Es gibt so einiges was ich beim Gärtnern in den letzten Jahren gelernt habe. Gartenarbeit ist harte Arbeit, es geht überraschend viel schief, Schnecken, Kirschmaden, Apfelwickler und Trockenheit sind die wahren Endgegner, viele ökologische Zusammenhänge (Nachbar fällt Pflaume und bei uns bricht seit dem die Pflaumenernte weg) sind erst mit Verzögerung zu erkennen und Latzhose, Strohhut und der obligatorische Gartenzwerg sind überholte Klischees über KleingärtnerInnen.
Kategorie: Innenstadtgrün
Eine kleine Sammlung an Posts über Urban-Gardening, gärtnern in der Stadt, Umweltschutz und DIY Projekten um die Stadt grüner und nachhaltiger zu machen…
Autokorrektur in Klein-Paris? Noch nicht wirklich.

Bei jeder sich bietenden Gelegenheiten wird in Düsseldorf gerne auf die Bezeichnung ‚Klein-Paris‘ zurückgegriffen – denn dies klingt so nach Lebensfreude, Freiheit und einem gerüttelt Maß an Savoir vivre. Würde mir wirklich wünschen wenn wir mehr Konzepte von der Weltstadt an der Seine adaptieren würde. Wenn wir als 21. Arrondissement gelten wollen – dann lasst uns in der Stadtentwicklung mehr grün auf den Dächern und Straßen festschreiben, urbanfarming fördern, dann lasst uns eine konsequente Verkehrswende beginnen… Hier gibt definitiv einige Fortschritte – aber um beim Beispiel Paris zu bleiben – wann wird es zum Beispiel Tempo30 flächendeckend geben? Wir schaffen es ja noch nicht mal auf dem Fürstenwall (warum auch immer) ein Tempolimit zu etablieren – obwohl es sogar auf der Herzogstraße / Corneliusstraße / Kleverstraße usw in der Nacht möglich ist… Düsseldorf (wie alle Städte) muss sich weiter wandeln um lebenswert zu bleiben. Eine Stadt ist Lebensraum und nicht Verkehrsraum.
Leben findet Stadt.

Für ein entspanntes urbanes Leben braucht es eigentlich nicht viel – Platz, Bäume, Sitzgelegenheiten. Die Menschen beleben den Raum dann schon und nutzen ihn so wie sie es gerade brauchen (okay, einen gewissen Rahmen und Orga braucht es auch). Es war gestern ein schöner gechillter Abend, nicht auszudenken wenn es noch mehr solcher Plätze und Ecken in den Wohnquartieren gäbe…
Wasserspenden für die Baumscheibe vorm Haus
Unsere Straßenbäume und Baumscheiben haben Durst. An den ersten Bäumen lassen sich Anzeichen für Trockebhwit und Hitzestress erkennen. Spendiert den Bäumen vor der Tür ruhig ein paar Eimer Wasser – die danken es euch mit Kühle durch Verdunstung und bessere Luft durch ihre Filterwirkung. Wir brauchen deutlich mehr Pflazen in der Stadt um die Hitzeinseln zu entschärfen. #baum4dus #trockenstress
‚Können die jetzt alle raus in den Garten?‘
Die Eisheiligen sind durch und die angezogenen Pflanzen ziehen jetzt endlich vom Balkon ins Beet – hoffentlich helfen in diesem Jahr die Hackschnitzel gegen die Schnecken… Hoffen auf Gurken, Zucchini, Tomaten und Kürbis 🙂
Kiwis aus der Region (also mit etwas Glück)
Dieser Moment in dem man nach Jahren das erste mal Blüten an der Kiwi Pflanzen entdeckt… jetzt muss sie nur noch blühen und die andere Kiwi den richtigen Pollen liefern. Im anderen Kontext kenne ich diese if-then-else Bedingungen – bin aber hier in dem Fall eigentlich ein Freund von while-do 😉
Wachsen schon fast in den Mund
Unsere Naschbären fühlen sich auf dem Balkon wieder richtig wohl – die Erdbeeren wachsen ja auch praktischerweise direkt auf Mundhöhe…
Auf eine gute Nachbarschaft
Ein solides Dach über den Kopf, nette NachbarInnen und dazu noch eine prima Aussicht… ein echt tolles Spatzenleben. Nistkästen zu bauen ist lohnendes Unterfangen. Hab schon versucht den Kindergarten anzustiften 😉
Setzlinge vom Erzeuger kaufen
Wer noch Setzlinge für das Gemüsebeet braucht – bei Andree Blumen & Pflanzen auf dem Aderkirchweg 78 gibt es wieder verschiedene Salat-, Lauch- und Kohlsorten sowie Kräuter zu einem guten Kurs. Kontaktlos und ohne Beratung auf Vertrauensbasis 🙂 ist perfekt für alle bei denen die Anzucht auf der Fensterbank nicht soooo funktioniert hat *hüstel* oder den perfekten Zeitpunkt verpasst hatten 😉