Kategorie: Allgemein

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Tempo 30 auf der Bilkerallee.

Kommenden Dienstag wird es eine Neuauflage der Diskussion ‚Tempo 30 auf der Bilkerallee‘ geben. Habe noch lebhafte Erinnerung an Debatten als es um den neuen Ausgang des Floraparks und den sicheren Überweg in die Florastraße ging … Keine Frage – die Argumente für eine Verkehrsberuhigung sind schnell gefunden, diese sind wünschenswert, richtig und alle nachvollziehbar. Nur befürchte ich das es immer noch keine Lösung zu den offenen Fragen – Rettungswache, EVK und St Martinus gibt. Auch wird eine zum Teil „stillgelegte“ Ost-West Verbindungsachse in Unterbilk den Verkehr in angrenzende Viertel verlagern.
Es ist nun mal kontrovers – auch da sich auf der Bilkerallee neben den Einpendlern auch der lokale Park-Suchverkehr der Anwohnerschaft sich ungünstig überlagern… *hust* wir leben nun mal in einem nutzungsgemischten Quartier mit Gentrifizierung Tendenzen. Keine Ahnung wie eine weitere Verdichtung der Wohnbebauung (trotz der Tiefgaragen) ohne den Ausbau von alternativen Mobilitätskonzepten funktionieren soll… Immer mehr Menschen auf gleichem Raum, bei gleichbleibender Verkehrstechnischer Anbindung. Trotzallem braucht es eine Lösung für die Bilkerallee.

Spenden und Hilfe für Camajuani

Diese Aktion unserer Nachbarin unterstütze ich gerne und überlege auch schon wie man stärker Marie supporten kann. Ich möchte vorausschicken das es ist aus meiner Sicht immer hilfreicher wenn man direkt und zielgerichtet spenden kann – und auch wenn man mitbekommt wie und wo das Geld eingesetzt wird. Nichts gegen große Hilfsorganisationen aber ich habe keine Lust große Werbebudgets querzufinanzieren… Aber jetzt zum Aufruf: „Jetzt ist es schon wieder eine Weile her, dass ich mein Auslandsjahr auf Cuba gemacht habe und ihr mich alle dabei begleitet sowie unterstützt habt. Ich bin dem Land, den Leuten, meinen Freunden und meiner kubanischen Familie immer noch sehr verbunden. Ich weiß, dass ich dort immer ein zweites zu Hause habe und willkommen bin.

Leider hat im September dort der Hurricane Irma heftig gewütet, hat dabei vielen Menschen das zu Hause genommen und ein großes Chaos hinterlassen.
Gerade die Region in der das Dorf liegt, in dem ich gelebt habe, hat es schwer getroffen. Die Menschen dort müssen immer noch teilweise ohne Strom, Essen oder Wasser auskommen. Auch in meiner Kirche hat Irma seine Spuren hinterlassen, so dass das Wäscheprogramm bei dem ich mitgeholfen habe, oder das warme Mittagessen für die Obdachlosen erstmals eingestellt werden musste, da die Reparaturen der Stromleitungen und Dächer viel Geld in Anspruch nehmen.
Ich wurde dort bedingungslos aufgenommen als Gemeindemitglied, Freundin, Schwester oder Tochter. Deswegen liegt es mir ganz besonders am Herzen den Menschen dort zu helfen und eine Unterstützung zu geben.
Da ich dies nicht alleine schaffe, wollte ich euch noch einmal um eure Hilfe bitten und fragen ob ihr euch vorstellen könntet mich und meine Freunde mit einer Spende zu unterstützen, um den Menschen am Wochenende eine warme Mahlzeit zu ermöglichen und Dächer und Stromleitungen so schnell wie möglich wieder reparieren zu können.

Mitte November fliegt eine Gruppe von Freunden nach Cuba und würde diese Spende direkt mitnehmen und auch vor Ort in meiner Kirche abgeben. Ich freue mich über jede Hilfe die von euch kommt. Saludos eure Marie “

Spenden an : Marie Beinke
IBAN: DE45 3601 0043 0940 5434 33
Postbank Dortmund
Stichwort: Matanzas / Camajuani

40 Jahre BiBaBuZe

40 Jahre BiBaBuZe :-) Dies sind unzählige verkaufte Bücher und Zeitschriften. Viele, viel Liter Wein und Kaffee. Zahllose Veranstaltungen und Büchertische. Dies bedeutet auch 40 Jahre ‚Gegenleben‘, Gegenentwurf zum Mainstream und ein Ort für den ‚kritischen Diskurs‘. Das Ladenlokal war in dieser Zeit auch Anker und manchmal auch Ursprung für linksalternative Initiativen in dieser Stadt. Ein Infoladen an dem politische Literatur und Publikationen die Regel sind und keine Ausnahme. Viel hat der Laden erlebt und man selbst mit ihm. Ich kann mich übrigens immer noch an meinen ersten Besuch erinnern (vor weit über 20 Jahren), an den Geruch und dies Gefühl im Laden nach Literatur zu stöbern und sich ein klein wenig subversiv vorzukommen. Auch an viele Gespräche, Lesungen und Diskurse erinnere ich mich – teilweise auch gerne ;-) By the way, mein erstes hier erworbene Buch besitze ich immer noch – und es immer noch aktuell : Protestgesellschaft. Bleibt wie ihr seid und Danke das es euch gibt!