Vier Jahre russische Invasion. Solidarität mit der Ukraine.

Am 24. Februar 2026 jährt sich der russische Großangriff auf die gesamte Ukraine zum vierten Mal. Vier Jahre seit dem Morgen, an dem aus Drohungen Raketen wurden. Vier Jahre seit dem Versuch, ein Land zu brechen – militärisch, politisch, gesellschaftlich.

Was in der Ukraine passiert, ist nicht „weit weg“. Es ist ein Spiegel unserer Entscheidungen. Europas Zögern im Vorfeld, Europas Abhängigkeiten, Europas zu leise Stimme – all das hat Räume geschaffen, in denen ein Aggressor wie Putin handeln konnte. Aus Abhängigkeit erwächst Ohnmacht. Und Ohnmacht ist gefährlich – für die Ukraine, für Europa, für uns.

Seit Monaten greift Russland systematisch die ukrainische Energieinfrastruktur an. Nicht, um Frontlinien zu verschieben, sondern um Wohnungen kalt werden zu lassen. Städte im Dunkeln versinken zu lassen. Familien zu zermürben, bis sie aufgeben. Das ist kein „Kollateralschaden“. Das ist Strategie. Energieterror. Zivile Infrastruktur wird bombardiert – und die Reaktion der Weltgemeinschaft ist und bleibt zu leise. …und trotzdem hält die Ukraine stand. Nicht, weil es leicht wäre. Sondern weil Menschen sich jeden Tag neu entscheiden, nicht aufzugeben. Sie reparieren Leitungen unter Beschuss. Sie retten, teilen, organisieren, unterrichten, versorgen. Sie lassen sich nicht entmenschlichen. Genau deshalb dürfen wir hier nicht abstumpfen. Dieser Krieg darf nicht zur Hintergrundkulisse werden.

Solidarität heißt auch : Haltung zeigen und handeln. In Nordrhein-Westfalen sind zum Jahrestag zahlreiche Gedenkveranstaltungen, Mahnwachen und Aktionen geplant. In Düsseldorf organisiert das Blau-Gelbes Kreuz e.V. Düsseldorf am 21. Februar 2026 eine Demonstration unter dem Motto „Vier Jahre der russischen Vollinvasion“.
Start ist um 13:30 Uhr am Corneliusplatz.

Am 24. Februar 2026 findet um 19:00 Uhr eine Kundgebung auf dem Roncalliplatz in Köln statt – zum Gedenken und als klares Zeichen: Für Europas Zukunft stehen wir mit der Ukraine.

Solidarität ist mehr als Mitgefühl. Sie ist Entscheidung. Wer Spenden abgeben möchte um gezielt helfen zu können, es gibt in Düsseldorf ein paar Organisationen die ihr ansprechen könnt:

Blau-Gelbes Kreuz e.V. Düsseldorf – Hilfstransporte und Spenden

UkraineHilfe Düsseldorf (AVP e.V.) – Sachspenden & humanitäre Hilfe

Stadt Düsseldorf (Partnerstadt Czernowitz) – Spenden für Kinder in Kitas und Schulen

IHK Düsseldorf – Koordinationsstelle für Unternehmensspenden

Vielleicht organisieren die ADFC Düsseldorf und die Lastenhelfer ja noch einmal so eine Fahrt zu einer Sammelstelle. Erinnert ihr euch an die Tour bei der zahlreiche Lastenräder durch die Stadt gerollt sind – voll beladen mit Decken, Medikamenten, haltbaren Lebensmitteln? So etwas müsste man eigentlich einmal im Quartal machen…

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