
Seit zwei Wochen gibt es wieder Tomaten, Erdbeeren, Paprika und Auberginen – alle aus der Region, alle mit kurzen Wegen. Ja, es ist konventionell angebaut, keine Bio‑Schildchen auf jeder Kiste, keine Instagram‑Perfektion auf dem Feld. Aber es ist vom Bauern vor Ort, nicht aus langen Transportketten aus dem europäischen Dahinter importiert. 80 Kilometer, mehr nicht. Kein Flug, keine Frostkammer, kein „gibt es schon das ganze Jahr über“-Gefühl, sondern ein „jetzt, in dieser Saison, hier, um die Ecke“.
Rheinischer Bauernmarkt Unterbilk am Friedensplätzchen:
Dienstags 8:00–13:00 Uhr, freitags 9:00–17:00 Uhr.
Wir diskutieren über Klimaschutz, globale Lieferketten, ökologische Fußabdrücke – und haben dann doch ein Gemüse vor uns, das den halben Kontinent bereist hat, bevor es in den Kühlschrank wandert. Der Rheinische Bauernmarkt bietet eine Alternative, die sich fast zu simpel anhört: Regionales, Saisonales, Lokales.
Wenn du am Rheinischen Bauernmarkt Tomaten, Paprika, Erdbeeren oder Auberginen kaufst, stärkst du Landwirtschaft im näheren Umkreis, reduzierst Transportwege, trägst ein Stück zu weniger CO₂ bei – und zeigst, dass du Lebensmittel nicht als globale Ware, sondern als Teil eines regionalen Netzwerks siehst.
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