Der frühe Morgen im Florapark – das Licht fällt sanft durch die Bäume, malt Muster aus Licht und Schatten auf den Boden. Für unsere Kids ist der Park kein Ort zum Spazierengehen, sondern ein kleines Abenteuer: es gibt hier Nil-Gänse mit Küken, Sträucher & Pfützen, Sonnenstrahlen-Spiele auf den Wegen…. Und genau dies macht die Fahrt zum Kindergarten oder Schule besonders.
Der Morgen ist noch jung, die Stadt noch leise. Mit dem Rad über den Fluss, der Tag begann in Bewegung, der Kopf wurde frei… und heute? Viel zu selten. Die Wege und Routinen haben sich geändert. Vielleicht sollte ich es wieder tun auch wenn es weiter und in die andere Richtung ist. Einfach losfahren, früher aufstehen, die Kälte spüren, das Licht genießen. Nicht, weil ich muss – sondern weil ich will.
Dienstreisen sind oft eine Pflichtveranstaltung: Kilometer schrubben, ein bisschen Smalltalk, ein Ziel erreichen. Aber manchmal, ja manchmal, wird so eine Fahrt zu einem echten Erlebnis. So geschehen auf meinem Roadtrip nach Tilburg mit dem Fotografen und Künstler Lennart Speer aus Essen.Unser Reiseziel: das Werk von Fujifilm in Tilburg, um eine Ausstellung abzuholen. Doch was sich zunächst nach einer reinen Transportmission anhörte, wurde zu einer der unterhaltsamsten und inspirierendsten Autofahrten überhaupt. Es ist schon erstaunlich, wie viele Parallelen man mit jemandem entdecken kann, den man bisher nur aus dem beruflichen Kontext kannte. Die Liebe zum Fahrrad – check. Die Begeisterung für Fotografie – logisch, wenn auch auf sehr unterschiedlichen Niveaus. Sonderpädagogik als Lebensschwerpunkt – bei mir irgendwann verworfen, bei Lennart konsequent durchgezogen. Zwischen all diesen Themen war die Fahrt nach Tilburg gefühlt so kurz wie eine Runde um den Block.
Das Highlight unserer Reise war aber definitiv die Austellung #OneYearOneCamera die meine niederländische Kollege Arjen für Lennart gedruckt hat. Die Idee von OneYearOneCamera ist so simpel wie genial: Zwölf Menschen. Zwölf Monate. Eine Kamera.
Am Ende von 2023 hat Lennart seine alte Fujifilm FinePix X10 wiederentdeckt – eine Kamera mit Geschichte, Erinnerungen und einem besonderen Look. Aber anstatt sie einfach nur selbst weiter zu nutzen, wollte er seine Freude an der Fotografie teilen. So wanderte die Kamera ein Jahr lang von Person zu Person, jeden Monat in neue Hände, um unterschiedlichste Perspektiven und Geschichten festzuhalten. Das Ergebnis? Eine beeindruckende Ausstellung und ein Kalender für 2025, in dem jeden Monat ein Bild aus dem Projekt präsentiert wird. Mehr zum Projekt und die Ausstellung gibt’s hier:www.lennartspeer.de/oneyearonecamera
Zwölf Perspektiven. Zwölf Leben.
In einer Zeit, in der Bilder oft nur in digitalen Archiven verschwinden und kaum noch jemand seine Fotos wirklich anschaut, bringt #OneYearOneCamera Fotografie zurück ins echte Leben. Die Idee, eine Kamera zu teilen und Kunst als Gemeinschaftsprojekt zu begreifen, ist spannend, kreativ und absolut sehenswert.Vielleicht wäre das auch was für Düsseldorf? Eine Stadt mit einer so lebendigen Kunst- und Kulturszene sollte doch genau den richtigen Nährboden für so eine Idee bieten. Also: Wer Lust hat, sich inspirieren zu lassen, schaut mal auf Lennarts Seite vorbei www.lennartspeer.de/oneyearonecamera Und wer weiß – vielleicht wird das nächste Fotoprojekt ja direkt hier in unserer Stadt gestartet.
Zwischen all den Reifen, Speichen und Bordsteinkanten, mitten in der Stadt, wagt sich ein Krokus ans Licht. Ein Frühlinggruß aus der Baumscheibe, eingeklemmt zwischen Asphalt und Fahrrädern. Während wir hetzen, radeln, irgendwohin müssen, bleibt er einfach stehen. Blüht. Kurz innehalten. Durchatmen. Den Frühling nicht nur erahnen, sondern wirklich sehen.
Manchmal reicht ein Moment, ein einziger Blick – und da ist er, dieser kleine Zauber des Alltags.
Der Blick über die Dächer von Bilk – dazu ein Hauch von Kaminholzfeuer in der Luft. Bilk atmet gerade aus.
Es ist Samstagabend auf der Baustelle, entspannte Vibes. Kein Trubel, kein Stress, nur dieser Moment: Chillen mit Aussicht. Vielleicht ist es genau das, was den Kiez so besonders macht. Wer sagt, dass man für eine gute Aussicht in die Ferne schweifen muss? Bilk reicht.
Ein Close-up deiner besonderen Taube am Fürstenplatz. Bis jetzt dachte ich immer – Tauben, die kenne ich. Die sind grau, gurren den ganzen Tag und leben überall auf unseren Dächern und Plätzen. Aber… ⏩ woher kommt bitte diese Taube mit den grün-gelben Federn? 😮 Ist das eine neue Generation Street-Style oder doch eher das Werk eines verrückten Farbtopfes?
Gesehen am Fürstenplatz und direkt fasziniert – die Natur überrascht doch immer wieder! Was meint ihr, Naturphänomen oder eine weitere extravagante modische Taube?
Der Herbst hat Düsseldorf allmählich fest im Griff. Während die Tage kürzer werden und die Temperaturen langsam sinken, offenbart sich morgens am Rheinturm ein wunderschönes Schauspiel. Der Sonnenaufgang ist bereits beeindruckend, aber das eigentliche Spektakel entfaltet sich, wenn sich die Vögel – wie die Stare, die auf den Leitungen sitzen, oder die Wildgänse auf den Wiesen – in dieser Jahreszeit versammeln und gen Himmel aufbrechen. Es ist wirklich ein beeindruckend. Da muss man einfach stehen bleiben und zuschauen…
Ein Urlaub an der Nordsee über den Jahreswechsel kann eine perfekte Möglichkeit sein, um das neue Jahr zu beginnen und sich vom Alltagsstress zu erholen. Die raue Nordsee bietet mit den wunderschönen Landschaften & langen Stränden das perfektes Setting für lange Strandspaziergänge. Seit einigen Jahren erlebe ich den Jahreswechsel bereits auf Texel und ich liebe diese Orte und auch die Stimmung zu dieser Zeit. Während der Pandemie haben wir ausgesetzt und waren nun wieder mit den Familien auf der Insel zusammen um das neue Jahr gebührend zu begrüßen. Alles in allem ist ein Urlaub an der Nordsee über den Jahreswechsel eine wunderbare Möglichkeit, um sich zu entspannen, die Seele baumeln zu lassen und das neue Jahr zu beginnen. Und um Schafe zu streicheln 🙂