Kategorie: Innenstadtgrün

Eine kleine Sammlung an Posts über Urban-Gardening, gärtnern in der Stadt, Umweltschutz und DIY Projekten um die Stadt grüner und nachhaltiger zu machen…

Klimaschutz beginnt im Innenhof

Es gibt in den Innenhöfen bei uns im Quartier zahlreiche große, alte, stattliche Bäume. Sie erfüllen eine wichtige Aufgabe als Lebensraum und sind wichtig für das Kleinklima. Sie filtern die Luft und durch die Verschattung und Verdunstung beeinflussen sie ganz direkt die Situation innerhalb der Blockbebauung und Innenhöfen. Nur solche Bäume brauchen regelmäßig Pflege und verursachen auch einen gewissen Pflegeaufwand… Hatte mit dem Vermieter ein Gespräch darüber – Frage an die Crowd : gibt es eine zentrale Anlaufstelle innerhalb der Stadtverwaltung @duesseldorf um sich Tips & Adressen abzuholen oder gibt es auch Zuschüsse für solche Pflegemassnahmen? Oder ein Reduktion der Grundsteuer wenn man große Bäume auf seinem Grundstück stehen hat? #baum4dus #baumschutz

Insekten füttern im Herbst

Mit den Herbstastern haben wir wohl eine ideale Futterquelle in Garten gesetzt 🙂 Es gibt etliche Lösungen für einen insektenfreundlichen Garten. Die Herbst- oder Winterastern blühen bis in den November hinein und sind damit eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten. #insekten #biodiversity

Noch sind da Bäume am Ende der Straße…

Diese Bäume dort am Ende der Straße sind schon schön. Noch. Müssen ja dringend weg um Platz für Microapartments direkt an der Rampe zur Rheinkniebrücke zu machen… Frag mich wo die ganzen Kompensationsmassnahmen hinkommen. Müsste eigentlich ein ganzer Wald sein, der da so in den letzten Jahren durch die Bauprojekte weggefällt und kompensiert werden muss – Gesetz zum Schutz der Natur in Nordrhein-Westfalen (Landesnaturschutzgesetz – LNatSchG NRW) und so…

Angezählte Bäume in der Stadt. Rodungssaison auch hier.

Mag noch gar nicht daran denken – in wenigen Tagen beginnt wieder die Rodungssaison. Man muss noch noch nicht mal an den #osterholz bei Wuppertal denken (hier soll eine Abraumhalde trotz Alternativen entstehen) oder an #keyenberg und #lützerath (hier will NRW das RWE Braunkohle abbaggern kann) oder oder oder… es gibt es auch Bauvorhaben bei uns im Viertel bei denen alte, stattliche, gesunde Bäume für MicroApartments (wie auf der Reichsstrasse) gefällt werden sollen. Ich bin der Meinung das  #jederbaumzählt . Ich bin mir auch sicher das die Bilanz in der Stadt @duesseldorf, was Aufforstung und Ersatz- und Kompensationen angeht, nicht ausgeglichen ist. #baum4dusWeniger anzeigen

‚Snacks in the city.‘

Wir brauchen mehr gesunde ‚Snacks in the city.‘ Ich finde eine essbare Stadt eine wirklich gute Idee und frag mich warum nicht einfach überall an Spielplätzen und in Grünanlagen (nicht direkt an Straßen, Feinstaub & Co sollte man vermeiden) Beerenobst gepflanzt werden? Die Pflege ist einfach und die Pflanzen sind robust. Kinder können reife Früchte gut erkennen – zugegeben bei unseren gelben HerbstHimbeeren muss man beim ersten Mal genau hinschauen… #essbarestadt

Blumenkinder und Bienenweide.

Diesen Blühstreifen am Eingang zum Sternwartpark (direkt neben dem Kindergarten) kann man immer mal wieder besuchen – es lohnt sich. Solche Bienenweiden würden sich auch an anderen Stellen im Bezirk anbieten… Florapark, Südring, Fährstrasse usw aber auch kleinere Beete wie am LeoStatzPlatz oder auf der Benzenbergstrasse usw. Gibt doch bestimmt dazu bereits Pläne 😉

Dauerhaftes Weihnachtsfeeling für’s Friedensplätzchen

Auf dem Friedensplätzchen hat es leider ein Baum nicht über den Sommer geschafft. Es gibt einige Straßenbäume bei uns im Viertel die mit den stressigen Bedingungen nicht klargekommen sind. Ich setze meine Hoffnung auf die Zukunftsbaumliste der Stadt @duesseldorf. Bevor man aber über eine reguläre Ersatzpflanzungen nachdenkt – wie wäre es stattdessen mit einem ‚lebenden Weihnachtsbaum‘?

Der Standort auf dem Friedensplätzchen ist insofern optimal da der Bauernmarkt nicht tangiert wird. Und auch die Fläche davor bietet sich an – I know, ist nicht so zentral mittig, aber man kann nicht alles für 6 Wochen im Jahr haben… Dann muss auch nicht jedes Jahr ein 16 Jahre alter Baum gefällt werden, um für wenige Wochen einen dekorativen Treffpunkt in der Nachbarschaft zu schaffen. Es gab vor zwei Jahren schon mal erste Überlegungen und Gespräche inklusive Ortstermin dazu und auch die positiven Erfahrungen vom Fürstenplatz und aus dem Zoopark wurden zusammengeführt – vielleicht kann man dies Thema wieder aufgreifen und dies zeitnah einbringen. Ich würde mich auf einen weiteren ‚Lebenden Weihnachtsbaum‘ im Viertel freuen 🙂


In dem Sinne – die Zeit rennt und bald ertönt wieder „oh Tannenbaum“ und diese Ohrwurm von Wham! auf dem Plätzchen im Herzen von Unterbilk.


Blumen zum Selberschneiden.

Blumen aus dem eigenen Garten oder auch direkt vom Feld halten wesentlich länger als Schnittblumen aus dem Laden. Und sie sind definitiv auch günstiger… Wer Blumen als Mitbringsel oder zur Dekoration der eigenen 4-Wände braucht muss nicht auf eingeflogene Ware (#carbonfootprint und so) von der Pflanzenbörse zurückgreifen… an der Fährstraße kann man bei der @hammerernte aktuell wieder Blumen selbst pflücken und auch smart bezahlen. Regional und saisonal und dazu auch noch günstig… I like it 🙂

Insekten haben es gerne bunt. Es braucht mehr Büsche in der Stadt

Pflanzen für eine bunte Stadt. Haben diesen schönen bunten Busch direkt auf einem Spielplatz auf einem Campingplatz als Einfriedung gefunden. Ein wuseliger Tummelplatz für viele unterschiedliche Insekten – die Hummeln, Bienen, Käfer und Schmetterlinge lieben ihn offensichtlich. Wäre es nicht ein großartiger Schritt für mehr Biodiversity in unsere Stadt wenn in öffentlichen Grünanlagen und auf größeren Baumscheiben und Verkehrsinseln endlich Insektenfreundliche Stauden und Sträucher gepflanzt würden. Optimal wäre es natürlich wenn sich so ein Netzwerk für Insekten ausbilden würde…