sattgrün – vegetarisches & veganes Essen

In der Friedrichstadt hat vor einem Jahr ein Vegetarisches Takeaway – Fairtrade – Cafe aufgemacht. Ein Laden, in dem nur vegetarische und vegane Gerichte zubereitet und feilgeboten werden. Unmittelbar am Graf Adolf Platz – direkt neben den ganzen anderen Fastfood-Läden – liegt dieses kulinarische Kleinod. SATTGRÜN – der Name verspricht das – was man dann auch bekommt. Leckere Speisen und Getränke in bio Qualität und zum Teil auch mit dem transfair-Siegel. Mit der Chance auf all-you-can-eat kann man sich hier in angenehmer Loungeatmosphäre, also ohne den verknarzten Ökocharme, den Bauch füllen oder sich auch nur zum leckeren ChaiTee oder Latte macchiato treffen. Kostenlos WLAN nutzen und schmökern – dazu noch mit Ökostrom zubereitetes Ökoessen und Bionade trinken… einfach ein gutes Gewissen 😉 Wer noch kein veganes Essen kennt der sollte sich hier mal hinwagen und schmecken. Vielleicht reduziert der eine oder die andere ihren Fleischkonsum.

Egal: der Laden ist ein echter HINSCHMECKER.

Infos: www.sattgruen.de

Stromwechsel leicht gemacht

In ein paar Tagen kann man bei einer Stromwechselparty den Stromanbieter wechseln – und zwar zu einem Ökostromanbieter. Billiganbieter mit Atomstrom sind nicht wirklich die Lösung für unser Klimaproblem – egal was RWE, ENBW und EON verlauten lassen. Eine Lösung für die Endlagerung und die Sicherheit vor Störfällen und „Normalbetrieb“ geben die uns auch nicht (siehe AKW Krümmel sic!). Aber ich schweife ab…
Also – wer will kann sich am Freitag, den 18. Januar 2008 in Düsseldorf / Bilk bei der Ökostromwechselparty über Ökostrom informieren. Neben dem Überblick über die Stromanbieter die ökologischen Strom bzw. Strom aus regenerativen Energiequellen anbieten kann man auch Hilfe beim Ausfüllen der Formulare bekommen. Dies ist übrigens unnötig… der Anbieterwechsel funktioniert komplett „schmerzfrei“. Dann hoffen wir mal das es bald mehr „sauberen Strom“ geben wird und umweltfreundlicher Strom zum Standard wird. Die ganze Party ist kostenlos & unverbindlich. Man benötigt seine letzte Stromrechnung und dann kann es schon losgehen.

Ab 16 Uhr am 18.01.2008 im Raum für Kommunikation (Bilk).
Infos gibt es bei BÜFEM, Büro für erforderliche Maßnahmen www.buefem.de und bei den Grünen -> Stromwechsel jetzt!

Der Ablauf dieser Party
16.00 Uhr Info und Beratung – Die erste Runde für alle, die abends nicht dabei sein können
18.30 Uhr Info und Beratung- die zweite Runde Bitte bringen Sie Ihre Stromrechnung mit!
19.30 Uhr Informationen zu den vier Ökostromanbietern:
EWS, Elektizitätswerke Schönau, Greenpeace Energy, Lichtblick, Naturstrom Referent: Dirk Jansen, Sprecher von Astr(h)ein

Desweiteren: Fragen und Antworten, Energiespartipps, Möglichkeiten zum Wechsel, Energiespar-Tombola mit Verlosung, Dazu frische saisonale Genüsse vom Friedensplätzchen

Zukunft statt Braunkohle!

Direkt am Rand des Tagebaulochs Garzweiler wurde von Mitgliedern des BUNDs (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) eine Obstbaumwiese besetzt. Ziel ist der Protest gegen den Braunkohlenabbau und deren Folgen. Seit Neujahr widersetzen sie sich gegen die von der RWE Power AG angekündigten Zwangsräumung und basteln an Ideen 😉 Mit dem gewaltfreien Widerstand wollen die BUND-Mitglieder und UnterstützerInnen die Fällung von 87 Obstbäumen und die Abbaggerung des 1 Hektar großen Grundstücks für die Erweiterung des Tagebaus verhindern. Laut BUND würde mit dem Aufschluss von Garzweiler II die Erdatmosphäre mit CO2-Emissionen aus der Verbrennung von 1,3 Milliarden Tonnen Kohle zusätzlich belastet.
Wir wollen alle einen wirksamen Klimaschutz – das ist aber nicht mit dem Projekt „Braunkohle“ zu erreichen. Mal abgesehen davon – für den Strom aus Garzweiler wird eine ganze Region geopfert. Uralte Ortschaften mit gewachsenen Strukturen zerstört – 4000 Menschen nur für Garzweiler II (30000 Menschen im Braunkohlenrevier) umgesiedelt – etlichen Biotope zerstört – in die Ökologie in einem Bereich von 70 km2 eingegriffen (mal abgesehen von dem Eingriff in die Geomorphologie, die Geologie und Hydrologie). Unvertretbar diese Technologie und unverständlich das sich das RWE leisten kann. Ich werde das Camp unterstützen und auch zur Räumung vor Ort sein – bin ja auch in guter Gesellschaft 😉 Zur Besetzung war ja auch der Landesvorsitzender der Grünen NRW Arndt Klocke vor Ort.

„Zukunft statt Braunkohle!“ weiterlesen

– Sylvester 2007 –

Sylvester 2007 – Wir feiern auf der Medienhafenbrücke.

Wenn man mit offenen Augen unterwegs ist – und ein modernes Mobilphone sein eigen nennt – dann kommen schon mal etliche Bilder und Impressionen zusammen. Ungeordnet auf der „heimischen“ Festplatte machen sie sich zwar ganz gut – im Web 2.0 machen sie sich aber besser.
Ein kleiner Einblick in die vielfältigen Abbilder der Realität im Bilker-Kiez… Schon klar – es sind auch andere Realitäten möglich 😉  Mögen wir in interessanten Zeiten leben.

Auf ein Neues …

Ich wünsche euch allen ein gutes, friedliches & glückliches zweitausendundacht. Mögen die gesteckten Ziele und persönlichen Hoffnungen in Erfüllung gehen. By the way – meine Tarotkarte für 2008 sind die: 8 Kelche

Bedeutung: Die 8 der Kelche fordert Sie auf, etwas aufzugeben, dass Ihnen sehr vertraut oder sogar selbstverständlich erschien. Keine Angst, niemand will Sie vertreiben, es ist vielmehr an der Zeit aufzubrechen und nach neuen Ufern zu suchen. Gehen Sie unbeirrt Ihren Weg, auch wenn es jetzt schwer fällt. Sie werden schon sehr bald den Sinn dieser Aktion erkennen und verstehen warum es gut war, die eingefahrenen Gleise zu verlassen.

Bin schon auf dem Weg und vor allem gespannt 😉

Xmas-grüße aus dem Kiez

Ich wünch allen im Kiez & in der weiten Welt einige schöne Weihnachtstage und ein friedliches 2008. Man sieht sich und immer daran denken – carpe diem

noch ein altes Gedicht zu Weihnachten:

Lieber guter Weihnachtsmann schau mich
nicht so böse an.
Hast du mir was mitgebracht?
Haste was – dann lass dich nieder.
Haste nix – dann geh mal wieder.

oder so. 😉

Emma’s

Ein echtes Kleinod zum Kaffee, Cappuccino & Melange trinken und nachbarschaftlichen „klönen“. Der kleine „Tante Emma Laden“ erinnert durch seine Jugendstildecke, Antiquitäten, genial aufbereitet Möbel, Kissenecken, den Kindertisch und die vielen Kleinigkeiten an den Filme „Chocolat“ oder „Das Leben der Amelie“. Neben den Getränken (kalt und heiß) können auch etliche Leckereien erworben werden und mit Zeitungen der Tag vertrödelt werden. Es gibt wenig Orte in Düsseldorf an denen man schöner die Mittagszeit verbringen kann… Und sollte im heimischen Vorratsschrank Ebbe herrschen – hier bekommt man auch Nudeln, Reis und Tütensuppen. Ein echter Geheimtipp. (Bürgerstr. 2)

xmas brunch

wie schon in den letzten jahren findet auch 2007 ein xmas-meet-and-greet treffen statt. im lockeren rahmen sich treffen und quatschen, diskutieren, schwelgen, kommunizieren, … dazu was essen (essens & getränkegaben sind erwünscht) – vegetarisch ist obligatorisch, veganes essen wird ebenso wie allergikerkonformes ausgezeichnet. was passieren wird – keine ahnung – vom normalen talken, lesungen, dias schauen, musik hören, … es kann alles passieren. zur dämmerung (der ersten!!!) einmal noch durch den kiez rocken und den tag ausklingen lassen… wer sich nicht im baum wiederfindet – sorry, die planung beginnt jetzt erst – selber eintragen oder vorbei schauen! ich stelle die basics: 50 qm fläche, 8 sitzgelegenheiten und unzählige kissen, die küche mit ökostrom, einen schmusekater (das fellmonster janosch) – mögen die spiele beginnen 😉 rückmeldungen zwecks chaoskoordination wäre trotzdem nett. bis dahin – alles liebe, micha
hasta la victoria siempre

studiVZ wird zum werbeVZ.

Ein lautes HEULEN und KEIFEN hallt duch das web 2.0 – das Studierendenportal studivz.net wird seine AGBs ändern. Hmmm – eigentlich keine Überraschung, oder? Die Gründer von StudiVZ (liebevoll auch Stalkers Paradies genannt) die schon bei facebook die Idee, das Firmenkonzept und als Dreingabe noch das Design „übernommen“ hatten – oder sich bestenfalls davon haben „inspirieren“ lassen – greifen jetzt offiziell nach dem Besten was die User ihnen gegeben haben: IHRE PERSÖNLICHEN DATEN. UUUuuuuaaaaahhhh die Datenkrake schlägt zu – welch Überraschung. Wer es sehen wollte, der konnte das doch schon seit Monaten erkennen und an der Struktur des Projektes studiVZ schon frühzeitig erkennen wohin die Reise gehen soll. Nur eine kurze Rückblende: 2006 | Vorwürfe zum Umgang mit dem Datenschutz – wenig Reaktionen bei den Usern. 2007 | Werbung bei StudiVZ nimmt immer mehr zu – ebenfalls kaum Reaktionen. 2007 | Erste Gerüchte über Kontextbezogene Werbung bei StudiVZ – wenig Bewegung innerhalb der Zielgruppe. 2007 | Aktionen zum Thema Datenschutz – diese führen ja auch nicht zu übergroßen Reaktionen innerhalb der Bevölkerung.

Wir gehen ALLE viel zu sorglos mit unseren Daten um – dort eine Mailadresse angeben, dort mit payback-Karte Punkte gesammelt, hier noch ein ProbeAbo und da noch ein Preisausschreiben – und sich dann über Spam im Posteingang und an der Tür wundern. Aber zurück zum aktuellen Fall – meine Ketzerfrage: Ist es denn verwunderlich, das bei einem Sozialen Netzwerk  – das von den Betreibern übrigens immer noch als Beta 2.0 ausgegeben wird – das von einem Großkonzern betrieben wird, dieser Geld verdient will? Er stellt die Technik, den Support und die Entwickler, bezahlt die anfallenden Kosten – okay. Er erwartet eine Gegenleistung – und die sieht nun mal so aus: die User geben dem Wirtschaftsunternehmen ihre persönlichen Daten mit Angaben über Hobbies, Interessen, Alter und Politischer Gesinnung. Über 4 Millionen Menschen (Eigenangabe des Unternehmens) haben dies auch freiwillig getan. Dann vernetzen diese Personen auch noch und erzeugen Beziehungen innerhalb der Datenmenge – ebenfalls freiwillig. Dies tuen sie (ich übrigens auch) vor den Argusaugen des Unternehmens  und erstellen ganz nebenbei durch ihre Freundschaftsprofile, Gruschelaktivitäten (gruscheln steht bestimmt bald im Duden – rechtlich geschützt ist es ja schon) und Gruppenzugehörigkeit perfekt verwertbare Profile und wundern sich dann wenn dies genutzt werden sollen? Och liebe Leute – bitte ¦ Ja sicher müssen wir uns dagegen wehren und online unterschreiben, Petitionen verfassen und in den virtuellen Hungerstreik treten. Dies wird aber nichts mehr nutzen. Das was helfen kann: raus da und andere dezentrale Netze oder eigene Blogs aufbauen ¦ Kommunikation kann auch anders stattfinden – soziale Netze können auch anders aufgebaut sein als bei Studivz.net oder lokalisten.de. Nehmt die Software von indymedia.org (die ist kostenlos) und baut neue Plattformen auf (spendenbasierte Server, dazu einen Verein gründen und kein Unternehmen). Kleine in sich geschlossene Gruppen wie bei StudiVZ kann man auch mit einem eigenen Blog erreichen und diese Blogs lassen sich ebenfalls vernetzen. Und Freunde und Freundesfreunde lassen sich auchper Email einladen und mitels kommentaren, Gästebüchern oder Foren kann man ebenfalls kommunizieren. Okay – wenn man dazu aber wieder auf kostenlose Anbieter setzt erreicht man über kurz oder lang die gleiche Situation 😉 Ein Traum wäre ein Akt der direkten.aktion bei der so viele User wie möglich ihre Profile bei StudiVZ verwässern . Das Rezept ist einfachl: sich bei 100 Gruppen gleichzeitig anmelden – die thematisch nichts miteinander zu tun haben, neue Mailadresse angeben, Anschriften ändern, fiktive Hochschulen gründen und sich dort dann einschreiben ¦ sollen das Unternehmen doch an den Informationen und Datensätzen ersticken.
Werden sie aber vermutlich nicht ¦ dazu sind die Methoden zur Datenanalyse weitgenug entwickelt. Ich gehe davon aus, das sich, bis auf die üblichen Verdächtigen (3% der Betroffenen), die Mehrheit der User von StudiVZ ihren Frieden mit dem Kapitalismus geschlossen haben und mit stoischer Ruhe die kommende Werbeflut  oder vielleicht auch bevorstehenden Werbe Tsunamie  ertragen werden.

Darum: Bildet Banden – Betreibt Blogs.

Infos über StudiVZ gibt es hier: https://de.wikipedia.org/wiki/StudiVZ

die Kampagen zum Thema: „StudiVZ – WerbeVZ“ findet man hier Grüne Jugend Düsseldorf

Allgemeines zum Thema Datenschutz & Datenspeicherung ist hier https://wiki.vorratsdatenspeicherung.de