ;-)) und einsame zeltplätze im wald und an seen.
als tourplanung habe ich mich grob am“ sverigeleden“, einem radfernwanderweg in schweden (grobes netz von radstrecken), orientiert – man kann auch ganz darauf setzen und die drei bücher dazu kaufen. als kartenmaßstab solltest du dir die „röda kartan“ gönnen -} 1:250.000 – da sind wenigstens höhenlinien drauf und man ist nicht so überrascht wie mit den „bil & turistkartan“ wenn eine kette von moränen plötzlich die strecke kreuzt. diese karten gibt es eigentlich überall in buchhandlungen oder turistbyras – sind aber hier in deutschland billiger. was noch für sie spricht – du benötigst für den kompletten süden schwedens nur vier kartenblätter. bestellen – kaufen – in folie einschlagen – fertig.

es gibt viel zu entdecken und wenn du dir viel gönnen willst, es gibt eine schöne tour von ystad nach haparanda 🙂 viel spass bei der planung und der tour. gruß micha

// Zusatz
mit rad und der bahn unterwegs zu sein ist in schweden nur für leute mit einem guten zeitkonto möglich. man muss das rad am startbahnhof aufgeben. leider reist das rad nicht immer mit dem gleichen zug mit – sondern mit einem späteren und kann bis zu zwei tagen (!!!) nach einem eintreffen. ich durfte bei der letzten tour nach der zugfahrt stockholm – göteborg in göteborg zwei volle tagen auf mein rad warten… kann einem schon mal die fähre versauen. geht aber auch anders … innerhalb von
värmland kannn man auch das rad mal mit im bus haben und so den schlechten wetter ausweichen 🙂

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sattgrün – vegetarisches & veganes Essen

IMG_9226In der Friedrichstadt hat vor einem Jahr ein Vegetarisches Takeaway – Fairtrade – Cafe aufgemacht. Ein Laden, in dem nur vegetarische und vegane Gerichte zubereitet und feilgeboten werden. Unmittelbar am Graf Adolf Platz – direkt neben den ganzen anderen Fastfood-Läden – liegt dieses kulinarische Kleinod. SATTGRÜN – der Name verspricht das – was man dann auch bekommt. Leckere Speisen und Getränke in bio Qualität und zum Teil auch mit dem transfair-Siegel. Mit der Chance auf all-you-can-eat kann man sich hier in angenehmer Loungeatmosphäre, also ohne den verknarzten Ökocharme, den Bauch füllen oder sich auch nur zum leckeren ChaiTee oder Latte macchiato treffen. Kostenlos WLAN nutzen und schmökern – dazu noch mit Ökostrom zubereitetes Ökoessen und Bionade trinken… einfach ein gutes Gewissen 😉 Wer noch kein veganes Essen kennt der sollte sich hier mal hinwagen und schmecken. Vielleicht reduziert der eine oder die andere ihren Fleischkonsum.

Egal: der Laden ist ein echter HINSCHMECKER.

Infos: www.sattgruen.de

Emma’s

auf einen Kaffee im EmmasEin echtes Kleinod zum Kaffee, Cappuccino & Melange trinken und nachbarschaftlichen „klönen“. Der kleine „Tante Emma Laden“ erinnert durch seine Jugendstildecke, Antiquitäten, genial aufbereitet Möbel, Kissenecken, den Kindertisch und die vielen Kleinigkeiten an den Filme „Chocolat“ oder „Das Leben der Amelie“. Neben den Getränken (kalt und heiß) können auch etliche Leckereien erworben werden und mit Zeitungen der Tag vertrödelt werden. Es gibt wenig Orte in Düsseldorf an denen man schöner die Mittagszeit verbringen kann… Und sollte im heimischen Vorratsschrank Ebbe herrschen – hier bekommt man auch Nudeln, Reis und Tütensuppen. Ein echter Geheimtipp. (Bürgerstr. 2)

100 Jahre Kiefern – 100 Jahre Jugendstil

HAPPY BIRTHDAY! 100 Jahre Kiefernstraße – das älteste soziale Wohnprojekt in Düsseldorf – feiert Geburtstag. Ab 12 Uhr wird im Rahmen eines Straßenfestes ein Flohmarkt, leckeres Essen, Grafittiaktionen, Kleinkunstdarbietungen, aber auch Kinderbetreuung und später noch einige Konzerte dem alternativen Publikum angeboten. Viele Infos: www.kiefern.de
Wann? Am Samstag, 08. September 2007 ab der Mittagszeit