
Es hat Spaß gemacht, dem Nikolaus über die Schulter zu schauen – und ihm ein bisschen zu helfen. Manchmal merkt man, wie besonders ein Viertel ist, wenn man still am Rand steht und einfach eine Zeit zuschaut. So wie heute Abend, als der Nikolaus wieder auf dem Friedensplätzchen vorbeischaute – begleitet von zwei Engeln, die ihm mit viel Geduld, Wärme assistierten. Überall leuchtende Kinderaugen, Gedichte, Lieder – sogar in mehreren Sprachen. Kleine Gruppen aus der KiTa, Kinder aus der Nachbarschaft, neue Familien, die erst seit kurzer Zeit hier leben, darunter auch eine Familie aus Indien, die sich sofort aufgenommen fühlte. Dieses Viertel hat ein Talent dafür, Türen zu öffnen.
Ein großes Danke an alle, die diesen Abend möglich gemacht haben: an die Menschen, die organisiert, eingekauft, vorbereitet, aufgebaut und am Ende wieder abgebaut haben. An die, die Tüten gepackt, Waffeln gebacken und Glühwein gezapft und überall mit angepackt haben. Aber das Schönste war zu sehen, wie viel Gemeinschaft sich auf einem Platz versammelt.









