Kurz gesagt: Paris nutzt kleine Wälder als Werkzeug gegen Klimawandel, statt nur klassische Parks hübsch zu halten. Wenn Paris seine Plätze und Restflächen in Mini‑Wälder verwandelt, könnten wir uns fragen: Wo wäre hier Raum für so einen Schritt?
Genau hier kommen mir der Flora‑Park oder des Kirchplatz in den Sinn (Beispiel aus Paris habe ich verlinkt)- könnten nicht Teile der heutigen Rasenflächen in einen Tiny Forest umgewandelt werden (hier ein paar Erfahrungen aus Berlin) – dicht bepflanzt mit heimischen Arten, statt dauerhaft kurzgehaltenem Rasen.
Das würde Schatten und Abkühlung bringen, gerade an heißen Sommertagen, und den Park für Menschen und Tiere attraktiver machen.
Schulen, Kitas und Initiativen aus Bilk, Friedrichstadt und Unterbilk könnten beim Pflanzen helfen und den Mini‑Wald später als Lern‑ und Aufenthaltsort nutzen.
Es hat auch weitere positive Effekte – denn gerade der Pflegeaufwand für kurzgemähte Rasenflächen ist hoch: Mähen, bewässern, nachsäen – und ökologisch kommt dabei relativ wenig raus. Ein Tiny Forest braucht zwar in den ersten Jahren Starthilfe, läuft später aber eher wie ein eigener kleiner Wald – mit mehr Kühlung, mehr Biodiversität und mehr Aufenthaltsqualität.
Wenn wir Düsseldorf wirklich als „kleines Paris“ verstehen, dann nicht nur über Kö‑Flair und Cafékultur – sondern auch darüber, wie mutig wir unsere Grünflächen neu denken. Ein Vorschlag: Lasst uns mit Stadt, Bezirksvertretung und Nachbarschaft darüber sprechen, ob ein Teil des Flora‑Parks, Kirchplatz, Merkur-Spielplatz usw als Tiny Forest ausprobiert werden kann. Paris zeigt, dass kleine Wälder in der großen Stadt funktionieren – warum also nicht auch bei uns am Rhein?
Super Idee! Gerade auf dem Kirchplatz, da ist viel Platz um die Kirche herum, hatte da auch schon mal die Phantasie, dass die Kirche da Wohnungen für Menschen mit Kindern oder für Senioren bauen könnte, ich weiß…
Sag ja Phantasie…